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Huawei P20 Serie: Warum sind die drei Modelle so teuer?

Huawei hat in Paris seine drei Huawei P20 vorgestellt. 369 Euro für ein lite, 649 Euro für ein P20 und 899 Euro für ein P20 Pro mit drei Kameras und 40 Megapixel-Sensor. Vorbesteller  bekommen (wenn sie schnell sind) kostenlos einen Bose QuietComfort 35 II dazu. Aber ist das Huawei P20 Pro wirklich sein Geld wert?

Huawei P20 (lite): Kann weg

Fangen wir mit dem Huawei P20 lite für „schlanke“ 369 Euro an. Das Modell wird in Deutschland in zwei Versionen (Single-SIM oder Dual-SIM) angeboten und in den Farben „Klein Blue“, „Sakura Pink“, „Midnight Black“ und „Platinum Gold“ verkauft. Es ist sofort verfügbar bzw. in Polen seit gut 4 Tagen 😀 Die Rückseite mit dem runden Fingerabdrucksensor besteht aus Glas, der Rahmen aus Metall.

Das P20 Lite bietet ein 5,84 Zoll großes IPS-LCD im 19:9-Format mit einer Auflösung von 1.080 2.280 Pixel. Am oberen Bildschirmrand findet man eine kleine Aussparung (bekannt als Notch) mit der Frontkamera und ein paar Sensoren. Sinn macht das so kaum, denn der Displayrand ist immer noch recht breit. Für Power sorgt der hinlänglich bekannte Kirin 659 mit acht Kernen und einer Taktung von maximal 2,36 GHz. Ihm stehen dabei 4 GByte RAM und 64 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer kann per microSD-Karte um bis zu 400 GByte erweitert werden kann. Auf der Rückseite findet man eine Dual-Kamera  mit 16/2 Megapixel, die Frontkamera löst mit 16 Megapixel auf. Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mA und unterstützt Schnellladen. Ab Werk wird das Huawei P20 Lite mit Android 8.0 Oreo und EMUI 8.0 ausgeliefert. Technisch haben wir hier also ein Huawei Mate 10 lite, bzw. Honor p Smart vor uns und beide Modelle sind DEUTLICH günstiger. Huawei reitet beim P20 lite die Notch-Welle und läßt sich das SEHR gut bezahlen. Das kleine Modell „kann also weg.“P20_Farben

Huawei P20: Nun ja

P20_Display
Optisch betrachtet erscheint mir das 149.1 x 70.8 x 7.65 mm große Huawei P20 als eine Mischung aus Mate 10 (Vorderseite mit Homebutton) und iPhone X (Display-Notch sowie Kamera auf der Rückseite). Das P20 bietet ein 5,8 Zoll großes IPS-LCD im 19:9-Format mit einer Auflösung von 1.080 2.240 Pixel. Am oberen Bildschirmrand findet man eine kleine Aussparung (bekannt als Notch) mit der Frontkamera und ein paar Sensoren. Sinn macht das so kaum, denn der Displayrand ist immer noch recht breit. Für Power sorgt der aus dem Mate 10 Pro bekannte Kirin 670 mit acht Kernen. Ihm stehen 6 GByte RAM und 128 GByte interner Speicher zur Seite. Letzterer kann nicht per microSD-Karte erweitert werden kann.

P20Auf der Rückseite findet man eine Dual-Kamera  mit 20/12 Megapixel (des Mate 10 Pro), die Frontkamera löst mit 24 Megapixel auf. Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mA und unterstützt Schnellladen. Ab Werk wird das Huawei P20 Lite mit Android 8.0 Oreo und EMUI 8.0 ausgeliefert. Technisch haben wir hier also ein Huawei Mate 10 Pro vor uns. Und das für 649 Euro?

Huawei P20 Pro: (Noch) zu teuer

P20Pro_BoseDie Huawei P20 kommt mit der technischen Ausstattung des Huawei P20 (6 GByte RAM, 128 GByte Speicher), Android 8.0 und EMUI 8.0 angeboten. Das Full-HD-Plus-Display im 19:9-Format (2.240 x 1.080 Pixel) ist allerdings 6.1 Zoll groß.

P20_Pro_FarbenDer fest eingebaute Akku leistet hier aber anstatt 3.400 mAh üppige 4.000 mAh. Wichtigster Unterschied ist dabei die Triple-Kamera. Ein 40 Megapixel-Sensor (RGB) mit einer Blende f/1.8, ein 20 Megapixel-Sensor (BW) für Schwarz-Weiß mit Blende f/1.6 und ein 8 Megapixel-Sensor (RGB) als Teleobjektiv mit Blende f/2.4 bieten einen 5 Hybrid Zoom, AIS und eine Dual-tone LED. Die Frontkamera löst mit 24 Megapixel bei einer Blende von f/2.4 auf. Die Kamera-App bietet eine ähnliche AI wie beim Mate 10 Pro, verbindet die Bilder der drei Kameras aber zu einem, Gesamtkunstwerk. Die Frage ist, ob 40 Megapixel automatisch ein Garant für gute Bildern sind? De facto handelt es sich also um ein Huwaei Mate 10 Pro mit dritter Kamera.

Für einen Preis von 899 Euro eher uninteressant, WENN man nicht eh auch ein paar Bose QuietComfort 35 II kaufen wollte. DIE gibt es nämlich (für die ersten 4.000 registrierten Vorbesteller) umsonst dazu. Fans der Farbvariante „Twilight“ werden dabei wohl leer ausgehen, denn die ist erst ab dem 20. April verfügbar.

Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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