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OnePlus One: Hersteller bringt eigenes ROM auf Basis von Android 4.4.4

Mittlerweile häufen sich die Invites. Vor allen Dingen die, die in diversen Foren oder bei ebay für gutes Geld verkauft werden. In der Zwischenzeit sind die Jungs und Mädels von OnePlus fleißig damit beschäftigt, die ganzen Bestellungen an den Mann oder die Frau zu bringen. Geliefert werden die durch Invites gekauften Geräte aus UK, Deutschland und aus China. Der komplette Vorgang kann aber durchaus - trotz Express-Lieferung - bis zu 8 Tagen und länger dauern. Das OnePlus One mit seinem 5,5 Zoll großen IPS-Display und einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel und seinem 2.5 GHz schnellen Snapdragon 801 sowie 3 GByte RAM kommt ja bekanntlich mit dem sehr beliebten Custom-ROM namens CyanogenMod 11S auf den Markt. Und das basiert noch auf Android 4.4.2.

Nunmehr bringt der Hersteller höchstselbst ein ROM auf der Basis von purem (AOSP) Android 4.4.4 raus. Damit gehen dann aber auch die Vorteile von CM 11S flöten. Man kann es im OPO-Forum laden und dann auf eigene Gefahr flashen. Grundsätzlich bleibt die Garantie zwar erhalten, geht beim Flashvorgang aber etwas schief, dann muss man die Kosten für die Reparatur selbst tragen. Aktuell funktioniert zudem das eingebaute Gyroscope nicht, die Verschlüsselung und der VPN-Zugang sind auch noch nicht funktionsfähig. Aber das wird schon noch! Wer möchte da nicht Betatester werden :D

Sofern mein offizielles OPO nächste Woche endlich eintrudelt, werde ich es gleich testen. Bis dahin vergnügt euch mit meinem Test der China-Version.

Allview X2 Soul im Test: 5.55 mm dünnes Super-Smartphone mit Achtkern-Prozessor

Mit dem X2 Soul (Gionee Elife S5.5) bringt der noch unbekannte Hersteller Allview das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dünnste Smartphone der Welt auf den europäischen Markt. Das X2 Soul ist dabei nur 5,55 Millimeter dünn, vereint aber trotzdem aktuelle Hardware in einem sehr schicken Gehäuse. Das ähnlich ausgestattete Wiko Highway dürfte einigen vermutlich etwas besser bekannt sein. Auch das Allview X2 Soul nutzt einen Achtkern-Prozessor von Mediatek (MT6592) mit 1,7 Gigahertz je Kern (Cortex-A7). Für die dazu passenden Grafikleistung sorgt eine Mali-450-GPU. Der Prozessor kann auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne Speicher für Apps, Fotos und andere Inhalte ist beim Allview X2 sechzehn Gigabyte groß, kann aber nicht über MicroSD-Karten erweitert werden. Der Hersteller legt besonderen Wert auf die hochwertige Verarbeitung und ein exzellentes Design. Die Vorder- und Rückseite bestehen daher aus kratzfesten Gorilla Glas 3. Wie es sich bei mir geschlagen hat, erfahrt ihr in den folgenden Minuten im ausführlichen Test.


Das LG G3 ist der Star in MysteryGuitarMan's neuem YouTube-Video

LG G3Das neue LG G3 habe ich ja schon hier ausführlich vorgestellt. Dabei ist die neue Kamera des LG G3 mit ihrem 13 Megapixel-Sensor eines der Highlights des neuen Flaggschiffs uns dem hause LG. Immerhin bietet sie neben einer zweifarbigen Dual-LED auch erstmalig einen Laser-Autofokus. Damit stellt sich der Fokus der Kamera besonders schnell scharf und ermöglicht so einen schnellen Wechsel zwischen unterschiedlichen Objekten. Laut LG benötigt der Laser-Autofokus dazu nur 0,3 Sekunden. So gelingen sehr scharfe und detailreiche Aufnahmen. Videos zeichnet die rückseitig verbaute Kamera sogar in 4K (3.840 x 2.160 Pixel) oder eben in Full-HD auf. Sie ist prädestiniert für Videoaufnahmen.

Nicht umsonst hat der sehr bekannte YouTuber MysteryGuitarMan zur Produktion seines neusten Dubstep-Sound-Videos nun lediglich ein LG G3 Smartphone genutzt. Wer ihn noch nicht kennt: der brasilianische Gitarrist, Animator und Filmemacher Joe Penna, besser bekannt als "MysteryGuitarMan", stellt schon seit Jahren witzige und sehr kunstvolle Musik-Videos auf YouTube ein. In diesen nutzt er ausgefeilte Stop-Motion-Animationen und gute Musik. Der "MysteryGuitarMan" gehört mit seinen knapp 2,8 Millionen Abonnenten und 228 Millionen Zuschauern zu den bekannsten Künstlern auf der erfolgreichen Video-Plattform. In seinem neusten Werk "Invisible Musician" hat er nun einige Sounds des G3 so verarbeitet, dass sie ein abgefahrenes Musikstück ergeben. Aber seht es euch doch einfach selbst an:


Im Video sieht man, wie er die jeweiligen Sounds des Smartphones auf unterschiedlichen Instrumenten nutzt und dabei quasi immer auf einem G3 spielt. Am Ende seines Videos stellt er dann den eigentlichen Star vor, das LG G3 selbst. Die im Video genutzen G3 wurden dann sogar verlost. Ich persönlich finde das Video wirklich gelungen. Es ist kurzweilig und kombiniert Kreativität und Technik zu etwas ganz Besonderem. Das ist wieder mal ein waschechter "MysterGuitarMan". Die über 1 Mio Views (seit dem 03.07.14) hat es sich verdient.

