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HTC One (M8) 2014: Benchmark-Ergebnisse werden geschönt

Wer heutzutage noch den Ergebnissen der gängigen Benchmarks vertraut, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Nachdem die Firma Samsung sich damit einen eher zweifelhaften Ruf erworben hat, zieht nun auch (wenig überraschend) HTC nach.  Das (asiatische) One (M8) zieht beispielsweise im AnTuTu - trotz gleichem Prozessor - um satte 6.000 Punkte an der Konkurrenz aus dem Hause Samsunfg (welche Ironie) und Sony vorbei.



HTC hat aber nun dem Ganzen die Krone aufgesetzt, indem man gegenüber dem Webportal CNet dieses "Tuning" nun als speziellen "High Performance Mode" verkauft. Den kann man in den Entwicklereinstellungen aktivieren. Diese sind aber ab Werk erst einmal gar nicht für den "Normalutzer" erreichbar. Das lege angeblich am hohen Akkuverbrauch. Daher wird dieser Modus nur in einem Benchmark aktiviert. Unter dem AnTuTu X-Benchmark - der sich als normale App tarnt - relativieren sich die Ergebnisse im Vergleich zum Sony Xperia Z2 sowie dem Samsung Galaxy S5 dann wieder ...

Wohl dem, der da eher den Ergebnissen des AnTuTu X oder Gamebench-Analyser glaubt? Letzterer ist aber immer noch nicht frei verfügbar.

Wiko Highway im Test: Mit Octa-Core und 16-Megapixel-Kamera

Nach dem aktuellen Preis-/Leistungssieger Zopo 998 habe mir mal wieder ein Smartphone der Firma Wiko für einen Test gegönnt. Das Highway wird zwar mit "Wiko" einem französischen Unternehmen gelabelt, tatsächlich handelt es sich aber um ein selbstverwaltetes Tochterunternehmen des viertgrößten chinesischen Herstellers "Tinno Mobile Technology". Nach dem Darkfull, Darknight und Darkmoon gibt es diesmal eine deutlich hochwertigere Verarbeitung zu entdecken. Zumindest wenn man die Specs auf dem Papier sieht. Das Highway kostet aktuell 349 Euro und wurde mir dankeswerterweise von Cyberport.de zur Verfügung gestellt. Aber zurück zum Highway. Auf der Überholspur soll laut Hersteller zumindest der Octa-Core-Prozessor aus dem Hause MediaTek sein. Der MT6592 bietet dazu acht Kerne, die jeweils mit 2.0 GHz getaktet wurden. Er kann immerhin auf 2 GByte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Damit ist der Prozessor zwar etwas schneller als beim Zopo 998 mit seinen 1.7 GHz, kann sich aber im Vergleich zum Snapdragon 800 nicht wirklich behaupten. Aber lest einfach meinen kleinen Testbericht. Und hier das Video vom Unboxing:



Display

ZTE Nubia X6: Smartlet mit 6,44-Zoll-Display und Snapdragon 801

Nun, nachdem man das Galaxy S5 eher als teures Upgrade zum Galaxy S4 sehen kann und auch das HTC One 2014 mich jetzt nicht so von der Socken gehauen hat, kümmere ich mich mal wieder um in Deutschland noch eher unbekannten Smartphones von ZTE. Mit dem Nubia X6 hat man nämlich ein Smartlet oder Phablet mit einem 6,44 Zoll großen Touchscreen und einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten (344 ppi) vorgestellt, welches in drei Ausstattungsvarinaten auf den Markt kommen wird. Als Prozessor kommt - genau wie beim Galaxy S5 - der neue Quad-Core vom Typ Snapdragon 801 aus dem Hause Qualcomm zum Einsatz. Entweder mit 2,3 GHz oder 2,5 GHz je Kern. Die CPU darf dabei mit 2 GB bzw. 3GB Arbeitsspeicher spielen. Dem Nutzer stehen wahlweise 32 GB, 64 GB oder sogar 128 GB Speicher zur verfügung. Denn kann man allerdings nicht erweitern. Der interne Speicher kann nur über die On-the-Go-Funktion erweitert werden.


