Artikel zur Kategorie: Testbericht


TrekStor WinPhone 4.7 HD im Test: Ein günstiges und leichtes Windows-Smartphone

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Das brandneue WinPhone 4.7 HD von TrekStor ist ab sofort zum Beispiel bei notebooksbilliger.de zu einem Preis von 149 erhältlich. Bei so einem Kampfpreis kann man eigentlich keine Highend-Technik erwarten. Beim WinPhone 4.7 HD wird man aber trotzdem überrascht. Zunächst einmal vom Design, denn das erste Windows-Phone des Unternehmens ist mit 136 x 68 x 7,5 Millimeter sehr flach. Die Abmessungen stimmen in etwa mit dem Nokia Lumia 730 überein.  Auch das Gewicht von knapp 100 Gramm würde ich eher als "leicht" bezeichnen. Der Hersteller liefert das eigentlich in Schwarz gekleidete Smartphone mit zwei zusätzlichen Backcovern aus. Eines in Rot und eines in Gelb. So bekommt man die hier im Ruhrgebiet beliebte Kombination Schwarz-Gelb hin :D

Rein technisch wartet das WinPhone 4.7 HD mit einem (wie der Name schon vermuten lässt) 4,7-Zoll großen Display samt HD-Auflösung von 720 x 1.280 Pixel auf. Bei der CPU setzt TrekStor auf einen recht schwachen Snapdragon 200 mit 1,2 GHz. Windows Phone 8.1 kann dabei aber auf 1 GByte RAM zurückgreifen. Ruckler habe ich im Test keine feststellen können. Spiele, wie beispielsweise das beliebte Asphalt 8 von Gameloft laufen allerdings nur befriedigend. Schnell wäre etwas anderes. Als User habe ich Zugriff auf 8 GByte Speicher, den ich aber recht einfach über MicroSD-Karten um 128 GByte erweitern kann. Mehr Details bekommt ihr in meinem TrekStor WinPhone 4.7 HD Testbericht.

Asus ZenWatch im Test: Edle Smartwatch im Android Wear

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Mit der ZenWatch hat Asus - quasi als letzter großer Hersteller - seine eigene Smartwatch auf der Basis von Android Wear vorgestellt. Neben der Moto 360, der LG Watch R und der Samsung Gear S ein weiterer Vertreter aus der Riege der neuen Wearables. Im Dezember 2014 war sie kurzfristig in geringen Stückzahlen (50) verfügbar. Mittlerweile bekommt man sie auch bei anderen Händler. Die Asus Zenwatch kostet bei Cyberport.de aktuell 229 Euro und dafür bekommt man eine Menge geboten. Das komplette Gehäuse besteht aus korrosionsbeständigem Edelstahl in der Farbe Silber / Rose-Gold. Die Uhr ist nach IP55 zertifiziert und hält damit auch eine kurze Dusche aus. Händewaschwen ist also kein Problem. Zum Schwimmen oder gar Tauchen ist sie aber nicht geeignet. Die zenwatch sieht auf den ersten Blick wikrlich sehr edel aus. man könnte glauben, eine normale Digitaluhr vor sich zu haben. Sowas trägt man heutzutage ganz unauffällig zum Anzug!
Das braune Lederarmband wirkt hochwertig. Wem es trotzdem nicht gefällt, der kann es mit ein paar Handgriffen problemlos wechseln und gegen handelsübliche Armbänder austauschen. Sehr löblich! Die Asus Zenwatch ist ein echtes Schmuckstück.

Dabei fällt einem sofort das leicht gebogene und mit 1,63 Zoll recht große Display ins Auge. "Dank" Android Wear wird einem die recht hohe Auflösung von 320 x 320 Pixel vielelicht erst einmal gar nicht so sehr auffallen. Das ändert sich, sobald die ersten E-Mails oder SMS eingehen :D Texte werden knackscharf abgebildet. Das komplette Paket funktion iert aber nur mit einem per Bluetooth 4 gekoppelten Android-Smartphone. Ohne Smartphone sieht man nur die Uhrzeit (in vielen, teils wunederschönen virtuellen Ziffernblättern) oder kann seinen Puls bzw. die zurückgelegten Schritte messen.