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Apple iPhone 6: Noch mehr Klone und warum sie eher nichts taugen

Ich hatte ja schon hier und hier über die aktuellen "Klone" des vermeintlich neuen Apple iPhone 6 berichtet. In den letzten Tagen habe ich mich ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und möchte euch nun erklären, warum diese "Klone" nichts taugen bzw. warum die - in den einschlägigen Onlineshops - genannten technischen Daten nicht (immer) stimmen können. Zuvor erst einmal der Hinweis, dass man die im AnTuTu oder AnTuTu X angezeigten technischen Details zu einem gewissen Punkt problemlos fälschen kann, denn AnTuTu prüft die Echtheit nicht.

So tauchen in vielen Geräten aus China oft Hinweise auf einen MT6582 von MediaTek auf, der aber angeblich einen Grafikprozessor vom Typ Adreno 330 GPU nutzt. Das ist Blödsinn. Der CHIP nutzt nur eine Mali-400MP GPU. Auch beim ROM (eigentlich nur der interne Speicher) wird oft geschummelt. Da ist die Rede von 16 GByte und dann wieder von 32 GByte. Bei den Billigheimern wird dieser interne Speicher durch MicroSD-Karten erzeugt. Die kommen oft angeblich von Kingston und Samsung, sind aber tatsächlich ebenfalls gefälscht und lieefrn weder die volle Kapazität noch halten sie lang genug durch. Meist kommt der billige MT6572 (DualCore) zum Einsatz, der nur auf 512 MB RAM zurückgreifen kann. Die nachgemachte iOS-Oberfläche ist lahm und verbrät nahezu 90% der verfügbaren Ressourcen des Smartphones. Ohne "Root" kann man sie zudem nicht selbst entfernen.



Aber zurück zum "neusten" iPhone 6 Klon. Dieser verfügt laut Webseite über 16 (oder 32 GByte ROM), nutzt angeblich einen MT6582 (QuadCore-Chipsatz von MediaTek) sowie eine Adreno 330 (oder auch Mali-400MP). Der Adreno ist natürlich falsch, dennd er kommt nur bei Prozessoren von Qualcomm zum Einsatz. Schauen wir uns die angeblichen Daten von AnTuTu genauer an.



Android 4.4.2 soll zum Einsatz kommen. Wurde aber mit einem Android 4.2 SDK (Api level 17) kompiliert. Nee ja is klar ... Weiter im Text, die Displayauflösung beträgt angeblich 540 x 960 Pixel. Erstaunlicherweise rechnet die vermeintlich Adreno 330 (oder Mali-400)-GPU in den Details aber nur mit 480 x 854 Pixel:



Und so geht es weiter und weiter. Vom angeblich 2 GByte großen RAM stehen nur noch zu 70 MByte zur Verfügung. Das deutet dann allerdings eher auf 512 MB Arbeitsspeicher hin. Die Daten stimmen also hinten und vorne nicht und sind bezeichnend für einen dreisten Klon (oder in diesem Fall eher eine Fälschung eines nicht vorhandenen Smartphones). Das ist besonders schade, denn aus China kommen so tolle Smartphones wie beispielsweise das Xiaomi Mi4 oder ViVo XPlay 3S. Für einen Test habe ich aber mal so einen iPhone6-Klon geordert. Bin gespannt, ob er durch den Zoll kommt. Mehr dann die Tage :D

Xiaomi Mi4 vorgestellt: Für knapp 300 Euro auf den Spuren des OnePlus One

Heute hat der hierzulande wohl eher unbekannte Hersteller Xiaomi hat sein Mi4 vorgestellt. Der Vorgänger, das Mi3, ist in China ein absoluter Kassenschlager. Mit einem Preis von 299 Euro tritt Xiaomi mit dem Mi4 nun in die Fußstapfen von OPO. Dafür bietet das neue Flaggschiff ein 5 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel, eine CPU vom Typ Snapdragon 801 (Qualcomm) mit 2,5 GHz und 3 Gigabyte Arbeitsspeicher. An internen Speicher stehen wahlweise 16 GByte oder 64 GByte zur Auswahl. Per MicroSD-Karten kann man ihn allerdings nicht erweitern.



Die rückseitige Kamera des knapp 139 x 69 x 8.9 mm und 149 Gramm schweren Smartphones macht Bilder mit 13 Megapixel und bietet eine Blende von f/1.8. Die Kamera auf der Front löst mit 8 Megapixel auf und nutzt ebenfalls einen CMOS-Sensor von Sony mit einem Winkel von 80°. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, der Rahmen allerdings aus Aluminium. Das Cover wird man wie beim OnePlus One selbst wechseln können, diverse unterschiedliche Materialien sind ebenfalls verfügbar. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 (KitKat) sowie die eigene Benutzeroberfläche namens MIUI 6 zum Einsatz. Der Akku leistet übrigens 3.080 mAh. LTE unterstützt das Mi4 in Deutschland leider nicht, es soll aber evtl. auch eine internationale Variante geben ... Wer es haben will, muss es selber importieren.

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