Alle Testberichte von mobile-reviews.demobile-reviews.de: Die besten Smartphones im Test

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Android Sicherheitslücke: Per Fake ID getarnte Malware im Umlauf?

Ich habe schon oft von Sicherheitslücken im Betriebssystem von Smartphones berichtet und auch auf die Notwendigkeit von Virenscannern hingwiesen. Das Forschungsteam von Bluebox Security hat nun eine weitere, kritische Sicherheitslücke in Google Android entdeckt. Der "Fake ID" genannte Bug ist Google bereits seit April 2014 bekannt, bisher aber noch nicht vollständig gepatcht. Über die Sicherheitslücke kann bösartige Software recht einfach die Identität einer an sich vertrauenswürdigen App, wie zum Beispiel die Sicherheits-Apps des Herstellers 3LM (gehört zu Motorola) nutzen, um damit dann ihr Unwesen treiben zu können. Diese Malware kann dann nämlich die Rechte der jeweiligen App nutzen, um zum Beispiel Daten auszulesen oder aus der Sandbox auszubrechen. Apps werden bei Android grundsätzlich in einen speziellen Sandbox (Sandkasten) verbannt, aus der sie eigentlich nicht ausbrechen können. So werden sensible Daten vor dem Zugriff anderer Apps geschützt.

Das Perfide an "Fake ID" ist die Tatsache, dass diese Schadsoftware einfach mit einer vertrauenswürdigen Zertifikatkette signiert wurde und so eben auch die Rechte der gekapperten App. Damit kann sie unter Umständen dann eine Menge Schaden anrichten.Die Sicherheitslücke existierte übrigens schon im Paket-Installationssystem von Android 2.1 Eclair und wurde auch in Android 4.4 Kitkat nur unzureichend gepatcht. Google wird nun einen korrigierte Code an die Hersteller der Smartphones ausliefern. Diese müssen ihn dann nur noch in ihre Firmware integrieren. Angeblich existieren im Play Store aber keine Apps, die diese Sicherheitslücke nutzen. Wer auf Nummer sicher gehen will, der installiert sich besser den Bluebox Security Scanner. Da aber viele ihr Smartphone rooten, ist das vermutlich nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Samsung Galaxy S5 mini: Ab sofort bei den Händlern verfügbar

Das neue Galaxy S5 Mini von Samsung ist ab sofort auch in Deutschland verfügbar und kostet beispielsweise bei Cyberport.de 399 Euro. Bei Amazon.de legt man für 416 Euro auf den virtuellen Tisch des Hauses. Bei der Farbgestaltung hat man wieder die Wahl zwischen Schwarz, Weiß und Blau. Was bekommt man für sein Geld? Nun, ähnlich wie beim HTC One mini 2 und dem HTC One M8 handelt es sich beim Galaxy S5 mini nur eine "abgespeckte" Variante des Samsung Galaxy S5.


Technisch betrachtet bekommt man ein Smartphone mit einem 4,5 Zoll großen Bildschirm samt einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel. Bei der CPU setzt Samsung auf einen 1,4 GHz schnellen Samsungs Exynos 3470 (Quad-Core). Diese greift auf 1,5 GByte Arbeitsspeicher zurück. Der interne Speicher beträgt immerhin 16 GByte und kann per MicroSD-Karte um 128 GByte erweitert werden. An Schnittstellen bietet das 131 x 65 x 0.9 mm kleine und 118 Gramm leichte Smartphone Bluetooth 4.0 (LE), GPS, NFC, WLAN b/g/n sowie HSPA+ und LTE Cat-4. Das Galaxy S5 Mini nutzt auf der Vorderseite eine Benachrichtigungs-LED um auf entgangene Nachrichten bzw. Anrufe aufmerksam zu machen. Das Kunststoffgehäuse ist sogar gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Im Gehäuse selbst hat der Hersteller wieder den Fingerabdrucksensor sowie den Pulsmesser und Infrarot-Sender des großen Bruders integriert. Die Kamera auf der Rückseite löst aber "nur" mit 8 Megapixel auf, nimmt Videos aber in Full-HD auf. Und auch beim Betriebssystem setzt Samsung auf Android 4.4.2 Kitkat samt der hauseigenen Benutzeroberfläche namens "TouchWiz UI". Ach ja, der Akku leistet 2.100 mAh und ist natürlich selbst wechselbar.
 

