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HTC

Aktuelle Tests zu Smartphones, Tablets und Smartwatches von HTC

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HTC U12 Plus im Test: Fast perfektes Smartphone

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9.3

Das HTC U12+ bietet technisch und optisch so einiges. Ein 6 Zoll Display in QHD+, vier Kameras, ein Snapdragon 845, 6 GByte RAM und 64 GByte Speicher. Eingekleidet wurde es in ein edles Gehäuse aus Glas und Aluminium samt IP68-Zertifizierung. Mit einer UVP von rund 800 Euro richtet es sich aber an die etwas betuchtere Kundschaft. Lohnt sich die Investition?

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HTC U11 Plus Test: Lohnt sich der Kauf des Upgrades?

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9.3

HTC U11 Plus wurde zwar schon Ende 2017 vorgestellt, ist aber erst seit kurzem wirklich flächendeckend verfügbar. Mit einem Preisschild von rund 750 Euro (z.B. bei Cyberport.de) bekommt man ein 6 Zoll großes Display mit 1.440 x 2.880 Pixel, einen Snapdragon 835, 6 GByte RAM, 128 GByte Speicher und eine 12-Megapixel-Kamera. Eingekleidet im schicken “Translucent Oil” genannten (schwarzen) Gehäuse muss es sich nun im Test behaupten.

Design: Flüssiges Glas?

Das HTC U11 Plus kommt mit einem Liquid-Surface-Design und unterscheidet sich optisch kaum vom HTC U11. Die Rückseite in “Translucent Oil” ist transparent und gibt Teile der Rückseite – wie die NFC-Spule – preis. Der Rahmen aus Aluminium ist beim U11 Plus etwas breiter ausgefallen, wirkt dadurch aber auch robuster. Mit seinen Abmessungen von 158.5 x 74.9 x 8.5mm und einem Gewicht von 188 Gramm hat der Hersteller HTC ordentlich viel Material verbaut.

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Wer Fingerabdrücke und/oder Kratzer vermeiden will, sollte das Schmuckstück nur mit Handschuhen tragen bzw. die mitgeliefert Schutzhülle aus transparentem Kunststoff anbringen. Die wird zwar erst einmal den Glanz erhalten, schleichen sich aber härtere Staubkörner oder Sand hinein, dann wirkt sie wie Sandpapier.

Die Front des Smartphones wird vom 6 Zoll großen Display mit seinen 1.440 x 2.880 Pixel in Beschlag genommen. Um Platz zu sparen, kommt es im neuen 18:9-Forat daher. Die Ränder ober- und unterhalb des Displays sind immer noch recht dick, links und rechts sind sie hingegen erfreulich klein geraten.

HTC_U11_Plus_15Das Corning® Gorilla® Glass 5 des Displays ist zu den Rändern hin leicht abgerundet. Auf der rechten Seite des Metallrahmens findet man den geriffelten Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärktasten. Auf der Unterseite kommt ein USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.1) sowie einer der beiden Lautsprecher (der andere befindet sich in der Ohrmuschel) und zwei Mikrofone zum Vorschein. Die anderen beiden befinden sich auf der Ober- und Rückseite. Eine 3.5 mm Klinkenbuchse findet man allerdings NICHT. Der Sound der mitgelieferten Kopfhörer wird (per Adapter) über den USB-Typ-C-Port ausgegeben, alternativ steht Bluetooth zur Verfügung! Wer normale Kopfhörer nutzen möchte, der muss den mitgelieferten Adapter mit seinem eingebauten DAC nutzen. Normale Adapter scheinen mit dem HTC U11 Plus nicht zu funktionieren. Also schön aufpassen auf das gute Stück.

Das Gehäuse des HTC U11 Plus ist nach IP68 zertifiziert und somit in gewissem Rahmen wasser- und staubdicht (Frischwasser unter 1,5 Metern für bis zu 30 Minuten). Der Home-Button auf der Rückseite ist eine Sensortaste. Auf der Vorderseite gibt es keine echten Tasten, die Bedienung erfolgt ausschließlich über Softwarekeys.

