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Samsung Galaxy S6: Top Smartphone mit und ohne Ecke (Edge)

Auf dem Mobile World Congress 2015 hat Samsung nun sein neustes Flaggschiff vorgestellt und das sogar in zwei Ausführungen. Ähnlich wie beim Galaxy Note 4 bekommt man das Galaxy S6 mit einem "normalen" Display und mit einem an der Ecke gebogenenen. Beider Smartphoens werden dabei nicht von einem Qualcomm Snapdragon 810 angetrieben, sondern von einem 2.1 GHz schnellen Exynos 7420 mit acht Kernen und Unstertützung für 64-Bit. Der Arbeitsspeicher ist bei beiden Geräten 3 GByte groß. Die Hauptkamera löst mit 16 Megapixel (Blende f/1.9) und die Frontkamera mit 5 Megapixel auf.

Das 5,1-Zoll große Display lässt mit 1.440 x 2.560 Pixel auf (577 ppi) und wird mit Corning Gorilla Glas 4 geschützt. Im Gegensatz zum Note 4ist die Display-Biegung beim Galaxy S6 deutlich dezenter ausgefallen. So kann man es auch in beiden Händen problemlos ablesen. Das war beim Note 4 Edge noch ein kleines Manko.


Galaxy S6 Edge (C9 Samsung

Beide Modelle nutzen einen (unlackierten) Metallrahmen und die Rückseite ist aus Glas statt aus Kunststoff gefertigt. Die Akkus mit rund 2.600 mAh kann man nun allerdings nicht mehr selbst wechseln, dafür aber drahtlos (QI-Standard) aufladen! Der interne Speicher beträgt entweder 32, 64 oder 128 GByte und kann NICHT mit MicroSD-Karten erweitert werden. Als Betriebssystem kommt Android 5.02 sowie eine neue Benutzeroberfläche zum Einsatz.

Bleibt noch der Preis und der ist nicht heiß, sondern hoch. Das knapp 143.4 70.5 x 6.88 mm große und 138 Gramm leichte Galaxy S6 mit 32-GByte kostet 700 Euro. Das knapp 142.1 x 70.1 x 7.0 mm große und 132 Gramm leichte Galaxy S6 Edge mit 128 GByte soll hingegen happige 1.050 Euro kosten. Der Preis dürfte sich aber nach kurzer Zeit deutlich reduzieren. Kaufen kann man das neue Flaggschiff von Samsung in den Farben Weiß (White Pearl), (Schwarz) Black Sapphire, (Gold) Gold Platinum und S6-exklusiv Blau (Blue Topaz) bzw. S6-Edge-exksuiv in Grün (Green Emerald) ab dem 10. April. Dann gibt es auch meinen Test :D

Aquaris E4.5 Ubuntu Edition: Simples Smartphone für 170 Euro

Der spanische Hersteller BQ hat mit dem Aquaris E4.5 ein etwas älteres Modell reaktiviert. Das besondere am E4.5 ist dabei nicht die Technik, sondern das Ubuntu Betriebsystem. Dies soll laut Fachberichten nämlich deutlich sicherer sein als beispielsweise unser geliebtes Android-OS. Leider gibt es für das mobile Ubuntu zurzeit aber auch kaum Apps. Neben den Sozialnetzwerk-Apps Twitter und Facebook bekommt man beispielsweise nur eher uninteressante Apps ala Cut'n Rope.

Ein Blick auf die Hardwareliste bringt ein 4,5-Zoll großes Display mit 540 x 960 Pixel zum Vorschein. Die Quad-Core-CPU aus dem Hause MetiaTek (MT6582) bringt es "nur" auf 1.3 GHz und greift auf 1 GByte RAM zurück. Die Kamera auf der Rückeite knipst Bilder mit 8 Megapixel und nimmt Videos in Full-HD auf. Der Akku leistet 2.150 mAh und das Ganze wurde in ein 137 x 67 x 9 mm großes und 123 Gramm leichtes Kunststoffgehäuse gepackt.

Wohlgemerkt, die Technik ist nicht grundsätzlich schlecht, aber mit 170 Euro eindeutig zu teuer. Sowas bekomme ich beispielsweise von iOcean (X1) oder Huawei (Honor Holly) schon für 99 Euro. Da kommt die Tatsache erschwerend hinzu, dass es eben kaum Apps gibt. Angeblich sieht BQ hat Aquaris E4.5 Ubuntu daher auch eher als Gerät für Entwickler. Dafür ist es aber -ehrlich gesagt- zu teuer. Warum sollte ich für ein Developer-Gerät 170 Euro ausgeben, wo der kommerzielle Erfolg meiner Apps - mangels Mase in der Verbreitung- eher bescheiden sein dürfte? Da gefällt mir das Aquaris E5 LTE für 199 Euro beispielsweise deutlich besser. Der Test folgt dann in ein paar Tagen :D

LG G Watch Urbane LTE mit Web-OS und SIM-Karte

Neben der LG G Watch Urbane stellt LG auch eine äußerlich zwar fast identische, innerlich aber komplett anders aufgebaute Smartwatch vor. Da die Urbane LTE nicht mit Android Wear angetrieben wird, sondern mit einer auf WebOS basierenden Eigenentwicklung, nutzt sie drei physikalische Tasten.

