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Das LG G4 ist endlich da: Der Test folgt die Tage

Huch, habe ich tatsächlich noch nicht über das neue LG G4 berichtet? Mein Gott, wie konnte das passieren. Ein Hackerangriff! Natürlich, dass muss der Grund gewesen sein. Nein, Spaß beiseite. Das LG G4 wurde vor Monaten bereits durch eien Vielzahl von Gerüchten gehypt und zwischenzeitlich auch offiziell vorgestellt. Ab dem 30.05.15 ist es dann auch endlich offziell verfügbar. Das neue Flaggschiff aus dem Hause LG beeindruckt dabei nicht nur technisch, sondern auch haptisch. Zur Auswahl stehen neben der Variante mit Kunststoff-Rückseite in den Farben Metallic-Silber, Metallic-Gold und Keramik-Weiß auch ein Modell mit einer Rückseite aus echtem Leder in den Farben Braun, Rot und Schwarz. Gerade die ist haptisch sehr beeindruckend. Das LG G4 gibt es technisch diesmal erfreulicherweise nur in einer Ausführung. Preislich muss man aber mindestens 649 Euro auf den Tisch des Hauses legen. Das deutlich hochwertiger anmutende Leder-Modell kostet sogar 699 Euro. Die beiden großen Onlinehändler Cyberport und Notebooksbilliger werden das neue LG G4 nach eigenen Angaben bereits ab dem 28.05.15 vorrätig haben.

Für soviel Geld bekommt man als Kunde einen 5.5 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 x Pixel (534 ppi). Als Herz des Flagsschiff schlägt diesmal ein Snapdragon 808 Hexa-Core-Prozessor. LG hat sich dabei bewußt gegen den hitzköpfigen Snapdragon 8100 mit seinen acht Kernen entscheiden. Der Prozessor im G4 besteht aus einem Quad-Core-Prozessor mit 1,4 Gigahertz sowie einem Dual-Core-Prozessor mit 1,8 Gigahertz. Unterstützt wird die CPU dabei von 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Das ist sehr praktisch, denn so kann es sich gegen das ebenfalls im Test befindliche Xiaomi Mi Note Pro bewähren. Letzteres nutzt nämlich einen Snapdragon 810. Der Akku beim LG G4 kann selbst gewechst werden und leistet 3.000 mAh. Der interne Speicher von 32 GByte kann hingegen über MicroSD-Karten erweitert werden.

Aber nun zum eigentlichen Highlight des LG G4, der 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite. Richtig scharf stellt man hier standesgemäß über den Laserfokus. Ein optischer Bildstabilisator sorgt für ein ruhiges Händchen, leistet sich in der aktuellen Firmware aber noch ein paar Schnitzer. Mit einer f1,8 Blende und LED-Blitzlicht kann man auch bei einsetzender Dunkelheit noch eine gute Bildqualität erreichen. Die 8-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite setzt Selfies so richtig gut in Szene. Mehr dann die Tage im ausführlichen Testbericht.

Android Wear 5.1.1 Update: Diese Smartwatches bekommen WLAN

LG Watch UrbaneSeit gestern wird von Google das aktuelle Update auf Android 5.1.1 ausgerollt. Während die von mir bereits gestestete LG Watch Urbane bereits ab Werk mit dem neuen Android Wear läuft, müssen alle anderen Smartwatches erst per Update auf den aktuellen Stand gebracht werden. Wer Glück gehabt hat, ist bereits unter den ersten die dieses Update "Over the air (OTA)" angeboten bekommen haben. Unter den verschiedenen Neuerungen findet man nun auch die Unterstützung für WLAN. Allerdings nur, wenn sie Smartwatch das bereits ab Werk auch eingebaut (und aktuell deaktiviert hat). Dazu zählen neben der bereits erwähnte LG Watch Urbane auch die Motorola Moto 360, die Sony Smartwatch 3 und die Samsung Gear Live. Die Asus ZenWatch, die LG Watch sowie die LG Watch R bekommen mit dem Update also kein WLAN. Die Watch R hat zwar ein WLAN-Modul und auch eine passende Antenne, die Unterstützung wurde aber (angeblich wegen fehlender Tests und Zertifikate) nicht aktiviert.

Zu den softwareseitigen Veränderungen gehört der neue "Always-on Screen" sowie die "Always-on Apps". Dabei werden die Zifferblätter leicht gedimmt angezeigt und zwar immer. Das funktioniert auch bei bestimmten Apps. Sehr hilfreich bei Runkeeper und Co. Android Wear 5.1 bietet zudem erstmals einen eigenen App-Launcher und Gesten. So bekommt schnell per Wischgeste Zugriff auf Kontakte und Apps. Nachrichten kann man über eine Drehbewegung des Armes durchscrollen. Diese Features könnte ihr am besten in meinem Videoreview auf YouTube nachvollziehen.

