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Meizu MX5: Der Nachfolger des MX4 kommt mit viel Metall und ohne microSD

Mit dem MX5 bringt der recht erfolgreiche Hersteller nach dem günstigen Meizu Note diesmal ein edler verpacktes Smartphone mit 5,5 Zoll großem AMOLED-Display (Full-HD-Auflösung) und MT6795T Helio X10-Prozessor von Mediatek (Acht Kerne) mit 2,2 GHz auf den Markt. Rein optisch ist es eine Mischung aus MX4Pro und Mi4i, verfügt aber über 3 GByte RAM, 16 GByte (bzw. 32 GByte) internen Speicher und bietet eine 20,7 Megapixel-Kamera. Für gute Selfies sorgt eine 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite. Beim Betriebssystem setzt Meizu auf Android 5.0.1 Lollipop. Das wird allerdings wieder mit dem neuen Flyme OS 4.5 verdeckt. Der interne Akku mit seinen 3.150 mAh kann über eine Fastcharge-Funktion in 10 Minuten auf 25% seiner Kapazität aufgeladen werden. Eine microSD-Erweiterung bietet das Meizu MX5 leider nicht. Es kostet in Asien ¥1799 (265 Euro) und dafür bekommt man das Modell mit 16 GByte. Die Variante mit 32 GByte Speicher kostet ¥ 1999. Beide Versionen bietet auch LTE, aber nicht das in Deutschland weit verbreitete Band 20.

Update:

Das neue Meizu MX5 ist nur 7.6 mm dünn und bringt 149 Gramm auf die Waage. Das Gehäuse in den Farben Gold, Silber, Silber/Grau oder Grau besteht dabei komplett aus Metall. Die 20.7-Megapixel-Kamera samt eigenem Bildprozessor und CMOS-Sensor mit 1/2.3-Zoll zeichnet Videos sowohl in Full-HD als auch in 4K auf. Sogar Aufnahmen mit 100 Bilder pro Sekunde sind möglich. Die Blende beträgt dabei f/2.0. Der interne Speicher nutzt die eMMC 5.0 Technologie, kann aber nicht erweitert werden. Der Hersteller bietet zudem eine spezielle VR-Brille sowie eine 10.000 mAh starke Powerbank als Zubehör. Der ovale Home-Button beherbergt - wie das Apple iPhone 6 - einen Fingerabdrucksensor (mTouch 2.0). Die Vorbestellung ist in China seit heute möglich.

Lenovo K3 Note im Test: Preisgünstiges Smartlet mit Full-HD-Display

Lenovor K3 Note bei mobile-reviews.deMit dem K3 Note stellte Lenovo bereits im März diesen Jahres in China ein sehr preisgünstiges (150 Euro) Smartphone mit einem 5,5-Zoll großen Full-HD-Display vor. Das knapp 152.6 x 76.2 x 8 mm große Gehäuse ist in leuchtendem Gelb eingekleidet und besteht aus Kunststoff. Mit 150 Gramm ist es nicht leicht, liegt aber dennoch gut in der Hand. Technisch brilliert es u.a. mit einem MediaTek MT6752. Die acht Kerne der CPU sind mit 1.7 GHz getaktet und liefern im AnTuTu-Benchmark über 46.000 Punkte und damit ist es sogar leicht schneller als ein Galaxy S5. 2 GByte RAM, 16 GByte Speicher, Dual-SIM, microSD, 13-Megapixel-Kamera und ein 3.000 mAh starker Akku haben meine Neugierde endgültig geweckt. Gearbest.com hat mir daher ein Testgerät zur Verfügung gestellt. Darauf war bereits eine Vorabversion der deutschen Firmware (ROW) installiert. Mit einer vollständigen Übersetzung kann man aber erst ab dem 08.07.15 rechnen, dann wird es nämlich auch in Indien verfügbar sein. Lohnt sich der Kauf trotzdem?

