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Oppo R5 im Test: Flacher sollte es auf keinen Fall werden

Oppo_R5_18Die hierzulande eher unbekannte Firma Oppo hat in der Vergangenheit schon ein paar tolle Smartphone abgeliefert. Ich eriennere da mal an das das wirlich tolle Find 7. Mit dem R5 stellt Oppo nun das zweitdünnste Smartphone der Welt vor. Mit seinen 4,85 mm ist es wirklich eine Flunder. Aber wie der Fisch, so hat auch das R5 mit einigen Nachteilen zu kämpfen, daber dazu später mehr. Fangen wir dem Highlight des Oppo R% an, dem Design. Das super dünne Smartphone ist mit seinen 148,9 x 74,5 x 4,85 mm iste s nicht sonderlich klein. Hat man es aber erst einmal in den Händen, dann mag man es nicht mehr hergeben. Wobei man verdammt aufpassen muss, dass einem nicht aus der Hand fällt.

Es ist einfach soooo dünn. Das Gewicht von 155 Gramm fällt tatsächlich nicht auf. Die Verarbeitung des Oppo R5 ist wirklich gelungen. Eine Mischung aus Metall und Kunststoff. Wobei sich der Anteil an Kunststoff auf die beiden Abdeckungen an der Ober- und Unterseite des Backcovers beschränkt. Das Oppo R5 ist haptisch eine echte Offenbarung, mir persönlich aber ehrlich gesagt schon einen Tick zu dünn.


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Das Display auf der Vorderseite bietet eine Diagonale von 5,2 Zoll und löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf (423) ppi. Als AMOLED stellt es die Farben natürlich ziemlich „knallig“ dar. Die maximale Helligkeit hat mir im Test persönlich ausgereicht. Gegen eine direkte Sonneneinstrahlung kommt es dann aber doch nicht an. Die Oberfläche ist gegen Kratzer geschützt, spiegelt dafür aber auch leicht.

Multimedia

Bei den Kameras macht der Hersteller hingegen keine Experimente. Vorne löst die Kamera mit 5 Megapixel auf, hinten bietet die Kamera 13 Megapixel. Das geht voll in Ordnung. Der Sensor stammt dabei aus dem Hause Sony und hat keinen Platz im dünnen Gehäuse gefunden. Er steht einige Millimeter hervor und verhindert so einen wackelfreie Auflage. Das bemerkt man aber wirklich nur, wenn das Oppo R5 auf den Schreibtisch liegt. Die Kamera selber nutzt ein paar witzige Features. Oppo bietet nämlich neben den üblichen Optionen, wie Weissabgleich und Co auch einen Ultra-HD-Modus (eine Kombination von mehreren Bildern zu einer 50-Megapixel-Aufnahme), einen Nachtsicht-Modus und etliche Echtzeitfilter. Die Bilder kann man auf Wunsch auch im RAW-Format ablegen. Die Kameraqualität könnt ihr anhand der Testbilder des Oppo R5 selber beurteilen:

Campics Oppo R5 Campics Oppo R5

Videos nimmt die Kamera übrigens in FullHD in guter Qualität und ausreichd lautem Ton auf. Der Lautsprecher befindet sich beim Oppo R5 auf der Voderseite und liefert dort einen erstaunlich guten und lauten Klang. Über die Soundoption „MaxxAudio“ und „Dirac HD“ gibt das R5 auch über die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer einen bassstarken und sehr sauberen Klang ab. Dazu bietet es zahlreiche, auch selbst veränderbare Presets. So einen guten Sound findet man sonst nur bei Geräten aus dem Hause Apple, Sony oder Samsung. Bauartbedingt kann man normale Kopfhörer leider nicht so ohne weiteres an das R5 anschliessen. Das Gehäuse ist so flach, dass eine 3.5 mm Klinkenbuchse nicht mehr eingebaut werden konnte. Oppo liefert also einen MicroUSB auf 3.5 mm Klinkenadapter mit. Ohne diesen Adapter gibt es auch keinen Kopfhörersound.

Color OS 2.0.1i

OPPO R5 OPPO R5 OPPO R5

Beim Betriebssystem setzt Oppo wieder auf das Color OS 2.0.1i. Als Basis dient Android 4.4.4. Color OS verzichtet dabei auf einen App-Drawer. Eine ausgefeilte Gestensteuerung vereinfacht die Bedienung. So kann man einen Screenshot des OS durch eine einfache Wichgeste mit drei Fingern von oben nach unten auslösen. Wer die Lautsärke seines Musikplyer einstellen will, wischt dazu beispielsweise mit zwei Fingern hoch- oder runter. Daneben gibt es noch zahlreiche andere Gesten. Das funktioniert super schnell und nahezu verzögerungsfrei! Das Color OS kann man auch selber über Themes personalisieren. Neben den üblichen Apps aus dem Hause Google (Kalender, Hangouts, Play Store) kann man auch jeder App spezielle Rechte geben oder verwehren. Daneben findet man einen Gastmodus, Urlaubsmodus und eine App-Verschlüsselung mit Passwort.

OPPO R5 OPPO R5

Akku & Performance

Die Performance des Qualcomm Snapdragon 615 geht in Ordnung. Der Octa-Core-Prozessor mit seinen 1,5 GHz kann auf 2 Gigabyte Arbeitsspeicher zählen und kommt im AnTuTu-Benchmark damit auf 25.435 Zähler. Im Geekbench 3 schaffte r im Single-Core immerhin 656 Punkte und im Multi-Core 2.278 Zähler. Damit hält er sich in der Mittelklasse auf. Alle aktuellen Spiele laufen absolut flüssig. Allerdings entwickelt die CPU bereits nach kurzer Zeit eine enorme Hitzeentwicklung. Die ist dem enorm dünnen Gehäuse aus Metall zu verdanken. Der 16 Gigabyte große Speicher (etwa 11 GByte sind frei) kann leider nicht mit Speicherkarten erweitert werden. Das ist ärgerlich.

Die Sende- und Empfangsleistung ist auf einem hohen Niveau. LTE wird auch unterstützt, aber leider nicht in Band 20 (800 MHz). Über HSPA+ kam ich im Test auf knapp 20 mbit/s die Sekunde. Die Gesprächsqualität ist grundsolide, die maximale Lautstärke ging auch in Ordnung. Der feste eingebaute Akku leistet 2.000 mAh und hält bei Dauereinsatz (Internet, Telefon, MP3) etwa 5 1/2 Stunden durch. Zocker werden das Oppo R5 nach etwa 4 Stunden aufladen müssen. Die Schnellaufladung dauert dabei etwa 1 1/2 Stunden. Wer mal keinen Lademöglichkeit hat, der nutzt am besten den Energiesparmodus.
Schaut euch auch mein Videoreview des Oppo R5 an:

Fazit

8 Das Oppo R5 ist ohne Zweifel dünn. Es sieht gut aus, fühlt sich gut an. Leider hat Licht aber auch Schattenseiten und beim knapp 400 Euro teuren Oppo R5 ist da die hohe Wärmeentwicklung der durchschnittlich schnellen CPU, die fehlende Speichererweiterungsmöglichkeit und das hervorstehende Kameraobjektiv anzumerken. Auf der Habenseite hat man ein Gehäuse aus Metall und eben eine wundervolle Optik. Die Frage ist dann natürlich: will man das eine unter Verzeicht auf das andere? Eine wirklich schwierige Entscheidung. Infos und Support zum Oppo R5 gibt es beispielsweise auch in der Google+ Community, der Facebook Community und im deutschen OPPO Forum.

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Tags : ChinaOPPOReview
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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