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iOS 8.2 Final: Ein Jailbreak ist gepatcht ein anderer ist da

Wie wir alle wissen, hat Apple den aktuellen Jailbreak der Hacker-Gruppe "TaiG" in der 8.2 Beta gepatcht. Wer also aktuell auf das neue iOS 8.2 umsteigt, der muss ohne Jailbreak auskommen. Ob die Hacker bereits einen anderen Bug oder Exploit in petto haben, ist noch unklar. Der neue "Semi Jailbreak" von Pangu, nutzt einen komplett anderen Weg. Ihr müßt die verlinkte Seite einfach mit eurem Safari-Browser auf dem iDevice öffnen.

Im Gegensatz zum sogenannten "Untethered Jailbreak", der auch nach einem Neustart des iDevice zur Verfügung steht, ist er nicht ganz so komfortabel. Er ermöglicht aber die Installation von Apps und Themen aus Cydia (einem App Store) ohne Root-Rechte. Der Jailbreak selbst erfolgt über eine spezielle Webseite direkt über den Safari Browser des iDevice. Das für Themen und Co eigentlich unumgängliche Cydia Substrate wird also nicht benötigt bzw. auch nicht auf dem iDevice installiert. Als Enduser soll man (angeblich) keinen Unterschied zum Original (Cydia) bemerken. Allerdings funktionieren mit dem "Semi Jailbreak " wohl nicht alle Jailbreak-Funktionen. Wer mag es testen und berichten?

Apple Watch: Hier nur die Fakten

Apple wird seine erste Smartwatch ab dem 10.04.15 zur Vorbestellung (24.04.15 in den Läden) in drei Editionen und zwei verschiedenen Größen (38 Millimeter und 42 Millimeter) auf den Markt bringen. Preisgünstigstes Modell (ab 399 Euro) ist dabei die Watch Sport mit einem Kunststoff-Armband und einem Gehäuse aus Aluminium. Danach folgt die Apple Watch mit eine Gehäuse aus Edelstahl für etwa 649 Euro und einen Tick exklusiver ist dann die Watch Edition mit dem - in meinen Augen etwas schwülstigen - Gehäuse aus 18-karätigen Gold für 11.000 Euro. Das weiße Armband besteht dann übrigens aus Kunststoff! Alle drei Varianten sind gegen Spritzwasser geschützt. Das ist meine 5-Euro-Uhr aus dem Kaugummiautomaten auch.

Die Apple Watch Sport verfügt über ein Aluminiumgehäuse, wahlweise in Silber oder Space Gray. Das Retina-Display wird dabei von gehärtetem Ion-X-Glas geschützt, die Fluorelastomer-Armbänder (140 mm - 210 mm) gibt es in fünf Farben.


(c) Apple

Die deutlich teurere Apple Watch bietet ein Gehäuse aus Edelstahl (hochglanzpoliert oder Space Black) und ebenfalls ein Retina-Display, das von Saphirkristall geschützt wird. Man kann sie mit drei verschiedenen (wechselbaren) Armbändern (Leder, Gliederarmband, Milanaise-Armband) und einem schwarzen oder weißen Sportarmband bestellen. Ein Ersatzarmband kostet zwischen 59 Euro und 269 Euro!


(c) Apple

Eines der letzten Geheimnisse ist die Akkulaufzeit. Bei einer Smartwatch ist die auch nicht ganz unwichtig. Meine Withings Activitè Pop hält da locker ein paar Monate durch. Meine aktuelle Smartwatch mit Android 4.4 (eine Enox WSP88) zwischen 1 - 1/2 Tage. Es gibt also riesige Unterschiede bei den einzelnen Modellen und Herstellern. Die Apple Watch hält in etwa einen Tag (18 Stunden) ohne Strom bzw Steckdose durch und kann dann bequem drahtlos per Induktion nachgeladen werden.

Wie auch die Modelle mit Android Wear, so wird die Watch nur mit einem Smartphone, in diesem Fall zwingend ein iPhone (iPhone 5, iPhone 5C, iPhone 5S, iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit iOS 8.2) ihr volles Potential ausspielen. Das ist also keine wirklich günstige Kombination. Die entsprechende Companion-App läuft nur unter iOS. Wer über eine Verbindung mit seinem Android-Smartphone nachdenkt, der kann sich den Rest des Tages nun anderweitigen Problemen widmen.

Wie alle Smartwatches, so bietet auch die Apple Watch über zahlreiche, eingebaute Sensoren ein genaues Abbild des Gesundheitszustandes seines/seiner Trägers/Trägerin an. Der ist allerdings auch genauso ungenau wie beim Apple iPhone.  Bedient wird das mindestens 350 Euro teure Schmuckstück dabei über einen drucksensitiven (Force touch) Touchscreen, eine drehbare Krone und einen Button an der Seite. Die Funktionen und das Userinterface sind - wenn man den Testern glaubt - ziemlich intuitiv aber leider auch etwas eingeschränkt. Nachrichten kann man beispielsweise nur über vorgefertigte Texte beantworten. Man sollte also auf keinen Fall ohne sein iPhone das Haus verlassen. Braucht die Welt eine Apple Watch? Ich denke nicht! Will die Welt eine Apple Watch? Ich bin mir sehr sicher, die Wartezeit dürften daher zu Anfang traditionell lang werden, zumal sie zu Anfang nur in den USA, Kanada, Australien, Japan, China und Hong Kong, Großbritannien, Frankreich und Deutschland verfügbar sein wird. Ich sehe schon wieder die zahlreichen Reisenden aus Holland, Russland und Co in Oberhausen eintrudeln :D

Update: Artikel angepaßt nach Release-Infos.