Design: Frisch und fröhlich

Das Design des Lenovo K3 Note ist eigentlich ziemlich unspektakulär, wäre da nicht das gelbe Gehäuse des Smartphones. Es leuchtet in der Sonne fröhlich vor sich hin und verbreitet eine gute Stimmung. Paßt wirklich gut zum aktuellen Sommeranfang. Mt seinen Abmessungen von 152.6 x 76.2 x 8 mm und einem Gewicht von 150 Gramm ist es aber schon ziemlich gross. Mit einer Hand kann man es nur bedienen, wenn man Hände wie Schaufeln sein Eigen nennt. Mehr Details gibt es in meinem Testbericht des Lenovo K3 Note.

Blackview Alife S1 im Test: Deutsches Design und gute 13-Megapixel-Kamera

Blackview Alife S1Heute möchte ich euch das hierzulande eher unbekannte BlackView Alife S1 vorstellen. Die Besonderheit des Alife S1 ist dabei das Design des deutschen Designers Dieter Rams. Technisch bietet das chinesische Smartphone ein 5-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixel, eine 13-Megapixel-Kamera (interpoliert auf 18 MP), einen Quad-Core-Prozessor vom Typ MediaTek MTK6732 mit 1.5 GHz (64-Bit) und einen 2.000 mAh starken Akku. Angetrieben wird das Alife S1 allerdings noch von Android 4.4.4. Man bekommt es bereits ab 150 Euro, mein Testexemplar stammt von dealextreme.com und war bereits nach knapp 5 Tagen bei mir in Deutschland.

Deutscher Designer

Ok, da die Optik aus der Feder eines deutschen Designers stammt, habe ich natürlich genauer hingekuckt. Auf den ersten Blick ist es schonmal eine schlanke Erscheinung. Ein Blick auf die Abmessungen von 144.5 x 71.8 x 7.6 mm bestätigt den ersten Eindruck. Das Gewicht geht mit 127 Gramm voll in Ordnung, sehr leicht für diese Größe. Ansomnstzen gestaltet sich die Optik allerdings völlig unauffällig, oder besser gesagt: langweilig. Positiv formuliert bedeutet das, dass sich Dieter Rams selber treu geblieben ist. Das Blackview Alife S1 weist klare Formen auf, nutzt gut verarbeitete Materialen und ist so einfach bedienbar.

Auf der Oberseite findet man eine 3.5mm-Klinkenbuchse für Kopfhörer und direkt daneben einen Infrarot-Booster zur Steuerung von technischen Gimmicks (HiFi-Anlage, Fernseher, DVD). Auf der linken Gehäuseseite befinden sich die beiden Einschübe für SIM-Karten bzw. für die microSD-Karte. Den oberen Einschub kann man entweder für eine Nano-SIM-Karte oder eine microSD-Karte nutzen. Der untere Schacht benötigt einen microSIM. Dual-SIM gibt es also nur, wenn man auf eine Speichererweiterung verzichtet. Bei 16 GByte Speicher keine leichte Entscheidung. Wie sich das Blackview Alife S1 im Test geschlagen hat, erfahrt ihr in meinem folgenden Testbericht.

iOS 8.3 Jailbreak veröffentlicht: Pangu macht es vor - TaiG macht es möglich

Das chinesische Hackerteam TaiG hat nun einen sogenannten "untethered" Jailbreak für iOS 8.3 veröffentlicht. Der bleibt auch nach dem Neustart eines iDevices aktiv. Das bekannte Jailbreak-Tool TaiG in der Version 2.0 verzichtet aktuell aber aus Gründen der Kompatibilität auf das Cydia-Substrate-Framework. Das funktioniert nämlich (noch) nicht mit iOS 8.2 oder iOS 8.3. So ist der aktuelle Jailbreak erst einmal nur teilweise nützlich. Zudem steht das Jailbreak-Tool von TaiG bislang ausschließlich für Windows zur Verfügung. Eine Mac-Version folgte bisher immer ein paar Tage später. Wie immer ist es sinnvoll vor der Durchführung des Jailbreaks ein Backup anzulegen sowie die Code-Sperre und "Mein iPhone suchen" zu deaktivieren. Der neue Jailbreak unterstützt nun die iOS-Version 8.1.3 bis einschließlich 8.3. Dann hoffen wir mal, dass TaiG den Jailbreak nicht umsonst verheizt hat. iOS 8.4 steht nämlich schon in den Startlöchern ...

