Eigentlich hätte man sich die Präsentation des HTC One M9 auf dem Mobile World Congress 2015 ja schon fast sparen können. Kurz ...
Mit der Huawei Watch stellt der bisher für seine erfolgreichen Smartphones bekannte Hersteller endlich seine eigene Smartwatch ...
Auf dem Mobile World Congress 2015 hat Samsung nun sein neustes Flaggschiff vorgestellt und das sogar in zwei Ausführungen. ...

HTC One M9: Full-HD-Display und Snapdragon 810 für 749 Euro

Eigentlich hätte man sich die Präsentation des HTC One M9 auf dem Mobile World Congress 2015 ja schon fast sparen können. Kurz vorher waren ja alle wichtigen Details bereits durchgesickert. Fassen wir das Ereigniss in Barcelona aber trotzdem nochmals kurs zusammen. Das neue HTC One M9 teilt nicht nur den Namen mit dem Vorgänger, sondern auch einen sehr großen Teil des Designs. Das 5-Zoll große Display auf der Vorderseite wird wieder von einem recht großen, schwarzen Rahmen umrandet. Wie beim One M8 löst es zudem "nur" mit 1.080 x 1.920 Pixel auf und kann damit nicht recht mit dem Samsung Galaxy S6 mithalten. Die Frage ist da natürlich, ob man überhaupt ein QHD-Display benötigt? Ich denke nicht.

Das knapp 144,6 x 69,7 x 9,61 mm große und 157 Gramm schwere One M9 nutzt diesmal den Snapdragon 810 von Qualcomm mit 64-Bit. Die acht Kerne sind 2 GHz bzw. 1.5 GHz schnell und können auf 3 GByte RAM zählen. Der interne Speicher beträgt 32 Gbyte und kann - im Gegensatz zum Galaxy S6 - problemlos mit MicroSD-karten um 128 GByte erwietert werden. Die Kamera auf der Rückseite bannt übrigens 20 Megapixel auf den Chip und nimmt Videos in 4K auf, während man auf der Vorderseite seine Selfies und Wefies mit einer Ultrapixel-Kamera aufzeichnet (4 Megapixel). Das Gehäuse besteht wieder aus hochwertigem Aluminium und beherbergt neben der CPU und dem Display auch einen 2.900 mAh starken (nicht wechselbaren) Akku. WLAN b/g/n/ac, HSPA+ und LTE sind genauso mit an Bord, wie NFC, HDMI MHL 3.0, Bluetooth 4.1 und ein GPS-Empfänger. Das One M9 wird in "Gunmetal Gray" und Gold on Silver" ab Ende März für etwa 749 Euro verkauft. Die Vorbestellung läuft.

Huawei Watch mit Android Wear: Rundes Display und starker Akku

Mit der Huawei Watch stellt der bisher für seine erfolgreichen Smartphones bekannte Hersteller endlich seine eigene Smartwatch vor. Die Huawei Watch bietet dabei erstklassige Technik gepaart mit einem edlen Gehäuse aus Edelstahl. Das runde AMOLED-Display hat eine Diagonale 1,4 Zoll, wird von Saphir-Kristall-Glas geschützt und löst mit 400 x 400 Pixel (286 ppi) auf. Da sieht sogar die Motorola Moto 360 alt aus.

Im Inneren der Uhr werkelt ein 1,2 GHz schneller Qualcomm Prozessor mit 512 MB RAM. Die Huawei Watch bietet den üblichen, 4 GByte großen internen Speicher und wird über Bluetooth 4.1 mit dem Android-Smartphone (mindestens Android 4.3) verbunden. Als Betriebssystem kommt natürlich Android Wear zum Einsatz. Neben einem Herzfrequenzmesser, einem Schrittzähler und einem Sechs-Achsen-Bewegungssensor, verfügt die Huawei Watch sogar über ein Barometer. In Kooperation mit Jawbone und weiteren Partnern bietet Huawei dazu demnächst auch eine Gesundheits- und Fitness-App bzw. das dazu passende Ökosystem an. Zum Preis und zur Verfügbarkeit hat sich Huawei bisher leider noch nicht geäußert. Sie soll aber defintiv im Sommer in drei Farben (Bronze/Gold, Silber, Schwarz) und mit wechselbaren Armbändern auf den Markt kommen.

Samsung Galaxy S6: Top Smartphone mit und ohne Ecke (Edge)

Auf dem Mobile World Congress 2015 hat Samsung nun sein neustes Flaggschiff vorgestellt und das sogar in zwei Ausführungen. Ähnlich wie beim Galaxy Note 4 bekommt man das Galaxy S6 mit einem "normalen" Display und mit einem an der Ecke gebogenenen. Beider Smartphoens werden dabei nicht von einem Qualcomm Snapdragon 810 angetrieben, sondern von einem 2.1 GHz schnellen Exynos 7420 mit acht Kernen und Unstertützung für 64-Bit. Der Arbeitsspeicher ist bei beiden Geräten 3 GByte groß. Die Hauptkamera löst mit 16 Megapixel (Blende f/1.9) und die Frontkamera mit 5 Megapixel auf.

Das 5,1-Zoll große Display lässt mit 1.440 x 2.560 Pixel auf (577 ppi) und wird mit Corning Gorilla Glas 4 geschützt. Im Gegensatz zum Note 4ist die Display-Biegung beim Galaxy S6 deutlich dezenter ausgefallen. So kann man es auch in beiden Händen problemlos ablesen. Das war beim Note 4 Edge noch ein kleines Manko.


