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Nubia Z11 Mini im Test: Mini im Preis und in der Ausstattung?

Das hierzulande erhältliche Nubia Z11 Mini geht auf den ersten Blick durchaus als kleiner Bruder des Nubia Z11 durch. Technisch haben die beiden Modelle aber nichts miteinander zu tun. Was das kleine Smartphone mit seinem  Gehäuse aus Glas und Aluminium so zu bieten hat, zeigt euch mein Test.

Design: Viel Glas, Fingerabdrücke und ein Metallrahmen

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Das 141,4 x 70 x 8 mm große und rund 140 Gramm schwere Nubia Z11 Mini ist optisch eine Herausforderung. So gefällt vielen die Optik, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick spiegeln die vielen Glasflächen doch recht stark und zeigen ALLE Fingerabdrücke bis fast zur letzten Linie an. Da alle Kanten leicht abgerundet wurden, liegt es klasse in der Hand. Das Glas auf der Rückseite macht das Smartphone allerdings auch rutschig und eben auch anfällig für sichtbare Kratzer.

Das Display kommt mit 5 Zoll und Full-HD

Nubia Z11 miniMit seinem fünf Zoll großen Full-HD-Display ist das Nubia Z11 Mini ein eher kleineres Smartphone. Das Display selber hat aber keinerlei Minderwertigkeitskomplexe und muss auch auch nicht verstecken. Seine Inhalte werden knackscharf abgebildet, die Farben werden kräftig (und per Einstellung) auch leuchtend dargestellt. Die maximale Helligkeit könnte – bei viel Sonnenschein – aber einen Tick höher sein. Dann leidet auch etwas die ansonsten gute Blickwinkelstabilität.

Vorder- und Rückseite spiegeln zudem recht stark.

Performance & Akku: Snapdragon 617

Die Mittelklasse-Hardware des Nubia Z11 Mini erkennt man am Qualcomm Snapdragon 617, der aber immerhin auf 3 GByte RAM zurückgreifen kann. Im AnTuTu-Benchmark kommt der Chipsatz damit auf rund 43.000 Punkte. Im Geekbench 4 reicht es für 709 im Single-Core und 2.954 Punkte im Multi-Core. Per “Root” und einem Nforce-Kernel kann man die CPU aus dem Jahr 2015 aber von 1.5 GHz auf 2.0 GHz übertakten. Letztendlich reicht die Performance für die aktuellen Spiele nur mit Einschränkungen bei den Frameraten aus.

Der interne Speicher bietet 32 GByte, zur freien Verfügung stehen aber nur rund 22 Gbyte. Der Rest wird vom üppigen Betriebssystem (mittlerweile Android 6.01) und den zahllosen Apps aus dem hause Nubia (ZTE) belegt. Wer mag kann den internen Speicher aber per MicroSD um weitere 200 Gbyte aufbohren. Dann verzichtet man aber auf die Unterstützung für Dual-SIM.

Der fest eingebaute Akku leistet im Nubia Z11 Mini leistet 2.800 mAh. Die Aufladung per Quick Charge 3.0 erfolgt in etwa 70 Minuten. Damit kommt man dann – je nach Nutzung – bis zu anderthalb Tage hin. Im Akkutest von PCMark kommt die Kraftzelle auf 5:20 Stunden (volle Helligkeit).

Letztendlich reicht die Performance für die aktuellen Spiele nur mit Einschränkungen bei den Frameraten aus

Konnektivität & Sound: Könnte besser sein!

Die Sprachqualität des Nubia Z11 Mini geht in Ordnung. Nur wenn die Verbindung nicht gut ist, hört man ein leichtes Rauschen und Knarzen. Die Umgebungsgeräusche werden gut abgeschirmt.  Leider ist die Sende- und Empfangsleistung des Z11 Mini nicht sonderlich hoch. Zumindest nicht im UMTS/LTE-Netz (alle Bänder werden unterstützt). Das WLAN-Modul bietet Dual-Band-Funk, den schnellen ac-Standard und kann auf Wunsch mit zwei Antennen gleichzeitig genutzt werden. Dazu findet man auch Bluetooth 4.1 sowie USB-Typ-C (USB 2.0). NFC unterstützt das Z11 Mini leider nicht. LTE wird dafür bei der internationalen Version (nun) auch im Band 20 unterstützt. Gut für Kunden der Telekom auf dem Land bzw. bei O2. Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite funktionierte ordentlich und gab eigentlich keinen Anlass für Klagen.

