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Sony Ericsson Aino

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 17.12.2009, 17:12
Punkte: blue.gifblue.gifblue.gifblue.gif  (8 von 10)
Hits: 12451
Sprache: german


Testbericht Sony Ericsson Aino von mobile-reviews.de
Hersteller:

Sony Ericsson
Modell:

Aino
Kaufen:

Aino

Revision: 17.12.2009

Mit dem Sony Ericsson Aino stellen die Schweden ein weiteres Modell aus der Ultimate Entertainment Edition vor. Dabei trumpft das Aino mit einer 8,1-Megapixel-Kamera und einem 3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 240 x 432 Pixel auf. Obwohl es sich um einen Slider handelt, kann das Aino im Querformat auch über das Display bedient werden, denn überraschenderweise handelt es sich um einen Touchscreen. Die LED auf der Rückseite beleuchtet Objekte im Dunkeln. Ein Musicplayer und ein FM-Radio sorgen unterwegs für die notwendige Unterhaltung. Dank der Unterstützung für UMTS samt HSDPA surft man mit maximal 7,2 Megabit pro Sekunde im Internet. Aber nicht genug, dass Aino ist auch in der Lage, die heimische Playstation 3 zu steuern. Wie sich die Multimediamaschine geschlagen hat, lesen Sie in meinem Testbericht nach.

Design

Aino
Aino
Aino
Aino
Aino
Aino

Mehr Bilder des Aino gibt es hier.

Das Aino wirkt auf den ersten Blick etwas knubbelig, das ist aber auch kein Wunder. Als Slider ist es nunmal dicker, als reine Touchscreen-Modelle. Dafür bietet es auch eine normalen Zehnertastatur. Die Abmessungen von 104 x 50 x 16 mm wirken auf den ersten Blick auch gar nicht so schlimm, mit einem Gewicht von knapp 134 Gramm beult das Aino die Hemdtasche aber ziemlich aus.

Aino Aino
(c) Sony Ericsson

Sony Ericsson bietet es in zwei Farben an, im trendigen "Luminous White" oder eher schlicht in "Obsidian Black". Dabei besteht das Aino auf einer Kombination von Kunststoff und Metall. Die gesamte Vorderseite wird vom 3-Zoll großen Display in Beschlag genommen. Der Akkudeckel auf der Rückseite besteht aus mattem Kunststoff.

Haptik/Verarbeitung

Das Aino bietet eine normale Zehnertastatur, nachdem man das Display nach oben geschoben hat. Die beiden Softkeys unterhalb des Displays und die beiden Sondertasten rechts un links neben dem Steuerkreuz sind leider der "Miniaturisierung" zum Opfer gefallen. Frei nach einem Filmzitat "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" sind sie für normale Männerhände fast zu klein geraden. Offene Anwendungen, seine Lieblingsprogramme und -verknüpfungen erreicht man beim Aino durch Druck auf die "Activity-Taste" rechts neben dem Steuerkreuz. Das kreisförmige Steuerkreuz wurde auch schon bei anderen Modelle der Schweden eingesetzt. Es reagiert zügig auf Eingaben und kann problemlos mit dem Daumen bedient werden.

Aino Aino Aino Aino

An der rechten Seite des Aino befinden sich zwei Lautstärkereglern sowie der Kameraauslöser. Die linke Seite ziert nur noch der von Sony Ericsson bekannte Fastport-Anschluss für das Lade- und Datenkabel sowie Kopfhörer. Eine 3.5 mm Klinkenbuchse findet man leider nicht, eigene Kopfhörer kann man somit nur über einen zusätzlich zu erwerbenden Adapter anschließen. Gott sei Dank liefert Sony Ericsson mit dem Aino sowohl eine Ladestation, als auch ein Stereo-Bluetooth-Headset in Form des MH100 mit. Die Ladestation nimmt das Aino im Querformat auf, so dass man damit auch bequem Filme anschauen kann. Zudem wird das Bluetooth-Headset gleich mitgeladen. Während des Ladevorgangs und im Betrieb pulsieren und blinken mehrere farbige LEDs fröhlich vor sich hin.

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Auf der Oberseite befindet sich ein Schalter, der den Touchscreen des Aino entsperrt. Der Einschub für die microSD-Speicherkarte befindet sich unterm Akkudeckel. Ein Wechsel im Betrieb scheint nicht möglich, dazu muss man sein Aino aus- und wieder einschalten Die Tasten der Zehnertastatur sind zwar klein, weisen aber einen gut spürbaren Druckpunkt auf.

