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Oppo N3 kommt wieder mit drehbarer Kamera

Die Firma Oppo hat nicht zuletzt mit dem Find 7 und Find 7a ein heisses Eisen im Feuer.  Oppo hat über seine Social-Media-Kanälen eine Neuvorstellung für den kommenden Monat angekündigt. Anscheinend will der Hersteller einen Nachfolger des Oppo N1 vorstellen. GSMARENA wurden dazu entsprechende Pressebilder zugespielt, die angelich das neue Oppo N3 präsentieren. Auch beim N3 kommt wieder eine rotierbare Kamera auf der Oberseite zum Einsatz. Inwiefern sowas sinnvoll ist, steht natürlich auf einem anderen Blatt.


(c) GSMARENA

Vorteil der drehbaren Kamera ist die Tatsache, dass man das Haupt-Kamera-Modul gleichzeitig für zwei Zwecke nutzen kann: für die "normalen" Aufnahmen und für hochauflösende Selfies. Das Oppo N3 bietet dazu sogar einen Dual-LED-Blitz, das Gehäuse besteht zudem aus Aluminium. Rein technisch werfe ich mal einen tiefen Blick in meinen Glaskugel und sehe einen Snapdragon 800 samt mindestens 5,5 Zoll großem FHD-Display. Die Kamera wird mit 13 Megapixel auflösen. Ich lasse mich aber einfach überraschen. Abseist vom iPhone 6 ist sowas doch endlich mal wieder erfrischend, oder?

Der BlackBerry Passport: Am 24.09.14 solltet ihr euren Ausweis bereithalten

Die Kanadier von BlackBerry stellen ihrer neuste Schöpfung am 24.09.14 in Toronto, London und Dubai vor. Das neue Phablet wird zudem die Ära von BlackBerry OS 10.3 samt Amazon App-Store einläuten. Das Gerät selber kursiert schon seit ein paar Wochen durch das Internet. Das ein oder andere Blog ist zudem schon fleißig beim Beta-Test.



Das quadratische Display auf der Vorderseite bietet eine Diagonale von 4,5 Zoll und eine Auflösung von 1440 x 1440 Pixel bei 453 ppi. Unter dem Display erkennt man die dreireihige Tastatur ohne Sonderzeichen. Diese muß man über die virtuelle Bildschirmtastatur eingeben. Eine eher ungewöhnliche Art der Bedienung. Das Besondere ist dabei aber die Tatsache, dass diese Tastatur auch touch-sensitiv ist. Man kann also über die Tasten "flicken" und so ein Wort aus den Vorschlägen übernehmen. Bei der CPU setzt BlackBerry auf einen Qualcomm Snapdragon 801 (Quad-Core) samt 3 GByter Arbeitsspeicher. Der interne Speicher beträgt 32 GByte und kann über Micro-SD-Karten um 128 GByte erweitert werden.

An Datenschnittstellen stehen neben Bluetooth 4.0 (LE), NFC, A-GPS auch HSPA+, LTE und WLAN b/g/n/ac zur Auswahl. Der eingebaute Akku leistet 3.450 mAh. Mehr dann in zwei Wochen :D

Apple Presse-Konferenz am 09.09.14: iPhone 6 & Watch

KiPhone6_mobile-reviews.de_225Traditionell präsentiere ich einen Tag vor der offiziellen Pressekonferenz meine Informationen zu den vorgestellten Produkten. Am Dienstag werden ohne Zweifel zwei iPhone 6 präsentiert. Leaks der Designs gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer und auch die ersten (finalen) Prototypen tauchen in der Öffentlichkeit auf. Dabei scheinen diesmal wohl chinesische Quellen ihre NDA nicht so genau zu nehmen. Oder liegt es daran, dass von dort schon zahlreiche "Nachbauten" zuletzt in Form des kiPhone 6 aufgetaucht sind?

