Gestern wurde in Frankfurt auf einem OPPO-Fantreffen unter anderem das neue OPPO R7 und das OPPO R7 Plus vorgestellt. Auch dieses Smartphone glänzt aktuell mit einem sehr dünnen Rahmen rund ...
Ich habe doch tatsächlich noch nicht über das neue LG G4 berichtet? Mein Gott, wie konnte das passieren. Ein Hackerangriff! Natürlich, da muss der Grund ...
BQ Aquaris E4.5 Ubuntu EditionSogern ich auch noch ein weiteres Betriebssystem für Smartphones sehen würde. Wenn es gegen Android, BlackBerryOS, iOS oder Windows Phones bestehen will, dann ...

Rahmenlose Displays bei Smartphones: Wie sieht die Realität aus?

Gestern wurde in Frankfurt auf einem OPPO-Fantreffen unter anderem das neue OPPO R7 und das OPPO R7 Plus vorgestellt. Auch dieses Smartphone glänzt aktuell mit einem sehr dünnen Rahmen rund um das Display. Die dänische Site Mobilsiden hat zu diesem Thema eine recht interessante Infografik erstellt.

DisplayRanking
Auf der kann man ganz gut erkennen, wieviel Platz das Display auf der Vorderseite der gängigen Smartphones einnimmt. Am meisten "Display" findet man demnach beim hierzulande nahezu unbekannten Sharp AQUOS Crystal (78,5 Prozent Screen) gefolgt vom Nachfolger, dem Sharp AQUOS Crystal 2 (77,2 Prozent). Auf dem dritten Platz findet man nun bereits angekündigte OPPO R7 Plus (76,6%). Wer jetzt glaubt, dass die aktuelleren Nachfolgemodelle grundsätzlich mehr Display-Fläche vorweisen können, der irrt sich aber gewaltig. Ein Trend ist da nämlich nicht absehbar. So liegt das betagte LG G2 mit 76,1% noch vor dem LG G3 mit 75,3% Auch bei Samsung sieht es nicht viel anders aus. Das Galaxy Note 4 liegt mit 74,3% vor dem aktuellen Galaxy S6 Edge (71,7%). Bei den weniger etablierten Herstellern aus China scheint das "rahmenlose" Display aber dennoch hoch im Kurs zu liegen.

Das LG G4 ist endlich da: Der Test folgt die Tage

Ich habe doch tatsächlich noch nicht über das neue LG G4 berichtet? Mein Gott, wie konnte das passieren. Ein Hackerangriff! Natürlich, da muss der Grund gewesen sein. Aber nun mal Spaß beiseite. Das LG G4 wurde vor Monaten bereits durch eien Vielzahl von Gerüchten gehypt und zwischenzeitlich auch offiziell vorgestellt. Ab dem 30.05.15 ist es dann auch endlichverfügbar. Das neue Flaggschiff aus dem Hause LG beeindruckt dabei nicht nur technisch, sondern auch haptisch. Zur Auswahl stehen neben der Variante mit Kunststoff-Rückseite in den Farben Metallic-Silber, Metallic-Gold und Keramik-Weiß auch ein Modell mit einer Rückseite aus echtem Leder in den Farben Braun, Rot und Schwarz. Gerade die ist haptisch sehr beeindruckend. Preislich muss man aber mindestens 649 Euro auf den Tisch des Hauses legen. Das deutlich hochwertiger anmutende Leder-Modell kostet sogar 699 Euro. Die beiden großen Onlinehändler Cyberport und Notebooksbilliger werden das neue LG G4 nach eigenen Angaben bereits ab dem 28.05.15 vorrätig haben.

