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Asus ZenFone 3 Max (ZC553KL) im Test: Maximale Energie

Das Asus ZenFone 3 Max gibt es in  zwei verschiedenen Varianten. Zum einen die Version mit einem 5,2 Zoll großen Bildschirm (ZC520TL) und mein Testsample mit 5,5-Zoll-Bildschirm (ZC553KL). Angetrieben wird das Smartphone auf Basis von Android 6 von einem Snapdragon 430 sowie 3 GByte RAM. Der interne Speicher von 32 GByte kann über MicroSD erweitert werden und LTE gehört auch zur Ausstattung des rund 250 Euro teuren Smartphones. Mehr Details verrate ich euch in meinem Test.

Asus ZenFone 3 Max: Design und Verarbeitung

Rein optisch unterscheidet sich das Asus Zenfone 3 Max kaum von Smartphones wie dem Honor 6X. Das Gehäuse besteht dabei überwiegend aus Metall, lediglich die obere und untere Abdeckung auf der Rückseite sind auf Kunststoff gefertigt. Bemerken tut man das aber erst auf dem zweiten Blick. Farblich ist der Kunststoff nämlich leicht anders geraten als der Rest. Rein theoretisch kann man aus den „Farben“ Frau, Silber und Gold wählen. Mein goldenes Testsample ist allerdings sicher nicht jedermanns Geschmack und ich muss zugeben, dass es nicht gerade „anziehend“ auf mich wirkt.

Mit seinen Abmessungen von rund 152 x 76 x 8.3 mm und einem Gewicht von etwa 175 Gramm ist es nicht gerade klein oder leicht und Samsung hat mit dem Galaxy S8 Plus vorgemacht, was man in einem solchen Gehäuse unterbringen kann. Aber das kostet eben auch eine Menge (mehr) Geld. Das ZenFone 3 Max kommt so nur auf eine Screen-to-Body-Ratio von etwa 68%. Die Ränder ober und unterhalb des Displays fallen halt ganz schön ins Auge.

Auf der rechten Seite findet man den Power-Button und die Lautstärkewippe. Auf der linken Seite liegt der Einschub  für zwei SIM-Karten bzw. eine SIM und eine MicroSD-Karte. Also entweder Dual-SIM ODER Speichererweiterung.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Rückseite, direkt unter der Kameralinse. Diese ist übrigens direkt in das Gehäuse eingelassen und bietet neben einer LED auch einen Laser-Autofokus mit Mehrwert, aber dazu später mehr.

Das Smartphone liegt sehr gut in der Hand und fühlt sich auch wertig an.

Asus ZenFone 3 Max: Display ohne Höhen und Tiefen

Asus_Zenfone_3_Max_10

Mein ZenFone 3 Max  hat einen 5,5 Zoll großen Full-HD-Bildschirm. Das IPS-Display löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf und stellt seine Inhalte somit schön scharf dar. Die maximale Helligkeit ist ausreichend, um es im Büro oder schattigeren Bereichen ablesen zu können. Bei Sonnenlicht wird es leider schon verdammt eng. Ein Blaulichtfilter ist aber ebenso vorhanden, wie eine kleine Benachrichtigungs-LED in der rechten, oberen Ecke. Leider kann ich das Asus ZenFone 3 Max nicht per Doppel-Tap aufwecken.

Asus ZenFone 3 Max: ZenUI und Android 6.0.1

Das ZenFone 3 Max wird mit Android Marshmallow und ZenUI 3.0 ausgeliefert und ist definitiv nur etwas für Leute, die es extrem bunt und verspielt mögen (so wie ich). Die Menüs werden in Fenstern angezeigt, die Schnelleinstellungen sind mit sehr großen runden Schaltflächen besetzt und der Launcher selber kann an fast allen Stelen personalisiert werden. Zusätzliche Icons, Hintergründe oder ganze Themen sind kein Problem. Daneben noch unzählige „Übergangs-Animationen“ der einzelnen Homescreen und Widgets.

  • ZenUI 3 Asus Zenfone
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Diese kann ich direkt aus der App-Übersicht hinzufügen.  Asus selber liefert zudem eine Unmenge an eigenen Apps und auch Drittanbieter-Apps mit aus. Und zwar zusätzlich zu den Pendants aus dem Hause Google. Die kann man dann aber teilweise auch gleich entfernen bz.w gar nicht erst installieren. Trotzdem dauerte die Ersteinrichtung und die drei Updates des ZenFone 3 Max gut und gerne eine Stunde und auch jeder Neustart nimmt mindestens eine Minute in Anspruch.

Firmwareupdates bekommt man entweder OTA (Over The Air) oder manuell zum Download.