Größenvergleich (Sony Ericsson Yari & Satio)

Aino
Aino
Aino
Aino

Im Vergleich zum Satio wirkt das Aino schon recht klein.

Technik

Die Ausstattungsliste des Aino ist für den Preis recht gut. Das 3-Zoll große kapazitive Display löst mit 240 x 432 Pixel auf und wird von einer Scheibe aus Mineralglas geschützt. Die 8,1-Megapixel-Kamera mit Autofokus, Digitalzoom kann gerade bei Außenaufnahmen überzeugen. Der Einschub für microSD-Speicherkarten fasst auch die neuen 32 GB Varianten. Neben einem Musicplayer hat auch ein FM-Radio mit RDS den Weg ins Pflichtenheft der Designer gefunden. Der Videoplayer spielt Videos mit einer Auflösung von mehr als 240 x 432 nur noch ruckelnd ab, DivX oder XViD beherrscht er gar nicht. Als Quadband-Gerät (GSM 850/900/GSM 1800/GSM 1900) mit Unterstützung für den UMTS Datendienst HSDPA ist es überall auf der Welt einsetzbar. Kontakt mit anderen Mobiltelefonen oder PC nimmt es über Bluetooth und USB auf. Das eingebaute Radio funktioniert in Kombination mit dem Bluetooth-Headet auch ohne zusätzliche Antenne!

Lieferumfang

Aino Aino

In der kleinen, aber recht poppigen, türkisfarbenen Verpackung findet man das erstklassige kabellose Stereo-Bluetooth-Headset MH100 und die passende Ladestation EC100 für Telefon und Headset. Die Sony Ericsson Suite und die Media Go Software befinden sich auf der mitgelieferten 8 Gigabyte großen SanDisk microSD™. Ein Reiseladegerät und das USB-Datenkabel komplettieren das Ausstattungspaket. Für knapp 340 € ein wirklich beeindruckender Lieferumfang!

Display

Aino

Das 3-Zoll-LCD stellt Grafiken und Videos mit einer Auflösung von nur 240 x 432 Pixel dar. Die Inhalte wirken auf dem Bildschirm sehr scharf, die Farben leuchten. Die Menüicons sind ausreichend groß und hübsch animiert. Die Icons und Hintergründe variieren je nach ausgewähltem Theme. Das Display reagiert kapazitiv, ähnlich wie beim Apple iPhone. Im Quermodus bzw. im Multimediamodus kann man sogar den Touchscreen zur Bedienung nutzen. Schiebt man den Slider nach oben, schaltet sich die Touchbedienung aber ab.

Menü

Aino

Die Benutzeroberfläche dürften Nutzern anderer Modelle von Sony Ericsson hinreichend bekannt vorkommen. Sie basiert auf dem hauseigenen Betriebssystem und nennt sich A300. Für das Aino wurde sie aber entsprechend erweitert. Die zwölf Icons sind ausreichend groß, meist selbsterklärend und hübsch animiert. Das Menü in dabei in der üblichen 4 x 3 Matrix aufgeteilt. So erhält man schnell Zugriff auf Funktionen wie Anruferverwaltung, Telefonbuch, Musicplayer, Kamera, Mediengalerie und Co.

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Drückt man die Taste an der Oberseite des Aino, so erscheint ein Multimediamenü indem man neben dem Musicplayer auch noch eine Fotogalerie, das UKW-Radio sowie den Videoplayer auswählen kann. Dieses Multimediamenü wird ausschließlich über den Touchscreen gesteuert, bietet aber leider nicht alle Möglichkeiten, des normalen Menüs an. So kann man beispielsweise das Radio nicht davon überzeugen, den Ton über den eingebauten Lautsprecher abzuspielen. Das geht nur in der "richtigen" Radio-Anwendung.

PIM

Auch das Aino bietet einen recht ansprechenden Personal Information Manager, kurz PIM. So kann man seine Kontakte, Termine, Aufgaben und Notizen recht ordentlich verwalten und zum Beispiel per SyncML mit Google synchronisieren.

