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Huawei P20 Pro im Test: Top aber zu teuer

Das Huawei P20 Pro ist die teuerste Variante aus der P20-Reihe. Mit rund 899 Euro (UVP) sind wir preislich fast auf Augenhöhe mit dem Apple iPhone X. Die unsägliche „Notch“ bekommt man übrigens auch beim P20 Pro zu Gesicht, genauso wie eine Triple-Camera mit 40 Megapixel und Teleobjektiv. Aber lohnen sich die fast 900 Euro wirklich?

Huawei P20 Pro und das Design

Huawei P20 Pro (25)Das Design des neuen Huawei P20 Pro ist relativ unspektakulär. Genauso, wie die IP67 Zertifizierung. Auf der Vorderseite ähnelt es mit seinem Home-Button stark dem Huawei Mate 10 (nicht Pro). Die kleine „Notch“ (mit Frontkamera,  Lautsprecher sowie einer mehrfarbigen Benachrichtigungs-LED) ist ein wenig an die Optik des Apple iPhone X angelehnt. Wer aber heutzutage das komplette Display nutzen will, kommt da wohl nicht drum herum. Bei der Rückseite mit den DREI vertikal angeordneten Kameralinsen (ragen weit aus dem Gehäuse hervor) haben die Designer auch ein wenig in Richtung Apple geschielt. Dafür ist die Farbwahl deutlich gelungener. Schwarz, Blau oder das absolut hinreißende Twilight sind echte Hingucker. Leider ist die Trendfarbe erst ab dem 20.04.18 verfügbar. Eine Teilnahme an der BOSE-Kopfhörer-Aktion war damit zwar möglich, aber eben nix für Ungeduldige.

Die Rückseite selber besteht dabei auch aus Glas und zieht Fingerabdrücke, Schlieren und Kratzer leider „magisch“ an. Zudem ist die Oberfläche eben auch ziemlich glatt und damit rutschig. Huawei liefert aber eine transparente Schutzhülle mit. Die ist zwar hilfreich, optisch und haptisch aber eher „billig.“

Das Huawei P20 Pro bietet auf der Oberseite einen Infrarot-Sender und ein Mikrofon. Die Unterseite ziert ein Lautsprecher, ein weiteres Mikrofon sowie ein USB-Typ-Anschluss (USB 3). Der Ein-/Ausschalter befindet sich im rechten Rahmen, der Einschub für zwei nanoSIM (keine MicroSD) auf der linken Seite.

Huawei P20 Pro und das Notch-Display

Huawei P20 Pro (3)Das AMOLED-Display des Huawei P20 Pro gibt die Farben kräftig, aber nicht grell wieder. Den Farbmodus, die Farbtemperatur sowie einen Blaulicht-Filter und „Natürliche Töne“ kann man in den Einstellungen nach eigenen Vorstellungen verändern. Letzteres verhilft dem Display – ähnlich wie beim Apple iPhone X – zu einem natürlicher wirkenden Weißabgleich. Ob das Huawei p20 Pro tatsächlich ein HDR10-Panel bietet, ist bisher noch nicht klar. Entsprechende Testvideos sehen aber wirklich gelungen aus.

Die maximale Helligkeit ist vollkommen in Ordnung. Auch die FullHD+ Auflösung stört nicht auf den ersten Blick. Ein QHD-Display wäre aber in dieser Preisklasse sicher die bessere Alternative gewesen. Für rund 900 Euro kann ich das erwarten und das günstigere Mate 10 hat es ja schon vorgemacht. Aber das bessere Display scheint wohl der extrem teuren Porsche Edition des P20 Pro vorbehalten. Immerhin kann ich die Full-HD+ Auflösung noch weiter reduzieren um Strom zu sparen. Wer das wohl macht?

Das Seitenverhältnis beträgt nicht – wie sonst üblich – 18:9, sondern aufgrund der „Notch“ 18,7:9. Wer viel Videos schaut, stellt schnell fest, dass der Bereich der Notch ausgeblendet wird. Wem dieser Ausschnitt generell stört, der kann ihn in den Einstellungen auch komplett abschalten! In meinem Videoreview des Huawei P20 pro auf YouTube kann man auch das Display im Einsatz sehen:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

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Der neu hinzugekommene „Always on“ Modus des AMOLED-Display versteckt sich tief in den Einstellungen (Einstellungen – Sicherheit und Datenschutz – Bildschirmsperre und Passwörter) und ist in meinen Augen sinnfrei. Da man abgesehen von der Uhrzeit/Datum nur noch den Akkustand ablesen kann. Eingehende Nachrichten werden dort nicht angezeigt. Die Anzeige selber wandert alle paar Sekunden ein paar Millimeter über das Display um ein Einbrennen zu verhindern.

