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ZTE Blade 6 Plus: Ein Smartlet mit Octa-Core-CPU im Look des iPhone 6 Plus

Ok, die leichten Anleihen des knapp 156 x 78 x 8,0 mm großen ZTE Blade 6 Plus (161 Gramm) beim Apple iPhone 6 Plus kann man nicht übersehen.  Das brandneue ZTE ist aber definitiv keine einfache Kopie. Das Android-Smartphone bietet ein 5,5 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixeln) und wird mit Android 5.0.2 betrieben. Der abnehmbare Akkudeckel besteht aus Polycarbonat und ermöglicht so Zugriff auf den knapp 3.000 mAh starken Akku, die beiden SIM-Karten (Dual-SIM) und die Speicherkarte. Für ausreichend Power sorgt der brandneue Snapdragon 615 von Qualcomm. Der 1.5 GHz schnelle Octa-Core-Prozessor (64-bit) kann dabei auf 2 GByte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne Speicher für Multimedia ist hingegen nur 8 GByte gross, kann aber über Micro-SD-Karten um weitere 128 GByte aufgebohrt werden. Die Kamera auf der Rückseite bringt 13 Megapixel auf den Chip, während die Kamera auf der Vorderseite Selfies & Wefies mit immerhin 5 Megapixel ablichtet.

Unterwegs ist man über LTE (angeblich auch im 800 Mhz-Band), HSPA+ und WLAN b/g/n/ac online. Daten kann man auch über Bluetooth 4.0 austauschen. NFC wird nicht unterstützt. Für die passende Orientierung sorgt ein eingebauter A-GPS-Empfänger. Laut Hersteller werden wir ein Testexemplar - des kürzlich auf dem Mobile World Congress 2015 vorgestellten - Smartphones bekommen. Wir sind gespannt auf das knapp 300 Euro teure ZTE Blade S6 Plus. Auf den Markt kommen soll es aber erst Ende April.

HTC One M9 vs. Galaxy S6: Die Vorbestellungen sind in vollem Gange

Das auf dem MWC2015 vorgestellte HTC One M9 hat sicher nicht die hohen Erwartungen erfüllt. Mittlerweile dürfte es auch dem treusten Anhänger schwer fallen, die Modelle One M7, One M8 und One M9 optisch auseinander zu halten. Zumindest auf den ersten Blick ist das recht schwierig. Aber ist das wirklich so schlimm? Muss man das Design eines Gerätes - wenn es sich denn bewährt hat - auf jeden Fall ändern damit es ein Hit wird? Die Modelle aus dem Hause Apple oder Samsung sind da jetzt auch keine Innovationsträger. Im Endeffekt sehen sich viele Smartphones ziemlich ähnlich. Meist herrscht einfach die Funktionalität über das Design. Aber zurück zum One M9.

HTC nutzt bei seinem neuen Smartphone wieder ein 5-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel (441 ppi) und hat sich damit bewußt gegen eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel wie beim Samsung Galaxy S6 (577 ppi) entscheiden. Der Mehrwert ist den Verantwortlichen bei HTC wohl nicht auf Anhieb ersichtlich. Das 144,6 x 69,7 x 9,61 Millimeter und 157 Gramm schwere Unibody-Gehäuse besteht - wie bei den beiden Vorgänger- wieder aus Metall und liegt damit ebenso satt und angenehm in der Hand. An der Stelle hat Samsung beim 143,4 x 70,5 x 6,8 mmgroßen und 138 Gramm leichten Galaxy S6 zwar nachgebessert, kann in meinen Händen aber nicht ganz mithalten.