Hinzu kommt eine Unterstützung für die beliebten Emoijs, die man als Antwort für Nachrichten einfach auf dem Display zeichnen kann. Viel wichtiger ist dabei die Tatsache, dass ich meine Smartphone nun über die Companion-App auch mit verschiedenen Smartwatches gleichzeitig nutzen kann. Legen ich meine Smartwatch ab, so wird sie auf Wunsch automatisch gesperrt. Das OTA-Update für LG Watch R findet ihr hier.

Apple Watch Update 1.0.1: Bessere Ergebnisse in der Fitness-App

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Kaum ist die Apple Watch auf dem Markt, schon legt der Hersteller ein Softwareupdate nach. Bei seinem ersten Produkt sei es ihm gegönnt, zumal niemand perfekt ist. Die neue Smartwatch auf Cupertino hat sich in meinem Test nicht immer von ihrer besten Seite gezeigt. Eigentlich fehlt mir aber der Mehrwert, weshalb ich sie persönlich auch nicht nutze. Das gilt aber auch für die ähnlich kostspielige LG Watch Urbane. Aber zurück zum eingentlichen Thema dieses Artikels, dem Softwareupdate.

Das Update auf Watch OS 1.0.1 behebt laut Apple in erster Linie ein paar Fehler und beschleunigt unter anderem die Reaktion der Sprachassistentin Siri. So reagiert sie nun schneller auf Spracheingaben. Die Ergebnisse der Workout-App (Kalorienverbrauch, Stehzeiten, Entfernung und Pace) sollen nun ebenfalls etwas genauer gworden sein. Hinzugekommen ist nach dem Update die Unterstützung für Niederländisch, Russisch, Schwedisch und Türkisch. So kann Apple merh Märkte erreichen, obwohl die Smartwatch immer noch chlecht verfügbar ist. Das knapp 52 MB große Update wird über die Companion-App auf dem iPhone heruntergeladen und dann per Bluetooth auf der Watch installiert. Dazu muss die Apple Watch allerdings auch mit dem Ladepuck verbunden sein und der Akku mindestens 50% vorweisenen.

HTC One M9 Plus: Das bessere One M9 ist nun in China verfügbar

Das HTC One M9+ ist nun in China - sozusagen als optimierte Version des auch in Deutschland erhältlichen One M9 -  auf den Markt gekommen. Im Gegensatz zum eher langweilig anmutenden One M9 bietet das Plus nicht nur einen Fingerabdrucksensor im Homebutton auf der Vorderseite, sondern auch ein 5,2-Zoll großes Display mit 1.440 x 2.560 Pixel. Und denau das fehlt dem One M9 meiner Meinung nach. Bei der CPU setzt HTC interessanterweise nicht mehr auf den leicht "verunglückten" Snapdragon 810. Der ist ja in den letzten Wochen auch eher als Hitzkopf bekannt geworden. Während die Benchmarksergebnisse keinen Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit lassen, überhitzt bzw erwärmt er sich im betrieb ziemlich stark. Das spürt man bei dem Gehäuse aus Metall natürlich deutlich besser. Die HTC BoomSound-Lautsprecher auf der Vorderseite klingen Dank Dolby Audio im 5.1 Surround-Sound.

Das One M9+ setzt daher auf einen MediaTek-Chipsatz mit acht Kernen. Der MediaTek Helio X10 SoC ist mit 2,2 GHz getaktet und erreicht im Benchmark Ergebnisse von über 60.000 Punkten. Damit zieht er in etwa mit dem HTC One M9 mit. Der MediaTek Helio X20 steht allerdings auch schon in der Startlöchern und gerade das Samsung Galaxy S6 Edge macht dem One M9 das Leben so richtig schwer. kein Wunder, erzielte es im Test doch mehr als 70.000 Punkte im AnTuTu X-Benchmark. Aber das sind eh nur theoretische Werte. Dank 3 GByte Arbeitsspeicher sind die gefühlten Unterschiede bei beiden Modelle eher minimal. Der interne Speicher des HTC One M9 Plus beträgt 32 GB und kann wieder über MicroSD-Karten erweitert werden. Bei der Kamera setzt HTC auf eine Frontkamera mit 4 Ultrapixel sowie auf eine 20-Megapixel-Duo-Kamera auf der Rückseite. So kann man - wie beim HTC One M8 - die Tiefenschärfe wieder gesondert aufnehmen. Als Betriebssystem kommt Android 5.0 Lollipop samt der Benutzeroberfläche HTC Sense zum Einsatz. Die Abmessungen des M9 Plus betragen 151 Millimeter x 72 Millimeter x 9,61 Millimeter, das Gewicht schlägt mit 168 GRamm zu Buche. Damit ist es deutlich größer als das One M9 (145 x 70 x 9,61 mm). Der Preis ist ebenfalls recht heftig. In China ruft HTC tatsächlich umgerechnet 691 Euro für das One M9 Plus auf. Nach Deutschland wird das bessere Schwestermodell leider nicht kommen. Ich bin neidisch ...