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Die Kontaktverwaltung wird durch einen Taschenrechner, Umrechner, Wecker, Stoppuhr und eine Taschenlampenfunktion ergänzt. Dabei wird die rückseitige LED dauerhaft eingeschaltet. Das Aino bietet mehrere veränderbare Profile (Normal, Meeting, Kfz-Betrieb, Draußen, Headset, Zuhause, Büro). Das Aino signalisiert Anrufe per Vibration, oder durch gleichzeitiges Klingeln und Vibrieren oder aber eben nur durch einen frei wählbaren Klingelton. Die Systemsounds (Benachrichtigungstöne, Wecker und Co.) sind ebenfalls änderbar. Die Profile sind zeitlich nicht eingrenzbar. Der integrierte Wecker speichert fünf Wecktermine, man kann sich damit sogar per Radio wecken lassen.

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Die Kontaktdatenbank kann maximal 1000 Einträge und 7000 Rufnummern aufnehmen. Neben den üblichen Informationen, wie Name und Vorname, können zu einem Kontakt auch Notizen hinterlegt werden. Auf Wunsch wird auch ein Bild abgespeichert und bei einem Anruf als Grossbild angezeigt. Alle Kontakte lassen sich durch Eingabe von Buchstaben oder Zahlen durchsuchen. Das Aino unterscheidet dabei zwischen Kontakten auf der SIM und im Telefon. Die vorhandenen Einträge kann man auch in Anrufergruppen einteilen, so erhält man gerade bei einer Vielzahl an Kontakten einen besseren Überblick. Die vorhandenen Kontaktfeldern lassen sich mit zahlreichen Informationsdetails füllen (unterschiedliche Rufnummer, E-Mail, Anruferbild, Rufton, diverse Adressen, etc.). Selbst an ein Feld für Geburtstage wurde gedacht. Dieser wird dann sogar auf Wunsch im Kalender angezeigt! Natürlich kann ich meinen Lieblingskontakten auch spezielle Klingeltöne zuweisen. Wer mag, synchronisiert seine Kontakte dann mit Google.

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Der integrierte Kalender speichert Termine und Aufgaben und bietet neben einer Tages- auch noch eine Wochen- und Monatsansicht. Die gerade aktuellen Termine, Jahrestage und Geburtstage hat man leider nicht auf einem Blick im Auge. Die Tage, an denen man einen Termine eingetragen hat, werden im Kalender lediglich fett markiert. Dafür kann man auch wiederkehrende Termine mit einer kleinen Notiz versehen. Terminüberschneidungen werden bei der Eingabe angemahnt. Hier paßt das Aino also mit auf. In der Wochenübersicht werden die Termine durch einen grünen Balken visualisiert. Natürlich kann man mit dem Aino auch Aufgaben verwalten. Im Gegensatz zu den Terminen werden diese aber nicht im Kalender angezeigt. Die Aufgaben, die Sie erledigen müssen, kann man mit zahlreichen Details füllen. Verbrauchte Zeichen einer SMS zeigt das Aino natürlich auch direkt an.

Spiele

AinoAino

Ab Werk hat das Aino zwei Spiele anzubieten. Gerade das Geschicklichkeitsspiel "Crazy Penguin Catapult" hat einen recht hohen Suchtfaktor. QuadraPop dürfte auch von anderen Modellen der Schweder her bekann sein.

Music/Unterhaltung

Aino

Der Musicplayer des Aino ist zwar eher schlicht ausgefallen, dafür aber sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Albengrafiken kann der Player ebenso darstellen, wie Informationen zu Interpret und Songtitel. Der MP3-Player klingt in Verbindung mit dem mitgelieferten Bluetooth-Stereo-Headset wirklich überzeugend. Da dem Headset des Aino auch ein eingebautes Mikrofon zur Verfügung steht, kann man auch gleichzeitig telefonieren.

Um die maximale Soundqualität des Aino testen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, dem iGrado von Grado, auch noch den weit verbreiteten und überaus günstigen Koss Porta Pro, einen Sennheiser CX300 sowie den EP 630 von Creative Labs eingesetzt. Hierzu habe ich mir einen passenden Adapter für den Fastport-Anschluss des Aino besorgt.

CX300 CX300 CX300 CX300

iGrado von Grado
(C) Grado

Koss Porta Pro
(C) Koss
Sennheiser CX300
(C) Sennheiser
Creative Labs EP630
(C) Creative Labs

Der iGrado fordert vom Aino ein sehr hohes Ausgangssignal um in Wallung zu kommen. Die maximale Lautstärke des Aino reicht aus, das Ausgangssignal ist auch gut genug, um einen so auffälligen Kopfhörer zu rechtfertigen.

