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Commodore-PET-Smartphone: Basis ist das Orgtec WaPhone + Emulator + Logo

Die älteren Leser unter euch werden Commodore vielleicht noch kennen. Die bekannte Marke konnte in den Achtzigern u.a. mit dem Commodore C64 - DEM 8-Bit-Computer - auf sich aufmerksam machen. Zumindest ein paar Jahre lang, bis der renommierte Hersteller sang- und klanglos den Bach runter ging. Aktuell sind die Marken- und Besitzrechte eher ungeklärt. Das hindert einen Produzenten in Italien aber nicht daran, ein Commodore-Smartphone anzukündigen. Das soll sogar angeblich schon nächste Woche in den Verkauf gehen. Als Betriebssystem kommt aber nicht etwa BASIC zum Einsatz, sondern Android 5. Das Onlinemagazin "Wired" konnte sogar bereits einen Blick darauf werfen.

Hmm? Ein Commodore-Smartphone mit Android-OS? Stillecht den alten C64-Emulator aus der Mottenkiste kramen und mal so richtig den Nerd spielen? Was steckt hinter der Hülle aus Kunststoff? Das weiße Smartphone wird von einem 1.7 GHz schnellen MediaTek-Prozessor mit acht Kernen und Unterstützung für 64-Bit angetrieben. Damit ist es DEUTLICH schneller als der C64 :D Fotos knipst mann standesgemäß mit 13-Megapixel, der Sensor stammt aus dem Hause Sony. Das Display ist 5,5-Zoll groß und löst mit Full-HD (1.080 x 1.920 Pixel auf). Yeah, auch deutlich besser als beim C64. Android 5 ist bereits vorinstalliert, ebenso wie zwei Emulatoren. Mit dem Vice 64 und dem UAE kann man dann direkt seine alten C64-Spiele und Amiga-Games wieder aufleben lassen. Das klappt natürlich schon jetzt mit jedem anderen Android-Smartphone. Das Commodore-Flaggschiff soll übrigens für knapp $300 (16 GByte Speicher, 2 GByte RAM) und $365 (32 GByte Speicher, 3GByte RAM) den Besitzer wechseln. Viel Geld für mittelmäßige Technik und einen Hauch Nostalgie ... Hier mal ein kleines Unboxing mit Commodore-Logo:



Update: Nun auch ein Unboxing mit erstem Eindruck
Update: Das Commodore PET Smartphone basiert wohl auf dem Orgtec WaPhone und nutzt den leicht veränderten Frodo C64 Emulator. Der Amiga Emulator nutzt übrigens das Kickstart (Amiga-Betriebssystem) vom AROS Research Operating System Project:

Orgtec WaPhone = Commdodore Pet Smartphone?

Marshall London: Ein echtes HiFi-Smartphone von Marshall

Nach dem Commodore PET Smartphone gibt es nun eine weitere Überraschung: der sehr bekannte und von vielen Musikern geschätzte Verstärker-Hersteller Marshall (Marshall Headphones) bringt nun selber ein Smartphone auf den Markt welches sich natürlich in erster Linie an die Musikliebhaber bzw. Musiker richtet. Die Kult-Firma mit dem agressiven Sound stellt mit dem Marshall London ein Android-Gerät mit zwei Anschlüsse für Kopfhörer vor. Zudem bietet das London einen speziellen Drücker auf der Oberseite zum Start des Muiskplayers. Ein Drehregler für die Lautstärke befindet sich auf der rechten Seite. Für den amtlichen Sound soll ein Wolfson WM8281-Chip samt speziellen Equalizer-Presets verantwortlich sein. Der ist für einen wirklich geilen Sound bekannt und wurde damals auch bei den Highend-Musikplayern von Monolith eingesetzt. Ich habe selber noch einen im Einsatz!

Dazu bietet das Marshall London zwei MEMS-Mikrofone mit Active-Noise-Cancelling und einen Stereo-Lautsprecher. Eine DJ-App und Loopstack sind bereits vorinstalliert. Das Ganze läuft unter Android 5 Lollipop. So kann man unterwegs bis zu vier Spuren aufzeichnen. Sehr gut für die kurze Jam-Session auf dem Feld oder im Studio. Bis jetzt sind das superinteressante Features.


