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Apple iPad mini Test

Alle Jahre wieder. So beginnt nicht nur ein Weihnachtslied aus der Kindheit, nein auch der jährliche und manchmal kindische Hype um Produkte aus dem Hause Apple jährt sich. Noch vor nicht allzu langer Zeit hat der damalige CEO Steve Jobs kleinere iPads für unnötig erklärt. Am 23.10.2012 hat Apple dann trotzdem ein neues iPad vorgestellt. Eigentlich sogar zwei. Das Retina-iPad mit A6X CPU und eben das vormals so angeblich unnötige iPad mini. Natürlich wird das nur 200 x 135 x 7,2 mm dünne und knapp 300 Gramm leichte Tablet mit iOS 6 betrieben. Auf der Vorderseite findet das verwöhnte Auge einen 7.9 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixel. So soll das iPad mini also ausziehen, den Produkten der Konkurrenz, wie beispielsweise dem Google Nexus 7 oder dem Amazon Kindle Fire HD das Fürchten zu lehren. Mit einem Einstandspreis von 329 Euro dürfte ihm das allerdings nicht ganz leicht fallen Ist es doch fast 100 Euro teurer als die Alternativen mit Android-Betriebssystem. Die Variante mit 32 GByte Speicher schlägt mit 429 Euro und das Topmodell mit 64 GB mit 529 Euro zu Buche. Die Modelle mit eingebautem 3G/LTE-Modem sind sogar nochmals gut 130 Euro teurer und immer noch nicht lieferbar. Wie sich das kleine iPad so im Test geschlagen hat und ob es vielleicht sogar seinen großen Bruder ersetzen kann, könnt ihr im folgenden Test nachlesen.

Design/Haptik/Verarbeitung 

Apple iPad mini
Mehr Bilder nach dem Klick

Das Design lehnt sich natürlich an die größeren Modelle der iPad-Baureihe an. Mit nur 200 x 135 mm ist es aber deutlich kleiner und kann im Notfall sogar mit nur einer Hand gehalten werden. Bei der Dicke habe sich die Designer und Techniker bei Apple besonders ins Zeug gelegt. Es ist nur noch 7,2 mm dünn. Das ist wirklich wenig. Auch das Gewicht hat auf knapp 300 Gramm abgespeckt. Das iPad mini weigt damit nur noch die Hälfte eines Apple iPad 3/4. Man kann damit nun bequem auf der Couch Surfen und das ein oder andere Spiel genießen. Gerade die Verarbeitung und die Materialien (Metall) sind dabei extrem hochwertig. Da kann die Konkurrenz bisher nichts Vergleichbares liefern. Meine beiden Testgeräte in den Farben Schwarz und Weiß hatten zudem keinerlei Verarbeitungsmängel vorzuweisen. Das schwarze iPad mini hat eine ebenfalls "schwarz" gefärbte Rückseite. Sie wurde wie beim iPhone 5 eloxiert und ist ebenfalls sehr kratzempfindlich. Hässliche Kratzer sind da fast vorprogrammiert. Beim weißen Modell ist die Aluminiumrückseite hingegen silbern. Ich habe mich für Weiß entschieden, da mir die schwarze Variante zu düster war. Apple bietet für das iPad mini wieder ein (sehr teures) Smart Cover an. Der Rand um das Display ist im Vergleich mit dem größeren iPad sehr schmal geworden. Hält man es mit zwei Händen, so liegen die Daumen oder Handballen schnell auf dem Display. Da das iPad mini das aber erkennt, werden Fehleingaben vermieden.