Samsung Galaxy S6 Edge - Sinn und Unsinn der neuen Edge-Technologie

Das Samsung Galaxy S6 Edge hat sich in meinem ausführlichen Test sehr gut geschlagen. Sogar etwas besser als das Galaxy S6. Bei einem Preis von über 700 Euro ist es allerdings auch nicht ganz billig. Das weltweit einzige Telefon mit zusätzlichem Edge-Screen auf beiden Displayseiten liegt mit seinen Abmessungen von 142 x 70 x 7 Millimeter und einem Gewicht von 132 Gramm sogar noch besser in der Hand, als das vergleichsweise große Galaxy S6 (143,4 x 70,5 x 6,8 mm). Zum einen liegt das an den beiden Seiten aus Corning Gorilla Glas 3 und zum anderen am Umstand, dass das Galaxy S6 Edge zur linken und rechten Seiten hin - wegen des gebogenen Displays - deutlich schmaler wird. Das macht optisch und haptisch so einiges her, brigt aber auch Nachteile. Der Rand aus Aluminium wirkt dadurch zwar sehr dünn, leider wird die Schrift zum Rand hin aber auch etwas undeutlicher. Durch die leichte Biegung im Glas bilden sich Schatten. Das fällt besonders bei einem hellen Hintergrund auf.

Samsung Galaxy S6 EdgeIm Gegensatz zum Note Edge hat Samsung das dort bekannte Prinzip beim aktuellen Galaxy S6 Edge zwar nochmals überarbeitet, aber keinesfalls verbessert. Im Gegensatz zum großen Bruder ist der gebogene Bereich nun nämlich deutlich schmaler geraten. So bleibt schlicht kein Platz mehr für besondere Steuerelemente (zum Beispiel im Musik-Player bzw. in der Kamera-App). Das fand ich zwar auch schon beim Note Edge eher unpraktisch, aber das hatte damals doch Potential. Leider hat Samsung das seitliche Menü für die Schnellzugriffe nun zugunsten einer VIP-Anzeige und - in meinen Augen nutzlosen - RSS-Feeds getauscht. Gerade das finde ich persönlich besonders schade. Hier hätte ich mir die alten Shortcuts des Note Edge gewünscht.

Die neue VIP-Anzeige zeigt mir auf Wunsch bis zu fünf Kontakte in unterschiedlichen, vordefinierten Farben an. Ruft mich dann einer dieser VIPs an, dann  leuchtet das gebogene Display bei einem Anruf zum Rand hin entsprechend farbig auf. Leider funktioniert das nur, wenn man sein Galaxy S6 Edge mit dem Displayglas auf den Tisch gelegt hat. Ehrlich? Dieses Feature ist doch blanker Unsinn! Der Abstand zwischen Tischplatte und Display ist viel zu gering als dass man das leichte Pulsieren tagsüber überhaupt beachten würde. Aber seht euch die neuen Funktionen des Samsung galaxy S6 Edge doch auch in meinem Videoreview auf YouTube an:



Das hat Samsung wohl auch erkannt, denn entgangene Nachrichten oder Anrufe werden auch weiterhin über die blaue LED auf der Vorderseite und nach dem Entsperren des Galaxy S6 Edge auf dem Lockscreen signalisiert. Im gebogenen Teil des Displays wird zudem noch eine Nachtuhr angeboten. Na toll, als wenn ich mein Smartphone mit ins Schlafzimmer nehmen würde. Letztendlich bietet das Galaxy S6 Edge noch ein paar Nachrichten-Feeds an (RSS-News), deren Inhalt man per Download erweitern kann. So hat man zumindest seine Aktienkurse oder Kurznachrichten immer im Blick. Dabei werden die Infos aber nur auf einer Seite des Displays angezeigt, man muss sich also für links oder rechts entscheiden. In meinen Augen ist die neue Edge-Technologie eine eher unsinnige Technologie ohne echten Mehrwert. Ich will mein Note Edge zurück! Aber davon gibt es in ein paar Monaten ja auch einen Nachfolger :D

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