Huawei P20 Pro und Android 8.1

Das Huawei P20 Pro wird bereits mit Android 8.1 (Oreo) sowie der neuen EMU 8.1 ausgeliefert. Die Oberfläche wurde seitens Huawei stark an das iOS angeglichen, bietet zahlreiche Gestaltungs- und Einstellungsmöglichkeiten und ist leider IMMER NOCH recht träge. Das Speichermanagement ist zu aggressiv, obwohl 6 GByte RAM zur Verfügung stehen. So wird meine Telegram-App immer  noch bei Nichtbenutzung aus dem RAM gekickt, Eingehende Nachrichten werden erst dann wieder angezeigt, wenn ich die App öffne. Und das, obwohl ich sie explizit vom automatischen Akkumanagement ausgenommen habe.

Angeblich soll die eingebaute AI mich als Nutzer bei meinen täglichen Bemühungen unterstützen. Angeblich soll sie auch aus meinem Verhalten lernen. Wer also viele Fotos macht, bekommt entsprechend viel freien Speicher und eine permanent verfügbare Kamera-App. Wer viele Telegram/WhatsApp schriebt, eben einen schnell Messenger. Wer aber nicht davon speziell macht, der bekommt auch: „nix“. Huawei nutzt diese auch zur Übersetzung von Texten und Ermittlung von Bildinhalten. Die Texterkennung über den Microsoft Translators ist durchaus nützlich, funktioniert offline, aber leider nicht live. Bei Fotos blendet das System die Übersetzung der entsprechenden Wörter ein. Je nach Textlänge und Sprache kann das aber etwas dauern. Kleine Info am Rande: aktuelle Smartphones übersetzen auch nicht langsamer 😀 Die „KI“ scheint mir daher eher für das Marketing hilfreich.

Multitasking und der Wechsel zwischen geöffneten Browser-Tabs ist immer noch vergleichsweise langsam. Die Animationen sehen nett aus, verlangsamt aber den Workflow. Ansonsten werden die Icons der Apps immer noch auf den unterschiedlichen Home-Screens des EMUI verteilt. Auf Wunsch kann man die Icons auch in Ordner sortieren.

Huawei_P20_Pro-EMUI_81_18Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Das nennt sich „Navigationsleiste“. Die kann man in den Einstellungen dann auch anpassen und die Icons so umsortieren. Den Home-Button mit eingebautem Fingerabdrucksensor kann man zudem als eine Art „Touchscreen“ nutzen. So kann ich durch Wischgesten über den Sensor das Betriebssystem steuern. Fingerabdrücke (bis zu 5) unterscheidet der Sensor sehr zuverlässig voneinander. Die Bedienung kann man also entweder über den Home-Button udn die Softkeys, oder aber ausschliesslich über den Home-Button abwickeln. Letzteres ist in meinen Augen die bessere Lösung, denn sonst liegen die physische und die virtuellen Drücker einfach zu dicht übereinander.

Zieht man die Statusleiste am oberen Rand nach unten, dann findet man neben den üblichen Verknüpfungen (WLAN, Flugmodus, SIM, etc.) auch eine Timeline mit den zuletzt durchgeführten Aktionen. Screenshots kann man zum Beispiel auch durch klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display auslösen. Das Scroll-Shot-Feature macht Screenshots von Inhalten, die mehrere Bildschirmseiten lang sein. Wer mit zwei Fingerknöcheln auf einmal auf das Display klopft, startet das Screen Recording: der Inhalt des Screens wird dann als Video abgespeichert.

Hinzugekommen sind Sicherheitsfeatures mit den man Apps und Daten verschlüsseln bzw. schützen kann. Das Dateisystem wurde umgestellt, so dass eine Fragmentierung verhindert wird.

Campics Huawei P20 Pro

Eine sinnvolle Einhandbedienung ist hinzugekommen sowie eine Lösung, mit dessen Hilfe man sein Huawei P20 Pro auch Desktopersatz – ähnlich wie beim Samsung DeX und MS – nutzen kann. Dazu benötigt man nur ein spezielles USB-C-zu-HDMI-Kabel. Das Smartphone dient dann entweder als zweites Display oder als Touchpad zur Steuerung des Cursors am externen Bildschirm.

Alles in allem ist das Huawei EMUI eine durchdachte und über Themen auch grafisch anpassbare Oberfläche. Puristen werden damit aber nur schlecht klarkommen. Die Liste der Bugs bzw. Ungereimtheiten ist zudem immer noch lang (Firmware 8.1.0.107(b)).