Technik/Display

Das iPad mini wird von einer 1 GHz schnellen Dual-Core-CPU aus dem Hause Apple (A5) angetrieben. Hierbei handelt es sich um die gleiche CPU, die noch im iPad 2 genutzt wurde. Der Arbeitsspeicher beträgt ebenfalls nur 512 Megabyte. Der interne Speicher ist je nach Modell zwischen 16 GByte und 64 GByte groß und kann nicht mit microSD-Karten erweitert werden. Die Vorderseite wird natürlich vom 7,9 Zoll großen Touchscreen mit IPS-Technik in Anspruch genommen. Das Amazon Kindle Fire HD sowie das Asus Nexus 7 bieten dem verwöhnten Auge hier nur 7-Zoll. Die Auflösung beträgt 768 x 1024 Pixel. Ein Retina-Display wie das iPad 3 oder 4 findet man hier also nicht. Den Unterschied bemerkt man im täglichen Gebrauch immer dann, wenn man Webseiten in der Übersicht betrachtet. Die Schriften wirken dann etwas pixeliger. Die Pixeldichte beträgt beim iPad Mini 162 ppi während sie beim iPad mit Retina 264 ppi beträgt.

Lieferumfang/Unboxing

Zum überschaubaren Lieferumfang gehört neben dem iPad Mini nur noch das vom iPhone 5 bekannte Ladegerät mit 5 Watt, ein Lightning-auf-USB-Kabel und eine kleine Anleitung. Einen Adapter auf micro-USB VGA oder HDMI muss man bei Apple zusätzlich kaufen. Die sind übrigens nicht gerade billig!

