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Honor

Aktuelle Tests zu Smartphones, Tablets und Smartwatches von Honor

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Honor 10 im Test: Top Smartphone für 399 Euro?

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9.1

Das Honor 10 kommt genau wie der Vorgänger, das Honor 9 in einem hochglänzenden Kleid daher. Technisch ist es ähnlich ausgestattet wie das teurere Huawei P20. Beim Honor 10 bekommen wir aber ein anderes Display (5,84 Zoll IPS in FHD+ in 19:9) aber auch eine Dual-Kamera (24/16 Megapixel). Irgendwo muss der Hersteller bei 399 Euro ja auch gespart haben. Lohnt sich der kauf dennoch?

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Honor 9 lite im Test: Oder lieber Huawei P Smart?

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8.9

Das Honor 9 lite entspricht technisch dem Huawei P Smart, was auch kein Wunder ist, denn schließlich arbeiten beide Firmen Hand in Hand. Das Honor 9 lite bietet daher ein 5,65 Zoll großes Full-HD+ Panel, wird von einem HiSilicon Kirin 959 mit 3 GByte RAM angefeuert und zeigt sich auf der Rückseite mit einer Dual-Kamera (13 / 2 Megapixel). Diese Kombination findet man übrigens nochmal auf der Vorderseite. Aber nun genug der Details und auf zum Testbericht.

Honor 9 lite: Metall und Glas

PSmart-9liteHuawei P Smart – Honor 9 lite

Rein optisch unterscheidet sich das Modell von Honor dann doch vom Huawei P Smart. Das Honor 9 lite wirkt schicker, vielleicht auch nur verspielter. Mit seinen Abmessungen von 151 x 71.9 mm x 7.6 mm ist es recht klein und dünn. Das Gewicht von rund 149 Gramm kann sogar als gering angesehen werden. Das Huawei P Smart ist mit 150,1 x 72,05 x 7,45 mm und 143 Gramm noch etwas kleiner geraten.

Das Honor 9 lite glänzt und spiegelt in der Sonne, was das Zeug hält.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Sowas muss man mögen, die Rückseite (Wahlweise in Schwarz, Blau oder Glacier Grey) zieht durch ihr 2.5 Glas und die darunter liegende nanooptische Folie Fettfinger und Kratzer natürlich magisch an. Gut, dass Honor gleich eine Schutzhülle mitliefert.

Honor_9_lite_16Viele finden den dort platzierten Fingerabdrucksensor auch unpraktisch. Leider ragt das Kameraobjektiv leicht aus dem Gehäuse hervor. Der Lautstärkeregler sowie den Ein-/Ausschalter findet man auf der rechten Seite des Rahmens.

Der Einschub für die beiden nanoSIM, bzw eine microSD und eine nanoSIM haben die Designer in die linken Rahmenseite eingefasst. Die Unterseite wird vom Mikrofon, dem Lautsprecher, einem Kopfhöreranschluss (3.5 mm Klinkenbuchse) und einem (veralteten) microUSB-Anschluss in Beschlag genommen. Auf der Oberseite gibt es beim Honor 9 lite übrigens keinen Infrarotsender zur Steuerung von Multimedia-Anlagen.

Display: 5,65 Zoll, 18:9 und 1.080 x 2.160 Pixel

Das 5,65 Zoll große LC-Display auf der Vorderseite löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf. Das LC-Display kommt genauso auch im Huawei P Smart zum Einsatz. Die Farbdarstellung ist gut, Rot überstrahlt nicht und auch der Kontrast geht in Ordnung. Bei den Schwarzwerten ist ein AMOLED zwar überlegen, aber auch hier gibt es kaum Klagen. Texte und Bilder wirken gestochen scharf. Kein Wunder bei den 428 ppi. Die maximale Helligkeit reicht für meinen Geschmack ebenfalls aus, die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel war gut. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man aber die manuelle Helligkeitseinstellung bemühen. Die Automatik geht da zu sparsam ans Werk. Das Display selber ist allerdings nicht durch eine spezielle Beschichtung gegen Fingerabdrücke geschützt, so sieht es sehr schnell schmierig aus.

Der kapazitive Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite funktionierte im Test zuverlässig.

