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Xiaomi Yi Cam im Test: Der günstige Ersatz für eine GoPro?

Yi-1Im März 2015 hat Xiaomi - bekannt für seine guten Smartphones (Testbericht zum Xiaomi Mi Note Pro) - auch eine eigene Action-Cam im Stil der "GoPro" vorgestellt. Das deutlich teurere Modell der Konkurrenz ist bei den Action Cams quasi die Referenz (nicht zu Unrecht) und die Mitbewerber haben es daher sehr schwer. Xiaomi versucht daher auch gar nicht technisch besser zu sein. Aber der Preis von knapp 80 Euro ist auf jeden Fall mal ein Grund sich diese Cam näher anzusehen. Mein Testexemplar der Xiaomi Yi Cam wurde mir von Tmart.com zur Verfügung gestellt. Die Yi Action Cam kommt in zwei Farben und zwei verschiedenen Versionen auf den Markt. Zum Lieferumfang der einfachen Version gehört nur die Kamera, ein Lade-/Datenkabel (USB) sowie ein wechselbarer Akku. Eine SD-Karte sowie ein Netzteil legt Xiaomi leider nicht dazu. In der erweiterten Variante für um die 100 Euro gibt es immerhin noch ein passendes Stativ.

Kamera

Die eingebaute 16-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite nutzt einen hochwertigen Exmor R Sensor von Sony und bietet eine f/2.8 Blende. Die Weitwinkelaufnahmen wirken dank des 155° großen Aufnahmebereichs sehr gut. Video zeichnet die Action Cam von Xiaomi im H.264-Modus (MP4) in Full HD mit 24, 30, 48 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Bei 480p kann die Kamera sogar 240 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Bei 720p kommen immerhin noch 48, 60 oder 120 Bilder pro Sekunde auf den Chip. Die sogenannten Zeitraffer-Aufnahmen (Timelapse) sind in 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 und 60 Sekunden Abständen möglich.

Um zwischen Video- und Fotomodus zu wechseln, drückt man einfach mehrmals auf den Ein-/Ausschalter. Der LED-Ring signalisiert dann den entsprechenden Modus durch ein kurzes Blinken. Die Status-LED neben dem Kamerauflöser blinkt während der Videoaufnahmen beispielsweise rot und piept beim Start auch beim Beenden der Aufnahme. Leider hat die Yi Action Cam kein eigenes Display. Alle Aufnahmen kann man also entweder blind abwickeln, oder durch die Koppelung über WiFi mit einem Smartphone auf der Basis von Android bzw. iOS. Das Smartphone dient dann quasi als Display. Das kann man in meinem Videoreview der Xiaomi Yi Action Cam auf YouTube auch gut sehen:



Mehr Infos gibt es in meinem Test der Xiaomi Yi Cation Cam auf mobile-review.de.

Das OnePlus 2 Smartphone: Alle Infos zum Nachfolger im Überblick

Man kann über die Firma OPO denken wie man will, das OnePlus One war damals auf jeden Fall ein heissen und vergleichsweise günstiges Eisen. Die Informationen zum OnePlus 2 - welches angeblich nicht das neue Flaggschiff der Firma werden soll - veröffentlicht der Hersteller in seiner bekannt "seltsamen" Art nur stückchenweise. Wohl in der Hoffnung, so dauerhaft mit dem neuen Smartphone in den Medien vertreten zu sein.

Der chinesische Hersteller wird das deutlich leistungsfähigere OnePlus 2 wieder nur per Invite an den Mann oder die Frau bringen. Angeblich aber direkt in größeren Stückzahlen. Early Adopter werden also früh aufstehen müssen oder aber ihr Glück bei ebay versuchen müssen. Sicher ist auch, dass der Nachfolger deutlich über 322 US-Dollar kosten wird. Das OnePlus One war damals bereits ab 269 Euro (16 GByte) und 299 Euro (64 GByte) erhältlich.

Im neuen OnePlus 2 kommt der von den Herstellern eher ungeliebte Snapdragon 810 von Qualcomm mit seinen acht Kernen zum Einsatz. Der gilt als ordentlicher Hitzkopf und daran hat auch die "neue" Variante Snapdragon 810 v2.1, die beispielsweise im Xiaomi Mi Note Pro zum Einsatz kommt, kaum etwas geändert. Wärmeleitpaste und Softwareoptimierungen hin oder her. Daher haben sich auch viele andere Hersteller von Smartphones für den Snapdragon 805 entschieden. Der ist kaum langsamer, dafür aber deutlich weniger "heiss". Das OnePlus 2 wird übrigens mit einem Fingerabdrucksensor ausgestattet.

