Artikel Übersicht


Android 4.3 für Samsung Galaxy S4: Pre-Release i9505XXUEMI8 im Hands-on

Seit ein paar Tagen kursiert eine Vorabversion von Adnroid 4.3 für das Samsung Galaxy S4 im Netz. Die version mit der Build I9505XXUEMI8 ist für europäische Geräte ohne Branding. Ich habe sie seit ein paar Tagen auf meinem Galayx S4 installiert und möchte mit euch gerne meine Erfahrung teilen. Das ROM wird über Odin installiert und verändert nicht euer Garantieansprüche. Das Galaxy S4 meldet, das es scih um ein offizielles ROM handelt. Beim Update wird allerdings auch der Bootloader auf den neusten Stadn gebracht. Ab diesem Zeitpunkt reagiert er sehr empfindlich auf zukünftige Root-Versuche. Diese werden prompt gemeldet und für diei Ewigkeit vermerkt. Damit verliert man unter Umständen die Ansprüche auf seine Garantie.

Installation

Man sollte auf jeden Fall zunächst ein Backup aller Daten erstellen. Die Android 4.3 Zip-Datei zunächst entpacken. Um das Update installieren zu können, muss man sein Galaxy S4 im Downloadmodus starten. Dazu enfach gleichzeitig den Ein-Ausschalter und die Lautstärke nach unten drücken. Dann sollte ihr Odin 3 v3.09 installieren und starten. Erst jetzt das S4 mit dem Computer verinden. Bei Odin 3 erscheint nun eine blaue Box.

Die Datei AP_I9505XXUEMI8_1715731_REV06_user_low_ship_MULTI_CERT.tar.md5 bei AP einfügen. BL_I9505XXUEMI8_1715731_REV06_user_low_ship_MULTI_CERT.tar dann bei BL, CP_I9505XXUEMI8_1715731_REV06_user_low_ship_MULTI_CERT.tar.md5 bei CP und CSC_OXA_I9505OXAEMI8_1715731_REV06_user_low_ship_MULTI_CERT.tar.md5 bei CSC.

Auf keinen Fall re-partition aktivieren. Dann die Aktion mit Start aktivieren. Danach würde ich im  Recovery Mode (mit gedrücktem Ein-/Ausschalter und Lautstärke nach oben) einen Wiipe/Factory reset machen. Dabei werden alle Daten nochmals gelöscht. Das Update selber dauert etwa 10 Minuten, danach bekommt man Android 4.3 mit dem Nature UI von Samsung zu Gesicht.

Änderungen

Im Zuge der Installation wird die übliche Bloatware, wie BILD, CewePhoto und Co installiert. Diese Apps können problemlos gelöscht werden. Die Bedienung an sich hat sich akum verändert. Neu hinzugekommen ist der sogenannte KNOX-Modus. In diesem per Passwort abgesicherten Modus verwaltet das Galaxy S4 zukünftig eine Art zweites Betriebssystem, ähnlich wei beim BlackBerry Z10. Hier kann man - getrennt vom normalen Modus - Bilder, Daten und Apps hinterlegen. Auf diese kann man nicht von außerhalb zugreifen. Wer das Passwort für KNOX also nicht kennt, bekommt auch nicht die dort gespeicherten Informationen zu Gesicht!

Ebenfalls neu ist nun die Unterstützung des Bluetooth 4.0 Low Energy-Support. In diesem Bluetooth-Modus werden externe Geräte energiesparender gekoppelt. Die Standard-Schriftart Roboto sieht nun besser aus. In den erweiterten WLAN-Einstellungen findet man eine Option, mit der auch nach WLAN-Netzen gesucht wird, wenn man sein WLAN deaktiviert hat. Diese Infos nutzt Android zum Beispiel, um den Nutzer genauer und vor allen Dingen stromsparender orten zu können. In der Telefon-App kann man über die Menü-Taste in die Rufnummer nun per Komma-Zeichen zwei Sekunden und per Semikolon auch noch längere Pausen einfügen. In den Entwickler-Optionen ist das GPU Rendering, ein experimentelles WebView und die Möglichkeit, USB Debugging-Autorisierungen zurückzuziehen, hinzugekommen. Die Galerie bzw. Kamera-App ist ebenfalls neu. Sie bietet nun unter anderem neue Rahmen und Effekte an.