Damit kann man aber nicht nur sein Smartphone zuverlässig entsperren, sondern auch noch ein paar zusätzliche Funktionen nutzen. So kann man durch einen Fingerwisch beispielsweise auch die Statusleiste nach unten scrollen. Neben den beiden Frontkameras bietet das Honor 9 lite auch eine kleine Benachrichtigungs-LED für entgangene Anrufe bzw. Nachrichten.

Emotion UI 8: Android 8 wird bunter

Emotion UI 8 nennt sich die Benutzeroberfläche aus dem Hause Honor/Huawei auf der Basis von Android 8.0. Sie verzichtet ab Werk zwar auf einen App-Drawer, wer ihn aber partout haben will, der finden in den Einstellungen auch eine Option für die (Re)Aktivierung 😀

Grundsätzlich werden alle Icons (Apps) auf den unterschiedlichen Homescreens verteilt. Auf Wunsch kann man die Icons auch in Ordner sortieren. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Das nennt sich treffenderweise „Navigationsleiste“. Die kann man in den Einstellungen dann auch anpassen und die Icons so umsortieren.

Den Home-Button mit eingebautem Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite kann man zudem als eine Art “Touchpad” nutzen. So kann ich durch Wischgesten über den Sensor das Betriebssystem steuern. Dann werden die Softkeys komplett ausgeblendet. Fingerabdrücke (bis zu 5) unterscheidet der Sensor sehr zuverlässig voneinander.

Zieht man die Statusleiste am oberen Rand nach unten, dann findet man neben den üblichen Verknüpfungen (WLAN, Flugmodus, SIM, etc.) auch eine Timeline mit den zuletzt durchgeführten Aktionen. Screenshots kann man zum Beispiel auch durch klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display auslösen. Das Scroll-Shot-Feature macht Screenhots von Inhalten, die mehrere Bildschirmseiten lang sein.

Alles in allem ist das EMUI eine durchdachte und über Themen auch grafisch anpassbare Oberfläche. Puristen werden damit aber nur schlecht klarkommen.

Wer mit zwei Fingerknöcheln auf einmal auf das Display klopft, startet das Screen Recording: der Inhalt des Screens wird dann als Video abgespeichert. Das Dateisystem wurde bei EMUI 8 umgestellt, so dass eine Fragmentierung verhindert wird. Eine sinnvolle Einhandbedienung ist hinzugekommen. Die Firmware ist kommt mit den Google Sicherheitspatches vom 1. Januar 2018, installiert ab Werk aber eine Menge Bloatware in Form von Spielen wie Puzzle Pets, Kingoms, Dragon Mania und Apps wie booking.com oder eBay. Die Apps lassen sich aber glücklicherweise löschen. Durch diese Art von Quersubventionierund kommt man eben auch auf einen günstigen Preis. Dadurch stehen ab Werk erst einmal “nur” 23 Gbyte zur freien Verfügung.

Performance & Akku: 8 Kerne und 3.000 mAh

Honor_9_lite_18Bei der CPU setzt das Honor 9 lite auf den HiSilicon Kirin 959 des Huawei Mate 10 lite, Huawei nova 2 oder Huawei P Smart. Der Chipsatz kommt im aktuellen AnTuTu auf rund 88.000 Punkte. Im Geekbench 4 kommt er auf 933 Punkte im Single-Core und 3.683 im Multi-Core durch. Alle getesteten Spiele (Asphalt Extreme, Modern Combat 5) liefen damit ruckelfrei und auch das EMUI zeigte kaum Ruckler.

Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mAh und hielt bei halber Display-Helligkeit im PC Mark Akkutest knapp 9 Stunden durch.

Normalnutzer, die nur ein paar Mails am Tag checken und Gespräche führen, schaffen also locker anderthalb Tage. Selbst Hardcore-Nutzer wie ich (zig E-Mails, Messengern und 2 Stunden Musik über Bluteooth) werden erst am Abend zum Ladegerät greifen müssen. Aufgeladen wird das Smartphone dann über das microUSB-Kabel. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden. Drahtlos klappt das leider nicht.