Huawei P20 Pro, der Akku und die Performance

Bei der CPU setzt das Huawei P20 Pro wieder auf den neuen Kirin 970 sowie 6 GByte Arbeitsspeicher. Der Chipsatz mit seiner neuronalen Einheit für die KI wird vom Snapdragon 845 bzw. Exynos 8895 des Galaxy S8 übertrumpft. Vom Apple A11 will ich gar nicht erst reden. Im Geekbench 4 kommt er auf 1.904 Punkte im Single-Core und 6.756 im Multi-Core . Er ist damit sogar nur unwesentlich schneller als sein Vorgänger. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark reicht es für rund 211.000 Punkte.

Alle aktuellen Spiele (Asphalt Extreme, Modern Combat 5, Tekken, PUBG Mobile) liefen damit natürlich ruckelfrei und auch das EMUI selber hatte keine auffälligen Ruckler. Mitunter reagiert das RAM-Management aber ziemlich unwirsch und kickt Apps rigoros aus dem Speicher. Unschön und unnötig bei 6 GByte RAM!

Der fest eingebaute Akku leistet 4.000 mAh und hielt im Akkutest knapp 12 Stunden durch. Normalnutzer, die nur wenig E-Mails erhalten oder Gespräche führen, schaffen mit einer Ladung etwa 1 1/2 Tage. Wobei das Always-On-Display pro Stunde rund 1% der Akkuladung auffrisst. Power-User wie ich (zig E-Mails, Telegram und mindestens 2 Stunden Musik über Bluteooth) werden definitiv am Abend zum Ladegerät greifen. Zumal das Huawei P20 Pro über Nacht noch zusätzlich bis zu 15% Akkuleistung verliert. Aufgeladen wird das Smartphone über das mitgelieferte USB-Typ-C-Kabel in rund 90 Minuten. Drahtlos klappt das leider nicht.

Huawei P20 Pro und die Konnektivität

Huawei P20 Pro (24)Unterwegs kann ich über HSPA+ oder besser per LTE in der Cat 18 bzw. WLAN 802.11 /a/g/n/ac (2.4/5 GHz) im Internet surfen. Das klappte im Test völlig problemlos. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 95 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth LE und NFC übertragen. Die Sprachqualität ist dabei sehr gut, meine Gesprächspartner tönen klar und deutlich aus dem Hörer. Das Huawei P20 Pro unterstützt dabei leider NICHT die Erweiterung des internen Speichers über microSD-Karten (bis 200 GByte), wohl aber per USB-OTG. Der interne Speicher beträgt 128 GByte, davon stehen knapp 110 GByte zur freien Verfügung. Der durchschnittliche GPS-Fix war nach rund 5 Sekunden erledigt. Die volle Datenübertragungsrate des USB 3-Ports erreicht man zudem nur über vernünftige Kabel. Die mitgelieferten Vertreter sind dazu ungeeignet. Der SAR-Wert ist mit 0,73 W/kg (am Kopf/Körper) immer noch etwas hoch!

Der Musikplayer aus dem Hause Honor zeigt den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das P20 Pro liefert — mit guten Kopfhörern — einen vernünftigen Sound. Die beiden Lautsprecher auf der Vorder- und Unterseite klingt hingegen ganz gut, lieefrn aber kaum Bass. Dafür kann man da Stereo nun auch im Querformat geneissen. Auch Dolby Athmosund einige Soundpresets  stehen hier zur Auswahl.

Die Gesichtserkennung ist recht zuverlässig, aber nicht sicher. man kann sie über ein Foto austricksen. dafür ist sie aber auch super fix. Alternativ steht der ebenfalls sehr zuverlässige Fingerabdrucksensor unter dem Display zur Verfügung.

Huawei P20 Pro und die drei Kameras

Huawei P20 Pro (2)Laut DxOMark ist die Kamera des Huawei P20 Pro absolute Spitzenklasse. Und tatsächlich macht sie in der Praxis einen wirklich tollen Eindruck.  Das volle Potential der Kamera des Huawei P20 Pro bekommt man aber erst zu Gesicht, wenn man den Pro-Modus nutzt und die Möglichkeit von RAW-Aufnahmen nutzt. Die haben dann allerdings unglaubliche 80 MByte pro Bild.

Die Kamera selber bietet dabei drei Sensoren: 40 Megapixel (RGB), 20 Megapixel (monochrom) und einen 8-Megapixel-Sensor mit Teleobjektiv. Unterstützt wird der Fotograf dabei von einer „KI“, die in der aktuellen Firmware .107 endlich wieder „Master AI“ heisst. Vorher nannte sie sich nämlich „Master Lautstärke“. Die KI hilft bei der Erkennung der Motive und schlägt gleich passende Programm bzw. Filter vor. Hierbei werden einzelne Elemente im Bild voneinander unterschieden.

