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Samsung Galaxy S4: Android 4.3 (I9505XXUEMJ5) wird ausgeliefert

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Samsung liefert ab sofort auch in Deutschland das Update auf Android OS 4.3 Jelly Bean aus. Allerdings nur für die brandingfreien Modelle (DBT). Es gibt wie immer zwei Wahlmöglichkeiten. Die blaue Pille (OTA) oder die rote Pille (über KIES). Wählt ihr die blaue Pille, dann solltet ihr über ein schnelles WLAN verfügen, denn das OTA-Update mit der Build I9505XXUEMJ5 vom 13.10.13 ist etwa 680 MByte groß. Die Änderungen sind zahlreich und können hier in meinem Hands-on bestaunt werden.

Neu hinzugekommen ist nun zum Beispiel auch die Unterstützung für die Samsung Galaxy Gear sowie der neue KNOX-Modus mit seinen abgesicherten Apps und Daten. Android 4.3 unterstützt nun zudem OpenGL ES 3.0. Bei den installierten Apps findet man eine überarbeitete Kamera sowie Browser. Auch die Tastatur wurde einigen kosmetischen Änderungen unterworfen. Aber probiert es einfach selbst. Der Bootloaer wird dabei allerdings auf den neuen Sicherheitsstandard aktualisiert. Das Rooten führt danach automatisch zum Verlust des KNOX-Modus uns zwar für immer!

Samsung Galaxy Gear im Test: Doch nur eine teure Fernbedienung?

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Die Galaxy Gear von Samsung macht es einem (mir) nicht leicht. Auf der einen Seite ähnelt sie stark der deutlich günstigeren Sony SmartWatch 2, auf der anderen Seite eher der gleich teuren Vapiriius AX2. Sie ist weder "Smart" noch "Dumm". Technisch betrachtet hechelt sie auch nicht der Konkurrenz vom Schlage einer "I'm Watch" hinterher.  Im Inneren werkelt dazu ein 800 Megahertz schneller Single-Core-Prozessor samt 512 MByte Arbeitsspeicher. Beim Betriebssystem setzt der Hersteller auf ein abgespecketes Android 4.2.2. mit eigener Benutzeroberfläche. Bedient wird die Uhr übrigens nur mit ein paar Wischgesten. Echte Drücker findet man nur einen. Dazu bietet sie einen 1,63 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixel. Fotos macht sie mit Hilfe der in das Armband integrierten Kamera mit 1.9 Megapixel. Die kann sogar Videos in HD aufzeichnen. Der interne Speicher für die eigens entwickelten Apps beträgt 4 GByte und kann nicht erweitert werden. Jetzt der größte Nachteil: sie kann aktuell nur mit dem Galaxy Note 3 oder dem Note 10.1 kommunizieren. Dazu benötigt sie zwingend Bluetooth 4.  Mein Testexemplar stammt von Cyberport.de und kostet dort aktuell 299 Euro. Wie sich die Gear im Test geschlagen hat? Lest einfach selbst ...

Google Glass bekommt neues Update: In der XE10 mehr versteckte Funktionen

Die Google Glass befindet sich in den USA seit einger Zeit in einem mehr oder weniger "öffentlichen" Test. Hatten bisher nur handverlesene Entwickler Zugang zur Glass, so hat der Suchmachinenriese im Juli dieses Jahres den Kreis der Erlauchten auch auf deren Freunde erweitert. So konnte auch "Otto Normalverbraucher" sich mit dem neuen Gadget schmücken. Vorausgesetzt er war über 18, hatte seinen Wohnsitz in den USA und konnte seine Google Glass persönlich abholen. Ach ja, 1.500 Dollar sollte er auch gleich mitbringen bzw. per Kredikarte bezahlen :D

Wo bin ich?

Die Glas kann nicht nur Videos aufzeichnen, sonern auch sonst eine Menge. Optisch macht sie einiges her, zumindest, wenn man sich als "Geek" oder "Nerd" zu erkennen geben will. Mit dem neue Update auf die Version XE10 sind aber einige, aktuell noch versteckte Featutes hinzu gekommen.  Die Jungs von Android Police haben dazu einfach die App GlassVoice.apk auseinander genommen.

Was hat sie denn so drauf?

Zukünftig kann man dann unter anderen einen Kalendereintrag vornehmen, sich ein Taxi bestellen, Bilder im Panorama-Modus aufnehmen oder aktiv der Fitness widmen. Dazu kann man mit der Glass dann mit der passenden App seine Erfolge bei einer Runde Golf dokumentieren, oder einfach seine Zeit beim Walken, Joggen oder nächsten Marathon stoppen. Unterwegs kann man dann sogar den Musikplayer (auf dem Smartphone) steuern. Die Glass zeigt dazu auch die passenden Infos, wie Track- und Albumname sowie das Album-Cover an. Daneben gibt es noch Hinweise auf mögliche Spiele, die Aufzeichnung und Wiedergabe von Rezepten und sogar auf einen Übersetzer.