Multimedia: 13/2-Megapixel-Quad-Kamera

Honor_9_lite_11Quad-Kamera? Nunja, Vorder- und Rückseite sind mit einer Dual-Kamera mit jeweils 13 und 2 Megapixel ausgestattet. Qualitativ sollte man aber keine Wunder erwarten.  Natürlich berechnet die Kamera-App damit einen Bokeh-Effekt, der (leider nur virtuell) einer Blende von f/0,95 entspricht. In der Praxis erzeugt man diese Bilder mit verschwommenem Hintergrund zwar recht schnell, mitunter aber mit eher künstlicher Qualität. Die Frontkamera kann das beim Honor 9 lite auch. Die Kamera-App selebr bietet zahlreiche Eingriffsmöglichkeiten und Automatiken.

Die Bildqualität geht daher bei ausreichend Licht auch voll in Ordnung.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kommt die Kamera (Blende f/2.2) dann aber schnell an ihre Grenzen.

Konnektivität & Sound: Ist alles ok

Unterwegs kann ich über HSPA+ oder eben auch per LTE in der Cat 6 bzw. WLAN 802.11 b/g/n (nur 2.4 GHz) im Internet surfen. Das klappte im Test völlig problemlos. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 71 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.2 LE und NFC übertragen. Die Sprachqualität des ist gut, meine Gesprächspartner tönen klar und deutlich aus dem Hörer.  Das Huawei P 9 lite unterstützt dabei die Erweiterung des internen Speichers über microSD-Karten (bis 400 GByte) und USB-OTG. Der SAR-Wert ist mit 1,38 W/kg (am Kopf/Körper) recht hoch!

Der Musikplayer aus dem Hause Honor zeigt den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das Smartphone liefert — mit guten Kopfhörern (gehören überhaupt nicht zum Lieferumfang) — einen vernünftigen Sound. Der eingebaute Lautsprecher auf der Unterseite klingt hingegen etwas dünn.

Fazit: Mehr Smartphone braucht man nicht?

Das Honor 9 lite kostet (zum Testzeitpunkt) rund 211 Euro und bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.  Zumindest dann, wenn man auf WLAN im 5-GHz-Band verzichten kann und die nervige Bloatware direkt deinstalliert. Die hochglänzende Rückseite ist dabei Geschmackssache, die technische Ausstattung mit 6-Zoll-FHD+ und HiSilicon Kirin 659 aber mehr als ausreichend. Das trifft dann aber auch auf das günstigere Xiaomi Redmi 5 Plus zu. Da nervt mich aber die Garantieproblematik.

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Honor View 10 im Test: Ein günstigeres Mate 10 Pro?

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9.3

Das Honor View 10 kostet als Nachfolger des Honor 9 zum Testzeitpunkt 499 Euro. Dafür bekommt man fast die gleiche Ausstattung wie beim deutlich teureren Huawei Mate 10 Pro. Kein Wunder, Huawei und Honor teilen sich ja auch alles 😀 So bietet das View 10 ein 6-Zoll-FHD-Display, einen Kirin 970 mit 6 GByte RAM, 128 GByte Speicher UND microSD. Dazu noch eine Dual-Kamera mit 20/12 Megapixel. Aber lohnt sich die Differenz zum Huawei Mate 10 Pro nicht trotzdem?

Honor View 10: Viel Metall aber kein Unibody

Honor_View10_12Während das Honor 9 noch mit mit viel Glas in der Sonne “glänzen” konnte, kommt das neu View 10 mit einer Rückseite aus metall, aber keinem Unibody-Design daher. Wer genau hinsieht, bemerkt den minimalen Spalt zwischen Metallrahmen und Rückseite. vermutlich deswegen ist das Gehäuse auch weder staub- noch wasserdicht. Zumindest nicht offiziell.

Das Mate 10 Pro glänzt und spiegelt, das View 10 stumpft ab.

Huawei liefert übrigens trotzdem eine transparente Schutzhülle aus TPU mit. Die schützt gegen Kratzer und gegen Fingerabdrücke auf dem Metall. Auf der rechten Seite findet man den Ein-/Ausschalter sowie einen Drücker für die Lautstärke. Auf der linken Seite den Einschub für zwei nano-SIM bzw. eine nano-SIM und eine Speicherweiterung per microSD.

Die beiden Kameraoptiken auf der Rückseite ragen sehr stark aus dem Gehäuse hervor, ähnlich wie beim Honor 7x. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Vorderseite, unterhalb des Displays. Die Unterseite ziert  ein USB-Typ-C-Anschluss (USB 2.0) sowie ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Hier findet man auch – im Gegensatz zum Mate 10 Pro – eine normale 3.5 mm Klinkenbuchse?

