Panasonic Eluga dL1

Veröffentlicht von Dirk Schuetzner am 24.04.2012, 11:04
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Mit dem ELUGA ("ELegant User-oriented-GAteway") - stellt Panasonic endlich mal wieder ein Smartphone vor. Beim ELUGA handelt es sich sogar um ein nach IP57-Norm, wasser- und staubfestes Android-Smartphone. Im Gegensatz zu den recht wuchtigen Konkurrenzmodellen ist das ELUGA mit seinen knapp 8 Millimeter und 103 Gramm ein echtes Leichtgewicht. Der 4,3-Zoll große, kapazitiven Touchscreen des Panasonic-Smartphones zeigt 540 x 960 Pixel und nutzt die AMOLED-Technologie. Unterwegs ist man über WLAN b/g/n, HSDPA oder EDGE online. Leider kommt noch das veraltete Androidn 2.3.5 zum Einsatz, mit all weinen Sicherheitslücken.  Ein Update auf Android 4.0 wurde für den Sommer in Aussicht gestellt. Angetrieben wird das ELUGA von einem Dualcore-Prozessor aus dem Hause Texas Instruments mit einer Taktleistung von 1 GHz je Kern. Es handelt sich hierbei um eine sehr stromsparende Variante. Das ist auch gut so, denn der fest eingebaute Akku liefert nur 1.1.50 mAh. Fotos nimmt das Panasonic mit 8 Megapixel auf, Video snur in HD-Qualität. Der interne Speicher fasst 8 GB und kann nicht erweitert werden. Das sehr dünne Gehäuse ist an den Seiten stark angeschrägt und liegt an sich gut in der Hand. Der Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärkeregler sind allerdings ergonomisch unsinnig an den jeweiligen Seiten, fast auf der Rückseite des ELUGA,  angebracht worden. Meinen ausführlichen Videotest gibt es direkt im Anschluss oder in HD auf YouTube:



Das Panasonic ELUGA wurde mir freundlicherweise vom Onlineshop getgoods.de zur Verfügung gestellt. Die 8-Megapixel-Kamera bietet einen brauchbaren Autofokus, die Motive werden so entsprechend scharf abgebildet. Insgesamt werden weiße Bereiche etwas zu hell und dunklere Bereiche etwas zu dunkel abgebildet, so dass Details verloren gehen. Bei den Blautönen am ansonsten wolkenlosen Himmel über Münster, sieht man Farbverläufe, während die Wolken einen leiczten Rotstich aufweisen. Die Kameraqualität ist nicht mit anderen 8-Megapixel-Modellen vergleichbar. Die Kamera-Software bietet allerhand Optimierungsmöglichkeiten bei der Belichtung, Farbsättigung, Kontrast sowie der ISO-Zahl. Die Kameraautomatik nutzt auf Wunsch eine Gesichts- und Lächelerkennung. Videos nimmt das ELUGA nur in HD-Qualität (720p) auf, dann aber nahezu ruckelfrei.  Wer sich einmal selbst einen Eindruck von der Kameraqualität machen will, sollte sich die nachfolgend verlinkten Bilder ansehen.



Der Musikplayer des Panasonic ELUGA kann weder mir Beats-Audio noch anderen  Klang-Presets aufwarten. Der eher schlichte player liefert über vernünftige Kopfhörer dennoch ein annehmbares Klangbild. Genügend Bass, wenig Höhen und zu breite Mitten kennzeichnen den klang des ELUGA. So kann es aber nicht mit MP3-Playern, wie dem Cowon J3 oder Estarlab Monolith und auch nicht mit der neuen One Serie von HTC oder dem Apple iPhone 4S bzw. Sony Xperia S mithalten. Der eingebaute Lautsprecher auf der Vorderseite tönte ziemlich dünn.



(Mehr Bilder nach dem Klick)


Der fest eingebaute Akku liefert nur 1.150 mAh, kann sich aber dank ausgeklügelter Energiesparoptionen und einem Eco-Mode einen ganzen Arbeitstag am Leben erhalten. Während eine Webseite läuft, wird zum Beispiel das Display abgedimmt. Schaltet man die Energiesparmodi aus und die Displayhelligkeit auf das Maximun, dann muss er deutlich schneller wieder an die Steckdose. Im Dauerbetrieb hält er freilich nur knapp 4 Stunden durch.   Die Gesprächsqualität des Panasonic ELUGA ist insgesamt auf gutem Niveau.

Benchmarks

Die Benchmarkergebnisse der gängigen Testprogramme liefern ein eher durchschnittliches Ergebnis.




Fazit

Das Panasonic ELUGA ist ein sehr schlankes, leichtes und stylisches Smartphone. Trotzdem kommt es mit den  Widrigkeiten im Outdoor-Einsatz dank der IP-57-Zertifizierung problemlos zurecht. Der Dualcore-Prozessor ist schnell, führt zusammen mit dem vorinstallierten Android 2.3.5 aber sicher zu keinem Geschwindigkeitsrausch. Größtes Kriterium ist für mich der 8 GB große interne Speicher, der sich leider  nicht via Micro-SD-Karten erweitern lässt. Die 8 Megapixel Kamera bekleckert sich zudem ebenfalls nicht mit Ruhm. Für rund 380 Euro ohne Vertrag gibt es aber trotzdem kein schöneres Outdoor-Smartphone. Konkurrenz gibt es in Form des Motorola Defy+ sowie Samsung Galaxy Xcover.







  

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