Mit dem oberen Drücker ruft man die Einstellungen der Uhr auf. Die mittlere Taste fungiert als Home-Button und der untere Knopf dient - wenn man sie nur kurz antippt - als Zurück-Button oder als Notruftaste.  Dazu muss man den Drücker etwas länegr betätigen. Dann sendet die Urbane LTE die aktuele position an eine zuvor definierte Nummer. Ein nützliches Feature, welches man bei einem kleinen Besuch in Berlin-Neuköln sicher gerne nutzt :D

Die Urbane LTE nutzt eine eingebaute SIM-Karte um mit ihrn eine Datenverbindung aufzubauen. So kann man auch ohne Smartphone im Internet surfen. Natürlich kann man dann auch mit der Smartwatch telefonieren oder Nachrichten versenden. Über das eingebaute NFC-Modul kann man einen - noch nicht näher genannten - Dienst zur Bezahlung nutzen. Technisch betrachtet bietet die Urbane LTE wieder das von der G Watch R bekannte und 1,3 Zoll große sowie runde POLED-Display mit 320 x 320 Pixel.  Für ausreichend Power sorgen ein Snapdragon 400 mit 1,2 GHz und 1 GByte RAM. Der 4 GByte große Speicher kann allerdings nicht erweitert werden. Die Urbane LTE nutzt aber auch wieder einen optischen Pulsmesser. Der Akku liefert diesmal sogar 700 mAh. An weiteren Schnittstellen steht neben GPS auch ein WLAN-Modul zur Verfügung. Preise und Veröffentlichungsdatum erfahren wir dann nächste Woche auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona.

iOcean M6752 Rock Hands-on: Günstiges Smartphone mit Octa-Core (64-Bit) und LTE

Mit dem M6752 "The Rock" stellt iOcean nun das erste Smartphone mit einem MediaTek MT6752 samt Unterstützung für 64-Bit vor. Auf der Vorderseite findet man ein 5,5-Zoll großes Display mit FullHD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixel). Die neue CPU mit ihren acht Kernen taktet mit 1,7 GHz und kann mit 3 GByte RAM überzeugen. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark erreicht das iOcean M6572 damit knapp 41.500 Punkte. Im Geekbench 3 kommt es immerhin auf 871 Zähler im Single-Core und 3931 Punkte im Multi-Core. Damit ist es sogar schneller als ein Samsung Galaxy S5.

 

Der interne Speicher beträgt 16 GByte und kann per MicroSD-Karten um 128 GByte erweitert werden. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 14 Megapixel auf. Der Sensor stammt dabei aus dem Hause Omnivision. Die Kamera auf der Vorderseite bannt Selfies und Wefies immerhin noch mit 5 Megapixel auf den Chip.

Für guten Sound sorgen zwei Lautsprecher, die der Hersteller auf der Rückseite des knapp 154.7 x 76.9 x 8.2 mm großen und 158 Gramm schweren M6752 untergebracht hat. Unterwegs ist man über WLAN a/b/g/n (2.4 GHz & 5 GHz) sowie per HSPA+ und Dual-SIM LTE online. Beide SIM-Karten unterstützen dabei LTE und das in allen - in Deutschland - notwendigen Frequenzbändern! Der wechselbare Akku leistet hingegen nur 2.300 mAh, damit überlebt man einen Arbeitstag ohne Steckdose. Wer unterwegs trotzdem mal nachladen muss, der freut sich sicher über die Schnellladefunktion des Akkus.

Die Cover des iOcean MT6752 wird mit einer Art Sandstone-Cover ausgelilefert. Das fühlt sich allerdings nicht so "hart" an, wie beim OnePlus One. Das iOcean MT6572 soll etwa $200 kosten.  Mehr dann in meinem Videoreview auf YouTube.

Pebble Time: Vorstellung der neuen Smartwatch

Pebble stellt heute um 16.00 Uhr die neue Version der sehr erfolgreichen Smartwatch vor. Im Gegensatz zum Vorgänger kann die neue Pebble ihre Inhalte nun aber auch farbig abbilden. Allerdings kommt dabei kein LCD zum Einsatz (wie z. B. bei der LG Watch R), sondern ein farbiges E-Paper-Display.

Das neue Farbdisplay ist dabei ein Stück größer ausgefallen, als bei der Pebble Steel. Die Smartwatch kommt nun zudem etwas dünner daher und besteht nicht mehr nur aus Kunststoff. Bei den drei Farben Schwarz, Weiß und Rot kommt immer ein (relativ) wasserdichtes Gehäuse aus Metall zum Einsatz. Erstmalig kann man die neue Pebble Time auch per Spracheingabe steuern. So kann man sogar per Sprache die eingehenden Nachrichten beantworten. Leider klappt das nur mit Android-Geräten vernünftig. Per iDevices ist man auf GMail angewiesen. Einen richtigen Fitnesstracker mit Pulssensor kann aber auch die neue Pebble nicht ersetzen.


(c) Pebble

Der Hersteller plant dieses Manko zukünftig über spezielle, wechselbare Armbänder für die Pebble Time zu umgehen. Dazu gibt es entsprechenden Hardware-Verbindungen. Pebble liefert übrigens auch die passenden 3D-Daten, um sich selber ein Armband basteln zu können!

(c) Pebble

Bedient wird die neue Smartwatch nun über drei Tasten, die befinden sich auf der rechten Seite. Eine weitere steht auf der linken Seite zur Verfügung. In Kombination mit dem neuen OS und der Timeline-Benutzeroberfläche hat man alle Benachrichtingungen schnell im Blick. Wie sich die knapp 200 Euro teure Pebble Time mit ihren überarbeiteten Pebble OS im Alltag schlägt erfahrt ihr dann in meinem Test im Mai 2015.

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