Display: 6 Zoll und Full-HD+

Honor_View10_11Das 6 Zoll große Display auf der Vorderseite kommt im trendigen 18:9-Format. Damit wird das Smartphone zwar schmaler, die Auflösung von 1.080 x 2.160 Pixel (403 ppi) selbst ist aber zum Beispiel bei Filmen nicht der Weisheit letzter Schluss (Stichwort Balken). In den Einstellungen kann ich die Auflösung auch weiter reduzieren um so zum Beispiel Strom zu sparen. Hier kann ich auch die Farbdarstellung etwas “lebendiger” einstellen.

Das IPS-Display gibt die Farben etwas weniger leuchtend wieder, als das AMOLED des Mate 10 Pro.

Und auch Kontrast und Schwarzwerte sind natürlich schwächer. Das anzuklagen wäre aber extrem kleinlich. Texte und Bilder wirken gestochen scharf und die maximale Helligkeit reicht für meinen Geschmack ebenfalls aus. Die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel war gut, aber trotzdem schlechter als beim teureren Mate 10 Pro.

Emotion UI 8: Android 8 in bunt

Emotion UI 8 nennt sich die Benutzeroberfläche aus dem Hause Honor/Huawei auf der Basis von Android 8.0. Sie verzichtet ab Werk zwar auf einen App-Drawer, wer ihn aber partout haben will, der finden in den Einstellungen auch eine Option für die (Re)Aktivierung 😀

So werden zunächst alle Icons (Apps) auf den unterschiedlichen Homescreens verteilt. Auf Wunsch kann man die Icons auch in Ordner sortieren. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Das nennt sich treffenderweise „Navigationsleiste“. Die kann man in den Einstellungen dann auch anpassen und die Icons so umsortieren.

Den Home-Button mit eingebautem Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite kann man zudem als eine Art “Touchpad” nutzen. So kann ich durch Wischgesten über den Sensor das Betriebssystem steuern. Dann werden die Softkeys komplett ausgeblendet. Fingerabdrücke (bis zu 5) unterscheidet der Sensor sehr zuverlässig voneinander. In meinem Videoreview des Honor View 10 auf YouTube kann man auch das EMUI 8 im Einsatz sehen:

Um das Video sehen zu können, musst du erst den YouTube Datenschutzrichtlinien zustimmen. Nachdem du diese akzeptiert hast, kannst du den Inhalt von YouTube aufrufen. Die Angebote von YouTube werden nicht auf mobile-reviews.de gehostet.

YouTube Datenschutzrichtlinien

Wenn Du den Datenschutzrichtlinien zustimmst, wird deine Wahl für die Zukunft gespeichert.

Zieht man die Statusleiste am oberen Rand nach unten, dann findet man neben den üblichen Verknüpfungen (WLAN, Flugmodus, SIM, etc.) auch eine Timeline mit den zuletzt durchgeführten Aktionen. Screenshots kann man zum Beispiel auch durch klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display auslösen. Das Scroll-Shot-Feature macht Screenhots von Inhalten, die mehrere Bildschirmseiten lang sein. Wer mit zwei Fingerknöcheln auf einmal auf das Display klopft, startet das Screen Recording: der Inhalt des Screens wird dann als Video abgespeichert.

Das Dateisystem wurde bei EMUI 8 umgestellt, so dass eine Fragmentierung verhindert wird. Eine sinnvolle Einhandbedienung ist hinzugekommen.

Der vom Huawei Mate 10 Pro bekannte Desktopersatz “Huawei Easy Projection”  steht beim View 10 nicht zur Verfügung.

Alles in allem ist das EMUI eine durchdachte und über Themen auch grafisch anpassbare Oberfläche. Puristen werden damit aber nur schlecht klarkommen.

Performance & Akku: Wirklich Klasse

Bei der CPU setzt das Honor View 10 auf den neuen Kirin 970 sowie 6 GByte Arbeitsspeicher. Der Chipsatz mit seiner neuronalen Einheit für die KI wird vom Snapdragon 835 bzw. Exynos 8895 des Galaxy S8 übertrumpft. Vom Apple A11 will ich gar nicht erst reden. Im Geekbench 4 kommt er auf 1.904 Punkte im Single-Core und 6.756 im Multi-Core .