Menü/Bedienung

Apple iPad mini
Begrüßt wird man wieder mit dem Entsperrbildschirm. Einfach den Pfeils von links nach rechts und schon kann es losgehen. Die von Android-Smartphones bekannten Widgets werden natürlich nicht unterstützt. In einer Mitteilungszentrale bekommt man immerhin die wichtigsten Nachrichten per Banner angezeigt. Die mittlerweile sehr bekannte iOS(TM) Benutzeroberfläche wurde auch beim iPad mini unverändert übernommen. Die Icons wirken sehr frisch und aufgeräumt und können immer noch gefallen. Gerade das neue Uhr-Icon sieht sehr hübsch aus 😀Anwendungen/App StoreApple iPad miniApple iPad miniApple iPad mini
Die vorinstallierten Apps decken die eigentlich alle denkbaren Anwendungsgebiete ab. Neben Kalender und Kontaktverwaltung findet man auch eine Uhr mit Weckfunktion. Die aufgezeichneten Fotos werden ebenso dargestellt, wie Notizen, Erinnerungen, In der unteren Leiste befinden sich vier Icons, die man auch gegen anderer austauschen kann. Sie repräsentieren den Webbrowser Safari, den EMail-Client, den Videoplayer sowie den Musikplayer. Wer mehr Apps oder Spiele benötigt, der kann auf das qualitativ hochwertige Angebot im App Store zurück greifen. Dort findet man auch einen kostenlosen Taschenrechner, denn den hat Apple nicht mehr im Angebot. Auch eine YouTube-App ist momentan noch nicht verfügbar. 😀 Die Sprachassistentin Siri kann auch lokal nach Ergebnisse suchen, dazu nutzt sie selbstverständlich den Ortungsdienst. So kann man sich praktisch auf Zuruf aktuelle Sportergebnisse liefern lassen. Wer mag, kann auch Twitter und Facebook per Sprache steuern oder eine beliebige andere App damit öffnen. Aus der Mitteilungszentrale heraus kann man Fotos, Karten und Statusmeldungen posten. Apps kann man im AppStore "liken" oder Freunden empfehlen. In Facebook geplante oder eingetragene Geburtstage bzw. Veranstaltungen werden auch im iOS-Kalender angezeigt.
Navigation/GPSApple iPad miniApple iPad miniDas iPad mini hat nur in der deutlich teureren LTE-Variante einem A-GPS-Empfänger eingebaut. In der WLAN-Version kann man nur über ein eingeschaltes WLAN die Orientierung aufnehmen. Dank des großen Displays eignet es sich nämlich eigentlich recht gut für die Navigation. Zum Einsatz kommt dann das mit einem eher unrühmlichen Start gesegnete Apple Kartenmaterial. Anfangs noch für seine Ungenauigkeit bekannt, hat Apple in der Zwischenzeit deutlich nachgebessert, ohne den Entwicklungsstand von Google Maps erreicht zu haben. In Münster beispielsweise gibt es immer noch keine Satellitenbilder. Apple möchte seine Navigationslösung zukünftig in einem Atemzug mit den Karten von Google oder Nokia genannt wissen. Dank einer neuen Turn-by-Turn-Navigation, die auch mit Sprachausgaben glänzt, ist das gar nicht so unwahrscheinlich. Echtzeit-Verkehrs-Informationen sowie Informationen zu lokalen Firmen und Point-of-Interest bekommt man eine Menge Informationen. Das nützt aber in erster Linie den Autofahrern. Dank einer Flyover-Funktion bekommt man in der Satelliten-Ansicht in ausgewählten Großstädten wie Berlin eine fotorealistische 3D-Ansicht der Umgebung zu Gesicht. Darin kann man dann Schwenken, Kippen und Zoomen und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Das Kartenmaterial stammt vom Navigationsgerätehersteller TomTom. In anderen Teilen Deutschlands bekommt man aber als Ausgleich oft nur grobpixelige Bilder. Die Satellitenbilder mögen für die Navigation nicht unbedingt notwendig sein, sehen aber gut aus. Auch die 3D-Ansicht ist hier noch unvollständig. Das sieht in Großstädten, wie beispielsweise Berlin schon ganz anders aus. Dort kann man mitunter eindrucksvolle, virtuelle Fahrten durch die Häuserschluchten unternehmen. Aber auch da liegen die tatsächlichen Platzierungen der POI mitunter einige Meter daneben.PIM/OFFICEApple iPad miniApple iPad miniApple iPad miniDie Einträge in der Kontaktverwaltung sind ab Werk alphabetisch sortiert. Jedem Kontakt kann man ein individuelles Bild zuordnen. Die zahllosen Kontaktdetails kann man auch noch nachträglich hinzufügen. ^Wer die passenden Apps nachinstalliert bekommt auch zugriff auf die beliebten „Social Networks“ wie Facebook und Twitter. Apple iPad miniApple iPad miniApple iPad miniApple iPad miniApple iPad miniDer Kalender liefert neben einer Tagesagenda auch eine Monats- und Wochenansicht oder eine Gesamtaufstellung. Wer regelmäßig den gleichen Termin wahrnehmen muss, nutzt dazu die Wiederholungsfunktion.  In der Monatsübersicht wird die Dauer eines Termins durch einen entsprechend langen Balken dargestellt. Wer mag, kann auch mehrere Kalender gleichzeitig nutzen.  Den gerade aktuellen Termin zeigt der Kalender direkt auf einen Blick an.
MultimediaApple iPad miniApple iPad miniDerMP3-Player auf dem iPad mini bezeichnet Apple mit Musik (früher iPod). Mit seiner eher schlichten, dafür aber übersichtlichen Gestaltung stellt der Player natürlich die entsprechende Cover-Arts dar und gibt auch Informationen zum Tracknamen sowie Interpreten, das Genre und den Komponisten. Die eher verspielte Cover-Flow-Ansicht scheint es nicht mehr zu geben. Dafür werden die Alben hübsch animiert in das Bild eingedreht. Um die Soundqualität des iPad minivoll ausreizen zu können, habe ich neben meinem Referenzkopfhörer, einem iGrado von Grado, auch einen KossPorta Pro, einen Philips SHL8800 sowie ein paar iBeats eingesetzt.

CX300
CX300
CX300
iGrado von Grado
(C) Grado
Koss Porta Pro  
(C) Koss
Philips SHL8800   
(C) Philips
iBeats
(C) Monster

Der iGrado erfordert natürlich ein ordentliches Eingangssignal, damit die großen Wandler dann mit einem absolut linearen Klang aufwarten können. Beim iPad mini reicht die dafür zur Verfügung stehende Lautstärke sowie die Signalqualität problemlos aus. Die Bässe werden allerdings deutlich unterbetont. Dafür werden auch die leiseren Passagen in den Tracks nahezu rauschfrei abgespielt. Das gilt mit Abstrichen auch für den KossPorta Pro und den Philipps SHL8800. Hier wird dann zwar mehr Wert auf die Bässe gelegt, die Mitten werden etwas zu sehr in die Breite gezogen und die Höhen früh beschnitten. Wer auf inEars steht, der sollte zwar nicht unbedingt zu den teuren iBeats greifen, bekommt dann aber noch mehr Bass geliefert. Dank eines ausgereiften Equalizers mit zahlreichen Presets findet man schnell seine persönliche Lieblingseinstellung. Während des Tests kamen folgende Alben – neben diversen anderen – zum Einsatz:

Sarah Brightman
(Symphony)
VNV Nation:
(Automatic)

A State of Trance

The Corrs
(Talk on Corners)
Sara Brightman VNV Nation Blade 2 Corrs

Im Bereich „Trance“ mit seinen elektronischen Sounds und Filtersweeps kommt Armin van Buurens wöchentlicher Podcast „A State of Trance“ zum Einsatz. Der Song „I against I“ von Mos Def aus dem Soundtrack zu „Blade 2“ hat eine starke Bassbetonung und istdaher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song „Damn Those Eyes“ von Kane, der eine sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche MP3 sind mit mindestens 320 kbit codiert. Zur Sortierung der Songs dienen Reiter für Interpreten, Alben, Komponisten oder Genres. Durch die Multitasking-Unterstützung kann man den MP3-Player auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andereAufgaben erledigen. Das iPad mini hat kein eingebautes FM-Radio. Das iPad mini nutzt erstmals Stereo-Lautsprecher. Allerdings klingen die links und rechts vom Lightning-Connector angeordneten Lautsprecher durch Nähe nicht wirklich nach Stereo.Apple iPad miniDer Video-Player spielt Videos zwar im Querformat und mit einer maximalen Auflösung von 1080p ab.  Kommt neben den üblichen MPEG4-Videos mit H.264-Codec aber nicht mit den Formate DivX/Xvid/MKV klar. Dazu kann man aber im App Store die passenden App, zum Beispiel den CineXPlayer HD runter laden.
Connectivity (Internet/E-Mail/GPS/NFC) Zur Anbindung an den PC oder Mac nutzt das iPad mini einen speziellen Lighning-Anschluss. Es funkt in der LTE-Varinate über Quadband / UMTS und nutzt zur Datenübertragung LTE (allerdings nur im netz der Telekom) sowie HSPA und WLAN a/b/g/n. Der integrierte Browser unterstützt dabei alle gängigen Standards (HTML, XHTML, WAP) und zeigt HTML Seiten wie auf einem PC an. Mit Flash-Animationen kommt der Player nicht klar.  Die Datenübertragung ist nur per Lightning bzw WLAN möglich. Bilder und HD-Videos werden nur mit einem als (teures) Zubehör erhältlichen Adapter auf den Fernseher übertragen. Apple iPad miniDer Browser ist sowohl optisch als auch technisch auf der Höhe der Zeit. Er unterstützt sowohl Multi-Touch als auch die bekannten Spreiz-Gesten. So wird die Navigation innerhalb von Webseiten zu einem Kinderspiel. Die Textwiedergabe ist scharf und das Rendering der Seiten geht sehr schnell und ohne messbare Verzögerungen. Der Aufbau der Startseite von mobile-reviews.de war über WLAN n in nur 7 Sekunden erledigt. Der Browser kann natürlich auch mehrere Webseiten gleichzeitig darstellen. Alle geöffneten Webseiten werden dann in einer Übersicht abgebildet. Zur mobilen Kommunikation per E-Mail bietet Apple eine App für IMAP/POP und Exchange-Konten.Apple iPad miniApple iPad miniMeldet man sich auf dem iPad mini mit seinem Google-Konto an, so wird das dazugehörige Mailkonto automatisch mit eingebunden. .  Eine Thread-Funktion fasst E-Mails zusammen. Neue Meldungen erscheinen ohne merkliche Verzögerung per Push bzw. IMAP Idle. Das iPad mini signalisiert eingehende Nachrichten per Bannereinblendung in der Statusleiste mit oder ohne Ton. Die zweispaltige Abbildung trägt sehr zur guten Übersicht der App mit bei. Wichtige E-Mails werden als VIP gekennzeichnet. Durch die recht große Bildschirmtastatur ist es bedingt auch für umfangreichere Kommunikationen per E-Mail geeignet, die (abschaltbare) Texterkennung ist allerdings immer noch eher nervig.
Kamera/Video

