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Samsung Galaxy Note 7 im Hands-On: Ein teurer Spaß!

Das Galaxy Note 5 hat Samsung ja nicht offiziell nach Deutschland gebracht, ein Note 6 gibt es nicht und weil es stark dem Galaxy S7 Edge ähnelt, kommt das neue Phablet mit Stifteingabe eben als Samsung Galaxy Note 7 auf den Markt. Das knapp 850 Euro teure Schmuckstück bietet dabei Technik vom Feinsten und ein echt gutes Handling. Und das bei 5,7 Zoll!

Samsung Galaxy Note 7: Design vom S7 Edge

Das Galaxy Note 7 bietet ein 5,7 Zoll großes AMOLED-Display mit 1.440 x 2.560 Pixel. Das kann nun auch HDR-Videos darstellen. Das Always-On-Display kann endlich Benachrichtigungen aller installierten Apps darstellen! Mit seinen Abmessungen geizt das Smartlet allerdings auch nicht. Bei 153,5 x 73,9 x 7,9 mm und einem Gewicht von etwa 170 Gramm ist es aber schon fast “klein”. Es liegt jedenfalls besser in der Hand als das S7 Edge und fühlt sich dünner an.

Das Gehäuse mit einem Rahmen aus Aluminium und einer Rückseite aus Glas ist nach IP68 zertifiziert und war MIT Stift. Der kann wieder auf der rechten Seite aus dem Gehäuse gezogen werden. Das klappt ähnlich wie beim Samsung Galaxy Note 5. Den 3.500 mAh starken Akku kann man hingegen nicht wechseln. Das Hands-on war für eine verlässliche Angabe zur Laufzeit auch noch zu kurz. Da der Akku – bei ansonsten ähnlicher Technik – aber knapp 100 mAh weniger leistet als beim S7 Edge dürfte die Laufzeit auch entsprechend kürzer sein.

Samsung Galaxy Note 7: Drei Farben stehen zur Wahl

Erhältlich ist das neue Flaggschiff aus dem Hause Samsung ab Ende August 2016 in Schwarz (Black Onyx), Silber (Silver Titanium), Blau (Coral Blue) und Gold. In Deutschland wird es das Galaxy Note 7 aber nicht in Gold geben. Leider sind Vorder- und Rückseite aus Corning Gorilla Glas 5. Warum leider? Weil es nicht so widerstandsfähig ist wie Corning Goriall Glas 4 . Zumindest was die Kratzfestigkeit betrifft. Auch wenn es Stürze aus bis zu 1.6 Meter überleben soll. Mein Sample war schon ziemlich mit Mikrokratzer übersät.

Galaxy Note 7: Der Stift erledigt hier die Arbeit

So ist es, der Meister ist mal wieder Herr über den Stift. In der neuen Version kann man mit ihm nicht nur Bereiche markieren und kopieren, zeichnen und Texte über Handschrift eingeben, sondern auch aus Videos einzelnen Frames kopieren. Über Samsung Notes kann man dann hemmungslos malen und seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das neue Benutzerinterface wurde nochmals entschlackt, kommt überwiegend in hellen Tönen daher und sieht in meinen Augen “blass” aus. Immerhin gibt aber noch die Personaliserung über die hübsch bunten Themen.

Konnektivität: LTE, Fingerabdruck- und Iris-Scanner

Der USB-Type-C-Port des Galaxy Note 7 bietet eine Datenübertragung im USB 3.1 Standard und ist damit verflucht schnell. Daneben stehen LTE, Bluetooth 4.2, NFC und WLAN in allen Bändern und Standards zur Auswahl.

Der interne Speicher wurde von 32 Gigabyte auf 64 Gigabyte aufgestockt. Adoptable Storage wird wie beim Galaxy S7 aber nicht unterstützt. Dafür kann man den Speicher problemlos über microSD-Karten um 256 GByte aufbohren. Der RAM beträgt hingegen “nur” vier Gigabyte, die CPU kennt man ebenfalls schon vom S7 Edge.

Neben dem Fingerabdrucksensor im Homebutton (übrigens auch nur mit Kunststoff beschichtet) gibt es nun auch einen Iris-Scanner Infrarot-Basis (IR). Der erkennt die Augen seiner Herrn in nur 0,22 Sekunden und das auch sehr zuverlässig. Zumindest dann, wenn der Abstand des Gesichts zum Sensor in etwa 10 Zentimeter beträgt.

Der Sensor selber kann nun aber auch zur Sicherung von Daten in den neuen “Secure Folder” genutzt werden. In Verbindung mit Samsung Knox bekomme ich also eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit für Daten wie Kreditkarte, Personalausweis, Facebook und Co. Selbst der Login bei Webseiten wie Paypal soll damit zukünftig möglich sein.

Fazit: (Noch) Zu teuer

Na klar, man bekommt eine Menge geboten. Aber mit 850 Euro (aktuell mit VR-Brille) muss man auch eine Menge Geld auf den Tisch legen. Der Preisverfall bei den Smartphones von Samsung ist zudem extrem stark. Wer aber etwas “schlauer” ist, der kann das neue Samsung Galaxy Note 7 schon jetzt für 699,95 Euro bei Samsung bestellen (Stichwort: Rabattcodes). Mehr dann im ausführlichen Test.

Tags : GalaxyHands-onNoteSamsung
Dirk

Der Author Dirk

Ich beschäftigte mich sich seit 1996 mit Smartphones, Smartwatches, Tablets und anderen Gadgets. In meiner knappen Freizeit quäle ich gerne meine Frau, Nachbarn und Freunde mit meinen E-Gitarren. Ich nenne es zwar "Musik", aber die meisten anderen bezeichnen es als "Krach". Abonniere doch einfach den RSS-Feed und folge mir auf Facebook, Google+ und Twitter. Wenn du Fragen oder Anregungen zum Thema Smartphones hast, dann schreib mir eine Nachricht.

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