Das Display auf der Vorderseite misst allerdings nur 4.7 Zoll und löst auch nur mit 720 x 1.280 Pixel (HD) auf.  Schlimmer ist die Tatsache, dass Marshall beim Prozessor auf den schnarchigen Snapdragon 410 mit seinen 1.2 GHz sowie auf 2 GByte RAM setzt. Ob man mit diesem Gespann bei den Audioaufnahmen wirklich eine kleine Latenzzeit hinbekommt? Optisch sieht es jedenfalls aus, wie ein Marshall-Verstärker :D

Der interne Speicher beträgt dabei 16 GByte und kann per microSD-Karte um weitere 128 Gbyte aufgebohrt werden. Auf der Rückseite sorgt eine 8-Megapixel-Kamera für die passenden Aufnahmen der Bandmitglieder und Groupies. Der wechselbare Akku leistet nur 2.500 mAh, damit dürfte man so gerade einen Tag über die Runden kommen. Insgesamt eine ziemlich unausgewogene Zusammnenstellung, die mit umgerechnet 540 Euro auch noch sehr teuer ist. Der Hersteller legt aber bei den Vorbestellern - zusätzlich zum normalen Marshall Mode in-ear - noch einen Kopfhörer vom Typ Monitor Black Android im Wert von rund 200 Euro dazu. Die Auslieferung aus Schweden beginnt ab dem 17. August 2015. Mein Finger zuckt gerade Richtung Bestell-Button :D

Wiko Rainbow Up und Rainbow Lite: Zwei Fliegen mit einer Klappe

Wiko Rainbow Up und Rainbow liteWiko bringt mit dem Rainbow Up und dem Rainbow Lite ein Smartphone in zwei unterschiedlichen Ausführungen, Preisen und damit auch Zielgruppen heraus. Wobei die Unterschiede bei der technsichen Ausstattung sowie beim Preis nicht ganz so riesig sind. Damit hat man es als Kunde mal weider schwer sich zu entscheiden. Fangen wir mit dem Wiko Rainbow lite an. Es besitzt ein 5 Zoll großes Display, das mit 480 x 854 Pixel auflöst und damit so gar nicht merh seiner Zeit entspricht. Als Prozessor kommt ein MediaTek MT6582 (Quad-Core) zum Einsatz, dessen vier Kerne mit 1,3 GHz getaktet sind. Die CPU kann dabei auf 1 GByte Arbeitsspeicher zählen, der interne Speicher für Dateien und Apps beträgt hingegen 8 GByte und kann und um 64 GByte per microSD-Karte erweitert werde. Fotos und Video knipst man wahlweise mit der 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite oder mit der 5-Megapixel-Selfie-Kamera auf der Vorderseite. Dank Dual-SIM und Android Lollipop ist man kommunikativ und softwareseitig gut versorgt. Das knapp 143 x 71,7 x 8,9 mm große und 160 Gramm schwere Wiko Rainbow lite kommt in fünf Farben daher und wechselt für 119 Euro den Besitzer bzw. eher die Besitzerin.

Das Wiko Rainbow Up bietet hingegen bei 5-Zoll eine HD-Auflösung und nutzt auf der Rückseite eine 8-Megapixel-Kamera. Mit seinen Abmessungen von 143 x 71 x 8,5 mm und einem Gewicht von 125 Gramm ist es etwas dünner, aber vor allen Dingen auch deutlich leichter. Dafür legt man(n) dann auch 159 Euro auf den Tisch des Hauses. NFC, LTE oder sonstige Spielereien sind bei beiden Modellen fehl am Platz. Irgendwie erinnert mich die Modellpolitik von Wiko mittlerweile an HTC: Viele Modelle auf den Markt bringen, aber keines mit echtem "Haben-will-Faktor". Rieche ich da Verzweifelung wegen einbrechender Umsatzzahlen? Dann vielleicht doch lieber das "neue" Moto G aus 2015?

Motorola Moto G (2015) & Moto X (2015): Präsentation am 28.07.2015

Motorola lädt am 28.07.2015 zu einer Präsentation ein und das nicht nur vor ort, sondern auch per Livestream. Mit den drei geheimnisvollem Buchstaben "XGX" auf der virtuellen Einladung will man (angeblich) auf das neue Moto X (2015) und Moto G (2015) aufmerksam machen. Das paßt gut zu den aktuell auf Twitter veröffentlichten Bildern des neuen Moto G. Demnach soll in der dritten Auflage des Budget-Smartphones ein Snapdragon 410 mit 64-Bit zum Einsatz kommen. Der ist zwar definitiv nicht der schnellste seiner Art (siehe meinen Test zum Phicomm Passion), unterstützt dafür aber LTE. Auf der Vorderseite kommt wieder ein 5-Zoll großes Display mit HD-Auflösung (720 x 1.280 Pixel) zum Einsatz. Aufd er Rückseite eine 13-Megapixel (Dual-LED) und auf der Vorderseite eine 5-Megapixelkamera und fertig ist das (ein weiteres) Einsteiger-Smartphone für rund 150 Euro. Wer dennoch mal einen Blick auf das "neue" Motorola Moto G (XT1542) mit Android 5.1.1. werfen will, hier ein paar Bilder:



Gott, wie langweilig und überflüssig ist das denn? Nichts, was andere Hersteller nicht auch schon geschafft hätten. Da bin ich eher auf das neue Moto X gespannt.

Garmin Vivoactive im Test: Smartwatch, Fitness Tracker oder gar beides?