(Kamerabilder nach dem Klick)

Die iSight-Kamera des Apple iPad mini knipst Bilder mit 5-Megapixel. Gestartet wird sie über das passende Icon im Menü. Das dauert etwa 2 Sekunden. Nach einer weiteren Sekunde sind die Bilder dann bereits im internen Speicher. Die Einstellungen der Kamerasoftware sind eher spärlich geraten. Immerhin gibt es einen Touch-Fokus. Einen LED-Blitz bietet das iPad mini ebenfalls nicht. Für ein Tablet geht die Belichtungskorrektur und Weißabgleich aber voll in Ordnung. Die Bilder werden recht naturgetreu abgebildet, aufgrund der recht geringen Auflösung gehen ein paar Details verloren. Die Bildschärfe stimmt dafür. Bei Dunkelheit kommt ein recht heftiges Bildrauschen hinzu und die Bilddynamik kann nicht überzeugen. Videos werden in Full-HD (1.080p) aufgezeichnet. Die Qualität bei Außenaufnahmen ist gut. An der Gehäusefront findet sich für Videotelefonie eine 1,2-Megapixel-Kamera "Facetime HD". Akkulaufzeit Im normalen Betrieb hält der Akku mit seinen 4800 mAh problemlos mehrere Tage durch. Im Intensiveinsatz (Internet per WLAN) macht er nach knapp 9 Stunden schlapp. Der Ladevorgang dauert aufgrund des recht schwach dimensionierten Netzteils allerdings sehr lange. BenchmarksDert Dual-Core-Prozessor A5 mit seiner 1,0 GHz Taktfrequenz kam in ähnlicher Form bereits beim iPad 2 zum Einsatz. Beim iPad 3 nutzt Apple schon die Dual-Core-CPU A5X mit 1,0 GHz und 1024 MByte RAM und das aktuelle retina-iPAd komtm mit einer A6X-CPU und Quad-Core GPU daher. Im täglichen Einsatz reagiert das iPad mini flüssig und verzögerungsfrei. Auch die 3D-Karten lassen sich schnell in der Ansicht rotieren und auch beim Scrollen und Zoomen in Webseiten gibt es kaum Unterschiede. Damit liegt das iPad mini auf dem Niveau des iPad 2. Im Linpack erreicht das iPad mini 126 MFLOPS. Der A5X vom iPad 3 schafft hier 142 MFLOPS und das Retina-iPad sogar 590 MFLOPS. Im JavaScript-Test SunSpider liefern iPad mini und iPad 2 1460 ms, das iPad 3 kommt auf 1430 ms und das Retina-iPad braucht sogar nur 905 ms. Bei sehr aufwändigen Spielen wie Wild Blood ist der geringere Speicher momentan der Flaschenhals.Videotest

YouTube HD

Fazit

Das iPad mini ist mit knapp 330 Euro nicht gerade günstig, kann dafür aber optisch und mit der Verarbeitung punkten. Die Haptik und die verwendeten Materialien sind momentan unerreicht. Das Größenverhältnis stimmt und das geringe Gewicht von 300 Gramm lädt zum Couch-Surfen geradezu ein. Das Display des iPad mini könnte hingegen eine etwas höhere Auflösung vertragen. Die Schriften wirken manchmal etwas pixelig. Der Dual-Core-Prozessor ist für alle vorhandenen Spiele und Apps noch ausreichend dimensioniert. Der Hauptspeicher von 512 MByte ist dabei der Hauptschuldige für die mitunter längeren Wartenzeiten bei aufwändigen Spielen. Ich persönlich nutze das iPad mini mittlerweile überwiegend. Das führt bei meinem iPad 3 natürlich zu Unmut 😀 Aufgrund des hohen Preises wird es das iPad mini gegen das Amazon Fire HD und Nexus 7 trotzdem schwer haben. Bei beiden muss man dann aber mit einer deutlich weniger hochwertigen Anmutung leben.

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Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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