Artikel Übersicht


Samsung Galaxy S3 Mini im Test: Günstiges Smartphone im S3-Style

Mit dem Galaxy S3 Mini (GT-I8190) stellt Samsung nun eine Miniaturausgabe des sehr erfolgreichen Galaxy S3 vor. Die Bildschirmdiagonale ist dabei von 4,8 Zoll auf 4 Zoll geschrumpft. Das Super-AMOLED Display wird von Corning Gorilla Glas 2 geschützt, löst aber nur noch mit 480 x 800 Pixel auf. Im Inneren werkelt ein 1 GHz schneller Dual-Core-Prozessor, dem immerhin 1 GB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Die Kamera löst mit 5 Megapixel auf, nimmt Videos aber nur in HD auf. Der interne Speicher beträgt 8 GB und kann mit microSD-Speicherkarten um weitere 32 GByte erweitert werden. Als Betriebssystem kommt Android-Version 4.1.1 Jelly Bean zum Einsatz. So gesehen erinnert nicht mehr viel an den großen Bruder. Ob es also wirklich ein geschrumpftes Galaxy S3 ist, erfahrt ihr im Test. Mein Testgerät stammt von notebooksbilliger.de und kann dort für knapp 280 Euro erworben werden. Meinen ausführlichen Testbericht findet ihr hier, den Videotest gibt es in HD auf YouTube oder direkt im Anschluss:

ZTE Grand S im Hands-on: Full-HD Display, Android und LTE

Mit dem Grand S LTE stellt ZTE nun fast einen Klon des Sony XperiaZ vor. Allerdings betrifft das nur die technischen Details. Das ZTE Grand S bietet ebenfalls ein 5-Zoll großes Full-HD-Display mit einerAuflösung von 1920 x 1080 Pixel. Der integrierte Akku wird mit 1.780 mAh nicht allzu lange durchhalten. Auch hier sollen ausgefeilte Stromsparmechanismen den Akku etwa 2 Tage am Leben erhalten. Als Betriebssystem kommt bei ZTE Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Der Snapdragon S4 Pro, ein Quad-Core Prozessor (APQ8064 ) aus dem Hause Qualcomm,  wird hier mit 1.700 MHz betrieben. Ihm stehen 2 GByte RAM zur Seite. Auf der Rückseite sorgt eine 13-Megapixel Kamera  für gute Aufnahmen. Daten werden per Bluetooth 4.0, USB oder NFC übertragen. Unterwegs ist man entweder per LTE (800MHz, 900MHz, 1.800MHz, 2.100MHz, 2.600MHz) oder HSPA online. Auf Wunsch findet man auch über WLAN a/b/g/n Zugang zur Datenautobahn.



Das Unibody-Gehäuse besteht beim Grand S LTE aus Polycarbonat, die Vorderseite wird mit Gorilla Glas geschützt.  Neben einem Einschub für die micro-SIM findet man auch einen Schacht für microSD-Karten bis zu 64 GByte. Der interne Speicher beträgt 16 GByte. Das Grand S misst 142 x 69 x 6.9mm bei etwa 120g und kommt in den Farben Rot, Schwarz, Weiß, Silber und Navy Blue und einigen Pastelltönen auf den Markt. Vorerst allerdings nur in Asien.

Sony Xperia Z im Hands-on: Smartphone mit Full-HD Display und Android

Mit dem Xperia Z hat Sony nun mal wirklich ein heißes Eisen im Feuer. Vorder- und Rückseite bestehen wie beim Google Nexus 4 aus Glas. Das Smartphone selbst ist optisch und auch technisch ein echter Hingucker. Das 5-Zoll große Full-HD-Reality-Display bietet eine Pixeldichte von 443 Pixel pro Zoll. Wer es bis jetzt noch nicht realisert hat, das Xperia Z nutzt also eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel! Damit werden Texte glasklar abgebildet. Im Vergleich zum Xperia S passen zudem deutlich mehr Informationen auf den Screen. Der integrierte Akku liefert allerdings nur 2.230 mAh, soll aber durch ausgefeilte Stromsparmechanismen etwa 2 Tage durchhalten. Das will ich zwar nicht bezweifeln, glaube aber, dass Normalnutzer selten einen Tag ohne Ladevorgang auskommen werden. Für verlässliche Aussagen ist es allerdings noch zu früh, schliesslich wird das Xperia Z noch mit einer - zugegeben recht stabilen - Vorseriensoftware betrieben. Kommen wir aber erst einmal wieder zurück zu den harten Fakten. Als Betriebssystem nutzt Sony "nur" Android 4.1.2 Jelly Bean. Allerdings wieder mit der bekannten Sony Xperia Benutzeroberfläche verfeinert. Als Prozessor nutzt das Xperia Z den vom Google Nexus bekannten Snapdragon S4 Pro aus dem Hause Qualcomm. Der Quad-Core Prozessor (APQ8064 ) wird ebenfalls mit 1.500 MHz betrieben. Der ist für knapp 18000 Punkte im AnTuTu Benchmark gut. Auch dem Xperia Z stehen dabei 2 GByte RAM zur Seite. Auf der Rückseite sorgt eine medienwirksame 13-Megapixel Kamera samt Exmor R Sensor für gute Aufnahmen. Die Kamera-App bietet dabei neben einer HDR-Funktion auch einen Burst-Modus mit 10 Bildern pro Sekunde. Daten werden per Bluetooth 4.0, USB oder NFC übertragen. Unterwegs ist man entweder per LTE (800MHz, 900MHz, 1.800MHz, 2.100MHz, 2.600MHz) bzw.  HSPA+ online. Auf Wunsch findet man auch über WLAN a/b/g/n Zugang zur Datenautobahn.


