Artikel zur Kategorie: Testbericht


LeTV One (X600) im Test: Das nenne ich mal ein gutes Smartphone

Ich bin ehrlich, ich habe vorher noch nie von der Firma LeTV gehört. Die Firma ist in China in erster Linie durch Ihr Streaming-Angebot bekannt, sozusagen das Netflix aus dem Reich der Mitte. Zudem stellt LeTV auch Smart-TVs in China her. Mit den drei Modelle der One-Baureihe möchte der chinesische Hersteller nun auch bei den Smartphone mitmischen. Mit dem One (X600) preäsentiert LeTV nun das erste und auch preisgünstigste Modell. Die beiden anderen Smartphones habe ich bereits an anderer Stelle vorgestellt. Für knapp 350 Euro (incl. Versand und Steuern) bekommt man ein gut ausgestattetes Smartphone mit einem 5.5-Zoll großen Display und Full-HD-Auflösung. Bei der CPU setzt der Hersteller den brandneuen MediaTek Helio X10 ein. Der Octa-Core-Chipsatz taktet mit 2.0 GHz und kann auf 3 GByte RAM zählen. Die GPU vom Typ Imagination PowerVR G6200 sorgt für schnelle Grafiken.  Der interne Speicher beträgt - je nach Variante - zwischen 16 und 64 GByte, die Kamera auf der Rückseite löst bei allen Modellen mit 13-Megapixel auf, die Variante auf der Vorderseite mit 5 Megapixel. Neben Bluetooth 4 stehen noch HSPA+, GPS samt Glonass und WLAN b/g/n zur Verfügung. Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mAh. LTE wird leider nur in den Frequenzen 1800/2100/2600MHz unterstützt. Das in Deutschland beliebte Band 20 fehlt. Immerhin bietet das LeTV One Android 5.0 in zahlreichen Sprachen, unter anderem auch Deutsch. Die Benutzeroberfläche EUI (Ecology UI) ähnelt dabei dem MIUI. Ich habe den Neuling einem kurzen Test unterzogen.

LeTV gegen Xiaomi: Mi Note gegen LeTV One & One Pro & One Max

Der hierzulande unbekannte Hersteller LeTV hat mit drei neuen Smartphones auf sich aufmerksam gemacht und will Xiaomi ein wenig das Wasser, sprich die Kunden abgraben. Mit dem Xiaomi Mi Note Pro hat Xiaomi zwar gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, hochwertige Smartphone szu produzieren, preislich unterscheidet sich der Hersteller aber mittlerweile hierzulande (auch durch die hohen Importkosten) kaum von etablierten Modellen. So konnte das Mi Note Pro mit einem Preisschild von etwa 500 Euro keine echten Vorteile im Vergleich zum Samsung Galaxy Note 4 erzielen.

Le TV versucht nun, mit den drei Modelle LeTV One (X600), LeTV One Pro und LeTV One Max etwas für "jeden" Geldbeutel und Anspruch auf den Markt zu bringen. Das LeTV One für umgerechnet 300 Euro ist ein Smartphone mit einem 5.5-Zoll großen Display und Full-HD-Auflösung. Bei der CPU setzt der Hersteller auf den brandneuen MediaTek Helio X10. Der Octa-Core-Chipsatz wird mit 2.0 GHz getaktet und kann auf 3 GByte RAM zählen. Die GPU vom Typ Imagination PowerVR G6200 sorgt für schnelle Grafiken. Damit erreicht das LeTV One im aktuellen AnTuTU knapp 52.500 Zähler. Der interne Speicher beträgt 16/32/64 GByte, die Kamera auf der Rückseite löst mit 13-Megapixel auf, die Variante auf der Vorderseite mit 5 Megapixel. Neben Bluetooth 4, stehen noch HSPA+, GPS samt Glonass und WLAN b/g/n zur Verfügung. Der fest eingebaute Akku leistet  3.000 mAh. LTE wird leider nur in den Frequenzen 1800/2100/2600MHz unterstützt. Das in Deutschland beliebte Band 20 fehlt. Immerhin bietet das LeTV One Android 5.0 in zahlreichen Sprachen, unter anderem auch Deutsch. Die Benutzeroberfläche eUI (ecology UI) ähnelt dabei dem MIUI.



Optisch kommt das LETV One in einem Gehäuse aus Kunststoff daher. Das Display auf der Vorderseite ist nahezu randlos. Das basiert aber zum größten Teil auf einem optischen Trick. Leichte Anlehnungen am HTC One bzw. Huawei Mate sind imho unverkennbar und mit seinen Abmessungen von 148 x 74 x 9.5 mm und einem Gewicht von etwa 170 Gramm ist es auch nicht sonderlich klein oder leicht.  Das LeTV One nutzt übrigens bereits einen MicroUSB-Anschluss vom Typ C. Infos zu den anderen Info gibt es nach dem Break.