Benchmark

Die Geschwindigkeit von Android 4.3 hat im Vergleich zu Android 4.2.2 leicht zugelegt. Im AnTuTu erreicht das S4 nun knapp 28064 Zähler (25161 bei Android 4.2). Geekbench 3 liefert 711 Punkte im Single-Core und 2234 im Multi-Core. Die Benchmarkergebnisse sind aber mit Vorsicht zu geniessen. Nature UI läuft absolut flüssig und die Akkulaufzeit hat sich um ca. 1 Stunde verlängert (bei gleicher Nutzung). Die CPU im Inneren wird bei anspruchsvollen Spielen/Benchmarks allerdings weiterhin ziemlich warm.

Ich bin auf die finale Version gespannt. Meinen Videotest mit dem neuen Knox-Modus und den Benchmark findet ihr auch in FullHD auf YouTube:



Update: Die neue Build I9505XXUEMJ3 für das Samsung Galaxy S4 gibt es hier. Die Installation erfogt, wie oben beschrieben.


Samsung und die Benchmarks: Schummeln erlaubt?

Ja, so ist das im Leben. Schummelt man als Schüler in einem Test, dann bekommt man eine Sechs. Schummelt man als Hersteller eines Smartphones bei den Tests (Benchmarks), dann bekommt man mehr Aufmerksamkeit und verkauft mehr Geräte. Samsung war in der Vergangenheit bekannt dafür, das ein oder andere Mal über den Tisch zu schielen und sich so Ideen für das Design der eigene Geräte zu verschaffen. Zudem hat man schon Galaxy S4 festgestellt, dass in den Benchmarks geschummelt wird.

Die Kollegen von Ars Technica (und nicht nur die) haben sich gewundert, dass der im neuen Samsung Galaxy Note 3 verbaute Qualcomm Snapdragon 800 um einiges schneller ist, als beim LG G2 oder Sony Xperia Z1. Nach einem Blick in den Quellcode des Betriebssystems wurde schnell deutlich warum. Samsung hat etwas  nachgeholfen, denn alle vier Kerne laufen dann mit der maximal möglichen Geschwindigkeit von 2,3 GHz. Auch die GPu wird dabei "optimiert". Normalerweise werden drei der vier Kerne "abgeschaltet". Benennt man beispielsweise den Geekbench 3 in "NoBench 08/15" um, dann reagiert das Galaxy Note 3 ganz "normal". Allerdings ist das Note 3 auch im "normalen" Modus schneller als das LG G2 :D

Eine ähnliche Form der Manipulation wird übrigens auch in einigen Custom-Roms genutzt. Dort kann man die GPU auf Wunsch auch übertakten.  So erzielt man in den Benchmark-Tests, wie beispielsweise beim AnTuTu oder Geekbench 3 um rund 20 Prozent höhere Werte.

Fazit:  Die Benchmarks sind unzuverlässig und die Ergebnisse eher was für Geeks. Frei nach dem Motto: "Mein Pe*** ist größer, schneller als deiner" ... Ich werde jedenfalls zukünftig wohl besser meine "eigenen" Benchmarks nutzen.


Nokia Lumia 625 im Test: Windows Phone 8 in günstig

Das Lumia  625 ist laut Aussage von Nokia ein Gerät der Mittelklasse. Das spiegelt sich nicht zuletzt im günstige Preis von 252 Euro wieder. Ab Werk wird es mit der neuesten Version von Windows Phone 8 und dem Amber Update betrieben. Das Lumia 625 bietet einen 4,7-Zoll großen LCD-Bildschirm, der löst aber nur mit 480 x 800 Pixel auf. Der Dual-Core-Prozessor von Qualcomm ist mit 1,2 Gigahertz getaktet, kann aber nur auf 512 MByte RAM zurückgreifen. Das dürfte zukünftig die ein oder andere App ins Schleudern bringen. Windows Phone 8 hingegen selbst hat damit keine Probleme. Größere Webseiten verfursachen hingegen den ein oder anderen Ruckler. Der interne Speicher beträgt 8 GByte, davon sind allerdings nur knapp 4,7 GB verfügbar. Immerhin kann man ihn über MicroSD-Karten um weitere 32 GByte erweitern. Eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sorgt für ausreichend gut aufgelöste Bilder und nimmt Videos in Full-HD (1080p) auf. Unterwegs ist man neben HSPA+ und WLAN b/g/n auch über LTEonline. Der nicht wechselbare Akku des Lumia 625 hat eine Kapazität von 2.000 mAh. Mein Testgerät stammt von Cyberport.de. Einen guten Eindruck vom Nokia Lumia 625 bekommt man in meinem Videoreview in FullHD auf YouTube  oder in meinem ausführlichen Testbericht.