Mehr Bilder nach dem Klick

Die Wasserratten und Outdoor-Freaks werden sich über die IP57-Zertifizierung des Sony Xperia Z freuen. So übersteht das teure Smartphone den Kontakt mit Wasser und Staub. Fallen lassen sollte man es hingegen nicht unbedingt. Neben dem Einschub für die micro-SIM findet man auch einen Schacht für microSD-Karten bis zu 64 GByte. Diese werden allerdings immer noch nicht zuverlässig unterstützt. Der interne Speicher beträgt 16 GByte. Das Xperia Z ist aufgrund des großen Displays nicht gerade klein. Mit Abmessungen von 139 mm x 71 x 7,9 mm bei 146g ist es aber trotzdem gut zu transportieren. Das war ich vom Galaxy Note 2 anderes gewöhnt, oder bin ich vielleicht eher "abgehärtet"? Egal. Die Qual der Wahl hat man bei der Farbwahl. Sony bietet das Xperia Z nämlich in Schwarz, Weiß und Violett an. Letzteres sieht in echt ziemlich interessant aus. Dieses Schwarz-Weiß-Einerlei geht einem doch irgendwann auf den Senkel. HTC und Nokia haben es mit den Windows Phone 8 Smartphones ja bereits vorgemacht und frei nach dem Motto "bunt ist das Leben und granatenstark" sage ich nur "Volle Kanne Hoschi: Ich will ein violettes Xperia Z". Neben der Farbwahl hat sich Sony beim Lieferumfang zudem nicht gerade lumpen lassen. Das knapp 650 Euro teure Super-Smartphones bietet neben Lade-/Datenkabel, Ladegerät und Headset auch eine Dockingstation sowie zwei SmartTags für NFC-Funktionen (nicht in allen Varianten). Das Video vom Unboxing findet ihr in HD auf YouTube



Fazit

Das Xperia Z könnte Sony wieder deutlich nach vorne bringen. Nach Xperia-Modellen vom Schlage eines "Bond-Smartphone" besinnt man sich beim Z endlich mal wieder auf die Innereien. Die Full-HD-Auflösung ist jetzt nichts wirklich neues, damit hat HTC sich schon beim Butterfly in Szene gesetzt. Und auch das Design ist jetzt auch nicht so neuartig, schließlich besteht auch das Google Nexus 4 schon aus Glas. Beim Xperia Z stimmt aber die Mischung. Der Preis von knapp 630 Euro scheint mir da gerade noch gerechtfertigt.

Das Nokia Lumia 920 in 120 Sekunden erklärt

Das Design des Nokia Lumia 920 wurde nahezu unverändert vom Nokia 900 übernommen. Der Einschub für die Micro-SIM-Karte auf der Oberseite kann nur über das mitgelieferte Werkzeug (oder eine Büroklammer) geöffnet werden und schließt bündig mit dem Gehäuse ab. Daneben befindet sich die 3,5 mm Klinkenbuchse für Kopfhörer. Alle anderen Tasten findet man auf der rechten Gehäuseseite. Bei den farbigen Modellen sind die Drücker schwarz abgesetzt.  So ist eine Bedienung im Blindflug kein Problem. Das Lumia 920 ist knapp 130 x 71 x 11 mm groß, wiegt aber heftige 185 Gramm. Das Gewicht ist damit grenzwertig um noch in der Hemdtasche transportiert werden zu können. Die Verarbeitung und die Haptik sind allerdings super. Unterhalb des großen Displays findet man drei Sensortasten zur Steuerung des Betriebssystems.
 