Das OnePlus 2 wird übrigens als eines der ersten Smartphones mit einem USB-C-Anschluss ausgerüstet und im Gegensatz zum OnePlus One kommt auch nicht mehr Cyanogen OS zum Einsatz. OnePlus setzt auf sein Oxygen OS, das im Laufe dieses Jahres auf Android M aktualisiert werden soll. Die Benutzeroberfläche ist optisch dem Stock-Android angeglichen. Als Basis dient beim OnePlus 2 aber zunächst noch Android 5.1.

Der Release des OnePlus 2 erfolgt dann im dritten Quartal. Das bekräftigte jedenfalls OnePlus-Mitgründer Carl Pei am Rande der Entwicklerkonferenz Google I/O. Die offzielle Präsentation in VR erfolgt am 27. Juli 2015. Dazu wird das Unternehmen an interessierte eine kostenlose Cardbox für das OnePlus One ausliefern.

Samsung Galaxy S6 & S6 Edge: Firmwareupdate auf 5.1.1 bringt neue Funktionen

In Frankreich und England gibt es seit ein paar Tagen bereits das Update auf Android 5.1.1. Dies steht sowohl für das Samsung Galaxy S6 Edge als auch für das Samsung Galaxy S6 zur Verfügung. Mit dem Update auf die Version G925FXXU2BOFJ bekommt man ein paar Verbesserungen, die aber teilweise noch nicht von Samsung in die eigenen Apps eingearbeitet wurden. So kann mnan beispielsweise das neue RAW-Format bei Fotos nicht mit der Kamera-App von Samsung nutzen. Auch die anderen Verbesserungen, wie die Nutzung von ISO 50 sowie die Möglichkeit, die Verschlusszeit manuell (1/75.580 bis 1/1.2 Sekunden) zu bestimmen sind nur über die Nutzung einer anderen Kamera-App möglich. Die Kamera-App von Samsung bietet hingegen nun die Justierung der Belichtung, die - ähnlich wie auf dem iPhone - über einen zuvor im Sucher bestimmten Referenzpunkt funktioniert.

Der (aktuell noch inoffizielle) Weg führt nur über das manuelle Flashen per Odin 3.10.6. Dazu benötigt man zwingend eine offzielle Firmware. Die neue Firmware kann man dann sleebr flashen, danach ins Recovery booten und das S6 bzw. S6 Edge auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Wer mag, kann sein gerootetes S6 auch per App (Phone INFO ?Samsung? (paid version) den notwendigen CSC-Code XEU (Open Europe) verpassen und dann Over The Air (OTA) updaten. Ich selber habe beide Verfahren aber nicht getestet, ich bin mit meiner Custom-ROM sehr zufrieden. Neben den o.a. erwähnten Änderungen bei den Kamerafunktionen bekommt man noch folgende Änderungen mit dem neuen Update:

Anti-Diebstahl, Factory Reset Protection (FRP)

Mit der neuen Sicherung kann man verhindern, dass ein gestohlenes
Galaxy S6 und S6 Edge ohne das entsprechende Google-Passwort einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann. das funktioniert dann weder über das Menü, noch über die allseits bekannten Ziffernfolgen bzw das eingebaute Recovery.
 
Alphabetische Sortierfunktion

Endlich kann man im TouchWiz-Launcher seine Apps auch alphabetisch sortieren. Dazu gibt es im App-Drawer nun eine entsprechende A-Z-Taste neben dem Punkt
"Bearbeiten".

Gastmodus

Über den Gastmodus kann man sein S6 nun so einrichten, dass andere Benutzer keinen Zugriff auf die persönlichen Daten oder Apps bekommen. Das ist etwas, was man schon mit Knox eigentlich viel sicherer hinbekommen kann.

 

Xiaomi Mi Note Pro im Videoreview: Ein echt heißes Smartphone

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Das Mi Note Pro von Xiaomi sieht auf der Rückseite aus wie ein Samsung Galaxy S6 Edge auf der Vorderseite. Die beiden Glaskanten wurden nämlich ebenso abgeschrägt, was der Haptik deutlich entgegen kommt. Die ebenfalls weiße Vorderseite wird vom 5,7-Zoll großen Display mit seiner Quad-HD-Auflösung dominiert. Das Display hat der Hersteller mit Gorilla Glass 3 geschützt und zum Rand hin ein wenig gebogen. So entsteht eine abgerundete Kante, die nur durch den leicht scharfkantigen, goldfarbenen Metallrahmen ein wenig getrübt wird. Der ist zwar sehr wertig, wird aber in letzter Zeit eben auch von vielen anderen Hersteller genutzt. Das Glas der Rückseite schliesst nicht überall bündig mit dem Rahmen an. gerade in den Kurven am Rand kann man einen winzigen Spalt erspähen.