TaiG selber gibt ein paar Eindrücke zum Entwickler des Jailbreaks. So ist der "XN" genannte Hacker vom TaiG-Team ein eher einsamer, wortkarger Mensch, der aus einer sozial schwachen Familie stammt. Er steckt seine ganze Energie in die Programmierung.

Eine Pebble Time für alle: Vorbestellungen sind nun möglich

Die neue Pebble Time hat über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter reißenden Absatz gefunden. Bei mir im Test hat sie allerdings einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Im Online-Shop des Herstellers kann man die neue Pebble Time (kompatibel mit iPhone und Android-Smartphones) nun in der Variante mit Kunststoffgehäuse für stolze 249 Euro vorbestellen. Die Pebble Time Steel mit zwei Armbändern aus Leder und Edelstahl kostet sogar 349 Euro. Damit zieht sie mit den anderen Smartwatches vom Schlage einer LG Watch Urbane gleich.

Die knapp 9,5 Millimeter dünne Smartwatch bietet dabei ein wassergeschützten Gehäuse und nutzt Armbänder mit einer Breite von 22 Millimetern. Die kann man leicht selbst wechseln. Das farbige, stromsparende E-Paper-Display mit Corning Gorilla Glass 3 ist allerdings kein echtes Highlight. Es wirkt blass und ist längst nicht so gut ablesbar, wie ein transflektives Display. Dafür hält der Akku der Pebble Time auch rund 7 Tage durch. Das neue Timeline-UI zeigt Termine und Infos für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an. Einen guten Eindruck von der neuen Pebble Time bekommt ihr auch in meinem Videoreview auf YouTube:


Xiaomi Yi Cam im Test: Der günstige Ersatz für eine GoPro?

Yi-1Im März 2015 hat Xiaomi - bekannt für seine guten Smartphones (Testbericht zum Xiaomi Mi Note Pro) - auch eine eigene Action-Cam im Stil der "GoPro" vorgestellt. Das deutlich teurere Modell der Konkurrenz ist bei den Action Cams quasi die Referenz (nicht zu Unrecht) und die Mitbewerber haben es daher sehr schwer. Xiaomi versucht daher auch gar nicht technisch besser zu sein. Aber der Preis von knapp 80 Euro ist auf jeden Fall mal ein Grund sich diese Cam näher anzusehen. Mein Testexemplar der Xiaomi Yi Cam wurde mir von Tmart.com zur Verfügung gestellt. Die Yi Action Cam kommt in zwei Farben und zwei verschiedenen Versionen auf den Markt. Zum Lieferumfang der einfachen Version gehört nur die Kamera, ein Lade-/Datenkabel (USB) sowie ein wechselbarer Akku. Eine SD-Karte sowie ein Netzteil legt Xiaomi leider nicht dazu. In der erweiterten Variante für um die 100 Euro gibt es immerhin noch ein passendes Stativ.

Kamera

Die eingebaute 16-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite nutzt einen hochwertigen Exmor R Sensor von Sony und bietet eine f/2.8 Blende. Die Weitwinkelaufnahmen wirken dank des 155° großen Aufnahmebereichs sehr gut. Video zeichnet die Action Cam von Xiaomi im H.264-Modus (MP4) in Full HD mit 24, 30, 48 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Bei 480p kann die Kamera sogar 240 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Bei 720p kommen immerhin noch 48, 60 oder 120 Bilder pro Sekunde auf den Chip. Die sogenannten Zeitraffer-Aufnahmen (Timelapse) sind in 0,5, 1, 2, 5, 10, 30 und 60 Sekunden Abständen möglich.