Egal. Rein technisch bietet das knapp 138 x 67 x 6.9 mm kleine und 129 Gramm leichte iPhone 6 ein 4,7 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1334 x 750 Pixel bei 326 ppi.  Das mit 158 x 78 x 7.1 mm und 172 Gramm deutlich größere iPhone 6 Plus bietet hingegen ein 5,5 Zoll großes Display mit einer Full-HD-Auflösung (1.080 x 1.920 Pixel bei 401 ppi). Beide Smartphones nutzen wieder den Touch-ID-Sensor. Neu ist hingegen die Tatsache, das Apple einen NFC-Chip samt Apple Pay-Bezahldienst integriert hat. Beide iPhones werden zudem mit iOS 8 ausgeliefert, welches ab dem 17.09.14 verfügbar ist. Der 1 GByte Arbeitsspeicher sorgt in Verbindung mit dem neuen, schnelleren Apple A8 Prozessor mit 64 Bit für etwa 25% merh Leistung. Die iSight-Kamera auf der Rückseite besteht aus 5 Elementen und löst mit 8 Megapixel auf. Erstmalig nutzt sie einen optischem Bildstabilisator (nur beim iPhone 6 Plus) und bietet wieder den vom iPhone 5S bekannten True Tone Blitz und der ƒ/2.2 Blende.

Das iPhone 6 kann ab dem 12.09.14 vorbestellt werden und zwar in den drei bekannten Farben Silber, Spacegrau und Champagner. Die Auslieferung erfolgt dann am 19. September. Dazu öffnen die Apple-Stores bereits um 08:00 Uhr. Und wie immer wird es sicher einen Run geben :D Wer es bequemer mag, kann es auch im Apple-Store vorbestellen oder bei den größeren Mobilfunkbetreibern, wie der Telekom, Vodafone und O2. Dort wird es vermutlich aber erst einmal nur mit Vertrag angeboten. Preislich schlägt das 4,7 Zoll große iPhone 6 ohne Vertrag - je nach Speichergröße - mit mindestens 699 Euro (16 GB), 799 Euro (64 GB) oder 899 Euro (128 GB) zu Buche. Für das 5,5 Zoll große iPhone 6 Plus muss man sogar 799 Euro (16 GB), 899 Euro (64 GB) oder 999 Euro (128 GB) auf die Ladentheke hinlegen. In meinen Augen ist das für die gebotene Leistung mal wieder eindeutig zu teuer!


(c) Apple - Alle iPhones im Vergleich

Kommen wir zu Apples neuer Wearable. Die neue Apple Watch (ohne i) ist nach der Moto360 und der LG Watch R die am meisten gehypte Smartwatch. Sie bietet ein eigenes Mikrofon, einen Lautsprecher und kann dank Siri Spracheingaben erkennen und so Kommandos bzw. Texteingaben umsetzen. Das flexible Touch-Display (eckig) wird (je nach Modell) durch Saphirglas geschützt.


(c) Apple

Die wasserfeste, aber nicht wasserdichte Apple Watch kann über einen eigenen Adapter (ähnlich dem Magsafe) kabellos aufgeladen werden. Die Displaygröße variiert zwischen 1,5 Zoll (38 mm) und 1,7 Zoll (42 mm). Es gibt also ein Modell für Damen und für Herren. Und das dann auch noch in unterschiedlichen Farben und Materialien. Die "Edition" ist z.B. mit 18 Karat Gold veredelt, die normale Apple Watch besteht aus Edelstahl mit einer Saphir-Rückseite und die Apple Watch Sport ist etwa 30% leichter, besteht aus Aluminium und hat eine härtere Displayabdeckung. Die Rückseite ist hierbei allerdings "nur" aus einem Verbundkunststoff. So gibt es quasi für jeden Einsatzweck ein passendes Modell. Die Funktionen sind bei allen allerdings gleich.


(c) Apple - Armbänder (Leder, Metall, Kunststoff)

Die Armbänder sind sehr leicht austauschbar, aber speziell für die Watch gefertigt. Normale Uhrenarmbänder passen leider nicht. Interessant ist hier die Bedienung: eine Mischung aus Touchscreen und "Jog-Dial". Dazu nutzt die Apple Watch auf der rechten Seite eine drehbare Krone und einen großen Drücker. Mit der Krone zoomt man in Bilder oder wählt die passende App. Drückt man die Krone, so bestätigt man seine Auswahl. Mit dem dicken Drücker kann man das Kommunikationsmenü aufrufen. So kann man seinen Freunden schnell mal eine zeichnung, eine Nachricht oer sogar den eigenen Pulsschlag in Form leichter Vibrationen senden. Darüber hinaus kann ich so sogar eine Art Morsezeichen senden. Dazu muss man die Taste einfach nur entsprechend oft drücken :D

Das Display selbst unterscheidet zwischen einem leichten Tap und einem festen Druck (zur Auswahl zusätzlicher Optionen). Zahlreiche Health- und Fitness-Apps und ein Pulsmesser auf der Rückseite sollen uns zu mehr Bewegung verleiten. Hersteller der Smartwatch ist übrigens Quanta. Die Fertigung der Watch selbst wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Kaufen kann man Sie erst Anfang 2015 zu einem Preis von $ 349.