Für sein Geld bekommt man als Kunde einen 5.5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 x Pixel (534 ppi). Als Herz des Flagsschiff schlägt diesmal ein Snapdragon 808 Hexa-Core-Prozessor. LG hat sich dabei bewußt gegen den hitzköpfigen Snapdragon 8100 mit seinen acht Kernen entscheiden. Der Prozessor im G4 besteht aus einem Quad-Core-Prozessor mit 1,4 Gigahertz sowie einem Dual-Core-Prozessor mit 1,8 Gigahertz. Unterstützt wird die CPU dabei von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. So muss es sich gegen das ebenfalls im Test befindliche Xiaomi Mi Note Pro bewähren. Letzteres nutzt nämlich einen Snapdragon 810. Der Akku beim LG G4 kann selbst gewechselt werden und leistet 3.000 mAh. Der interne Speicher von 32 GByte kann über MicroSD-Karten um zwei Terrabyte erweitert werden. Aber nun zum eigentlichen Highlight des LG G4, der 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Richtig scharf stellt man hier standesgemäß über den Laserfokus. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für ein ruhiges Händchen, leistet sich aber noch ein paar kleine Schnitzer bei allzu schnellen Bewegungen. Mit einer f/1,8 Blende und LED-Blitzlicht kann man auch bei einsetzender Dunkelheit noch eine gute Bildqualität erreichen. Die 8-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite setzt Selfies so richtig gut in Szene. Mehr dann aber die Tage im ausführlichen Testbericht.

BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition im Test: Noch viele Kinderkrankheiten

BQ Aquaris E4.5 Ubuntu EditionSogern ich auch noch ein weiteres Betriebssystem für Smartphones sehen würde. Wenn es gegen Android, BlackBerryOS, iOS oder Windows Phones bestehen will, dann muss es ausgereift sein. Und genau das war damals beim Firefox OS von Mozilla nicht der Fall. Nun versucht es Canonical mit der Ubuntu Edition auf dem Aquaris E4.5 von BQ. Das Smartphone mit Ubuntu gibt es bereits seit ein paar Wochen für knapp 170 Euro zu kaufen. Wer Ubuntu nicht mag, kann es übrigens in identischer Ausstattung auch mit Android bekommen. Das Aquaris E4.5 zeigt sich mit einem 4.5 Zoll großen Display samt qHD-Auflösung, einem 1.3 GHz schnellen Prozessor von MediaTek und einem Gehäuse aus Kunststoff.

Technisch befindet das BQ Aquaris E4.5 leider nur Mittelmaß. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es eher unterer Standard ist. Der 4,5 Zoll große Bildschirms löst nur mit 540 x 960 Pixel auf und das ist auch in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß. Der Vierkern-Prozessor aus dem Hause MediaTek taktet mit 1,3 Gigahertz und kann auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Im Test hat sich dise Kombination als zu langsam herausgestellt. Da sehe ich die gleiche Problematik wie beim Firefox OS. Ruckler und Wartepausen wohin man auch schaut. Einige Anwendungen benötigen mehrere Sekunden bis zum Start.  Der Arbeitsspeicher scheint sich schnell zu füllen, einzig der Wechsel zwischen den bereits geöffneten Apps geht dann schnell. Vom 8 Gigabyte großen Speicher stehen 5,5 Gigabyte für Fotos, Musik oder Apps zur Verfügung. Gut, dass man ihn über MicroSD-Karten erweitern kann. Unterwegs ist man neben HSPA mit zwei SIM-Karten gleichzeitig auch per WLAN b/g/n online. Eine GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit den HERE-Maps für die richtige Orientierung. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel auf. Wer vorher Android, BlackBerry, Windows Phone oder das iOS genutzt hat, der muss sich bei Ubuntu erst einmal umgewöhnen. Statt der eigentlichen Apps nutzt Ubuntu die sogenannten Scopes. Wie sich der Neuling bei den Betriebssystemen geschlagen hat, erfahrt ihr daher in meinem ausführlichen Test des BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition. 

