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Maze Blade im Test: Viel Glas und ein Hauch von Sony

Viel Glas und ein Hauch von Sony? Beides geht zumindest Hand in Hand. Das Maze Blade des neuen, aufstrebenden Herstellers aus China bietet auf der Rückseite auf jeden Fall eine Mange „Bling Bling“ in Form von Glas und ähnelt optisch meiner Meinung dem Sony Xperia Z (Premium). Preislich liegen wir hier aber mit rund $110 (Stand 01.06.17) deutlich drunter und das hat natürlich auch Auswirkung auf die Ausstattung. Aber lest doch einfach meinen Test zum Maze Blade.

Maze Blade und das Design: Glas, Sony, Premium

Ihr solltet auf jeden Fall Fans von hochglänzenden Smartphones sein. Mit all seinen Vor- und Nachteilen. Das Maze Blade bietet nämlich nicht nur auf der Vorderseite Glas, sondern auch auf der Rückseite. Dadurch spiegelt es in der Sonne wie verrückt. Sony macht das bei seinen Xperia Z (Premium) ähnlich. Die Frage nach „Henne oder Ei“ stelle ich mir hier gar nicht erst.

Ich stelle mir auch nicht die Frage, welches der beiden Modelle dann hochwertiger wirkt. Bei einem Preis von nur $110 (z. B. bei Gearbest) kann das Maze Blade nicht gewinnen. Will es aber auch gar nicht. Mit seinen Abmessungen von 159 x 77 x 8 mm und einem Gewicht von 183 Gramm ist es definitiv nicht klein. Für sein Gewicht fühlt es sich aber erstaunlich leicht an, subjektiv ist da kaum ein Unterschied zu meinem Galaxy S8.

Maze_BladeEs ist in den Farben Schwarz, Silber und Gold verfügbar. Mein Testgerät kommt in der Farbe Silber daher. Der farbige Rahmen besteht dabei aus Metall und ist mattiert. Die ganze Verarbeitung ist wirklich super geworden. Dagegen wirkte das Vernee Apollo X wie ein Klappergestell. Die Taten auf der rechten Seite (Power & Lautstärke) haben allerdings minimales Spiel. Stört aber wirklich nicht. In meinem Videoreview seht ihr das Maze Blade in voller Pracht:

Der Home-Button unterhalb des Display beherbergt auch den Fingerabdruckscanner. Der reagiert auf eine sanfte Berührung, während man den Button für Aktionen drücken müssen. Das ist etwas verwirrend.

Natürlich ziehen Vorder- und Rückseite Fingerabdrücke quasi magisch an.

Display: 5,5-Zoll und Full-HD

Maze_Blade_07Das 5,5 Zoll große IPS-Display auf der Vorderseite wirkt auf den ersten Blick etwas „verloren“. Nimmt es doch wenig Platz ein. Ober- udn unterhalb des Displays befinden sich bis zu 20 Millimeter  breite Ränder und auch an den Seiten gibt es noch ca 5mm Platz bis zum Rahmen. Etwas weniger „Üppigkeit“ hätte dem Maze Blade besser zu Gesicht gestanden.

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Die Farbdarstellung des Displays entschädigt dafür dann wieder. Nicht zu aufdringlich wie bei einem AMOLED, aber auch nicht so blass wie bei so manch einem anderen Gerät in dieser Preisklasse. Die maximale Helligkeit ist hoch und ausreichend. Auch die gleichmässige Ausleuchtung hat mir gefallen. Die Icons selber wirken dank der 441 ppi doch recht gross. Die hätten durchaus kleiner ausfallen können. So passen lediglich 6 Reihen a 4 Icons gleichzeitig auf das Display. Oberhalb des Displays findet man auch ein weiße Benachrichtigungs-LED.

Für 100 Euro gibt es beim Display echt nichts zu meckern.

Alle technischen Details zum Maze Blade findet ihr auch auf der Webseite des Herstellers.

Android 6: Keine Bloatware

Das Maze Blade wird leider noch mit Android 6 ausgeliefert. Der Hersteller verzichtet aber auf Experimente und hält sich weitestgehend an „Stock-Android“. Alle wichtigen Apps aus dem Hause Google sind vertreten. Der Fingerabdrucksesnor entsperrt das Dispplay zuverlässig und bietet über eien sepzhielel App sogar noch ein Zusatzfeatres. Sokann man jede App mit dem Fingerabdruck ensperren und absichern. Ein FM-Radio bietet das Maze Blade auch.