Schau mir in die Augen, Kleines


Google arbeitet auch an einer Steuerung über die Bewegung der Augen. So kann die Glass zum Beispiel die Bewegung der Pupille verfolgen und reagiert auf ein doppeltes Blinzeln (zum Beispiel als Bestätigung für Eingaben). Dazu gibt es in der App einen passenden Ordner namens "Gaze".

Die besagte Explorer-Edition der Google Glass kann man als betuchter "Geek" übrigens auch für etwa 4.000 $ bei ebay kaufen. Google sieht sowas allerdings nicht gerne. Der Verkauf ist in den Bedingungen nämlich ausdrücklich verboten und der Export aus den USA schon aus Datenschutzgründen problematisch. Daher rechnet man mit einer Einführung in Europa bzw. nach  Deutschland auch erst in einigen Jahren. Eine Brille, die Videos und Bilder aufzeichnen kann, kann diese nämlich sicher auch problemlos woanders hin übertragen :D

Vivo Xplay 3S: QHD-Display mit 2560x1440 Pixel, denn Full-HD war gestern

Der hierzulande eher unbekannte Hersteller Vivo hat zuletzt mit dem superschlanken X3 auf sich aufmerksam gemacht. Das X3 ist eines der dünnsten Smartphones der Welt. Weniger bekannt dürfte in Europa das ebenfalls recht spezielle Vivo Xplay sein. Es lässt nämlich die Herzen der Soundfetischisten höher schlagen. Nicht nur wegen des 5,7 Zoll großen Displays, sondern eher wegen integrierten OPA2604-Verstärkers von Texas Instruments, den zwei Chips von Cirrus Logic zur Seite stehen. Das gibt ordentlich Dampf auf die Ohren. So kommt man in den nahezu unverfälschten Genuss seiner FLAC-Dateien. Nun setzt der Hersteller mit dem XPlay 3S noch eins oben drauf. Das neue Smartphone soll als erstes überhaupt auf der Welt ein 5,5" großes Display mit Quad-HD (2,560 x 1,440 Pixel) Auflösung bieten (538 ppi). Damit aber noch nicht genug. Auch das XPlay 3S setzt auf den neuen Snapdragon 800 mit 2,3 GHz je Kern. Mehr Details folgen hoffentlich in den nächsten Stunden.


(c) Weibo, Vivo

Samsung Galaxy Gear im Unboxing: Ohne Smartphone von Samsung nutzlos

Die neue SmartWatcch von Samsung nennt sich "Galaxy Gear". Ähnlich wie die Sony SmartWatch 2 funktioniert sie nur in Verbindung mit mit einem Smartphone. Das ist erstaunlich, denn im Inneren werkelt ein eigener, 800 Megahertz schneller Single-Core-Prozessor. Der wird von 512 MByte RAM flankiert. Als Betriebssystem kommt ein optimiertes Android 4.2.2. zum Einsatz. Bedient wird die galaxy Gear von einem 1,63 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixel. Die Smartwatch bietet zudem eine eigene Kamera mit 1.9 Megapixel. Offiziell nimmt sie nur zum Galaxy Note 3 oder dem Note 10.1 Kontakt auf. Dazu nutzt man einfach Bluetooth. Inoffiziell funktioniert es auch mit anderen Smartphones von Samsung, sofern diese bereits Android 4.3 nutzen. Zur ersten Installation aktiviert man NFC. Der interne Speicher für spezielle Apps beträgt 4 GByte und kann nicht erweitert werden. Mein Testexemplar stammt von Cyberport.de und kostet dort aktuell 299 Euro.

Nur rund 70 Apps

Zum Start der SmartWatch stehen etwa 70 Apps zur Verfügung. Allesamt eher langweilig, viele Uhrendesign und Apps für soziale Netzwerke. Spiele gibt es aktuell keine. Die Galaxy Gear ist auch nur durch einen "Trick" in der Lage "normale" Android-Apps zu nutzen. Über das integrierte USB-Debugging und ein Android-SDK kann man über einen PC manuell Apps auf die Uhr übertragen. Dazu nutzt man den ADB-Befehl. Das funktioniert auch mit Multimedia-Dateien. Ist aber recht umständlich, zudem laufen aufgrund der geringen Dispaly-Auflösung und der langsamen CPU nicht alle Apps. YouTube oder den Play Store kann man so nicht installieren. Dazu benötigt man Root-Rechte.Wer es trotzdem versuchen will, hier die Anleitung für Google Play und Co.

Mehr Bilder nach dem Klick

Gesteuert wird die Smartwatch über den Touchscreen und verschiedenen Wischgesten. Wer mag kann auch die Spracherkennungs-App "S Voice" nutzen. Daten und Apps tauscht die Galaxy Gear mit dem Smartphone über eine App namens "Gear Manager" aus. Mein Video vom Unboxing/Hands-on gibt es in FullHD auf YouTube:



Ach ja, das HTC One kann etwa 50% der Funktionalität der Galaxy gear nutzen, WENN man auf dem One das TrickDroid 8.0.0 CustomROM installiert hat. Samsung verhindert also absichtlich die Kommunikation mit Smartphones anderer Hersteller (und schneidet sich damit ins eigene Fleisch.)

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