Der kleine Koss Porta Pro spielt mit dem Aino auch gut zusammen, kappt aber die Höhen recht früh. Der Sennheiser CX300 ist für einen InEar eine gute Alternative, genau so wie der Creative Labs EP 630. Beide Kopfhörer kappen allerdings Leider auch hier zu Lasten der Höhen, die Mitten werden in die Breite gezogen. Durch das passende Equalizer-Preset (neun stehen zur Auswahl) kann man dieses Manko aber ausgleichen. Insgesamt klingt das Aino ähnlich klar und druckvoll wie z. B. das Nokia 5800 XM oder Samsung BeatDJ.

Folgende Alben aus den Bereichen Klassik, Electronic, Pop wurden - neben vielen anderen - während des Tests genutzt.

Sarah Brightman
(Symphony)
Assemblage23
(Storm)

OST Blade2
(Mos Def & Massive Attack - I Against I)

The Corrs
(Talk on Corners)
iGrado
iGrado
iGrado
iGrado

Im Bereich "Trance" mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kam Armin van Buurens wöchentlicher Podcast "A State of Trance" zum Einsatz. Der Song "I against I" von Mos Def aus dem Soundtrack zu "Blade 2" hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song "Damn Those Eyes" von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 sind eigenhändig mit mindestens 256kbit unter Zuhilfenahme der Software "LAME" codiert worden.

Wer die Übersicht behalten will, kann seine Musiktitel auch man nach verschiedenen Kriterien, wie zum Beispiel nach Interpreten, Alben oder Genres sortieren.

AinoAinoAino

Durch die Multitasking-Unterstützung kann man seine Songs auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen. Wer es abwechslungsreicher mag, spielt seine Songs in zufälliger Reihenfolge ab. Wer seine Ohrwürmer unbedingt 864 mal hintereinander hören will, nutzt dazu die Wiederholfunktion. Wer eher Freude an Abwechslung hat, dem steht die Shuffle-Funktion zur Verfügung. derDa der Player beim Beenden die zuletzt abgespielte Position vergisst, sollte man den Player nur pausieren.

Das integrierte UKW-Radio speichert zahlreiche Radiosender und funktioniert auch im Hintergrund weiter. In Verbindung mit dem Bluetooth-Headset braucht man nicht mal eine Antenne. Wer mag, kann den Sound auch über den integrierten Lautsprecher ausgeben. Der Klang geht in Ordnung, auch die maximale Lautstärke gibt keinen Anlass zur Klage. Durch die RDS-Unterstützung kann man sogar Senderinformationen, wie Interpret und Songtitel abrufen.

Der Videoplayer ist zweckmäßig und spielt Videos in einer maximalen Auflösung von 240 x 430 Pixel ab, danach ruckeln die Videos erbärmlich vor sich hin. Videos im DivX/XViD-Format spielt er gar nicht ab, wohl dem, der seine Videos in einen MP4-Container verbannt hat.

Klang/Gesprächsqualität/Empfangsleistung

Obwohl das Aino nur über einen Lautsprecher verfügt, ist die maximale Lautstärke des Musicplayer ausreichend, um seinen Arbeitsplatz standesgemäß mit Musik zu beschallen. Gerade dann, wen man die mitgelieferte Ladestation nutzt. In Verbindung mit einem kleinen externen Lautsprecher aus dem Zubehör kann man sein Aino dann in eine echte Musikbox umfunktionieren. Gespräche über die eingebaute Freisprecheinrichtung sind kein Problem. Die Verständigung zwischen den Gesprächspartner wird als nahezu "glasklar" empfunden, deutlich besser als beim Nokia 5800 XM. Die zahlreichen Klingel- und Signaltöne sind Geschmackssache. Insgesamt bewerte ich den Gesprächsklang des Gerätes mit "gut".

Connectivity

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Das Aino bietet einen vollwertigen Internetbrowser mit Unterstützung für Standardprotokolle, Bilder und Videos der Firma Netfront. Dank UMTS/HSDPA kann man so auch in angenehmer Geschwindigkeit surfen. Zum entspannten Surfen ist das 3-Zoll-Display aber etwas zu klein. Immerhin stellt der Browser des Aino Webseiten wie auf dem PC gewohnt dar.