Eigentlich besteht die weiße Rückseite aus Kunststoff, darüber hat der Hersteller aber eine Schicht aus Glas gelegt.  So fühlt sich das Mi Note Pro wirklich sehr ählich gut an, wie das deutlich teurere Samsung Galaxy S6 Edge.  Die Metalltasten auf der rechten Seite sitzen etwas locker und klappern leise vor sich hin. ZUmindest dann, wenn man das Smartlet schüttelt. Eigentlich Ironie, denn genau das machen die Tasten bei Apple iPhone auch :D Ansonsten ist die Verarbeitung des Phablets/Smartlets/Smartphone aber ohne Fehl und Tadel durch meine haptische Prüfung gekommen. Mit seinen Abmessungen von 155 ×78 × 6.95 mm und einem Gewicht von 161 Gramm ist es zwar nicht leicht, für seine Displaygröße aber auch kein "Brocken". Vorder- und Rückseite aus Glas sind zwar gegen Kratzer geschützt, nicht aber gegen Bruch. Ihr solltet das Xiaomi Mi Note Pro daher auf keinen Fall fallenlassen. Der Akku mit seine 3.080 mAh ist nicht wechselbar, der 64 Gbyte große Speicher mangels Unterstützung für MicroSD auch nicht erweiterbar. Über USB-OTG klappte es im Test allerdings. Mehr Details zum Smartphone mit seinem hitzköpfigen Snapdragon 810 erfahrt ihr in meinem ausführlichen Testbericht zum Xiaomi Mi Note Pro oder in meinem Videoreview auf YouTube:


GoEuro-App im Test: Mit Fernbus, Bahn oder Flugzeug in den Urlaub?

Die Vielreisenden unter uns (ohne Auto oder Dienstwagen) kennen das Problem. Da will man mal eben von Dortmund nach Berlin und versucht herauszufinden, was nun die günstigste Verbindung ist. Soll man mit dem Fernbus, der Bahn oder gar mit dem Flugzeug reisen? Wie lange dauert die Reise und was kostet sie? Man kann sich nun natürlich selber einen Überblick verschaffen. Dazu muss man nur die unzähligen Buchungsportale der jeweiligen Anbieter und Fluggesellschaften aufrufen, seine Daten eingeben und am Schluss per Zettel vergleichen. Kaum zwei Stunden später ist man dann (im optimalen Fall) schlauer. Man kann es sich aber auch einfacher machen und eine Suchmaschine für Reisen nutzen. Ich habe mir dazu mal die App des 2012 gegründeten Berliner Start-Up GoEuro angesehen und für euch getestet.

Die kostenlose GoEuro-App vergleicht die Angebote der Deutschen Bahn mit denen der zahlreichen Fernbus-Anbieter und Fluggesellschaften. Bevor es losgeht muss man natürlich die geplanten Reisedaten eingeben.  Die GoEuro-App greift dabei auf eure aktuelle Position (per GPS) zu oder nutzt bereits häufiger verwendete Orte aus vorherigen Suchen bzw. Buchungen. Im nächsten Schritt müsst Ihr eure Anreise samt Abfahrzeitpunkt festlegen und auf Wunsch auch gleich die Rückreisedaten. Dazu stellt die App einen Kalender zur Verfügung. Und schon kann es losgehen.

Die Ergebnisse werden von der GoEuro-App nach Verkehrsmitteln sortiert. Die in Frage kommenden Bahn- oder Fernbusfahrten bzw. Flüge erscheinen in Tabs und zwar direkt mit dem Namen der Gesellschaft, der Dauer und dem voraussichtlichen Preis. Tippt man einen Vorschlag an, so bekommt man zusätzliche Informationen zum Preis und etwaigen Einschränkungen eingeblendet. So weist die App zum Beispiel auf den Sparpreis der Deutschen Bahn hin oder auf Umsteigemöglichkeiten.



Wer die vorgeschlagene Verbindung nun direkt buchen will, wird auf die mobile Webseite des jeweiligen Anbieters weitergeleitet. Die komplette Buchung erfolgt dann über das jeweilige Portal und wird dort dann auch bezahlt und bestätigt. GoEuro fungiert also nur als Vermittler. Wer doch nicht buchen will, kann die bereits gewählte Verbindung in der App abspeichern. So bekommt man schnell Zugriff auf seine vorherigen Suchen.