Asus ZenFone 3 Max: Performance & Akku

Im Asus ZenFone 3 Max werkelt ein Snapdragon 430 mit vier Kernen und einer maximalen Frequenz von 1,5 GHz. Mein Testsample ist mit 3 GByte Arbeitsspeicher und 32 GByte Hauptspeicher ausgestattet. Im Ergebnis reicht es im AnTuTu-Benchmark für rund 45.000 Punkte. Im Geekbench 4 erzielt der SoC 630 Punkte im Single-Core und rund 1.900 im Multi-Core. Die Oberfläche läuft dabei erstaunlich flüssig, trotz der zahllosen Animationen. Bei aktuellen Spielen muss man im Zweifel an den Detailstufen schrauben und zwar nach unten 😀

Das Hauptaugenmerk liegt beim ZenFone 3 Max klar auf dem Akku. Der leistet stattliche 4.100 mAh und kann nicht gewechselt werden. Dafür kann man ihn – über den mitgelieferten Adapter – auch als Powerbank missbrauchen und andere Smartphones bzw. Zubehör aufladen!

ZenFone_3_Max

Im Akku-Benchmark des PCMark erreicht das Asus ZenFone 3 Max einen Spitzenwert von 10 Stunden und 49 Minuten bei einer Bildschirmhelligkeit von 75%. Da gehen bei anderen Smartphones (auch beim Honor 6X) schon deutlich vorher „die Lichter aus“. Ich habe im Test eine Laufzeit von zwei Tagen geschafft ohne mich oder mein Nutzungsverhalten verbiegen zu müssen.

Trotz des mitgelieferten Ladegerätes mit seinen 10W dauert die Aufladung mehr als 2 Stunden. Kabellos geht das natürlich auch nicht.

Asus ZenFone 3: Konnektivität und Sound

Das ZenFone 3 Max ist Dual-Sim-fähig und unterstützt LTE und UMTS in allen hierzulande notwendigen Bändern und Frequenzen. Auch WLAN wird in den üblichen Standards (nicht /ac) unterstützt und zwar in beiden Bändern (2.4/5GHz). Die Sende- udn Empfangsleistung erscheint mir subjektiv und im Vergleich zu anderen Geräten – etwas geringer. Zumindest die Anzeige ist da spürbar wenikger optimistisch. Das Netz verschwindet schneller und die Umschaltung von UMTS zu LTE dauert länger. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite funktionierte in der Regel recht zuverlässig. Man kann mit ihm Gespräche annehmen, die Kamera starten und sogar Bilder auslösen.

Der Sound über die Ohrmuschel geht hingegen in Ordnung und auch der Klang im Gespräch gab keinen Anlass zur Klage.  Der Lautsprecher des ZenFone 3 Max kratzt ein wenig, ist dafür aber recht laut. Über Kopfhörer und die Soundoptimierungen von Asus klingt das Smartphone wirklich gut.

Asus ZenFone 3 Max: 16-Megapixel-Kamera

Asus ZenFone 3 Max

Auf der Vorderseite des ZenFone 3 Max befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera mit einer f/2.2-Blende. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 16 Megapixeln auf und hat eine f/2.0-Blende sowie eine Dual-LED vorzuweisen. Die Kamera-App bietet einige Einstellungsmöglichkeiten. So gibt es zum Beispiel einen Burst-Modus und die Auflösung von Videos lässt sich anpassen (bis Full-HD). Auch der ISO-Wert und der Weißabgleich lässt sich manuell angleichen. Der Laser-Autofoksu arbeitet sehr schell und zuverlässig.

Man kann ihn sogar als eine Art „Laser-Lineal“ nutzen und so Entfernungen berechnen, allerdings bis maximal 150 cm 😀

Bei schlechten Lichtverhältnissen produziert die Kamera ein gut sichtbares Rauschen. Bei guten Lichtverhältnissen gehen die Ergebnisse in Ordnung, aber die Kamera hat immer

Fazit: Power ohne Ende?

Das knapp 250 Euro teure Asus ZenFone 3 Max kämpft in seiner Preisklasse mit einer starken Konkurrenz  aus dem Hause Honor und Lenovo (Moto). Die Kameraqualität ist gut, das 5,5 Zoll große Full-HD-Display hat mir auch gut gefallen und auch die Performance macht keine Probleme. Aber all diese Punkte sind im Vergleich zur Konkurrenz noch keine Alleinstellungsmerkmale. Das ist und bleibt der 4.100 mAh starke Akku, der liefert nämlich mehr als ausreichend viel Energie für alle. Das Asus ZenFone 3 Max ist fast eine Powerbank mit Telefonfunktion.

Testergebnis

Verarbeitung 9.2
Display 8.9
Performance 7.7
Kamera 8.1
Konnektivität & Akku 9

Fazit

8.6 Das knapp 250 Euro teure Asus ZenFone 3 Max kämpft in seiner Preisklasse mit einer starken Konkurrenz aus dem Hause Honor und Lenovo (Moto). Die Kameraqualität ist gut, das 5,5 Zoll große Full-HD-Display hat mir auch gut gefallen und auch die Performance macht keine Probleme. Aber all diese Punkte sind im Vergleich zur Konkurrenz noch keine Alleinstellungsmerkmale. Das ist und bleibt der 4.100 mAh starke Akku, der liefert nämlich mehr als ausreichend viel Energie für alle. Das Asus ZenFone 3 Max ist fast eine Powerbank mit Telefonfunktion.

Tags : AndroidAsusChinaReviewSmartphoneTests
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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