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Der E-Mail Klient unterstützt neben Microsoft Exchange auch normale POP und IMAP Postfächer. Eine Hilfe beim Einrichten von Postfächern erhält man in Form eines Assistenten, die meisten Zugangsdaten muss man aber "von Hand" eingeben. Aufgrund der fehlenden QWERTZ-Tastatur ist das Aino aber nur bedingt zur schriftlichen Kommunikation geeignet. Mit eingelegter Speicherkarte wird es sofort als Massenspeichergerät erkannt. Drei Megabyte Daten wandern in etwa drei Sekunden vom PC zum Aino. Wer mag, kann seine Kontakte und Dateien auch über die Sony Ericsson PC Suite bzw. synchronisieren. Mit Media Home bzw. der Software Media Go überträgt man die Mediendateien kabellos vom PC auf das Handy und zurück. PlayNow™ sorgt für den Nachschub an Musik, Spiele, Anwendungen, Klingeltöne. Selbst kostenlose Filme sind vorhanden. Besitzer einer Sony Playstation 3 werden sich über Remote Play freuen. Damit kann man seine Spielkonsole über die Internetverbindunng des Aino steuern. Die mitgelieferte Ladestation kann nicht nur das Aino mit Strom versorgen, es lädt auch das Bluetooth-Headset. Steckt man es in die Ladestation signalisieren vier LEDs den Ladezustand. Das Headset dient zudem als Fernbedienung für den MP3-Player und liefert einen erstklassigen Sound.

Kamera/Video

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Sony Ericsson nutzt beim Aino kein bekanntes Markenojektiv, da tut der Qualität der Bilder aber keinen Abbruch. Trotzdem sollte man keine allzu hohen Erwartungen an die Qualität der Bilder stellen. Gerade bei Innenaufnahmen fehlt dem kleinen Objektiv der 8,1 Megapixel-Kamera die nötige Lichtstärke.

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Wie bei einer echten Digicam wird es dann im Quermodus gehalten. Die Kamera bietet neben zahlreichen Motivprogrammemn (Szenen), auch noch die Möglichkeit, die Bildauflösung in mehrere Schritten anzupassen.

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Die LED ist in der Lage, Objekte bis etwa 1,5 Meter Entfernung aus dem Dunkeln zu holen. Dann löst sich das Motiv aber schnell in Artefakte auf. Die Ergebnisse wirken "körnig" und verwaschen. Natürlich hat die Kamera des Aino auch einen Selbstauslöser mit zwei bzw. zehn Sekunden Verzögerung. Der Autofokus bietet eine Automatik, einen Makromodus, eine Gesichtserkennung oder kann auf "Unendlich" eingestellt werden, dabei reagiert er sehr schnell. Für schnelle Schnappschüsse taugt die Kamera nicht, denn der Start dauert gut und gerne 2 Sekunden. Bis die Bilder auf der Speicherkarte gelandet sind, vergehen weitere 3 Sekunden. Das ist einfach viel zu lang.

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Die Bilder weisen eine hohe Farbtreue auf. Die Belichtung des Fotos wird - wie bei fast allen Kameras - von der Ausleuchtung in der Suchermitte abhängig gemacht.

Bei grauem Himmel gibt es einen leichten Rotstich. Insgesamt kann die Qualität der Bilder der 8,1-Megapixel-Kamera bei Außenaufnahmen aber überzeugen. Videos nimmt das Aino in nHD und VGA auf. Insgesamt würde ich die Kameraleistung noch mit einem "gut" bewerten.

Akkulaufzeit

Die Leistung des 1000 mAh starken Akkus gibt allerdings Grund zur Klage. Bei normaler Nutzung (15 Minuten telefonieren, ein paar SMS und E-Mails, 90 Minuten MP3 am Tag, ein paar Fotos und Videos) hält er bestenfalls 1 1/2 bis zwei Tage durch. Quasselstrippen schaffen den Akku des Aino in knapp 4 Stunden.

Videotestbericht

Fazit

Autor

Das Aino ist ein kleiner, recht schicker Begleiter. Die Bedienung mit der Kombination zwischen Touchscreen und normaler Handytastatur ist gewöhnungsbedürftig. Der Touchscreen kommt dabei meiner Meinung zu kurz. Das 3-Zoll-Display kann allerdings überzeugen. Die Multimediaqualitäten sowie die Ausstattung geht für den günstigen Preis voll in Ordnung, auch wenn die 8,1-Megapixel-Kamera nicht ganz überzeugt. Der Musicplayer kann von der Klangqualität her durchaus mit besseren MP3-Playern mithalten. Die PIM-Funktionen des Aino sind ausreichend. Der Internetbrowser ist dank der HSDPA-Unterstützung für kurze Auskünfte geeignet.

Aino



  

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