Alle getesteten Spiele (Asphalt Extreme, Modern Combat 5) liefen damit natürlich ruckelfrei und auch das EMUI selber hatte keine auffälligen Ruckler. Mitunter reagiert das RAM-Management aber ziemlich unwirsch und kickt Apps rigoros aus dem Speicher. Unschön und unnötig bei 6 GByte RAM!

Android 8_View_10_14Der fest eingebaute Akku leistet 3.750 mAh und hielt im Akkutest knapp 11 Stunden durch. Normalnutzer, die nur ein paar Mails am Tag checken und Gespräche führen, schaffen also etwa zwei Tage. Selbst Hardcore-Nutzer wie ich (zig E-Mails, WhatsApp und 2 Stunden Musik über Bluteooth) werden erst am Abend zum Ladegerät greifen müssen, aber auch nur, um den nächsten Tag ohne “Ladehemmungen” zu überleben. Aufgeladen wird das Smartphone dann über ein USB-Typ-C-Kabel. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden. Aber schon nach 30 Minuten habe ich genügend Energie für einen Arbeitstag.

Was die eingebaute “KI” des SoC betrifft: Huawei nutzt sie zum Beispiel zur Übersetzung von Texten und Ermittlung von Bildinhalten in der Kamera-App. Die Texterkennung funktioniert mit Hilfe des Microsoft Translators und ist durchaus nützlich. Man benötigt zwar keinen Internetzugang, die Übersetzung ist aber nicht in Echtzeit möglich. Bei Fotos blendet das System die Übersetzung der entsprechenden Wörter ein. Je nach Textlänge und Sprache kann das etwas dauern. Kleine Notiz am Rande: aktuelle Smartphones übersetzen mit Hilfe der frei verfügbaren Apps auch nicht langsamer 😀 Die “KI” scheint mir daher eher für das Marketing hilfreich.

Leider liefert Honor das View 10 mit einer Menge Bloatware aus.

Apps wie von Booking.com kann man nicht einmal mehr deinstallieren. Bei vielen anderen Apps habe ich bei der Einrichtung zumindest noch eine Wahlmöglichkeit. Die vorinstallierten Spiele aus dem Hause Gameloft kann ich später dann löschen. Trotzdem scheint der Hersteller hier ein paar Einnahmen generiert zu haben, um den günstigeren Preis des View 10 zu ermöglichen.

Multimedia: 20/12-Megapixel-Dual-Kamera

Mit Hilfe der “KI” erkennt die Kamera bestimmte Motive selbstständig und optimiert dann die entsprechenden Einstellungen bzw. Automatiken.

Das Honor View 10 nutzt eine ähnliche Dual-Kamera wie das Mate 10 Pro.

Allerdings “nur” mit einer Blende f/1.8. Damit ist die Optik nicht ganz so “lichtstark” wie beim teureren “Bruder”. Die gesamte Technik bzw. das Knowhow stammt auch nicht aus dem Hause Leica. Das sieht man dann zum Beispiel bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen:

Campics Huawei Mate 10 Pro Campics Honor View 10

Mate 10 Pro – Honor View 10

Die Kamera-App selber kennt man aber schon von anderen Huawei/Honor-Smartphones. Der Dual-Lens-Hybrid-Zoom (zweifache Zoom) funktioniert zwar ohne “Verluste”, da die Details der Aufnahme dann aus den 20 Megapixel extrahiert und auf 12 Megapixel runtergerechnet werden, sinnvoll ist das aber nur selten.
Mate 10 Pro vs. View 10

Der 12-Megapixel-Sensor ist für die Farben (RGB-Infos) zuständig und auch optisch Stabilisiert. Die Honor-Software kombiniert die beiden Kameraaufnahmen zu einem Gesamtbild. Entweder mit 20 Megapixel ohne Zoom, oder eben mit 12 Megapixel und der Möglichkeit des zweifachen Hybrid-Zooms. Gut Gefallen hat mir auch der Monochrom-Modus des 20-Megapixel-Sesnors mit seinen hohen Kontrasten. Die daraus resultierenden Schwarz-Weiss-Aufnahmen bestechen durch Schärfe und Detailfülle. Das Hybrid-System aus Laser-, Tiefen-, Kontrast- und Phasenvergleichs-Autofokus reagiert schnell und präzise.

