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Fitbit Alta im Test: Fitness-Tracker für Einsteiger

Fitbit hat eine Menge Fitness-Tracker im Programm. Da gibt es zum Beispiel die Fitbit Surge für Läufer oder die Fitbit Blaze für Fitness-Freaks, die auch Wert auf den Style legen. Mit der Fitbit Alta bringt der kanadische Hersteller nun einen Fitness-Tracker mit weniger Funktionen, dafür aber mit umfangreichen Stylingmöglichkeiten auf den Markt. Neben den üblichen Armbänder aus Silikon gibt es nämlich auch edle Varianten aus Metall und Leder. So kann man seinen Fitness-Tracker auch mit seinem Anzug (Kleid) kombinieren. Neugierig geworden?

Lieferumfang: Schlanke Verpackung, übersichtlicher Inhalt

In der hochwertigen Verpackung findet man neben dem Fitbit Alta noch ein USB-Ladekabel mit Klammer, einen USB-Dongle für den PC/Mac sowie eine Kurzanleitung. Ein Ladegerät wird wohl aus Umweltschutzgründen nicht mitgeliefert.

Fitbit Alta: Schickes, schlichtes Design

Der, die oder das Fitbit Alta ist ein klassischer Fitness-Tracker. Längliche Form, schmale Silhouette, dünne Armbänder. Im Gegensatz zu den ganz einfachen Modellen bietet die Alta aber auch ein OLED-Panel. Ganz ähnlich wie das hierzulande nicht erhältliche Xiaomi Mi Band 2.

Kern des Fitness-Trackers ist dabei das schmale Gehäuse aus Edelstahl. Das Material selber wirkt sehr hochwertig und vor allen Dingen auch Robust. Dieses besticht durch eine hochwertige Verarbeitung und wirkt sehr solide. Mit seinen knapp 32 Gramm (je nach Armband) ist er ein echtes Leichtgewicht. Bei den Armbändern hat man die Wahl zwischen S (Handgelenke mit einem Umfang von 14 cm bis 17 cm), L (17 cm bis 20,6 cm) und XL (20,6 cm bis 23,6 cm). Ab Werk bzw. Standard sind Armbänder aus Silikon. Bei den Farben hat man die Qual der Wahl zwischen Schwarz, Blau, Pflaume und Aquamarin.

Fitbit AltaWer es etwas eleganter oder hochwertiger mag, für den bietet Fitbit auch ein edles Armband aus Metall oder Leder (Camel, Zart Pink, Graphit) an. Die Preise variieren zwischen 69,95 und 99,95 Euro. Die Lederarmbänder sind dabei aus weichem Echtleder gefertigt und bieten einen Verschluss aus Edelstahl. Sie sind allerdings nicht schweiß- oder wasserbeständig. Aber wer läuft schon im Anzug oder Kleid auf dem Laufband? 😀

Das Fitbit Alta ist nur spritzwassergeschützt, kann also nicht beim Schwimmen genutzt werden. Wäre auch sinnlos, da es dafür keine Überwachungsfunktionen gibt.

Fitbit Alta: Bedienung über Touch(Screen)

Fitbit preist den Alta mit einem monochromen OLED-Touch-Screen an und sorgt damit vielleicht für etwas Verwirrung. Der Screen bzw der ganze Tracker selber reagiert aber in erster Linie auf unterschiedlich häufiges (kräftigeres) Antippen. Wischgesten funktionieren hier beispielsweise nicht. Ich gehe also nicht von einem „Touchscreen“ im eigentlichen Sinne, sondern von einer Sensorischen Steuerung aus. Es reicht nämlich, den Fitness-Tracker unterhalb des Displays anzutippen. Aber gut, das ist Haarspalterei.

Tippt man das Gerät zweimal kurz hintereinander an, dann aktiviert sich der OLED-Screen. Jeder weitere Tipp schaltet durch die einzelnen Menüpunkte. Ich bin da ehrlich, die Menüführung über den Sensor-Button hat mir beim Xiaomi Mi Band 2 besser gefallen.

Das OLED löst zwar nicht sonderlich hoch auf, die Inhalte werden aber immer sauber dargestellt. Das funktionierte – im Gegensatz zum Mi Band 2 – auch bei starker Sonneneinstrahlung.