Huawei Honor Holly im Test: Top-Ausstattung und niedriger Preis

Mit dem Holly stellt Honor (eine Marke von Huawei) nun ein wikrloich konkurrenzlos günstziges Smartphone mit einer Top-Ausstattung auf den Markt. Das mit Android 4.4 betriebene Honor Holly kostet - je nach Marktlage - aktuell nur 119 Euro. Dabei bestimmt der Käufer den Preis. In der letzten "Pricehacker" genannten Aktion ging das Honor Holly beispielsweise für 99 Euro über die Ladentheke. Optisch ist ds Honor Holly eher schlicht ausgefallen.
Der glänzende Kunststoff wird vermutlich nicht jedem gefallen. Fettfinger zieht er nämlich geradezu magisch an. Mit seinen Abmessungen von 142,2 x 72,3 x 9,4 Millimeter und einem erstaunlich hohen Gewicht von 156 Gramm liegt es aber gut in der Hand. Ob sich der Kauf lohnt, das könnt ihr nun selbst im Test des Honor Holly nachlesen.
 

Pebble Time Steel: Verbesserte Version mit Gehäuse aus Edelstahl

Die Pebble Time wurd erst vor ein paar Tagen vorgestellt und kann per Kickstarter-Portal bestellt werden. Nun hat der Hersteller eine zweite Variante vorgestellt: die Pebble Time Steel. Dabei bietet die Smartwatch die gleiche Technik wie die Time. Das Gehäuse besteht aber bei der Steel aus Edelstahl (316l) und der Akku ist stärker bzw. leistungsfähiger ausgefallen. Damit soll die Pebble Time Steel nun knapp 10 Tage durchhalten. Das neue Farbdisplay wure dabei direkt mit dem Displayglas verklebt. Das spart natürlich Platz, der jetzt vom Akku in Anspruch genommen wird. Die Pebble Time Steel wird zu einem Preis von $250 in den Farben "Gunmetal Gray", "Silver Stainless" und Gold ebenfalls auf Kickstarter angeboten und kann später auch über die intelligenten Armbänder mit zusätzlichen Sensoren (GPS, Herzfrequenz, NFC oder sogar einen stärkeren Akku) erwietert werden.
Der Hersteller Pebble hat hierzu nun den Entwicklern ein Portal gewidmet. Wer auf die Time Steel umsteigen will, der findet auf Kickstarter hierzu eine Art "Upgrade". Mit einer Auslieferung wird aber erst im Juli 2015 gerechnet. Da bleieb ich doch lieber bei meiner Pebbel Time, die gibt es schon ab Mai :D

Saygus V2 Smartphone: Mit Wireless-HD und bis zu 320 GByte Speicher

Der bis dato eher unbekannte Hersteller Saygus stellt mit dem V² nun ein Android-Smartphone vor, welches man in dieser Form noch nicht gesehen hat. Rein optisch mag es jetzt zwar auf den ersten Blick niemanden vom Stuhl reißen, technisch ist es aber dennoch schon fast was besonderes.

Das knapp 137 x 67 x 9.7 mm kleine, 141 Gramm leichte und nach IPX7 zertifizierte Saygus V² kommt mit einer Kevlar-Rückseite in drei Farben (Schwarz, Weiß, Pink) und einem 5-Zoll-Display samt Full-HD Auflösung daher. Das Display wird dabei von Corning Gorilla Glas 4 geschützt. Das ist jetzt erst einmal nicht so besonders. Es wird aber mit zwei MicroSD-Karten-Einschüben ausgeliefert. Beide Slots kann man also mit Speicherkarten von bis zu 128 GByte bestücken. Dazu kommt ein interner Speicher von 64 GByte. Zusammen ergibt das unglaubliche 320 GByte. Die Frage ist natürlich, wofür braucht man so viel Speicher?

Nun, das Smartphone bietet auch ein Wireless-HD-Modul mit dem man den Bildschirminhalt drahtlos und in Full-HD auf seinen Fernseher übertragen kann. Man könnte das Saygus V² also als Medienserver, Musikplayer oder mobile Spielkonsole einsetzen. Die eingebaute CPU vom Typ Snapdragon 801 taktet mit 2.5 GHz und greift auf 3 GByte RAM zurück. Der leicht wechselbare und drahtlos mit Strom befüllbare Akku leistet 3.100 mAh und bietet ausgefilte Stromsparmechanismen. Das Saygus V² wird zunächst mit Android 4.4.4 Kitkat ausgeliefert. Eine Besonderheit ist dabei aber die Tatsache, dass man ein Betriebssystem auf Wunsch auch von einer Speicherkarte starten kann. So kann man ohne Probleme mal eben schnell (sofern vorhanden) ein Custom-ROM wie CyanogenMOD ausprobieren. Das Saygus V² bietet dazu ab Werk bereits Root-Rechte. Wobei das dann eher was für versierte Anwender ist.

Die Kamera auf der Rückseite löst mit 21 Megapixel auf, die Kamera auf der Vorderseite mit 13 Megapixel! Auf der Seite findet man einen Fingerabdruckscanner. Unterwegs ist man über WLAN a/b/g/n/ac und HSPA+ online. LTE unterstützt das Saygus V² ebenfalls. Zudem bietet es einen Infrarot-Sender und zwei Stereo-Lautsprecher mit Harman-Kardon-Technologie. Wer jetzt Feuer gefangen hat, der kann das Saygus V² derzeit auf der Webseite des Hersteller für $599 (zzgl. Steuern & Versand) vorbestellen. Die Auslieferung erfolgt dann ab Ende März (2. Quartal 2015). Dann hoffen wir mal, dass es sich nicht wieder um Vaporware handelt (so wie das VPhone von Saygus). Das Ganze erinnert mich ein wenig an mein Sendo X :D Der Test folgt dann, sobald das Saygus V² in der Redaktion eingetroffen ist :D

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