Neben den üblichen Spielereien wie HDR-Modus, Panorma-Modus und einer Bildverschönerung, mit teilweise extrem künstlich wirkenden Ergebnissen, bietet das Huawei Mate 10 auch nette Licht-Spielereien bei Dunkelheit. Zahlreiche Nachtmodi vereinfachen und verschönern die Aufnahmen bei Dunkelheit. So kann man beispielsweise „Bilder“ in die Nacht zeichnen (Lichtmalerei). Man nehme eine Lichtquelle und male fröhlich in der Luft herum. Die Kamera berechnet dabei automatisch die passende Verschlusszeit und den ISO-Wert. Das klappt wegen der langen Belichtungszeit aber nur mit einem Stativ. So kann man beispielsweise auch die Lampen von Autos in eine Art Lichtschlange verwandeln.

Zusätzlich stehen noch 3D-Modi (Panorama, Creator) und verschiedene andere Filter und Effekte zur Auswahl. Wer wirklich alles aus der Kamera rausholen will, sollte zum Pro-Modus greifen. Hier kann man die – mitunter etwas oberflächliche Automatik – aushebeln und erhält Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen (ISO, Weißabgleich, Fokus, etc.).

Im Portrait-Modus kann ich über eine „Große Blende“ eine Art Tiefenschärfe-Effekt erzeugen der im Gegensatz zu echten Kameras aber softwarebasiert ist. Dabei kann man Fokus im Nachhinein ändern oder eine größere oder eine kleinere Blendenöffnung wählen. Wer Fans von diesem Bokeh-Effekte ist, der kommt hier voll auf seine Kosten. Mit echten Kameras kann er aber nicht mithalten. Die neue KI sorgt hier – genauso wie bei der Erkennung bestimmter Szenen – für bessere, weil natürlich wirkende Resultate. Im Profi-Modus bietet die Kamera-App viele Einstellungsmöglichkeiten, auch RAW-Fotos kann man dann abspeichern.

Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 8 Megapixel auf und sorgt für exzellente Selfies, Wefies und Co. Die Qualität der Kamera finde ich insgesamt sehr gut, aber eine richtige Leica könnte mehr. Dennoch ist das hier einer der besten Kameras auf dem Markt.

Konnektivität & Sound: Ist alles ok

Unterwegs kann ich über HSPA+ oder eben auch per LTE bzw. WLAN 802.11 /a/g/n/ac (2.4/5 GHz)mit bis zu 1,2 GBit/s im Internet surfen. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 89 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth LE und NFC übertragen. Die Sprachqualität des View 10 war dabei gut, meine Gesprächspartner tönen klar und deutlich aus dem Hörer. Das View 10 unterstützt dabei auch die Erweiterung des internen Speichers über microSD-Karten (bis 200 GByte). Das klappt auch per USB-OTG. Vom internen Speicher mit seinen 128 GByte stehen rund 110 GByte zur freien Verfügung. Der durchschnittliche GPS-Fix war nach rund 5 Sekunden erledigt.

Der SAR-Wert ist mit 0,99 W/kg (am Kopf/Körper) höher als beim Mate 10 Pro!

Der Musikplayer aus dem Hause Honor zeigt den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das View 10 liefert — mit guten Kopfhörern — einen vernünftigen Sound. Der eingebaute Lautsprecher auf der Unterseite klingt hingegen etwas dünn. Im direkten Vergleich mit den aktuellen Xperia-Modellen, dem Samsung S8 oder dem Apple iPhone 8 ist der Klang aber nicht ganz so lebendig, voll und klar. Equalizer-Presets sorgen für die richtige “Stimmung”.

Fazit: Honor View 10

Das Honor View 10 kostet zum Testzeitpunkt (bei Cyberport) 499 Euro und ist damit offiziell 300 Euro günstiger als das Huawei Mate 10 Pro. Der Unterschied beim Straßenpreis reduziert sich dann aber auf Cyberportrund 150 Euro. Das IPS-Panel in FHD+ hat mir beim View 10 gut gefallen. Die Dual-Kamera ohne optische Bildstabilisierung und Leica-Technik macht wirklich gute Aufnahmen, kann sich aber gerade bei Dunkelheit nicht mit dem Mate 10 Pro messen. Der Kirin 970 SoC ist schnell, die “KI” aber eher Spielerei. Das View 10 ist damit ein tolles, aber in meinen Augen auch kein besonderes Smartphone. Alternativ wäre man zum Beispiel auch beim OnePlus 5T gut aufgehoben.

