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Motorola Razr i im Test: Intel und Android im Einklang

Mit dem Razr i stellt Motorola nun ein Smartphone auf der Basis von Android 4.0.4 vor, was erstmalig von einem  Intel-Atom-Prozessor mit einer Taktfrequenz von bis zu 2 Gigahertz angetrieben wird. Die CPU soll mit yperthreading-Technologie einem Dual-Core-Prozessor auf ARM-Basis in nichts nachstehen. Das nahezu randlose AMOLED bietet eine Diagonale von 4,3 Zoll und löst mit 540 x 960 Pixel auf. Der interne Speicher beträgt nur 8 GByte, kann aber mit microSD-Karten um bis zu 64 GByte erweitert werden. Auf der Rückseite nimmt eine 8-Megapixel-Kamera Bilder und Videos in Full-HD auf. Für eine lange Akkulaufzeit sorgt die 2.000 mAh starke Kraftzelle, die sich aber nichts austauschen lässt. Mein Testgerät stammt von sparhandy.de.Meinen Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt hier. Wer mag, kann sich meinen ausführlichen Testbericht mit allen Ergebnissen durchlesen.



Google, ein Hurrikan namens Sandy und viele neue Nexus

Manchmal ist auch ein Business-Riese wie Google nicht vor höherer Gewalt gefeit. So hat es die ursprünglich für heute avisierte Pressekonferenz in New York aufgrund des Hurrikans Sandy praktisch und wortwörtlich vom Tisch gefegt. Stattdessen präsentiert der Suchmaschinenriese seine Neuvorstellungen eben weniger stürmisch, dafür aber trotzdem interessant. Mit dem Nexus 4 stellt Google in Zusammenarbeit mit LG das nächste "offizielle" Google-Smartphone vor. Auch wenn bereits viele Details im Vorfeld in der Gerüchteküche aufbereitet worden sind, hier nochmal die Zusammenfassung: Das mit Android 4.2 angetriebene Nexus 4 bietet dem verwöhnten Auge einen 4,7 Zoll großen True-HD-IPS-Plus-Touchscreen mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixel (bei 320 PPI). Das Display selbst wird dabei durch Gorilla Glass 2 vor Kratzern geschützt.Im Hintergrund werkelt ein 1,5 GHz schneller Quad-Core-Prozessor (Qualcomm Snapdragon S4 Pro (APQ8064)) der auf  2 Gigabyte RAM zurückgreift.

 
Die Kamera auf der Rückseite des Nexus 4 knipst Bilder mit einer maximalen Auflösung von 8 Megapixel, bietet einen Autofokus und nimmt Videos in Full-HD (1080p) bei rund 30 Bildern pro Sekunde auf. Die eher ungeliebte Videotelefonie unterstützt das neue Google-Phone mittels seiner 1,3-Megapixel-Frontkamera. Kontakt zu anderen PCs, dem Mac oder Smartphones nimmt das Google Nexus 4 dabei über Bluetooth, Micro-USB und NFC auf. Unterwegs ist man über WLAN a/b/g/n und UMTS mit HSPA+ (bis 21 mbit/s) online während der A-Gps-Empfänger in Verbindung mit Google Maps für die Navigation genutzt werden kann bzw. Bilder mit den passenden Postionsangaben versorgt (Geo-Tagging). Das knapp 139 Gramms schwere und 134 x 69 x 9,1 mm große Gehäuse des Nexus 4 beherbergt einen austauschbaren, 2.100 mAh starken Akku, den man auch drahtlos per Induktion aufladen kann. Das Nexus 4 soll ab dem 13.11.2012 online über den Google Play Store verkauft werden. In den Geschäften soll es erst ab Ende November erhältlich sein. Das Google Nexus 4 wird mit 8 Gigabyte Speicherplatz für 299 Euro (UVP) oder 16 Gigabyte Speicherkapazität für 349 Euro (UVP) angeboten. Den internen Speicher kann man dabei nicht mit microSD-Karten erweitern.