Um zwischen Video- und Fotomodus zu wechseln, drückt man einfach mehrmals auf den Ein-/Ausschalter. Der LED-Ring signalisiert dann den entsprechenden Modus durch ein kurzes Blinken. Die Status-LED neben dem Kamerauflöser blinkt während der Videoaufnahmen beispielsweise rot und piept beim Start auch beim Beenden der Aufnahme. Leider hat die Yi Action Cam kein eigenes Display. Alle Aufnahmen kann man also entweder blind abwickeln, oder durch die Koppelung über WiFi mit einem Smartphone auf der Basis von Android bzw. iOS. Das Smartphone dient dann quasi als Display. Das kann man in meinem Videoreview der Xiaomi Yi Action Cam auf YouTube auch gut sehen:



Mehr Infos gibt es in meinem Test der Xiaomi Yi Cation Cam auf mobile-review.de.

Samsung Galaxy S6 & S6 Edge: Firmwareupdate auf 5.1.1 bringt neue Funktionen

In Frankreich und England gibt es seit ein paar Tagen bereits das Update auf Android 5.1.1. Dies steht sowohl für das Samsung Galaxy S6 Edge als auch für das Samsung Galaxy S6 zur Verfügung. Mit dem Update auf die Version G925FXXU2BOFJ bekommt man ein paar Verbesserungen, die aber teilweise noch nicht von Samsung in die eigenen Apps eingearbeitet wurden. So kann mnan beispielsweise das neue RAW-Format bei Fotos nicht mit der Kamera-App von Samsung nutzen. Auch die anderen Verbesserungen, wie die Nutzung von ISO 50 sowie die Möglichkeit, die Verschlusszeit manuell (1/75.580 bis 1/1.2 Sekunden) zu bestimmen sind nur über die Nutzung einer anderen Kamera-App möglich. Die Kamera-App von Samsung bietet hingegen nun die Justierung der Belichtung, die - ähnlich wie auf dem iPhone - über einen zuvor im Sucher bestimmten Referenzpunkt funktioniert.

Der (aktuell noch inoffizielle) Weg führt nur über das manuelle Flashen per Odin 3.10.6. Dazu benötigt man zwingend eine offzielle Firmware. Die neue Firmware kann man dann sleebr flashen, danach ins Recovery booten und das S6 bzw. S6 Edge auf Werkseinstellungen zurücksetzen. Wer mag, kann sein gerootetes S6 auch per App (Phone INFO ?Samsung? (paid version) den notwendigen CSC-Code XEU (Open Europe) verpassen und dann Over The Air (OTA) updaten. Ich selber habe beide Verfahren aber nicht getestet, ich bin mit meiner Custom-ROM sehr zufrieden. Neben den o.a. erwähnten Änderungen bei den Kamerafunktionen bekommt man noch folgende Änderungen mit dem neuen Update:

Anti-Diebstahl, Factory Reset Protection (FRP)

Mit der neuen Sicherung kann man verhindern, dass ein gestohlenes
Galaxy S6 und S6 Edge ohne das entsprechende Google-Passwort einfach auf Werkseinstellungen zurückgesetzt werden kann. das funktioniert dann weder über das Menü, noch über die allseits bekannten Ziffernfolgen bzw das eingebaute Recovery.
 
Alphabetische Sortierfunktion

Endlich kann man im TouchWiz-Launcher seine Apps auch alphabetisch sortieren. Dazu gibt es im App-Drawer nun eine entsprechende A-Z-Taste neben dem Punkt
"Bearbeiten".

Gastmodus

Über den Gastmodus kann man sein S6 nun so einrichten, dass andere Benutzer keinen Zugriff auf die persönlichen Daten oder Apps bekommen. Das ist etwas, was man schon mit Knox eigentlich viel sicherer hinbekommen kann.

 


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