Lenovo K3 Note im Test: Preisgünstiges Smartlet mit Full-HD-Display

Lenovor K3 Note bei mobile-reviews.deMit dem K3 Note stellte Lenovo bereits im März diesen Jahres in China ein sehr preisgünstiges (150 Euro) Smartphone mit einem 5,5-Zoll großen Full-HD-Display vor. Das knapp 152.6 x 76.2 x 8 mm große Gehäuse ist in leuchtendem Gelb eingekleidet und besteht aus Kunststoff. Mit 150 Gramm ist es nicht leicht, liegt aber dennoch gut in der Hand. Technisch brilliert es u.a. mit einem MediaTek MT6752. Die acht Kerne der CPU sind mit 1.7 GHz getaktet und liefern im AnTuTu-Benchmark über 46.000 Punkte und damit ist es sogar leicht schneller als ein Galaxy S5. 2 GByte RAM, 16 GByte Speicher, Dual-SIM, microSD, 13-Megapixel-Kamera und ein 3.000 mAh starker Akku haben meine Neugierde endgültig geweckt. Gearbest.com hat mir daher ein Testgerät zur Verfügung gestellt. Darauf war bereits eine Vorabversion der deutschen Firmware (ROW) installiert. Mit einer vollständigen Übersetzung kann man aber erst ab dem 08.07.15 rechnen, dann wird es nämlich auch in Indien verfügbar sein. Lohnt sich der Kauf trotzdem?

Design: Frisch und fröhlich

Das Design des Lenovo K3 Note ist eigentlich ziemlich unspektakulär, wäre da nicht das gelbe Gehäuse des Smartphones. Es leuchtet in der Sonne fröhlich vor sich hin und verbreitet eine gute Stimmung. Paßt wirklich gut zum aktuellen Sommeranfang. Mt seinen Abmessungen von 152.6 x 76.2 x 8 mm und einem Gewicht von 150 Gramm ist es aber schon ziemlich gross. Mit einer Hand kann man es nur bedienen, wenn man Hände wie Schaufeln sein Eigen nennt. Mehr Details gibt es in meinem Testbericht des Lenovo K3 Note.

Blackview Alife S1 im Test: Deutsches Design und gute 13-Megapixel-Kamera

Blackview Alife S1Heute möchte ich euch das hierzulande eher unbekannte BlackView Alife S1 vorstellen. Die Besonderheit des Alife S1 ist dabei das Design des deutschen Designers Dieter Rams. Technisch bietet das chinesische Smartphone ein 5-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel, eine 13-Megapixel-Kamera (interpoliert auf 18 MP), einen Quad-Core-Prozessor vom Typ MediaTek MTK6732 mit 1.5 GHz (64-Bit) und einen 2.000 mAh starken Akku. Angetrieben wird das Alife S1 allerdings noch von Android 4.4.4. Man bekommt es bereits ab 150 Euro, mein Testexemplar stammt von dealextreme.com und war bereits nach knapp 5 Tagen bei mir in Deutschland.

Deutscher Designer

Ok, da die Optik aus der Feder eines deutschen Designers stammt, habe ich natürlich genauer hingekuckt. Auf den ersten Blick ist es schonmal eine schlanke Erscheinung. Ein Blick auf die Abmessungen von 144.5 x 71.8 x 7.6 mm bestätigt den ersten Eindruck. Das Gewicht geht mit 127 Gramm voll in Ordnung, sehr leicht für diese Größe. Ansomnstzen gestaltet sich die Optik allerdings völlig unauffällig, oder besser gesagt: langweilig. Positiv formuliert bedeutet das, dass sich Dieter Rams selber treu geblieben ist. Das Blackview Alife S1 weist klare Formen auf, nutzt gut verarbeitete Materialen und ist so einfach bedienbar.

Auf der Oberseite findet man eine 3.5mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer und direkt daneben einen Infrarot-Booster zur Steuerung von technischen Gimmicks (HiFi-Anlage, Fernseher, DVD). Auf der linken Gehäuseseite befinden sich die beiden Einschübe für SIM-Karten bzw. für die microSD-Karte. Den oberen Einschub kann man entweder für eine Nano-SIM-Karte oder eine microSD-Karte nutzen. Der untere Schacht benötigt einen microSIM. Dual-SIM gibt es also nur, wenn man auf eine Speichererweiterung verzichtet. Bei 16 GByte Speicher keine leichte Entscheidung. Wie sich das Blackview Alife S1 im Test geschlagen hat, erfahrt ihr in meinem folgenden Testbericht.