Android Wear 5.1.1 Update: Diese Smartwatches bekommen WLAN

LG Watch UrbaneSeit gestern wird von Google das aktuelle Update auf Android 5.1.1 ausgerollt. Während die von mir bereits gestestete LG Watch Urbane bereits ab Werk mit dem neuen Android Wear läuft, müssen alle anderen Smartwatches erst per Update auf den aktuellen Stand gebracht werden. Wer Glück gehabt hat, ist bereits unter den ersten die dieses Update "Over the air (OTA)" angeboten bekommen haben. Unter den verschiedenen Neuerungen findet man nun auch die Unterstützung für WLAN. Allerdings nur, wenn sie Smartwatch das bereits ab Werk auch eingebaut (und aktuell deaktiviert hat). Dazu zählen neben der bereits erwähnte LG Watch Urbane auch die Motorola Moto 360, die Sony Smartwatch 3 und die Samsung Gear Live. Die Asus ZenWatch, die LG Watch sowie die LG Watch R bekommen mit dem Update also kein WLAN. Die Watch R hat zwar ein WLAN-Modul und auch eine passende Antenne, die Unterstützung wurde aber (angeblich wegen fehlender Tests und Zertifikate) nicht aktiviert.

Zu den softwareseitigen Veränderungen gehört der neue "Always-on Screen" sowie die "Always-on Apps". Dabei werden die Zifferblätter leicht gedimmt angezeigt und zwar immer. Das funktioniert auch bei bestimmten Apps. Sehr hilfreich bei Runkeeper und Co. Android Wear 5.1 bietet zudem erstmals einen eigenen App-Launcher und Gesten. So bekommt schnell per Wischgeste Zugriff auf Kontakte und Apps. Nachrichten kann man über eine Drehbewegung des Armes durchscrollen. Diese Features könnte ihr am besten in meinem Videoreview auf YouTube nachvollziehen.

Hinzu kommt eine Unterstützung für die beliebten Emoijs, die man als Antwort für Nachrichten einfach auf dem Display zeichnen kann. Viel wichtiger ist dabei die Tatsache, dass ich meine Smartphone nun über die Companion-App auch mit verschiedenen Smartwatches gleichzeitig nutzen kann. Legen ich meine Smartwatch ab, so wird sie auf Wunsch automatisch gesperrt. Das OTA-Update für LG Watch R findet ihr hier.

Apple Watch Update 1.0.1: Bessere Ergebnisse in der Fitness-App

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Kaum ist die Apple Watch auf dem Markt, schon legt der Hersteller ein Softwareupdate nach. Bei seinem ersten Produkt sei es ihm gegönnt, zumal niemand perfekt ist. Die neue Smartwatch auf Cupertino hat sich in meinem Test nicht immer von ihrer besten Seite gezeigt. Eigentlich fehlt mir aber der Mehrwert, weshalb ich sie persönlich auch nicht nutze. Das gilt aber auch für die ähnlich kostspielige LG Watch Urbane. Aber zurück zum eingentlichen Thema dieses Artikels, dem Softwareupdate.

Das Update auf Watch OS 1.0.1 behebt laut Apple in erster Linie ein paar Fehler und beschleunigt unter anderem die Reaktion der Sprachassistentin Siri. So reagiert sie nun schneller auf Spracheingaben. Die Ergebnisse der Workout-App (Kalorienverbrauch, Stehzeiten, Entfernung und Pace) sollen nun ebenfalls etwas genauer gworden sein. Hinzugekommen ist nach dem Update die Unterstützung für Niederländisch, Russisch, Schwedisch und Türkisch. So kann Apple merh Märkte erreichen, obwohl die Smartwatch immer noch chlecht verfügbar ist. Das knapp 52 MB große Update wird über die Companion-App auf dem iPhone heruntergeladen und dann per Bluetooth auf der Watch installiert. Dazu muss die Apple Watch allerdings auch mit dem Ladepuck verbunden sein und der Akku mindestens 50% vorweisenen.

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Die Smartphones, Tablets und Smartwatches werden von mir persönlich für Euch kostenlos und völlig frei von nerviger Werbung auf Herz und Nieren getestet. Ich würde mich freuen, wenn Ihr die Geräte daher bei Amazon oder im Onlineshop von cyberport.de bestellt. Von da stammt nämlich ein großer Teil meiner Testgeräte. Wer für sein Smartphone eine Übersicht der Prepaid-Tarife sucht, der findet dazu hier und hier mehr Informationen.