Die Suchergebnisse kann man übrigens auch nachträglich nach unterschiedlichen Kriterien wie Preis, Umsteigehäufigkeit und Abfahrtzeit sortieren. Nach eigenen Angaben bildet die App aktuell mehr als 10.000 Busbahnhöfe, 20.000 Bahnhöfe und 3.000 Flughäfen ab. Im Test klappte die Suche völlig easy und war in wenigen Minuten angewickelt. Die Buchung der Reise kann - je nach Anbieter - durchaus ein paar Minuten länger dauern. In Europa hat GoEuro mehr als 150 Anbieter im Datenbestand. Die kostenlose GoEuro-App gibt es für Android und iOS. Eine in meinen Augen sehr übersichtliche und schnelle App. Sie erleichtert einem die Suche nach dem günstigsten oder schnellsten Angebot ungemein.

Zoro Hammo S Kopfhörer im Test: Jetzt gibt es was auf die Ohren

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Noontec hat schon ein paar wirklich gute und preiswerte Kopfhörer vorgestellt, die ich auch schon ausführlich getestet habe. Die Zoro Hammo sind mir damals aber durch die Lappen gegangen. Daher habe ich mir nun mit den Zoro Hammo S Kopfhörern gleich die Nachfolger unter den Nagel gerissen und einem ausführlichen Test unterzogen. Der Hersteller war so nett und hat mir knapp 14 Tage vor dem offiziellen Verkaufsbeginn ein Testsample überlassen. Seitdem befinden sich die Hammo S bei mir im Test und mußten unter anderem gegen meine Sennheiser Momentum und Beats by Dr. Dre antreten. Die spielen allerdings preislich in einer ganz anderen Liga. Die Zoro Hammo S kann man zum Beispiel bei Amazon für knapp 120 Euro bekommen.  In der weißen Verpackung findet man neben den Zoro Hammo S noch zwei (knapp 1.2 Meter lange) Kabel. Die Anschlusskabel des Hammo S kann man also problemlos austauschen. Sehr hilfreich, falls es mal Bruch erleiden sollte. Eines der beiden Kabel verfügt über ein Mikrofon, mit welchem Telefonate geführt werden können. Dazu nutzt man einfach den Knopf mit dessen Hilfe man Telefonate Annehmen und Beenden kann. Alternativ startet bzw. stoppt man damit den Musikplayer. Für den Transport hat der Hersteller eine Kunststoffbox beigelegt. Wie sich die dicken Over-ear-Kopfhörer so im täglichen Leben geschlagen haben, erfahrt ihr in meinem folgenden Testbericht.

BlackBerry Leap im Test: Kein Sprung nach vorne

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Der BlackBerry Leap ist - anders als der Name es vermuten lässt - kein Sprung nach vorne. Zumindest nicht technisch betrachtet. Auch wenn er optisch ein wenig dem BlackBerry Z10/Z30 ähnelt und technisch gar nicht soweit davon entfernt ist, die technische Basis ist wohl eher der Z30. Mit einem Preis von knapp 260 Euro soll er neue Kunden auf die Geräte des leicht angeschlagenen Branchenurgesteins aufmerksam machen. Inwieweit man für ein Geld tatsächlich einen echten BlackBerry erhält oder ob man nicht doch etwas tiefer in die Tasche greifen sollte, erfahrt ihr in meinem Testbericht des BlackBerry Leap. Das Smartphone selber stammt übrigens aus dem Onlineshop von Cyberport.de.

Der oder das Blackberry Leap ist ziemlich eckig geraten. Das schlichte - vielleicht auch etwas herzlose und uninspirierte Design - orientiert sich eher an der Praxis. Das schwarz-graue (weiß ist auch möglich) Testgerät hüllt sich in ein Unibody-Gehäuse aus Kunststoff. Die Rückseite ist dabei absolut griffig und weist eine gerasterten Oberfläche auf.  Die Anschlüsse für das Micro-USB-Kabel und den Kopfhörer findet man beim Leap auf der Unterseite. Der Einschübe für die Micro-SIM-Karte sowie die MicroSD-Karte (bis zu 128 GByte) befindeen sich hingegen an der linken Seite des Rahmens. Die Einschübe werden dabei durch eine - etwas fummelige - Abdeckung aus Kunststoff geschützt. Den Lautstärkeregler sowie den Ein-/Ausschalter haben die Designer auf die rechte Gehäuseseite verbannt. Mehr Informationen bekomtm ihr in meinem Testbericht zum BlackBerry Leap oder in meinem Videoreview des BlackBerry Leap auf YouTube:



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