HTC One M8 für Windows: Ein M8 mit Windows Phone 8.1 GDR1 Betriebssystem

Glaubt man den Gerüchten von @evleaks auf Twitter, dann will HTC schon im September ein HTC One M8 mit Windows Phone 8.1 auf den Markt bringen. Zumindest beim US-Netzbetreiber Verizon soll man ab September 2014 das hochwertige Gehäuse des One M8 mit dem eher weniger verbreiteten Betriebssystem aus dem Hause Microsoft bekommen können. Unter dem Codenamen "One M8 für Windows" (vormals One W8) wird das Smartphone mit einem 5-Zoll großen Touchscreen und einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel bei HTC intern geführt. Auch bei der Windows-Variante sollen wieder die beiden Lautsprecher mit der bewährten BoomSound-Technologie zum Einsatz kommen. Als Prozessor fungiert ein Snapdragon 801 mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz.


(c) HTC, (m) mobile-reviews.de

Selbst die Duo-Kamera auf der Rückseite soll auch unter Windows Phone 8.1 beibehalten werden können. Weiteren Gerüchten zufolge nutzt das W8 dann sogar bereits das GDR1-Update. Sollten die Gerüchte stimmen, dann wird das W8 erstmals mit Voice-over-LTE kommen, dem GDR1-Update sei Dank. Ich bin gespannt, ob es wirklich so auf den Markt kommen wird. Microsoft hat jedenfalls eine Menge Geld in sein Betriebssytem investiert und auch bei HTC dürften die Kassen geklingelt haben. Schließlich ist das letzte Smartphone mit Windows der Koreaner (HTC 8X) schon zwei Jahre alt :D

OnePlus One: Hersteller bringt eigenes ROM auf Basis von Android 4.4.4

Mittlerweile häufen sich die Invites. Vor allen Dingen die, die in diversen Foren oder bei ebay für gutes Geld verkauft werden. In der Zwischenzeit sind die Jungs und Mädels von OnePlus fleißig damit beschäftigt, die ganzen Bestellungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Geliefert werden die durch Invites gekauften Geräte aus UK, Deutschland und aus China. Der komplette Vorgang kann aber durchaus - trotz Express-Lieferung - bis zu 8 Tagen und länger dauern. Das OnePlus One mit seinem 5,5 Zoll großen IPS-Display und einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel und seinem 2.5 GHz schnellen Snapdragon 801 sowie 3 GByte RAM kommt ja bekanntlich mit dem sehr beliebten Custom-ROM namens CyanogenMod 11S auf den Markt. Und das basiert noch auf Android 4.4.2.

Nunmehr bringt der Hersteller höchstselbst ein ROM auf der Basis von purem (AOSP) Android 4.4.4 raus. Damit gehen dann aber auch die Vorteile von CM 11S flöten. Man kann es im OPO-Forum laden und dann auf eigene Gefahr flashen. Grundsätzlich bleibt die Garantie zwar erhalten, geht beim Flashvorgang aber etwas schief, dann muss man die Kosten für die Reparatur selbst tragen. Aktuell funktioniert zudem das eingebaute Gyroscope nicht, die Verschlüsselung und der VPN-Zugang sind auch noch nicht funktionsfähig. Aber das wird schon noch! Wer möchte da nicht Betatester werden :D

Sofern mein offizielles OPO nächste Woche endlich eintrudelt, werde ich es gleich testen. Bis dahin vergnügt euch mit meinem Test der China-Version.

Allview X2 Soul im Test: 5.55 mm dünnes Super-Smartphone mit Achtkern-Prozessor

Mit dem X2 Soul (Gionee Elife S5.5) bringt der noch unbekannte Hersteller Allview das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dünnste Smartphone der Welt auf den europäischen Markt. Das X2 Soul ist dabei nur 5,55 Millimeter dünn, vereint aber trotzdem aktuelle Hardware in einem sehr schicken Gehäuse. Das ähnlich ausgestattete Wiko Highway dürfte einigen vermutlich etwas besser bekannt sein. Auch das Allview X2 Soul nutzt einen Achtkern-Prozessor von Mediatek (MT6592) mit 1,7 Gigahertz je Kern (Cortex-A7). Für die dazu passenden Grafikleistung sorgt eine Mali-450-GPU. Der Prozessor kann auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne Speicher für Apps, Fotos und andere Inhalte ist beim Allview X2 sechzehn Gigabyte groß, kann aber nicht über MicroSD-Karten erweitert werden. Der Hersteller legt besonderen Wert auf die hochwertige Verarbeitung und ein exzellentes Design. Die Vorder- und Rückseite bestehen daher aus kratzfesten Gorilla Glas 3. Wie es sich bei mir geschlagen hat, erfahrt ihr in den folgenden Minuten im ausführlichen Test oder im Videoreview auf YouTube:



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