Garmin_Vivoactive_02Garmin ist ein bekannter Hersteller von Gimmicks für Sport und Outdoor-Aktivitäten. So begleitet mich der Garmin Forerunner 310 und Forerunner 305 schon seit Jahren zuverlässig durch jeden Marathon. Mit der Vivoactive steigt das schweizer Unternehmn nun in die Welt der Fitness-Tracker buw Smartwatches ein. Im Laufe der letzten Monate habe ich während meiner Vorbereitungen auf diverse Wettbewerbe die knapp 250 Euro teure Vivoactive mal genauer unter die Lupe genommen und bin mit ihr auf dem Fahrrad und per pedes durch die Botanik gezogen. Ok, vielleicht sehr ich hier zuviel Schwarz. Schliesslich kommt die Garmin Vivoactive je nach Modell in einer schwarzen bzw. weißen Verpackung daher. Ich habe mich für die unauffälligere, unempfindlichere Version in kleidsamen Schwarz entschieden. Im Lieferumfang der Vivoactive findet man neben der Smartwatch noch ein USB-Kabel mit magnetischer Docking-Station sowie eine Kurzanleitung/Garantiekarte. Das Kabel ist dabei fest mit dem Dock verbunden.

Design: Sieht aus wie eine Sony Smartwatch 2

Auf den ersten Blick war ich etwas enttäuscht, topisch ähnlet die Vivoactive in meinen Augen nämlich stark der Sony Smarftwatch 2. Auf den zweiten Blick bin ich froh, dass sie nicht so eijn "Monster" ist wie mein Garmin Forerunner 310 und trotzdem ähnliche Features bietet. Der Forerunner 305 war natürlich auch schon deutlich handlicher :D Mehr Details bekommt ihr in meinem ausführlichen Testbericht und in meinem Videoreview auf Youtube:

Phicomm Passion im Test: Smartphone fast ohne Google-Apps

Phicomm Passion TestMit dem Passion stellt der hierzulande komplett unbekannte Hersteller Phicomm ein Android-Telefon mit Dual-SIM-Funktion und Achtkern-Prozessor aus dem Hause Qualcomm (Saapdragon 615) sowie LTE-Unterstützung vor. Dazu gibt es noch ein 5-Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung, eine 13-Megapixel-Kamera und 32 GByte Speicher.

Eckig und in Schwarz kommt es mit einem Rahmen aus Metall daher. Ein auffälliger Ein-/Ausschalter auf der rechten Seite mit einem kupferfarbenen Rahmen sowien zwei Einschübe (Trays) für zwei SIM-Karten (Micro/nano-SIM) oder eben für eine Micro-SIM und eine microSD. Das Lade/-Datenkabel stöpselt man unten ein und den Kopfhörer auf der Oberseite. Den Drücker findet man auf der linken Gehäuseseite. Spektakulär? Nein, sicher nicht. Funktional? Auf jeden Fall. Das Phicomm Passion ist einfach komplett unauffällig. Die matte Rückseite besteht aus Kunststoff und zeigt uns das Objektiv der 13-Megapiel-Kamera (bei meinem Testgerät nicht gut befestigt) samt LED sowie den Lautsprecher. Darunter befindet sich auch der nicht wechselbare Akku mit seinen 2.300 mAh. Ansonsten ist das Passion gut verarbeitet. Das Ganze kommt für knapp 240 Euro auf den Tisch und vor allen Dingen in die Redaktion und damit auch unter meine gnadenlose Lupe. Was ich da so zu Tage gefördert habe? Ganz einfach: meinen Phicomm Passion Test lesen!

Sony Xperia Z3+ im Videoreview: Heisskalt erwischt

Nach meinem ausführlichen Testbericht zum Sony Xperia Z3 Plus möchte ich euch heute auch noch das Videoreview nachreichen. Darin berichte ich über die "Stärken" (Snapdragon 810), "Neuerungen" (5 Megapixel-Frontkamera) und gehe auf die hitzige Kamera-App sowie auf die hauseigene Benutzeroberfläche von Sony ein. Fassen wir also kurz zusammen. Das Xperia Z3+ liefert uns einen stärkeren Prozessor, der momentan eher mit seinem hitzigen Gemüt glänzt. Die Kamera auf der Vorderseite macht Selfies, Wefeis und Co nun mit einer maximalen Auflösung von 5 Megapixel. Das Gehäuse ist fast identisch, ihm fehlt aber der Docking-Port. Dank IP68-Zertifizierung kann man es mit ins Schwimmband nehmen und auch die ein oder andere Unterwasseraufnahme wagen. Aber irgendwie kann mich auch die Sony-Kamera mit ihren 20.7 Megapixel nicht so ganz überzeugen. Mit einem Preis von fast 700 Euro und der frappierenden Ähnlichkeit zum Xperia Z3 mit seinem 5.2-Zoll-Display samt Full-HD-Auflösung fehlt mir persönlich der Mehrwert, aber seht einfach selbst auf YouTube:


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