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Einigen Stellen in den Einstellungen und Funktionen (z.B. die „Notification-LED“ hat der Hersteller allerdings (noch) nicht ins Deutsche übersetzt.

Maze Blade Performance & Akku : Acht Kerne an 3.000 mAh

Was wie ein gutes Gericht klingt, sorgt in der Praxis nur für eine ausreichende Performance. Der MediaTek MT6753 kommt in dieser Form sehr oft zum Einsatz. Die acht Kerne a maximal 1.3 GHz sorgen in Verbindung mit der ARM Mali T720 GPU und den 3 GByte RAM für 38.733 Punkte im AnTuTu-Benchmark. Das eher mässige Ergebnis wird durch 618 Punkte im Single-Core und 2.627 im Multi-Core des Geekbench 4 bestätigt.

Für waschechte Spielernaturen ist das Maze Blade nicht die erste Wahl.

Aber ehrlich? Die werden auch mehr als 100 Euro ausgeben (müssen). Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mAh und mit Blick auf die eher schwache Performance deutet das auf eine längere Laufzeit hin. Tatsächlich hält der Akku zwischen 5 Stunden (Screen-on-time) und knapp 2 Tagen durch. Je nach eurem Nutzungverhalten.

13-Megapixel-Kamera von Sony

Maze_Blade_02Nicht nur das Design des Maze Blade erinnert an Sony, auch der eingebaute Kamera-Sensor. bei dem handelt es sich nämlich um den bewährten Sony IMX214. Der bietet neben einem zuverlässigen Autofokus auch einen LED-Blitz.

Die Bildqualität ist dabei – je nach Lichtverhältnissen – gut. Die Bilder werden aber durch die Kamera-App leicht aufgehellt. Was in Räumen noch gut klappt, kann draussen zu leicht überstrahlten Aufnahmen führen. Videos werden in Full-HD aufgezeichnet und wie immer sagen Bilder mehr als Worte:

Maze Blade

Ich würde sagen, die Qualität der Kamera von Sony geht doch voll in Ordnung.

Maze Blade und die Konnektivität

Der Netzempfang des Dual-SIM Smartphones war in den Netzen der Telekom sowie Vodafone gut. Fans von O2 und Co werden sich über die Unterstützung von LTE im Band 20 freuen. Der WLAN-Empfang (b,g,n) in den Bänder 2,4GHz/5GHz war ebenfalls ausreichend, allerdings nicht überragend. Das eingebaute GPS-Modul arbeitete zuverlässig und mit den üblichen Abweichungen von knapp 7 Metern.  Die Gesprächsqualität würde ich als „gut“ bezeichnen. Das Maze Blade unterstützt den Betrieb mit zwei SIM-Karten (micro-SIM) gleichzeitig. Dann verzichtet man aber auf die Speichererweiterung per microSD. Von den 32 GByte Speicher stehen rund 25 GByte zur freien Verfügung.

Fazit: Super Preis-/ Leistungsverhältnis

Bei einem Preis von knapp 100 Euro (z.B. bei Gearbest oder bei Tomtop) kann man mit dem Maze Blade eigentlich nichts falsch machen. Wenn man mit den üppigen Abmessungen und den Glasflächen klarkommt und das „Sony-Design“ mag. Das 5,5 Zoll große Display ist gut, die Performance reicht für einfache Spiele und die Kamera macht bei ausreichend Licht auch vernünftige Bilder. Einzig die Tatsache, dass wir noch Android 6 nutzen müssen, trübt leicht den guten Eindruck. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aber kaum zu toppen.

Shopempfehlungen:

Tomtop_logo gearbest_logo

Testergebnis

Verarbeitung 8.9
Display 9
Performance 7.6
Kamera 8.2
Konnektivität & Akku 8.3

Fazit

8.4 Bei einem Preis von knapp 100 Euro kann man mit dem Maze Blade eigentlich nichts falsch machen. Wenn man mit den üppigen Abmessungen und den Glasflächen klarkommt und das "Sony-Design" mag. Das 5,5 Zoll große Display ist gut, die Performance reicht für einfache Spiele und die Kamera macht bei ausreichend Licht auch vernünftige Bilder. Einzig die Tatsache, dass wir noch Android 6 nutzen müssen, trübt leicht den guten Eindruck. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist aber kaum zu toppen.

Tags : AndroidChinaMazeReviewTests
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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