Campics Huawei P20 Pro

Über das Teleobjektivs hat die Möglichkeit eines dreifachen Zoom, insgesamt steht eine 5-fache Vergrößerung zur Auswahl. Die fehlenden Bildinformationen werden über den 40-Megapixel-Sensor ausgeglichen. Der Qualitätsunterschied zu normalen Aufnahmen ist aber gut sichtbar.

Huawei P20 Pro

Bei Aufnahme von Speisen unterscheidet die KI zwischen Sushi oder Eis. Auch Tiere (Katzen und Hunde) werden zuverlässig erkannt und mit dem passenden Filter unterlegt. Für relativ wackelfreie Aufnahmen sorgt eine AIS (KI-Bildstabilisierung). Glaubt man den Bildern von ifixit, dann verfügen alle drei Kameras aber auch über einen Optischen Bildstabilisator. Der wird aber nicht extra beworben.Der Bokeh-Effekt ist ebenfalls ganz ordentlich ausgefallen.

Campics Huawei P20 Pro

Einfache Langzeitbelichtungen kann man damit sogar ohne Stativ machen. Richtig scharf werden die Aufnahmen dann aber erst wieder mit einem Stativ. Leider gilt das nicht für die Videoaufnahmen in 4K30FPS. Die verwackeln nämlich sehr schnell und wiesen einen Rolling-Shutter-Efekt auf. Dafür kann die Kamera auch sogenannte „Slow-Motion“-Videos mit 960 Bildern pro Sekunde aufzeichnen, leider aber nu in HD-Auflösung.  Während dieser Aufnahmen werden nur rund 0,2 Sekunden vor dem Auslösen aufgezeichnet. Damit ist es sehr schwierig einen besonderen Moment in Zeitlupe aufzunehmen. Das klappt beim Samsung Galaxy S9 Plus deutlich besser.

Die Frontvideokamera zeichnet Videos zwar nur in Full-HD auf, Fotos dafür aber in guter Qualität. Leider nervt dabei der permanent im Einsatz befindliche Beauty-Modus. Der zeichnet die Gesichter unnatürlich glatt, das sieht einfach nur super künstlich aus. Interessanter ist da die Stage-Lighting-Funktion. Ähnlich wie beim Apple iPhone X kann man die Beleuchtung so in unterschiedlichen Stufen und Effekten wählen.

Huawei P20 Pro und mein Fazit

Das Huawei P20 Pro ist ein tolles Smartphone. Mit 899 Euro allerdings auch deutlich zu teuer für die gebotene Leistung. De facto haben wir ein Huawei Mate 10 Pro mit einer besseren Kamera. Tolles AMOLED-Panel, gute Performance, ein manchmal nervig wirkendes EMUI (zu träge, Speichermanagement aggressiv, Benachrichtigungen kommen spät) aus der Basis von Android 8.1 und eine hervorragende Kamera, die momentan in vielen Situationen unschlagbar ist. Damit hebt sich das Huawei P20 Pro meiner Meinung nach aber nicht ausreichend von der Konkurrenz (S9/S9+,iPhone X) ab. Zumal die schönste Farbe (Twilight) erst jetzt verfügbar ist. Schlagendes Argument für die große Zahl an Vorbestellungen waren sicher die kostenlose BOSE QuietComfort QC35 II 😀 Und der Preis bewegt sich schon jetzt (bei Amazon) nach unten.

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Testergebnis

Verarbeitung 9.6
Display 9.5
Performance 9.8
Kamera 9.5
Konnektivität und Akku 9.5

Fazit

9.6 Das Huawei P20 Pro ist ein tolles Smartphone. Mit 899 Euro allerdings auch deutlich zu teuer für die gebotene Leistung. De facto haben wir ein Huawei Mate 10 Pro mit einer besseren Kamera. Tolles AMOLED-Panel, gute Performance, ein manchmal nervig wirkendes EMUI (zu träge, Speichermanagement aggressiv, Benachrichtigungen kommen spät) aus der Basis von Android 8.1 und eine hervorragende Kamera, die momentan in vielen Situationen unschlagbar ist. Damit hebt sich das Huawei P20 Pro meiner Meinung nach aber nicht ausreichend von der Konkurrenz (S9/S9+,iPhone X) ab. Zumal die schönste Farbe (Twilight) erst jetzt verfügbar ist. Schlagendes Argument für die große Zahl an Vorbestellungen waren sicher die kostenlose BOSE QuietComfort QC35 II :D

Tags : Android 8ChinaHuaweiReviewSmartphoneTests

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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