Ok, über die Zenwatch Music gennate App kann ich auch den 4 Gbyte großen Speicher mit MP§ füllen und dann über ein Bluetooth-Headset abspielen. So kann man seine Zenwatch unterwegs auch als Musikplayer nutzen. Im Test gab es aber in Verbindung mit meinem Zoro HD Wireless Kopfhörern unangenehme Unterbrechungen. Bei der CPU setzt Asus auf einen abgespeckten Snapdragon 400 mit 512 MByte Arbeitsspeicher. Der reicht für die eher anspruchslosen Wear-Apps im Play Store völlig aus.

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Die Benutzeroberfläche "ZenUI" hat der Hersteller eigens für die Zenwatch entwickelt. Das Googler keine großartigen Veränderungen erlaubt, liegt die Liebe im Details versteckt. So bekommt man Funktionen, wie "Watch to Unlock", "Tap Tap", "Cover to Mute" oder "Find my Phone" zu Gesicht. Durch einen einfachen Wisch von oben nach unten kann man die Benachrichtungen - je nach Priorität - einschränken. So wird man in Besoprechungen beispielsweise nur noch von Mitteilungen seiner/seines Liebsten gestört. Über zwei zusätzliche Apps namens "Remote Camera" und "Remote Link" kann man die Kamera des Smartphones fernauslösen oder sogar den heimischen PC steuern. Mehr in meinem ausführlichen Videoreview der Asus ZenWatch:



Einen eigenen WLAN-Empfänger bietet die Aus Zenwatch aber nicht. Alle Übertragungen müssen daher über das Smartphone laufen und das ist auch schon das größte Manko! Mir persönlich fehlt - wie beispielsweise bei der Enox WSP88 Smartwatch - die Freiheit einer eigenen MicroSIM oder eines eigenen WLAN-Empfängers. So bekommt man "nur" eine Fernsteuerung des Smartphone in Verbindung mit einem eher unzuverlässigen Pulsmessers bzw. Schrittzählers. Das Ganze wurde dafür aber wunderschön verpackt. Mein Traum? Die Funktionalität der WSP88 im Gehäuse der Asus ZenWatch. Aber das wird wohl erst einmal ein Traum bleiben. Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft die Asus ZenWatch bei Cyberport.de.

Motorola Moto E (2. Gen) LTE: Günstiges Smartphone mit LTE und Android Lollipop

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Das Motorola Moto E ohne LTE wurde damals als sehr günstiges Einsteiger-Smartphone beworben und lief noch mit Android 4.4.2. Nun hat Motorola mit dem Moto E (2. Gen) LTE den Nachfolger vorgestellt. Das knapp 200 Euro günstige Moto E (2. Gen) LTE beherrscht nicht nur HSPA+ sondern nutzt auch den schnellen Datenturbo LTE. Den internen Speicher (8 GByte) kann man über MicroSD-Karten erweitern. Das Display auf der Vorderseite ist nun auf 4,5-Zoll gewachsen, die Auflösung beträgt aber immer noch 540 x 960 Pixel und kann damit nicht mit den günstigeren
Konkurrenz, wie beispielswesie dem Honor Holly mithalten. Auch die Kamera auf der Rückseite löst nur mit 5 Megapixel auf. Damit bekommt man bestenfalls eine befriedigende Bildqualität zustande. Da sie auch keine LED bietet, sind Aufnahmen bei Dunkelheit nahezu unmöglich. Bei der CPU macht der Hersteller ebenfalls keine Experimente und setzt auf den allseits bekannten Snapdragon 410. Der Quad-Core aus dem Hause Qualcomm taktet mit 1.2 GHz je Kern und Unterstützt 64-bit. Das kommt natürlich dem aktuellen Android 5.0.2 sehr recht. Im Geekbench 3 erzielt das neue Moto E (2. Gen) trotzdem nur 470 Punkte im Single-Core und 1.441 im Multi-Core. Im AnTuTu kommt das Einsteiger-Smartphone immerhin auf 22.162 Zähler. Damit ist es aber trotzdem rund doppel so schnell wie der Vorgänger! Wenn ihr mehr Details zum Moto E (2. Gen) wollt, dann lest doch einfach meinen folgenden Testbericht.
 