Nubia Z11 miniDie mitgelieferten Kopfhörer (InEar) liefern einen satten Sound und ausreichend Bass. Über Bluetooth wird der Sound dann aber flacher und vor allen Dingen deutlich leiser.

Android 6.01 und wenig Bloatware

Nubia liefert das Z11 Mini ab Werrk noch mit Android 5.1.1 aus. Das Update auf Android 6.01 muss man manuell aufspielen. Es steht auf den Webseiten des Herstellers zur freien Verfügung. Das Betriebssystem wurde mit der hauseigenen Benutzeroberfläche namens Nubia UI 4 versehen. Die unterscheidet sich dann doch oft vom “Stock-Android”.

Die hauseigenen Apps wie der “Super Screenshot” ermöglicht es mir, den Bildschirminhalt nicht einfach nur zu kopieren, sondern in verschiedenen Formen und frei wählbarer Größe abzulegen. Sogar ein Bildschirmvideo kann ich aufzeichnen.

Selbst eine Bildschirmteilung wie bei Samsung steht hierzu zur Verfügung. Der Split-Screen sieht dann aber doch recht kleine aus. Das Smartphone selbst kann ich über Gesten steuern. Als per Doppel-Tap entsperren , oder einfach mal mit drei Fingern zur Seite wischen, um zwischen den Apps hin- und herzuwechseln. Hinzu kommen die Edge-Gesten des Nubia Z11. Durch unterschiedliche Wischbewegungen an den Displayrändern kann man App starten oder sogar die Helligkeit des Displaysn regeln. Ich mag das!

16-Megapixel-Kamera: Alles paletti?

Nubia Z11 miniDie Kamera des Nubia Z11 Mini auf der Rückseite nimmt Bilder mit 16 Megapixeln auf. Bei ausreichend Licht produziert der Sensor scharfe Aufnahmen ohne Kontrast-Probleme. Die Farben wirken aber doch recht kräftig.  Bei schlechteren Lichtverhältnissen schwächelt der Sensor dann aber recht schnell.
Nuia Z11 Mini
Es entstehen Artefakte und die Aufnahme geraten zu dunkel. Die Frontkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln macht ansprechende Selfies. Videos werden in Full-HD in guter Qualität aufgezeichnet.

Fazit: Schickes Mittelklasse-Smartphone

Das Nubia Z11 Mini bekommt man als Import beispielsweise bei Tomtop schon für 210 Euro. Das Mittelklasse-Smartphone sieht schick aus und bietet technisch gute Hausmannskost. Die Kamera reicht für die meisten Einsatzzwecke aus, das gilt auch für die Performance. Das 5 Zoll große Display leistet sich ebenfalls keine Schlappe. Einzig das manuelle Update auf Android 6.01 ist etwas nervig. Wer also mal abseits von Importen von Xiaomi unterwegs sein will, sollte einen Blick auf das Nubia Z11 mini werfen.

Testergebnis

Verarbeitung 9.1
Display 8.8
Performance 7.8
Kamera 8.7
Konnektivität & Akku 8.6

Fazit

8.6 Das Mittelklasse-Smartphone sieht schick aus und bietet technisch gute Hausmannskost. Die Kamera reicht für die meisten Einsatzzwecke aus, das gilt auch für die Performance. Das 5 Zoll große Display leistet sich ebenfalls keine Schlappe. Einzig das manuelle Update auf Android 6.01 ist etwas nervig.

Tags : AndroidChinaNubiaReviewTestsZTE
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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