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Huawei Mate 10 Pro vorgestellt: Mit künstlicher Intelligenz

(c) Huawei

Die Nachfolger beliebter Smartphones kommen mittlerweile alle 6 Monate auf den Markt. Auch das Mate 10 Pro macht da keine Ausnahme. Das Sequel zum Huawei Mate 9 kostet 799 Euro und bietet erstmalig eine Art “künstliche Intelligenz”. Basis dafür ist der neue HiSilicon Kirin 970, der – wie das neue iPhone mit seinem A11 Bionic – über eine “Neural Network Processing Unit” verfügt. Aber was bringt das?

Huawei Mate 10 Pro: 799 Euro für mehr Intelligenz?

Machen wir uns nichts vor, die Smartphones von heute sind oft intelligenter als die Nutzer*innen. Das Stichwort “Smombies” trifft es allzuoft. Der neue SoC des Mate 10 Pro soll angeblich bis zu 25-mal effizienter sein als herkömmliche CPUs.  Die hierzulande verfügbare Pro-Version bietet – im Gegensatz zum Standard-Modell – “nur” eine Auflösung von 2.160 mal 1.080 Pixel und das bei 6 Zoll. “Randlos” ist natürlich Standard. Die normale Version wird es nur in China geben, die löst dafür mit 2.560 mal 1.440 Pixel auf, bei 5.9 Zoll. Was bitte soll DAS denn?

Huawei Mate 10 Pro: Dual-Kamera und Fingerabdruck

huawei-mate-10-pro2Die Rückseite des Mate 10 Pro ist in meinen Augen nicht sonderlich eingängig gestaltet. Dominiert wird sie dabei von den beiden Linsen der Dual-Kamera. Diese wurden – wie beim iPhone X – nun untereinander angeordnet. Als dritter Zusatz befindet sich dort auch noch der Fingerabdrucksensor. Das ist mir optisch echt zuviel des Guten.

Das nach IP67 zertifizierte Gehäuse ist natürlich sehr ausladend, eine Speichererweiterung per microSD ist aber nicht vorgesehen. man muss mit den 128 GByte auskommen. Da können mich 6 GByte RAM auch nicht versöhnen.

Die Dual-Kamera löst mit 20/12-Megapixel auf und stammt aus dem Hause Leica. Zumindest die Software. Mit der Blende von f/1.6 macht sie trotzdem nur durchschnittlich gute Aufnahmen, kann aber Objekte erkennen (ähnlich wie bei Samsung mit Bixby Vision). Ein “optischer” Zoom (nur eine Ausschnittsvergrößerung), Schwarz-Wiess-Fotos und der 4K-Videos sind damit natürlich problemlos möglich.

Last but not least hat es einen 4.000 mAh starken Akku zur Seite gestellt bekommen. Der reicht für einen Tag. LTE mit bis zu 1,2 GBbit/s sind ebenso mit an Bord wie BT 5, USB 3.1 und WLAN in allen verfügbaren Standards. Angetrieben wird es von Android 8 und EMUI 8.0.

Das Huawei Mate 10 Pro wird es gegen das Samsung Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus schwer haben. Letztere haben nämlich einen enormen Preisverfall hinter sich, da überlegt man sich die Investition von 799 Euro für das Mate 10 Pro vermutlich zweimal. Aber das wird vermutlich von den nächsten YouTube-Reviews (“sponsored bei Huawei/Honor) widerlegt ….

 

 

Tags : HuaweiMate
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar “Musik”, aber die meisten anderen bezeichnen es als “Krach”.

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