Weiter im Text geht es mit dem ebenfalls von LG entwickeltem Google Nexus 10. Einem Android-Tablet mit einer Displaydiagonalen von 10 Zoll und dem Betriebssystem in der Version 4.2. Auch hier wird das mit 2560 x 1600 Pixel sehr hochauflösende Display (300 PPI) durch Gorilla Glas 2 geschützt. Das knapp 264 x 178 x 8,9 mm große und 603 Gramm schwere Nexus 10 nutzt einen 1,7 Gigahertz schnellen  Dual-Core-Prozessor von Samsung (Exynos 5250) mit Cortex-A15-Kernen und eine Quad-Ciore-GPU( Mali-T604-GPU), der durch 2 Gigabyte RAM unterstützt wird. Fotos macht man mit einer b 5-Megapixel-Hauptkamera. KOntakt zur Aussenwelt nimmt man dann über Bluetooth, Micro-USB, Micro-HDMI, NFC, GPS und WLAN a/b/g/n auf. Der fest eingebaute Akku liefert 9.000 mAh, der interne Speicher beträgt 16 oder 32 Gigabyte. Das Google Nexus 10 steht ab dem 13.11.12 im Google Play Store für 399 Euro (16 GB) respektive  499 Euro (32 GB) zur Verfügung.

HTC One X Plus

Mit dem HTC One X Plus stellt der taiwanesische Hersteller nun den deutlich verbesserten Nachfolger des One X vor. Es verfügt über ein 4,7 Zoll großes Display (LCD2) mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixel. Der Touchscreen wird durch Gorilla Glas geschützt. Das 135 x 70 x 8.9 mm dünne und nur 135 Gramm schwere HTC One X Plus ist in ein Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat eingekleidet. Im Inneren werkelt ein leistungsfähiger 1,7 GHz schneller Super 4-PLUS-1™ Quad-Core-Prozessor  (NVIDIA® Tegra 3) und Intel® XMM™ 6260 Chipset. Die neue CPU ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich schneller und kann auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zählen. Das HTC One X+ wird ab Marktstart direkt mit Android 4.1 Jelly Bean und der neuen Benutzeroberfläche Sense 4+ ausgeliefert. Laut HTC soll das entsprechende Android 4.1.1 Update für den Vorgänger ebenfalls in den Startlöchern stehen.


Die 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite ist dank "Sofortaufnahme" in sehr kurzer Zeit einsatzbereit. Der hintergrundbeleuchtete CMOS-Sensor (BSI) nutzt eine F2.0-Blende um so besonders viel Licht auf den Chip bannen zu können. Ein LED-Blitz mit 5 einstellbaren Stärken sorgt auch bei Dunkelheit für die passende Ausleuchtung der Motive. Videos nimmt die Kamera natürlich in Full-HD (1080p) auf und zwar mit Stereoton. Funktionen wie Serienbild-Aufnahme, Panoramamodus und  High Dynamic Range (HDR)sorgen unterwegs für weitere Optimierujngsmöglichkeiten der Aufnahmen.


Abseits vom heimischen Netzwerk ist man mit WLAN a/b/g/n und sogar per HSPA+ online. Ein NFC-Chip ermöglicht den Datenaustausch mit anderen Smartphones und die Nutzung neuer Mehrwertdienste, wie beispielsweise papierlose Fahrkarten. Neben einem A-GPS-Empfänger haben die Techniker dem One X Plus auch USB, Bluetooth und DLNA spendiert. Der interne Speicher des Smartphone beträgt 32 oder walweise 64 Gigabyte, kann aber nicht mit microSD-Karten erweitert werden. 


Das One X Plus ist dank einer Partnerschaft mit Sony sogar Playstation zertifiziert. Da kann man seine Spielkonsole getrost zu Hause lassen. Der Sound wird wieder über HTC Beats aufgepimpt. Über NFC-Pairing kann man seine Musik auch drahtlos über entsprechende, externe Lautsprecher abspielen. Der Akku des HTC One X Plus leistet nun 2.100 mAh und dürfte damit das Hauptproblem des Vorgänger beseitiogt haben.

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Samsung Galaxy S3 LTE im Test: Schneller Datenturbo, hoher Preis und sonst?

Das Galaxy S3 LTE istv das um den Datenturbo LTE erweiterte Schwestermodell des Galaxy S3. Als Betriebssystem kommt allerdings bereits Android  4.1 zum Einsatz.  Die technischen Details wurden nahezu unverändert übernommen. Der 4,8 Zoll große HD Super-AMOLED-Touchscreen sorgt mit seinen 720 x 1280 Pixel für große Augen. Im Inneren werkelt ein 1,4 Gigahertz schneller Exynos Quadcore-Prozessor der aber auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zählen kann. Hier muss das normale S3 unverständlicherweise noch mit 1 GByte auskommen. Das S3 LTE nutzt 16 Gigabyte internen Speicher den man aber um weitere 64 GBYte aufbohren kann. Die LTE-Variante ist bei nahezu allen Netzbetreiber im Portofolio . Mein Exemplar stammt von der Deutschen Telekom, denn ohne LTE-Tarif macht das S3 LTE keinen Sinn :D Abseits von LTE ist man aber auch über HSPA+ und WLAN a/b/g/n online. Über DLNA,  Bluetooth 4.0, GPS sowie NFC nimmt man Kontakt zu anderen Smartphones, dem PC oder Mac auf. Der Akku liefert 2.100 mAh und hält etwa einen Arbeitstag durch. Das S3 LTE kostet aktuell etwa 700 Euro. Meinen ausführlichen Testbericht könnt ihr hier nachlesen. Den Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt hier:


Thunderbird i5 (iPhone 5-Klon) im Unboxing: Gute Verarbeitung und sonst?

Kaum ist das neue Apple iPhone 5 auf den Markt, schon liefert der asiatische Raum Kopien in mehr oder weniger guter Qualität. Ich habe mich beim Thunderbird i5 vom cect-shop.com für einen Klon der besseren Qualität entscheiden. Das knapp 200 Euro teure Thunderbird i5 ist technisch betrachtet sicher kein Meilenstein, kann es aber durch sein Gehäuse aus Aluminium zumindest von der Verarbeitung her mit dem Produkt aus Cupterino aufnehmen.


Mehr Bilder hier

Das Thunderbird i5 kommt mit einem 4 Zoll großen und einer Auflösung von 480 x 854 Pixel natürlich nicht ansatzweise an das Retina-Display des Original heran. Im Inneren werkelt zudem nur ein Single-Core-CPU mit 1GHz Taktfrequenz (MTK 6575). Der Arbeitsspeicher beträgt dabei  512 MB. Der interne Speicher beträgt 16 GByte  und kann nicht erweitert werden. Da haben sich Techniker das iPhone 5 wohl etwas zu sehr zu Herzen genommen. Angetrieben wird das Thunderbird i5 nicht mit iOS sondern mit Android 2.3.6. Das merkt man auf den ersten Blick aber nicht, denn es kommt mit einer Benutzeroberfläche daher, die dem iOS täuschend ähnlich sieht. Die Kamera auf der Rückseite knipst Bilder mit 8 Megapixel , eine Front-Kamera sorgt für Bilder während der Videotelefonate. Neben UMTS bietet das Thunderbird i5 auch WLAN b/g und Bluetooth 2.1 und USB. Ein A-GPS-Empfänger ist auch an Bord. Der fest eingebaute Akku soll 200 Stunden im Standby durchhalten.  Hier mal das Video vom Unboxing (auch in HD auf YouTube):



Mehr dann später im ausführlichen Testbericht.

Update (24.10.12): Das Gerät ist leider defekt. Daher verschiebt sich der Test auf unbestimmte Zeit. Meine bisherigen Erfahrungen:

- Kamera ist schlecht (unscharf)
- Facebook-App geht nicht (bricht Verbindung ab)
- E-Mail App geht nicht (keine Verbindung zum Server möglich)
- viele Apps nur auf chinesisch
- Play Store stürzt ab
- kein Sync des Kalenders/Kontakte mit Google
- iOS-Benutzeroberfläche nicht abschaltbar
- nur 4 Apps pro Ordner möglich
- Touchscreen unscharf (habe ein Motorola Razr i mit ähnlicher Auflösung und 4,3 Zoll als Vergleich)
- spielt nur bestimmte MP4 ab, meine Testvideos (HD und Full-HD) liefen nicht. Mit MOV, MKV, AVI/DivX kommt der Player nicht klar
- CPU ist definitiv zu langsam, RAM fast komplett mit System-Apps belegt.

+ gute Verarbeitung
+ sehr gute Empfangsleistung (im tmd-Netz)
+ gute Sprachqualität
+ Apps auf SD möglich
+ Sound (MP3) gut

Fazit: Das Thunderbird i5 ist (für mich) ohne zusätzliche Basteleien und funktionierendem  Play Store nicht wirklich nutzbar. Das finde ich persönlich ziemlich Schade! Die Verarbeitung, das interne Radio und die Gesprächs- und Empfangsleistung übertreffen nämlich das Original :D  Das Thunderbird i5 wäre mit 1GB RAM, Quad-Core-CPU und besserem Display DER Burner. Sollte also jemals das Goophone i5 kommen ... Hinzu kommt das Problem, dass die Reklamation des Testgerätes bei cect-shop.com nicht wirklich zielführend bearbeitet wird. Es erfolgte nach der Rücksendung KEIN weiterer Kontakt.



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