Auf der Rückseite des knapp 179,5 x 89 x 7,9 mm und 215 Gramm schweren Phablets sorgt eine Kamera mit einer Auflösung von 13 Megapixel und einer Blende von f/2.0 für gute Bildqualität. Laut Hersteller soll die Frontkamera ebenfalls mit 13 Megapixel auflösen. Das ist für die Freunde von Selfies sicher ein Traum. Wie es sich für ein anständiges Smartphone aus dem fernen Osten gehört, bietet das Nubia X6 auch eine Dual-SIM-Funktion. Unterwegs ist man über HSPA+, LTE und WLAN b/g/n/ac (2,4 und 5 GHz) online. Daten tauscht man über Bluetooth, microUSB und NFC aus. GPS versorgt einen unterwegs mit ortsbezogenen Daten.  Der nicht selbst wechselbare Akku liefert 4.250 mAh.  Aktuell ist das ZTE Nubia X6 nur  in China erhältlich. Dafür muss man dort knapp 467 Euro berappen. In der Version mit 2.5 GHz/3GB RAM und 128 MB Speicher! Das finde ich ehrlich gesagt recht günstig. Das Phablet könnte glatt mein Zopo 998 beerben, wenn das Display nicht so riesig wäre.

SmartQ ZWatch im Test: Eine Smartwatch mit Android 4.4

Die ZWatch stammt vom Hersteller SmartQ und ist in Deutschland noch - wie so viel andere Smartwatches auch - eher unbekannt. Dabei kostet sie nur $99 und bietet dafür doch immerhin einen 1,5 Zoll großen, kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 240 Pixel. Die knapp 50 x 39 x 12.2 mm kleine und nur 43 Gramm leichte Uhr wird mit Android 4.4 (Herstellerangabe) betrieben und kann daher über den Google Play Store mit zusätzlichen Apps versorgt werden. Diese müssen aber mit der eingebauten CPU kompatibels ein, doch dazu später mehr. Ab Werk kann man so den Musikplayer oder die Kamera seines Smartphones über eine Bluetooth-Verbindung steuern. Das klappt sowohl mit Android-Smartphones als auch mit iDevices. Wobei letztere im Moment noch einen Jailbreak benötigen.


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Verpasste Anrufe und Nachrichten bzw. E-Mails werden über Bluetooth vom Smartphone auf die Smartwatch gebeamt und dort per Vibration angekündigt. Dazun nutzt man eine eigene App namens ZSync. Die Uhr hat aber auch einen eigenen WLAN-Empfänger (2.4 GHz) und kann daher auch selber ins Internet. Bluetooth-Tethering funktioniert aktuell leider noch nicht. Der Hersteller SmartQ liefert aber immer wieder mal ein Update aus. Eingaben erfolgen übrigens nicht auf dem kleinen Screen der Uhr, sondern direkt über das Smartphone. Sehr pfiffig gelöst, so spart man sich nämlich den Gang zum Augenarzt :D

Die Uhr selber bietet zahlreiche Watchfaces, also digitale Abbildungen von teils analogen Uhren. Ein eingebauter Schrittzähler animiert zu mehr Bewegung. Anrufe kann man auf der Uhr annehmen und sich dann per Freisprecheinrichtung auch direkt unterhalten. So hört natürlich jeder mit. Besser wäre da ein Headset welches NICHT zum Lieferumfang gehört.

Der fest verbaute Akku liefert nur 300 mAh, hält dafür aber knapp einen Arbeitstag durch. Das mag an der stromsparenden Hardware in Form von 512 MB Ram sowie am Prozessor vom Typ JZ4775 mit seinen 1.0 GHz liegen. Es handelt sich nämlich nicht um ein Modell auf ARM-Basis sondern MIPS. Der interne Speicher von 4 GByte für Musik und Videos ist nicht erweiterbar. Dafür kann man seine MP3 direkt über die integrierte 3.5 mm große Kopfhörerbuchse abspielen. An dieser wird die ZWatch übrigens auch über eine spezielles Ladekabel am PC aufgeladen. Die Uhr selber gibt es in Schwarz und Rot, man muss man sie aktuell noch selbst aus China importieren. Mehr dann in den nächsten Tagen an dieser Stelle ...

Wo ist mein Handy? Eine Universal Tischladestation Desk Genie im Test

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Ich bin ein Fan von Tischladestationen. Ich habe schon einige schöne Exemplare getestet. Da ich mir aber nicht für jedes Smartphone gleich ein spezielles Modell anschaffen will, möchte ich euch heute die Universal Tischladestation "Desk Genie" vom Hersteller Haptime vorstellen. Was ist an dieser Ladestation jetzt so besonders? Nun zunächst kann man natürlich sein Smartphone darauf ablegen. Zumindest dann wenn es sich nicht um einen 5,5-Zoll-Riesen handelt. Zusätzlich verfügt die Tischladeststation aber über eine Ladevorrichtung für das Handy, einen USB-Hub und über einen  Kartenleser. Über ein Mini-USB-Kabel nimmt sie dazu Verbindung zum PC auf. So kann man also vier Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das schafft Platz auf dem Schreibtisch. Aber lest doch einfach meinen Testbericht.


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