Fitbit Alta: Funktionsumfang ist übersichtlich

Der Fitness-Tracker misst in erster Linie die zurückgelegten Schritte, die daraus errechnete Strecke, aktiven Minuten und verbrannten Kalorien. Erklommene Etagen werden aufgrund des fehlenden Höhenmessers nicht gemessen. Über SmartTrack erkennt das Fitness-Armband automatisch bestimmte Aktivitäten (Fahrradfahren, Joggen oder allgemeine Bewegungen, die dann als „Sportaktivität“ gekennzeichnet werden) .

So kann man beispielsweise auch seinen Schlaf überwachen und sich einen Wecker mit Vibrationsalarm stellen. Das Armband vibriert dann zum gewünschten Zeitpunkt. Die Daten der Schlafanalyse sind soweit korrekt, zumindest wurden meine Wachphasen erkannt. (* danke du dämliche Mücke *) Die Qualität des Schlafes hat damit freilich nichts zu tun. Wer auf seinem Stuhl „eingeschlafen“ ist, den „erinnert“ der Fitbit Alta über ein kleines Signal an seinen Bewegungsmangel.

Das OLED-Display stellt dabei alle wichtigen Informationen, aber auch eingehenden Anrufe, SMS und Kalendereinträge dar. E-Mails oder Nachrichten aus den sozialen Netzwerken werden allerdings nicht angezeigt. Dabei ist die Fitbit Alta sowohl mit Android-Smartphones als auch mit dem iPhone und sogar den Windows-Smartphones kompatibel.

Der eingebaute Schrittzähler ist im Vergleich zu einer GPS-Uhr etwas ungenauer. So etwa 10% rechnet die Fitbit Alta dabei drauf. Kein Wunder bei einer geschätzten Schrittlänge. Einen Pulsmesser oder GPS bietet sie hingegen nicht.

Der eingebaute Akku hielt im Test etwa 5 Tage durch. Aufgeladen wird er entweder am PC bzw. Mac oder aber eben mit einem Ladegerät. Das dauert dann – je nach Ladestrom – maximal 1 Stunde.

Fitbit Alta: Die App

Die FitBit-App ist wirklich gut durchdacht und liefert mir immer alle wichtigen Informationen. So bekomme ich über das „Dashboard“ schnell  einen Überblick über die wichtigsten Fitness-Daten. Von hier aus sehe ich auch die kleinsten Details meiner sportlichen Betätigungen. Beispielsweise die Schlafphasen, zurückgelegte Strecke oder die Schrittzahl samt Kalorienverbrauch.

Die Fitbit-App ist gleichzeitig auch die Kommandozentrale der Alta. Hier stelle ich den Wecker ein und lege meine Fitness-Ziele fest. Wer mal keinen Zugang zur App hat, der kann auch das Webinterface von Fitbit nutzen. Die Fülle der Informationen ist hier ebenso hoch.

Fazit: Ein Fitness-Tracker für Einsteiger

Das Fitbit Alta ist für Leute, die einen schicken und alltagstauglichen Fitness-Tracker suchen, denn man auch mal mit seinem Anzug oder Kleid kombinieren kann. Das schicke Design täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Fitbit Alta lediglich die Schritte messen und die Entfernung sowie Kalorien berechnen kann. GPS steht ebensowenig zur Verfügung wie ein Pulsmesser. Für die meisten sollte das aber reichen. Wer mehr will, der greift beispielsweise zur Fitbit Surge oder Fitbit Blaze.

Testergebnis

Verarbeitung 10
Display 7.5
Performance 8.5
Sport 7

Fazit

8.3 Das Fitbit Alta ist für Leute, die einen schicken und alltagstauglichen Fitness-Tracker suchen, denn man auch mal mit seinem Anzug tragen kann. Das schicke Design täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die Fitbit Alta lediglich die Schritte messen und die Entfernung und Kalorien berechnen kann. GPS steht ebensowenig zur Verfügung wie ein Pulsmesser. Für die meisten unter uns sollte das aber reichen. Wer mehr will, der greift beispielsweise zur Fitbit Surge oder Fitbit Blaze.

Tags : FitbitFitness-TrackerReviewTests
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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