Xiaomi Yi Cam im Test: Der günstige Ersatz für eine GoPro?

Yi-1Im März 2015 hat Xiaomi - bekannt für seine guten Smartphones (Testbericht zum Xiaomi Mi Note Pro) - auch eine eigene Action-Cam im Stil der "GoPro" vorgestellt. Das deutlich teurere Modell der Konkurrenz ist bei den Action Cams quasi die Referenz (nicht zu Unrecht) und die Mitbewerber haben es daher sehr schwer. Xiaomi versucht daher auch gar nicht technisch besser zu sein. Aber der Preis von knapp 80 Euro ist auf jeden Fall mal ein Grund sich diese Cam näher anzusehen. Mein Testexemplar der Xiaomi Yi Cam wurde mir von Tmart.com zur Verfügung gestellt. Die Yi Action Cam kommt in zwei Farben und zwei verschiedenen Versionen auf den Markt. Zum Lieferumfang der einfachen Version gehört nur die Kamera, ein Lade-/Datenkabel (USB) sowie ein wechselbarer Akku. Eine SD-Karte sowie ein Netzteil legt Xiaomi leider nicht dazu. In der erweiterten Variante für um die 100 Euro gibt es immerhin noch ein passendes Stativ.

Kamera

Die eingebaute 16-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite nutzt einen hochwertigen Exmor R Sensor von Sony und bietet eine f/2.8 Blende. Die Weitwinkelaufnahmen wirken dank des 155° großen Aufnahmebereichs sehr gut. Video zeichnet die Action Cam von Xiaomi im H.264-Modus (MP4) in Full HD mit 24, 30, 48 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Bei 480p kann die Kamera sogar 240 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Bei 720p kommen immerhin noch 48, 60 oder 120 Bilder pro Sekunde auf den Chip. Die sogenannten Zeitraffer-Aufnahmen (Timelapse) sind in 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 und 60 Sekunden Abständen möglich.

Um zwischen Video- und Fotomodus zu wechseln, drückt man einfach mehrmals auf den Ein-/Ausschalter. Der LED-Ring signalisiert dann den entsprechenden Modus durch ein kurzes Blinken. Die Status-LED neben dem Kamerauflöser blinkt während der Videoaufnahmen beispielsweise rot und piept beim Start auch beim Beenden der Aufnahme. Leider hat die Yi Action Cam kein eigenes Display. Alle Aufnahmen kann man also entweder blind abwickeln, oder durch die Koppelung über WiFi mit einem Smartphone auf der Basis von Android bzw. iOS. Das Smartphone dient dann quasi als Display. Das kann man in meinem Videoreview der Xiaomi Yi Action Cam auf YouTube auch gut sehen:



Mehr Infos gibt es in meinem Test der Xiaomi Yi Cation Cam auf mobile-review.de.

Xiaomi Mi Note Pro im Videoreview: Ein echt heißes Smartphone

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Das Mi Note Pro von Xiaomi sieht auf der Rückseite aus wie ein Samsung Galaxy S6 Edge auf der Vorderseite. Die beiden Glaskanten wurden nämlich ebenso abgeschrägt, was der Haptik deutlich entgegen kommt. Die ebenfalls weiße Vorderseite wird vom 5,7-Zoll großen Display mit seiner Quad-HD-Auflösung dominiert. Das Display hat der Hersteller mit Gorilla Glass 3 geschützt und zum Rand hin ein wenig gebogen. So entsteht eine abgerundete Kante, die nur durch den leicht scharfkantigen, goldfarbenen Metallrahmen ein wenig getrübt wird. Der ist zwar sehr wertig, wird aber in letzter Zeit eben auch von vielen anderen Hersteller genutzt. Das Glas der Rückseite schliesst nicht überall bündig mit dem Rahmen an. gerade in den Kurven am Rand kann man einen winzigen Spalt erspähen.