Galaxy S6 Edge (C9 Samsung

Beide Modelle nutzen einen (unlackierten) Metallrahmen und die Rückseite ist aus Glas statt aus Kunststoff gefertigt. Die Akkus mit rund 2.600 mAh kann man nun allerdings nicht mehr selbst wechseln, dafür aber drahtlos (QI-Standard) aufladen! Der interne Speicher beträgt entweder 32, 64 oder 128 GByte und kann NICHT mit MicroSD-Karten erweitert werden. Als Betriebssystem kommt Android 5.02 sowie eine neue Benutzeroberfläche zum Einsatz.

Bleibt noch der Preis und der ist nicht heiß, sondern hoch. Das knapp 143.4 70.5 x 6.88 mm große und 138 Gramm leichte Galaxy S6 mit 32-GByte kostet 700 Euro. Das knapp 142.1 x 70.1 x 7.0 mm große und 132 Gramm leichte Galaxy S6 Edge mit 128 GByte soll hingegen happige 1.050 Euro kosten. Der Preis dürfte sich aber nach kurzer Zeit deutlich reduzieren. Kaufen kann man das neue Flaggschiff von Samsung in den Farben Weiß (White Pearl), (Schwarz) Black Sapphire, (Gold) Gold Platinum und S6-exklusiv Blau (Blue Topaz) bzw. S6-Edge-exksuiv in Grün (Green Emerald) ab dem 10. April. Dann gibt es auch meinen Test :D

Aquaris E4.5 Ubuntu Edition: Simples Smartphone für 170 Euro

Der spanische Hersteller BQ hat mit dem Aquaris E4.5 ein etwas älteres Modell reaktiviert. Das besondere am E4.5 ist dabei nicht die Technik, sondern das Ubuntu Betriebsystem. Dies soll laut Fachberichten nämlich deutlich sicherer sein als beispielsweise unser geliebtes Android-OS. Leider gibt es für das mobile Ubuntu zurzeit aber auch kaum Apps. Neben den Sozialnetzwerk-Apps Twitter und Facebook bekommt man beispielsweise nur eher uninteressante Apps ala Cut'n Rope.

Ein Blick auf die Hardwareliste bringt ein 4,5-Zoll großes Display mit 540 x 960 Pixel zum Vorschein. Die Quad-Core-CPU aus dem Hause MetiaTek (MT6582) bringt es "nur" auf 1.3 GHz und greift auf 1 GByte RAM zurück. Die Kamera auf der Rückeite knipst Bilder mit 8 Megapixel und nimmt Videos in Full-HD auf. Der Akku leistet 2.150 mAh und das Ganze wurde in ein 137 x 67 x 9 mm großes und 123 Gramm leichtes Kunststoffgehäuse gepackt.

Wohlgemerkt, die Technik ist nicht grundsätzlich schlecht, aber mit 170 Euro eindeutig zu teuer. Sowas bekomme ich beispielsweise von iOcean (X1) oder Huawei (Honor Holly) schon für 99 Euro. Da kommt die Tatsache erschwerend hinzu, dass es eben kaum Apps gibt. Angeblich sieht BQ hat Aquaris E4.5 Ubuntu daher auch eher als Gerät für Entwickler. Dafür ist es aber -ehrlich gesagt- zu teuer. Warum sollte ich für ein Developer-Gerät 170 Euro ausgeben, wo der kommerzielle Erfolg meiner Apps - mangels Mase in der Verbreitung- eher bescheiden sein dürfte? Da gefällt mir das Aquaris E5 LTE für 199 Euro beispielsweise deutlich besser. Der Test folgt dann in ein paar Tagen :D

LG G Watch Urbane LTE mit Web-OS und SIM-Karte

Neben der LG G Watch Urbane stellt LG auch eine äußerlich zwar fast identische, innerlich aber komplett anders aufgebaute Smartwatch vor. Da die Urbane LTE nicht mit Android Wear angetrieben wird, sondern mit einer auf WebOS basierenden Eigenentwicklung, nutzt sie drei physikalische Tasten.

Mit dem oberen Drücker ruft man die Einstellungen der Uhr auf. Die mittlere Taste fungiert als Home-Button und der untere Knopf dient - wenn man sie nur kurz antippt - als Zurück-Button oder als Notruftaste.  Dazu muss man den Drücker etwas länegr betätigen. Dann sendet die Urbane LTE die aktuele position an eine zuvor definierte Nummer. Ein nützliches Feature, welches man bei einem kleinen Besuch in Berlin-Neuköln sicher gerne nutzt :D

Die Urbane LTE nutzt eine eingebaute SIM-Karte um mit ihrn eine Datenverbindung aufzubauen. So kann man auch ohne Smartphone im Internet surfen. Natürlich kann man dann auch mit der Smartwatch telefonieren oder Nachrichten versenden. Über das eingebaute NFC-Modul kann man einen - noch nicht näher genannten - Dienst zur Bezahlung nutzen. Technisch betrachtet bietet die Urbane LTE wieder das von der G Watch R bekannte und 1,3 Zoll große sowie runde POLED-Display mit 320 x 320 Pixel.  Für ausreichend Power sorgen ein Snapdragon 400 mit 1,2 GHz und 1 GByte RAM. Der 4 GByte große Speicher kann allerdings nicht erweitert werden. Die Urbane LTE nutzt aber auch wieder einen optischen Pulsmesser. Der Akku liefert diesmal sogar 700 mAh. An weiteren Schnittstellen steht neben GPS auch ein WLAN-Modul zur Verfügung. Preise und Veröffentlichungsdatum erfahren wir dann nächste Woche auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona.

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