Mehr Bilder nach dem Klick
Display
 
Der 4,5 Zoll große Touchscreen löst mit 768 x 1280 Pixel auf und macht einen guten Eindruck. Die Pixeldichte beträgt 332 ppi (pixel per inch) und übertrifft damit sogar das iPhone 5 (329 ppi). Die Oberfläche besteht aus kratzfestem Gorilla Glas 2 von Corning. Inhalte und Texte  werden scharf abgebildet, die maximale Helligkeit bei Tageslicht kann ebenfalls überzeugen. Die Farbwiedergabe des PureMotion HD Plus-Touchscreen  würde ich als ausgewogen bezeichnen. Farben werden naturgetreu, vielleicht sogar etwas zu flau  abgebildet. Die Display-Auflösung wurde übrigens von Microsoft zum maximal möglichen Standard erhoben. Auf ein Windows Phone 8 mit Full-HD Auflösung werden wir daher lange warten müssen.

Kamera & Multimedia

Die 8.7-Megapixel-Kamera des Lumia 920 mit einem Objektiv von Carl Zeiss macht dank der PureView-Technologie gute Bilder. Leidet in der aktuellen Firmware aber manchmal unter unscharfen Aufnahmen. Dieser Fehler wurde im kommenden Update namens "Portico" bereits behoben. Da ich das Update bereits vorliegen hatte, findet man entsprechende Vergleichsbilder in der Galerie. Eine große Blende (f/2.0) in Verbindung mit einem 1/3 Zoll großen, lichtempfindlichen BSI-Sensor (Backside Illuminated) sorgen für eine gute Bildqualität. Bildschärfe und Farben gehen voll in Ordnung. Dank der PureView-Technologie sind in dunkleren Umgebungen auch Aufnahmen ohne Blitz möglich. Erst bei sehr schlechten Lichtverhältnissen tritt vereinzelt Bildrauschen auf. Die Bilddynamik ist gut. Videos werden in Full-HD (1080p) aufgezeichnet und dank optischer Bildstabilisation auch wackelfrei. Der kontinuierlich arbeitende Autofokus hat keine Probleme bei den Videoaufnahmen.  Bei schnellen Schwenks gibt es also keine Verzerrungen. Die Tonqualität über das internen Mikrofon wirkt kräftig, bisweilen aber etwas zu leise.



Der eingebaute Musikplayer bietet eine ansprechende Optik und ermöglicht so eine übersichtliche Darstellung von Album-Cover, Interpret und Titel. Dank der vogefertigten Equalizer-Presets erhält man auf Wunsch auch einen passablen Bass. Bei den Höhen muss man aber leichte Abstriche in Kauf nehmen. Der Sound über die mitgelieferten Kopfhörer ist laut genug. Der eingebaute Lautsprecher tönt laut und kräftig. Der Musikplayer erlaubt es allerdings nicht, an eine bestimmte Stelle im Song zu springen. Wer also - wie ich - ein Fan von Podcasts ala "A State of Trance" ist oder gerne Hörbücher hört, muss den virtuellen Drücker zum Vorspulen laaaaange gedrückt halten. Das Lumia 920 bietet kein FM-Radio mit Senderspeicherplätzen. Der Videoplayer kommt mit den übllichen Formaten und Full-HD Videos klar.

Akku & Konnektivität

Der in 28-Nanometer gefertigte Snapdragon S4-Prozessor und das recht große Display verlagen dem fest eingebautem 2000 mAh starken Akku einiges ab. Wer viele Filme schaut oder mobil per LTE im Internet surft, der wird schon nach einem halben Arbeitstag den Akku wieder aufladen müssen. Bei weniger starker  Nutzung reicht eine Akkuladung ein bis drei Arbeitstage. Wer mag, kann das Lumia 920 auch drahtlos aufladen. Passendes Zubehör dafür ist ab 50 Euro erhältlich. Unterwegs ist man über HSPA+ und auch LTE online. Via WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n kann man natürlich auch online gehen. Über NFC oder Bluetooth werden Daten ausgetauscht oder Mehrwertdienste genutzt.