Eigentlich besteht die weiße Rückseite aus Kunststoff, darüber hat der Hersteller aber eine Schicht aus Glas gelegt.  So fühlt sich das Mi Note Pro wirklich sehr ählich gut an, wie das deutlich teurere Samsung Galaxy S6 Edge.  Die Metalltasten auf der rechten Seite sitzen etwas locker und klappern leise vor sich hin. ZUmindest dann, wenn man das Smartlet schüttelt. Eigentlich Ironie, denn genau das machen die Tasten bei Apple iPhone auch :D Ansonsten ist die Verarbeitung des Phablets/Smartlets/Smartphone aber ohne Fehl und Tadel durch meine haptische Prüfung gekommen. Mit seinen Abmessungen von 155 ×78 × 6.95 mm und einem Gewicht von 161 Gramm ist es zwar nicht leicht, für seine Displaygröße aber auch kein "Brocken". Vorder- und Rückseite aus Glas sind zwar gegen Kratzer geschützt, nicht aber gegen Bruch. Ihr solltet das Xiaomi Mi Note Pro daher auf keinen Fall fallenlassen. Der Akku mit seine 3.080 mAh ist nicht wechselbar, der 64 Gbyte große Speicher mangels Unterstützung für MicroSD auch nicht erweiterbar. Über USB-OTG klappte es im Test allerdings. Mehr Details zum Smartphone mit seinem hitzköpfigen Snapdragon 810 erfahrt ihr in meinem ausführlichen Testbericht zum Xiaomi Mi Note Pro oder in meinem Videoreview auf YouTube:


GoEuro-App im Test: Mit Fernbus, Bahn oder Flugzeug in den Urlaub?

Die Vielreisenden unter uns (ohne Auto oder Dienstwagen) kennen das Problem. Da will man mal eben von Dortmund nach Berlin und versucht herauszufinden, was nun die günstigste Verbindung ist. Soll man mit dem Fernbus, der Bahn oder gar mit dem Flugzeug reisen? Wie lange dauert die Reise und was kostet sie? Man kann sich nun natürlich selber einen Überblick verschaffen. Dazu muss man nur die unzähligen Buchungsportale der jeweiligen Anbieter und Fluggesellschaften aufrufen, seine Daten eingeben und am Schluss per Zettel vergleichen. Kaum zwei Stunden später ist man dann (im optimalen Fall) schlauer. Man kann es sich aber auch einfacher machen und eine Suchmaschine für Reisen nutzen. Ich habe mir dazu mal die App des 2012 gegründeten Berliner Start-Up GoEuro angesehen und für euch getestet.

Die kostenlose GoEuro-App vergleicht die Angebote der Deutschen Bahn mit denen der zahlreichen Fernbus-Anbieter und Fluggesellschaften. Bevor es losgeht muss man natürlich die geplanten Reisedaten eingeben.  Die GoEuro-App greift dabei auf eure aktuelle Position (per GPS) zu oder nutzt bereits häufiger verwendete Orte aus vorherigen Suchen bzw. Buchungen. Im nächsten Schritt müsst Ihr eure Anreise samt Abfahrzeitpunkt festlegen und auf Wunsch auch gleich die Rückreisedaten. Dazu stellt die App einen Kalender zur Verfügung. Und schon kann es losgehen.

Die Ergebnisse werden von der GoEuro-App nach Verkehrsmitteln sortiert. Die in Frage kommenden Bahn- oder Fernbusfahrten bzw. Flüge erscheinen in Tabs und zwar direkt mit dem Namen der Gesellschaft, der Dauer und dem voraussichtlichen Preis. Tippt man einen Vorschlag an, so bekommt man zusätzliche Informationen zum Preis und etwaigen Einschränkungen eingeblendet. So weist die App zum Beispiel auf den Sparpreis der Deutschen Bahn hin oder auf Umsteigemöglichkeiten.



Wer die vorgeschlagene Verbindung nun direkt buchen will, wird auf die mobile Webseite des jeweiligen Anbieters weitergeleitet. Die komplette Buchung erfolgt dann über das jeweilige Portal und wird dort dann auch bezahlt und bestätigt. GoEuro fungiert also nur als Vermittler. Wer doch nicht buchen will, kann die bereits gewählte Verbindung in der App abspeichern. So bekommt man schnell Zugriff auf seine vorherigen Suchen.



Die Suchergebnisse kann man übrigens auch nachträglich nach unterschiedlichen Kriterien wie Preis, Umsteigehäufigkeit und Abfahrtzeit sortieren. Nach eigenen Angaben bildet die App aktuell mehr als 10.000 Busbahnhöfe, 20.000 Bahnhöfe und 3.000 Flughäfen ab. Im Test klappte die Suche völlig easy und war in wenigen Minuten angewickelt. Die Buchung der Reise kann - je nach Anbieter - durchaus ein paar Minuten länger dauern. In Europa hat GoEuro mehr als 150 Anbieter im Datenbestand. Die kostenlose GoEuro-App gibt es für Android und iOS. Eine in meinen Augen sehr übersichtliche und schnelle App. Sie erleichtert einem die Suche nach dem günstigsten oder schnellsten Angebot ungemein.

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