Artikel zum Thema: Testberichte



BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition im Test: Noch viele Kinderkrankheiten

BQ Aquaris E4.5 Ubuntu EditionSogern ich auch noch ein weiteres Betriebssystem für Smartphones sehen würde. Wenn es gegen Android, BlackBerryOS, iOS oder Windows Phones bestehen will, dann muss es ausgereift sein. Und genau das war damals beim Firefox OS von Mozilla nicht der Fall. Nun versucht es Canonical mit der Ubuntu Edition auf dem Aquaris E4.5 von BQ. Das Smartphone mit Ubuntu gibt es bereits seit ein paar Wochen für knapp 170 Euro zu kaufen. Wer Ubuntu nicht mag, kann es übrigens in identischer Ausstattung auch mit Android bekommen. Das Aquaris E4.5 zeigt sich mit einem 4.5 Zoll großen Display samt qHD-Auflösung, einem 1.3 GHz schnellen Prozessor von MediaTek und einem Gehäuse aus Kunststoff.

Technisch befindet das BQ Aquaris E4.5 leider nur Mittelmaß. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass es eher unterer Standard ist. Der 4,5 Zoll große Bildschirms löst nur mit 540 x 960 Pixel auf und das ist auch in dieser Preisklasse nicht mehr zeitgemäß. Der Vierkern-Prozessor aus dem Hause MediaTek taktet mit 1,3 Gigahertz und kann auf 1 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Im Test hat sich dise Kombination als zu langsam herausgestellt. Da sehe ich die gleiche Problematik wie beim Firefox OS. Ruckler und Wartepausen wohin man auch schaut. Einige Anwendungen benötigen mehrere Sekunden bis zum Start.  Der Arbeitsspeicher scheint sich schnell zu füllen, einzig der Wechsel zwischen den bereits geöffneten Apps geht dann schnell. Vom 8 Gigabyte großen Speicher stehen 5,5 Gigabyte für Fotos, Musik oder Apps zur Verfügung. Gut, dass man ihn über MicroSD-Karten erweitern kann. Unterwegs ist man neben HSPA mit zwei SIM-Karten gleichzeitig auch per WLAN b/g/n online. Eine GPS-Empfänger sorgt in Verbindung mit den HERE-Maps für die richtige Orientierung. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel auf. Wer vorher Android, BlackBerry, Windows Phone oder das iOS genutzt hat, der muss sich bei Ubuntu erst einmal umgewöhnen. Statt der eigentlichen Apps nutzt Ubuntu die sogenannten Scopes. Wie sich der Neuling bei den Betriebssystemen geschlagen hat, erfahrt ihr daher in meinem ausführlichen Test des BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition. 

Apple Watch im Test: Erfindet Apple die Smartwatch neu?

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Apple hat sich nach einigen Jahren nun (endlich?) der Smartwatch angenommen und bringt mit der Apple Watch eine eigene Lösung auf den Markt. Ich kann mich noch gut an meine erste Smartwatch (LG GD910) aus dem Jahr 2010 erinnern. Die kostete damals noch 800 Euro und wird heute in ähnlicher Ausstattung bereits für um die 80 Euro angeboten. Die neueren Modelle basieren meist auf Android Wear und arbeiten nur mit Android-Smartphones zusammen. Die Motorola Moto 360 machte zum beispiel optisch schon einen sehr guten Eindruck. Die Sony Smartwatch 3 ist eine gute Alternative für die Sportler unter uns. Dank des integrierten GPS ist man immer auf dem laufenden. Mit der Apple Watch will der Hersteller aus Cupertino nun das modeaffine Publikum und die Sportbegeisterten unter uns ansprechen. Dabei macht der Hersteller einen Spagat zwischen Design und Funktionalität. Das Design war und ist immer ein Highlight bei Apple.  Mit der Apple Watch geht der Hersteller nun völlig neue Wege - erstmals wieder abseits vom iPhone und iPad. Die Apple Watch steht in nicht weniger als 34 unterschiedlichen Varianten zur Auswahl. Neben dem "günstigen" Einsteigermodell, der Apple Watch Sport mit einem Gehäuse aus Aluminium bekommt man auch eine Variante aus Edelstahl. Die nennt sich dann schlicht Apple Watch. Das Gehäuse der Watch besteht dabei aus poliertem Edelstahl. Das sieht hochwertiger aus, ist aber auch deutlich empfindlicher. So haben bereits mehrere User nach einigen Tagen der Nutzung von unschönen Kratzern im Gehäuse berichtet. Dabei scheint gerade die Version mit Metallarmband sich selbst "ein Bein zu stellen". Denn auf der Unterseite der Watch - dort wo die Armbänder mit dem Gehäuse in Kontakt kommen - sind Abnutzungen sichtbar. Hier reibt Metall auf Metall. So unschön das Ganze auch sein mag: Nichts, was man nicht auch wieder herauspolieren könnte. Kratzer treten auch bei meinen deutlich teureren Uhren auf :D Und da wären wir beim Stichwort. Mit der Apple Watch Edition bietet Cupertino eine Variante mit einem Gehäuse aus Gold an. Ab 11.000 Euro bekommt der verwöhnte und gut betuchte Kunde auf Wunsch eine Apple Watch mit einem Gehäuse aus Gold bzw. Rosègold in einer 18 karätigen Ausführung und einem Armband aus Kunststoff. Preislich kann man aber auch - je nach Ausführung - bis zu 16.000 Euro auf den Tisch des Hauses legen. Wie sich die Smartwatch aus Cupertino im Test bewährt hat, erfahrt in den nächsten Minuten in meinem Test der Apple Watch Sport oder auch in meinem kleinen Videoreview auf YouTube:

LadenZeile.de: Eine App für das Online-Shopping im Test

LadenZeile.de App im TestDas Shopping-Portal LadenZeile.de hat seine Smartphone-App überarbeitet und ich habe sie mir direkt mal angesehen. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich nicht um einen Onlineshop, sondern um eine Art "Ladenzeile", also eine Übersicht der gängigen Onlineshops im Internet. Sucht man also einen bestimmten Artikel, so wird man auf das passende Angebot des jeweiligen Onlineshops weitergeleitet. Und genau das wollen wir uns jetzt mal im Detail ansehen. Die Ladenzeile-App steht für alle gängigen Betriebssysteme (Android, iOS, Windows Phone) kostenlos zur Verfügung. Ich habe die aktuelle version für iOS auf dem iPhone 5c getestet. Nach dem Start bekommt man zunächst eine Auswahl angeboten, in der man sich für sein Geschlecht sowie sein Herkunftsland entscheidet. Beides stellt mich jetzt (noch) nicht vor eine größere Herausforderung. Zielsicher wähle ich also "männlich" sowie Deutschland aus. Weitere Details erwartet die App dann nicht mehr von mir. Gut so, zuviel Neugier schadet nur. Meine Suchverläufe und sonstigen Spuren kann ich in der App übrigens auch löschen. Aber lest doch einfach


Samsung Galaxy S6 Edge im Test: Edles Smartphone mit Knick im Display

Mit dem Galaxy S6 Edge bringt Samsung neben dem S6 ein zweites Flaggschiff auf den Markt.  Und auch hier setzt der Hersteller voll auf edle Materialien. Eine Kombination aus Glas und Metall soll die Käuferschaft beeindrucken. Die Abmessungen von 142,1 x 70,1 x 7 Millimeter (S6: 143,4 x 70,5 x 6,8 mm) bei einem Gewicht von 132 Gramm lassen jetzt noch keinen so riesigen Unterschied zum S6 vermuten.  Es liegt aber definitiv besser in der Hand! Das Gehäuse besteht aus Aluminium und wird zum Rand hin sehr schmal. Preislich muß man etwa 150 Euro mehr einplanen als beim Galaxy S6. Damit kostet das S6 Edge mindestens 849 Euro (32 GByte Speicher). Den kann man nicht so ohne weiteres erweitern. Wer mehr Speicherplatz benötigt, muß mehr zahlen. Das teurste Modell mit 128 GByte kostet daher 1.049 Euro. Eine Menge Geld! Aber lest doch einfach meinen kleinen Test des Samsung Galaxy S6 Edge.

Huawei Honor 4X im Videreview: Günstiges Smartphone mit Mehrwert

Mit dem Honor 4x stellt der Hersteller (Huawei) nach dem Honor 3C, dem extrem günstigen Honor Holly und den beiden Top-Geräten Honor 6 und Honor 6 Plus vertreten. Beim Honor 4X handelt es sich diesmal um ein Mittelklasse-Smartphone. Für 200 Euro bietet es neben Android 4.4 als Betriebssystem auch ein 5,5-Zoll großes Display mit HD-Auflösung (720 x 1.280 Pixel). Die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht ordentliche Aufnahmen. Der Achtkern-Prozessor aus eigenem Hause ist nicht der schnellste, reicht aber für den täglichen Einsatz aus. Wie sich das Smartphone (oder Smartlet) so im Test geschlagen hat, könnt ihr in meinem Test des Honor 4X selbst nachlesen oder im Videoreview live erleben:


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