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Honor 9 im Test: Mischung aus Honor 8 und Huawei P10

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9.1

Das Honor 9 entspricht technisch fast dem Huwei P10. Kein Wunder, denn beide Firmen nutzen die gleichen Ressourcen. Optisch folgt das neue Honor 9 aber eher der Formensprache seines knapp 1 Jahr alten Vorgängers. Es besteht – wie das Honor 8 – überwiegend aus Glas. Mit all seine Vor- und Nachteilen. Technisch orientiert es sich hingegen klar am Huawei P10. So nutzt ein 5,15 Zoll großes Full-HD-Display, wird von einem HiSilicon Kirin 960 und 4 GByte RAM angefeuert und bietet einen Dual-Kamera mit 12 und 20 Megapixel. Das Honor 9 muss allerdings ohne optischen Bildstabilisator und auch ohne den Leica Schriftzug samt dem dahinterliegenden Knowhow auskommen. In der Realität merkt man das allerdings kaum. Wie sich das knapp 425 Euro teure Honor 9 im Test geschlagen hat, erfahrt ihr jetzt.

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Honor Magic im Test: Nur in China magisch

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8.7

Das Honor Magic ist nur in China verfügbar, auch wenn das hierzulande wichtige LTE Band 20 unterstützt wird und die Englisch als mögliche Sprache vorhanden ist. Das knapp 550 Euro teure Smartphone nutzt als Betriebssystem allerdings eine Eigenentwicklung namens “Honor Magic Live OS”. Wie sich das edle Smartphone so geschlagen hat, erfahrt ihr im folgenden Test des Honor Magic.

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honor 8 Pro im Test: Ein günstiges Flaggschiff?

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9.4

Das honor 8 Pro wurde am 05.04.17 in Berlin sowohl im Rahmen eines virtuellen Events, als auch “in echt” vorgestellt. Beim honor 8 Pro handelt es sich um das – in China seit Wochen erhältliche – honor V9, hierzulande aber mit Unterstützung für LTE im Band 20! Das neue Flaggschiff von honor ist ein echter Handschmeichler und für knapp 550 Euro bietet es fast die gleiche, hochwertige Technik wie das Huawei P10 Plus. Neugierig geworden? Dann auf zum Test …

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Honor 6X Smartphone im Test: Mit Dual-Kamera für unter 250 Euro

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8.4

Gestern wurde auf der CES 2017 bekanntgegeben, dass das Honor 6X ab sofort auch in Deutschland verfügbar ist. Leider hat sich der Preis von knapp 140 Euro (in China) auf hierzulande 249 Euro erhöht. Technisch ist das Smartphone aber immer noch unverändert. Na ja, bis auf die Unterstützung für LTE in allen Bändern. Für sein Geld bekommt man ein Smartphone mit einem Kirin 655 Prozessor und 3 GByte Arbeitsspeicher, 5,5 Zoll großem Full-HD-Display sowie einer 12-Megapixel-Dual-Kamera samt Fingerabdrucksensor. Lohnt sich die Anschaffung?

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Huawei Honor 8 im Test: 399 Euro für ein feines Smartphone

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9

Seit heute morgen kann man das neue Honor 8 auch im europäischen Onlineshop Vmall.eu von Honor bestellen. Die Auslieferung des knapp 400 Euro teuren Smartphone erfolgt angeblich innerhalb eines Tages (so der Hersteller). Der Nachfolger des Honor 7 kommt mit einem Fingerabdrucksensor, einer 12-Megapixel-Dual-Kamera und bietet ein Gehäuse aus Metall und Glas. Das Highlight ist daber sicher die – in China seit langer Zeit nahezu ausverkaufte – blaue Version. Mehr im Test.

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Honor 5c im Test: Viel Smartphone für 200 Euro?

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Das Honor 5c bietet für knapp 200 Euro ein 5,2 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung. Im schlichten Metallgehäuse findet man neben der CPU vom Typ HiSilicon Kirin 650 mit acht Kernen auch noch 2 GByte RAM sowie 16 GByte Speicherplatz. Der Fingerabdrucksensor der China-Variante wurde hierzulande übrigens gestrichen, angeblich wegen der fehlenden Nachfrage … Werfen wir einen Blick auf den Rest!

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