Update 10.09.14: Bilder und Preise, leichte Umformulierungen
 

LG G3 s im Unboxing: Das G3 "Compact" kommt still und leise

Mit dem G3 hat LG vor ein paar Wochen ja bereits sein neustes Flaggschiff vorgestellt. Auch wenn es nicht jedermanns Geschmack zu sein scheint, eine "Compact"-Version ist heutzutage schon fast Pflicht. So stellt LG nun auch ohne viel Aufhebens das G3 s in die Regale (z.B. bei notebooksbilliger.de für knapp 325 Euro). Optisch unterscheidet es sich kaum von seinem größeren Bruder. Technisch sieht das Ganze dann aber schon anders aus. Das LG G3 s ist bietet ein 5-Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln (294 ppi). Der interne Speicher beträgt 8 GByte und kann mit microSD-Speicherkarten um weitere 64 GByter erweitert werden. Beim Prozessor setzt der Hersteller auf einen Snapdragon 400 (Quad-Core) mit 1.2 GHz sowie auf 1 GByte Arbeitsspeicher. Als Betriebssystem kommt Android 4.4.2 KitKat sowie eine  eigene Benutzeroberfläche zum Einsatz. Den 2.540 mAh starken Akku kann man selbst ausewechsen. An Datenschnittstellen stehen neben Bluetooth 4.0 LE, NFC und A-GPS/GLONASS auch noch LTE und HSPA+ sowie WLAN b/g/n zur Auswahl. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel auf und bietet wieder den schnellen Laser Auto Focus. Die Kamera auf der Vorderseite für die beliebten Selfies oder Videotelefonate bringt allerdings nur 1.3 Megapixel auf den Chip. Hier meine ersten Eindrücke im Unboxing auf YouTube:



Mehr dann in ein paar Tagen im ausführlichen Test.

IFA 2014: Motorola Moto 360 kommt ab Mitte Oktober nach Deutschland

Beim Blick auf die technischen Details fällt als erstes das runde AMOLED-Display mit seiner Größe von 1,5 Zoll und der Auflösung von 320 x 290 Pixel ins Auge. Im Gegensatz zu den Modellen von LG (Watch) und Samsung (Gear Live) wird es von Gorilla Glass 3 geschützt und bietet einen Umgebungssensor zur automatischen Regelung der Helligkeit. Zudem kann man mit der Moto 360 seinen Puls messen oder seine zurückgelegten Schritte. Wer auch noch ein Smartphone von Motorola nutzt, wie das Moto X oder Moto G, der kann über die neue App "Motorola Connect" das Ziffernblatt auf seine persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Die Besonderheit der Moto 360 ist zudem eine Ladeschale mit der man die Motorola-Smartwatch ganz ohne Kabel aufladen kann. Ob dabei der Qi-Standard unterstützt wird, ist noch nicht ganz klar. Der komplette Rahmen (Schwarz oder Silber) der nach IP67 zertifizierten Moto 360 ist dabei aus rostfreiem Edelstahl gefertigt, das Armband besteht aus wichem Leder. Die Rückseite der Smartwatch besteht aber aus Kunststoff und beherbergt einen Pulsmesser. Die Moto 360 verfügt zudem über einen eingebauten Schrittzähler. Für die Anbindung an ein Smartphone benötigt man allerdings wieder ein Modell mit Android 4.3. Das ist leider nicht zu ändern, da die Übertragung zwingend auf Bluetooth 4.0 LE angewiesen ist und dies von Android 4.2 noch nicht unterstützt wird. Bei der CPU setzt Motorola auf einen stromsparenden Omap 3 von Texas Instruments und 4 GByte internen Speicher sowie 512 MByte RAM. Der 320 mAh große Akku hält dabei etwa einen Tag durch. Die Uhr ist ab Anfang Oktober 2014 in Deutschland für 249 Euro erhältlich, in den USA wird sie ab dem 06.09.14 verkauft.


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