Im Inneren des One M9 arbeitet nun erstmalig ein Snapdragon 810 (64-bit-Prozessor) mit insgesamt acht Kernen. Vier davon sind mit 2 GHz getaktetet, vier mit 1,5 GHz zum Energiesparen. Der Arbeitsspeicher beträgt 3 GByte. Der interne Speicher mit seinen 32 GByte kann um zusätzliche 128 GByte erweitert werden. Einfach eine MicroSD-Karte einschieben und fertig. Das geht beim Galaxy S6 übrigens nicht. Die Kamera des HTC One M9 auf der Rückseite löst mit 20 Megapixel auf während eine 4-Ultrapixel-Selfie-Kamera auf der Vorderseite für Selfies und Wefies zuständig ist. Das Galaxy S6 nutzt ähnlich hohe Auflösungen (20 Megapixel / 5 Megapixel). Für die Ausdauer sorgt ein Akku mit 2840 mAh. Wechselbar ist der aber mal wieder nicht. Das gilt übrigens auch für die nur 2.550 mAh starke Kraftzelle im Galaxy S6. Das One M9 kommt ab den 31. März 2015 in den beiden Farben "Gun Metal Grey" und "Gold on Silver" in die Läden. Es ist mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 749 Euro nicht ganz billig. Wer etwas sparen will und eh auf der Suche nach einem neuen Vertrag ist, der bekommt das HTC One M9 schon ab 238 Euro.

iOS 8.2 Final: Ein Jailbreak ist gepatcht ein anderer ist da

Wie wir alle wissen, hat Apple den aktuellen Jailbreak der Hacker-Gruppe "TaiG" in der 8.2 Beta gepatcht. Wer also aktuell auf das neue iOS 8.2 umsteigt, der muss ohne Jailbreak auskommen. Ob die Hacker bereits einen anderen Bug oder Exploit in petto haben, ist noch unklar. Der neue "Semi Jailbreak" von Pangu, nutzt einen komplett anderen Weg. Ihr müßt die verlinkte Seite einfach mit eurem Safari-Browser auf dem iDevice öffnen.

Im Gegensatz zum sogenannten "Untethered Jailbreak", der auch nach einem Neustart des iDevice zur Verfügung steht, ist er nicht ganz so komfortabel. Er ermöglicht aber die Installation von Apps und Themen aus Cydia (einem App Store) ohne Root-Rechte. Der Jailbreak selbst erfolgt über eine spezielle Webseite direkt über den Safari Browser des iDevice. Das für Themen und Co eigentlich unumgängliche Cydia Substrate wird also nicht benötigt bzw. auch nicht auf dem iDevice installiert. Als Enduser soll man (angeblich) keinen Unterschied zum Original (Cydia) bemerken. Allerdings funktionieren mit dem "Semi Jailbreak " wohl nicht alle Jailbreak-Funktionen. Wer mag es testen und berichten?

Apple Watch: Hier nur die Fakten

Apple wird seine erste Smartwatch ab dem 10.04.15 zur Vorbestellung (24.04.15 in den Läden) in drei Editionen und zwei verschiedenen Größen (38 Millimeter und 42 Millimeter) auf den Markt bringen. Preisgünstigstes Modell (ab 399 Euro) ist dabei die Watch Sport mit einem Kunststoff-Armband und einem Gehäuse aus Aluminium. Danach folgt die Apple Watch mit eine Gehäuse aus Edelstahl für etwa 649 Euro und einen Tick exklusiver ist dann die Watch Edition mit dem - in meinen Augen etwas schwülstigen - Gehäuse aus 18-karätigen Gold für 11.000 Euro. Das weiße Armband besteht dann übrigens aus Kunststoff! Alle drei Varianten sind gegen Spritzwasser geschützt. Das ist meine 5-Euro-Uhr aus dem Kaugummiautomaten auch.

Die Apple Watch Sport verfügt über ein Aluminiumgehäuse, wahlweise in Silber oder Space Gray. Das Retina-Display wird dabei von gehärtetem Ion-X-Glas geschützt, die Fluorelastomer-Armbänder (140 mm - 210 mm) gibt es in fünf Farben.


(c) Apple

Die deutlich teurere Apple Watch bietet ein Gehäuse aus Edelstahl (hochglanzpoliert oder Space Black) und ebenfalls ein Retina-Display, das von Saphirkristall geschützt wird. Man kann sie mit drei verschiedenen (wechselbaren) Armbändern (Leder, Gliederarmband, Milanaise-Armband) und einem schwarzen oder weißen Sportarmband bestellen. Ein Ersatzarmband kostet zwischen 59 Euro und 269 Euro!