Sony Xperia Z1 Mini: Mit 4,3-Zoll-Display und Snapdragon 800

Mag der Trend auch zu größeren Displays mit höherer Auflösung gehen. Manch einem reicht ein 4,3-Zoll-Display. Neben HTC mit dem One Mini und Samsung mit seiner "Mogelpackung" S4 Mini, tritt nun auch Sony mit dem Xperia Z1 Mini auf den Plan und schiebt ein geschrumpftes Xperia Z1 hinterher. In einem Roadmap-Dokument des japanischen Netzanbieters NTT DoCoMo wurde zumindest ein „Xperia Z1 f“ gelistet. Das Xperia Z1 f wird demnach mit Android Android OS 4.2.2 Jelly Bean und der bekannten Sony Xperia UI betrieben. Das knapp 127 x 65 x 9,4 mm (Z1: 144 x 74 x 8,5 mm) kleine Z1 Mini bietet ein 4,3-Zoll großes Sony TRILUMINOS-Display mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Bildpunkten. Der Akku liefert wie beim großen Bruder 2.300 mAh.  Bei der CPU will Sony ebenfalls nicht kleckern, sondern wieder klotzen. So kommen der bekannte QUALCOMM Snapdragon 800 Quad-Core Prozessor mit 2,2 GHz sowie 2 GByte Arbeitsspeicher zum Einsatz.



Daten, Bilder und Spiele finden im internen Speicher Platz (16 GByte). Den kann man über MicroSD-Karten um weitere 64 GByte aufbohren. Kontakt zur Aussenwelt nimmt das Z1 Mini über Bluetooth 4.0 und NFC bzw USB auf. Unterwegs ist man über HSPA+ WLAN b/g/n sowie LTE mit bis zu 150 MBit/s (Cat 4) online. Auf der Rückseite findet man die - ebenfalls bereits vom Xperia Z1 bekannte - Kamera mit G-Lens, 20.7 Megapixel und BIONZ-Bildprozessor. Das Gehäuse aus kratzfestem Glas und Aluminium ist übrigens wieder nach IP58-zertifiziert und wird in den drei Farben Schwarz, Weiss und Violett verfügbar sein. Wann und zu welchem Preis ist allerdings noch nicht klar.



Sony Xperia Z1 im Test: Where is my water?

Sony liefert mit seinem Xperia Z1 nun den Nachfolger des Xperia Z aus. Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Nachfolger jetzt nicht so sehr vom Xperia Z bzw. Xperia Z Ultra. Die Änderungen liegen aber im Detail und vor allen Dingen unter der Haube. Die technische Aussattung des Sony Xperia Z1 ist dabei beeindruckend. Das Gehäuse aus gehärtetem Glas ist wieder wasser-und staubgeschützt (IP55/IP58). Auf der Vorderseite befindet sich ein 5 Zoll großes Triluminos-Display mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel. Damit ist es zwar deutlich kleiner als bei dem an eine Telefonzelle erinnernden Sony Xperia Z Ultra, nutzt aber nahezu die gleichen Innereien. So werkelt zum Beispiel auch im Xperia Z1 ein Snapdragon 800 (Quad Core-Prozessor) mit 2,2 Gigahertz, dem 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Mein Testgerät stammt übrigens von getgoods.de und kostet dort aktuell etwa 599 Euro. Wie es sich geschlagen hat, erfahrt ihr in meinem Testbericht. Die Bedienung kann man am besten in meinem Videotest in FullHD auf YouTube nachvollziehen:





1015 Artikel (203 Seiten, 5 Artikel pro Seite)