Menü

Das Nokia Lumia 920 nutzt als Betriebssystem Windows Phone 8. Dabei werden auf dem Homescreen sogenannte Live Tiles angezeigt. Diese Kacheln sind App-Verknüpfung und Widget in einem. So können einige Apps auf den Live Tiles Daten wie zum Beispiel Uhrzeit, Datum sowie die Anzahl an ungelesenen E-Mails oder aktuelle Kalendereinträge anzeigen. Die Abmessungen der Kacheln kann man nun in drei Schritten variieren. Dank der einheitlichen Farbe wirkt das Ganze dann sehr homogen. Nokia hat Windows Phone 8 aber nicht einfach 1:1 übernommen, sondern um ein paar nützliche Apps erweitert. Das Kartenmaterial stammt von Nokia Maps und über Nokia Drive kann man kostenlos navigieren. Mit Nokia City-Kompass kann man über die eingebaute Kamera und Augmented Reality in seiner Umgebung nach Restaurants, Hotels, Einkaufmöglichkeiten und Freizeitaktivitäten suchen. Eine App namens "DB Navigator" hilft bei der Planung der nächsten Zugfahrt. Über die Office-App kann man Excel, Word und Powerpoint-Dokumente bearbeiten. Neu ist eine sogenannte Kinderecke. Dort kann man ein zweites, in seinen Rechten und Apps beschränktes Nutzerkonto einzurichten. So kann man sein Lumia 920 ruhig mal an den Nachwuchs verleihen, ohne das dieser die E-Mails und Co mitlesen kann. Einen bessren Eindruck bekommt man in meinem Kurzeindruck vom Lumia 920 in HD auf YouTube oder direkt hier:


Fazit

Das Nokia Lumia 920 wirkt edel, das Unibody-Gehäuse aus Polycarbonat ist stabil und gut verarbeitet. Das Gewicht von über 180 Gramm ist recht hoch. Dank LTE, HSPA+ und WLAN surft man unterwegs schnell im Internet. Der nicht erweiterbare Speicher beträgt 32 Gigabyte. Er sollte trotzdem für nahezu alle Zwecke reichen. Die Möglichkeit zum induktivem Akkuladen ist nett, in meinen Augen aber eher ein (teures) Gimmick. Nokia ist mit dem Lumia 920 auf dem richtigen Weg.

Wer das Nokia 920 Testgerät gewinnen will, der schreibt einfach eine E-Mail (presse AT mobile-reviews.de) mit dem Betreff "Nokia Lumia 920" und einem Link zu einer Webseite, Facebook, Twitter und Co, wo ihr über meinen Test und das Gewinnspiel berichtet habt. Einsendeschluss ist der 08.02.2013 24.00 Uhr. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer ausdrücklich damit einverstanden, dass die dazu erforderlichen Daten für den Zeitraum des Gewinnspiels/der Verlosung gespeichert werden. Durch die Einsendung der E-Mail erkennen die Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen an. Unter allen Teilnehmern entscheidet das Los. Eine Barauszahlung und der Rechtsweg sind ausgeschlossen. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Teilnehmer, die nicht gewonnen haben, erhalten keine Nachricht.


gesponserter Artikel

HTC Windows Phone 8X im Test: Klasse Design, schlankes Betriebssystem

Mit dem Windows Phone 8X stellt HTC ein Smartphone mit dem neuen Windows Phone 8 Betriebssystem aus dem Hause Microsoft vor. Auf der Vorderseite findet man beim 8X ein 4,3 Zoll großes Display in LCD2-Technologie und einer Auflösung von 720  x 1280 Pixel (341 ppi). Dank Gorilla®-Glas 2 ist es gut gegen Kratzer geschützt. Der 16 Gigabyte große interne Speicher kann nicht erweitert werden. Der Dual-Core-Prozessor (Qualcomm S4 Krait) taktet mit 1,5 Gigahertz je Kern und greift auf 1 Gigabyte RAM zurück. Neben der bekannten Beats-Audio-Technik kann das HTC 8X auch mit einem speziellen Verstärker (2,5 Volt) aufwarten. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel auf und nutzt eine Blende von f/2.0 sowie den bereits aus der One-Reihe bekannten BSI-Sensor. Die Frontkamera löst mit 2,1 Megapixel auf und ermöglicht Weitwinkelaufnahmen mit bis zu 88 Grad. Videos nimmt das Windows Phone 8X in Full-HD-Qualität (1080p) auf. Unterwegs ist man über UMTS mit HSDPA und WLAN b/g/n (2,4 und 5 GHz) online. Ein GPS-Empfänger mit Unterstützung für Glonass fehlt ebenso wenig, wie ein NFC-Chipsatz. Der fest eingebaute Akku liefert 1800 mAh. Das HTC Windows Phone 8X ist zum Beispiel bei der Telekom ab 9,95 Euro mit Vertrag verfügbar. Von dort stammt auch mein Testgerät. Einen Eindruck bekommt man in meinem ausführlichen Testbericht oder im Videotest in HD auf YouTube bzw. direkt hier:



1084 Artikel (217 Seiten, 5 Artikel pro Seite)