(c) Apple

Eines der letzten Geheimnisse ist die Akkulaufzeit. Bei einer Smartwatch ist die auch nicht ganz unwichtig. Meine Withings Activitè Pop hält da locker ein paar Monate durch. Meine aktuelle Smartwatch mit Android 4.4 (eine Enox WSP88) zwischen 1 - 1/2 Tage. Es gibt also riesige Unterschiede bei den einzelnen Modellen und Herstellern. Die Apple Watch hält in etwa einen Tag (18 Stunden) ohne Strom bzw Steckdose durch und kann dann bequem drahtlos per Induktion nachgeladen werden.

Wie auch die Modelle mit Android Wear, so wird die Watch nur mit einem Smartphone, in diesem Fall zwingend ein iPhone (iPhone 5, iPhone 5C, iPhone 5S, iPhone 6 und iPhone 6 Plus mit iOS 8.2) ihr volles Potential ausspielen. Das ist also keine wirklich günstige Kombination. Die entsprechende Companion-App läuft nur unter iOS. Wer über eine Verbindung mit seinem Android-Smartphone nachdenkt, der kann sich den Rest des Tages nun anderweitigen Problemen widmen.

Wie alle Smartwatches, so bietet auch die Apple Watch über zahlreiche, eingebaute Sensoren ein genaues Abbild des Gesundheitszustandes seines/seiner Trägers/Trägerin an. Der ist allerdings auch genauso ungenau wie beim Apple iPhone.  Bedient wird das mindestens 350 Euro teure Schmuckstück dabei über einen drucksensitiven (Force touch) Touchscreen, eine drehbare Krone und einen Button an der Seite. Die Funktionen und das Userinterface sind - wenn man den Testern glaubt - ziemlich intuitiv aber leider auch etwas eingeschränkt. Nachrichten kann man beispielsweise nur über vorgefertigte Texte beantworten. Man sollte also auf keinen Fall ohne sein iPhone das Haus verlassen. Braucht die Welt eine Apple Watch? Ich denke nicht! Will die Welt eine Apple Watch? Ich bin mir sehr sicher, die Wartezeit dürften daher zu Anfang traditionell lang werden, zumal sie zu Anfang nur in den USA, Kanada, Australien, Japan, China und Hong Kong, Großbritannien, Frankreich und Deutschland verfügbar sein wird. Ich sehe schon wieder die zahlreichen Reisenden aus Holland, Russland und Co in Oberhausen eintrudeln :D

Update: Artikel angepaßt nach Release-Infos.

Pebble Time Steel: Verbesserte Version mit Gehäuse aus Edelstahl

Die Pebble Time wurd erst vor ein paar Tagen vorgestellt und kann per Kickstarter-Portal bestellt werden. Nun hat der Hersteller eine zweite Variante vorgestellt: die Pebble Time Steel. Dabei bietet die Smartwatch die gleiche Technik wie die Time. Das Gehäuse besteht aber bei der Steel aus Edelstahl (316l) und der Akku ist stärker bzw. leistungsfähiger ausgefallen. Damit soll die Pebble Time Steel nun knapp 10 Tage durchhalten. Das neue Farbdisplay wure dabei direkt mit dem Displayglas verklebt. Das spart natürlich Platz, der jetzt vom Akku in Anspruch genommen wird. Die Pebble Time Steel wird zu einem Preis von $250 in den Farben "Gunmetal Gray", "Silver Stainless" und Gold ebenfalls auf Kickstarter angeboten und kann später auch über die intelligenten Armbänder mit zusätzlichen Sensoren (GPS, Herzfrequenz, NFC oder sogar einen stärkeren Akku) erwietert werden.
Der Hersteller Pebble hat hierzu nun den Entwicklern ein Portal gewidmet. Wer auf die Time Steel umsteigen will, der findet auf Kickstarter hierzu eine Art "Upgrade". Mit einer Auslieferung wird aber erst im Juli 2015 gerechnet. Da bleieb ich doch lieber bei meiner Pebbel Time, die gibt es schon ab Mai :D

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