iOcean M6752 Rock im Test: Günstiges Smartphone mit Octa-Core-CPU und LTE

Mit dem M6752 "The Rock" bietet iOcean nun ein mit knapp 200 Euro recht preiswertes Smartphone an. Das M6752 basiert - wie der Name es vielleicht vermuten lässt - auf dem brandneuen MediaTek MT6752. Im "Rock" wird der Octa-Core mit 1.7 GHz getaktet. Die Unterstützung für 64-bit kommt allerdings erst einmal nicht zum Tragen, denn das M6752 Rock wird noch mit Android 4.4.4 ausgeliefert. Auf der Vorderseite thront ein mit 5,5-Zoll nahezu riesiges Display. Die Auflösung beträgt immerhin 1.080 x 1.920 Pixel und die maximale Helligkeit reicht auch bei Sonnenlicht noch vollkommen aus. Highlight des Gerätes ist und bleibt aber der Prozessor. Die neue CPU kann mit 3 GByte RAM überzeugen und kommt im aktuellen AnTuTu-Benchmark damit auf 41.500 Punkte. Im Geekbench 3 erzielt das M6752 Rock immerhin auf 871 Zähler im Single-Core und 3931 Punkte im Multi-Core. Damit ist es sogar schneller, als ein Samsung Galaxy S5. Der interne Speicher beträgt 16 GByte und kann per MicroSD-Karten um 128 GByte erweitert werden. Die Kamera auf der Rückseite löst offiziell mit 14 Megapixel auf. Im Test erzielten wir allerdings nur Aufnahmen mit einer maximalen Größe von 4.160 x 3.120 Pixel, das sind umgerechnet 13 Megapixel. Der Sensor stammt dabei aus dem Hause Omnivision. Die Kamera auf der Vorderseite bannt Selfies und Wefies immerhin noch mit 5 Megapixel auf den Chip.

Für guten Sound sorgen die beiden Lautsprecher auf der Rückseite des knapp 155 x 77 x 8.2 mm großen und mit 158 Gramm eher leichten iOcean M6752. Unterwegs ist man über WLAN a/b/g/n (2.4 GHz & 5 GHz) sowie per HSPA+ und Dual-SIM-LTE online. Beide SIM-Karten unterstützen dabei LTE in allen in Deutschland notwendigen Frequenzbändern, also auch Band 20. Im Netz von o2 kam ich in Münster hier allerdings selten über 7 mbit/s. NFC unterstützt das M6752 nicht direkt, dafür aber einen MediaTek eigenen Standard namens Hotknot. Das funktioniert aber nur mit Geräten, die auch einen Mediatek-Chpsatz nutzen. Dank des Play Store kann man die Funktionen des iOcean M6752 problemlos mit anderen Apps erweitern. Der wechselbare Akku leistet 2.300 mAh und überbesteht in etwa einen Arbeitstag. Wer unterwegs trotzdem mal nachladen muss, der wird sich über die Schnellladefunktion des Akkus freuen.  Das Cover des iOcean MT6752 kommt in einer  Art Sandstone-Optik daher, daher wohl auch der Name "Rock". Das fühlt sich allerdings nicht so "hart" an, wie einst beim OnePlus One. Mehr Informationen bekommt ihr in meinem Videoreview auf YouTube:

ENOX WSP88 Smartwatch im Test: Ein Smartphone am Handgelenk

Ich habe in den letzten Jahren nahezu jede verfügbare Smartwatch getestet. Seit es mit einem proprietären Betriebssystem, mit dem neuen Android Wear oder aber eben mit einem vollwertigen Android-System. Mit der WSP 88 stellt die ENOX Deutschland GmbH nun eine Smartwatch bzw. eher ein vollwertiges Smartphone für das Handgelenk vor. Die WSP88 basiert auf Android 4.2.2, nutzt auf Wunsch eine eigene Micro-SIM für Telefonate oder Datenverbindungen und nimmt über Bluetooth 4 oder WLAN Kontakt mit dem PC oder einem Smartphone auf.

Alle aktuellen Smartwatches weisen eine gemeinsame Eigenschaft auf: sie sind recht groß. Da macht auch die WSP88 von Enox keinen Unterschied. Mit Ihren Abmessungen von 45 x 44 x 15 mm und einem Gewicht von knapp 90 Gramm kann sie sich nicht hinter meiner Taucheruhr verstecken. Im Gegensatz zu meiner Deepsea kann man mit ihr nicht Tauchen gehen. Wie sich die Smartwatch bei mir im täglichen Einsatz geschlagen hat, das könnt ihr nun in meinem Test der Enox WSP88 nachlesen.

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