Display: 6 Zoll in 18:9 und mit DCI-P3

HTC_U11_Plus_33Das Display mit seinen 6 Zoll und einer Auflösung von 1.440 x 2.880 Pixel kommt im neuen 18:9-Format daher. Die Farben werden naturgetreu abgebildet, HDR10 wird per Softwareupdate unterstützt und auch der erweiterte Farbraum nach DCI-P3 ist vorhanden. Aufgrund des oft fehlenden Filmmaterials ist man aktuell aber auf Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime angewiesen. Dann sehen die Filme und Serien auf dem neuen Display aber schon sehr beeindruckend aus. Die Ausleuchtung am unteren Rand des Displays könnte etwas gleichmässiger sein und auch die maximale Helligkeit hätte einen Tick höher ausfallen dürfen.

Android 8 und HTC Sense: Muss man mögen

HTC setzt beim U11 Plus auf Android 8 Oreo sowie die hauseigene Benutzeroberfläche namens HTC Sense 8. Bei den eigenen Apps hält sich HTC deutlich zurück. In erster Linie setzt man auf die Standard-Apps aus dem Hause Google. Bei der Kamera-App hat sich HTC aber zu keinem Kompromiss hinreißen lassen und nutzt eine Eigenentwicklung. Ebenfalls hinzugekommen ist die „Boost+“ genannte App die sich um das Speichermanagement und Dateileichen kümmert.Bei der Tastatur setzt HTC auf TouchPal.

Im Gegensatz zum Now oder Pixel-Launcher kann man beim Launcher des HTC U11 Plus zusätzlich die Icons und Hintergrundbilder über Themen ändern. Eine Sortierung der App-Icons ist nach vielen unterschiedlichen Kriterien möglich. Es gibt nun auch eine Einhandmodus, mit dessen Hilfe man Icons in einem kreisförmigen Bogen und in zwei Reihen anordnen kann. So spart man sich den App-Drawer.

Natürlich findet man auf dem Homescreen durch eine Wischgeste nach rechts wieder die personalisierbare Nachrichtenübersicht “Highlights”. Der Dienst erfolgt über die App “News Republic”, kann aber deaktiviert werden. Wie bei anderen HTC und dem Google Pixel 2 XL kann man bestimmte Funktionen auch druch Druck auf die Rahmenkante auslösen: nettes Gimmick. Der HTC Companion ist neben Alexa, dem Googlr Aissistant oder Siri einer der schlechteren Assistenten.

Performance & Akku: 2,45 GHz und 3.930 mAh

HTC hat sich für den aktuellen Snapdragon 835 entschieden. Diese wird nur mit 2,45 GHz angetrieben und kann auf 6 Gbyte RAM zurückgreifen. An die (leider oft geschummelte) Leistung eines OnePlus 5T kommt das HTC U11 Plus nicht heran. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark reicht es trotzdem für 173.105 Punkte und auch im Geekbench 4 kommt der SoC auf 1.934 Punkte im Single-Core und 6.645 Punkte im Multi-Core. Das HTC U11 Plus ist frei von Rucklern und reagiert super fix auf alle Eingaben.

Der interne Akku leistet 3.930 mAh und kann nicht selbst gewechselt werden. Durch das hochauflösende Display sowie der schnellen CPU kommt man auf eine Laufzeit zwischen knapp 7:30 Stunden (Dauernutzung höchste Helligkeit) und etwa anderthalb Tagen (E-Mails checken, 1 1/2 Stunden Musik pro Tag). Das ist echt kein schlechter Wer und dank der Schnellladetechnik Qualcomms Quick Charge 3.0 bzw. USB Power Delivery ist der Akku auch in knapp 90 Minuten voll aufgeladen. Drahtlos klappt das leider nicht.

Konnektivität & Sound: LTE Cat 16 und das volle Programm

LTE wird theoretisch in Cat 16 bis bis zu 1 GB/s angeboten. In der Praxis kann man sich schon über rund 90 mbits/s freuen, wenn überhaupt vielleicht mal 500 mbit/s. Die Sprachqualität des HTC U11 Plus ist wirklich gut, kein nennenswertes Rauschen. Hier spürt man die “Kraft” der vier Mikrofone. Die Sende-/ und Empfangsqualität ist hingegen nicht ganz ohne Mängel. Die Empfangsleistung im Netz der Telekom war schlechter als bei meinem Galaxy S8, der Wechsel zwischen LTE/UMTS/GSM dauert etwas länger und wurde viel früher initiiert. Die Inhalte des Smartphones kann man über Bluetooth 5 und USB-Typ-C (3.1) auf den PC und über AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast an seine Multimedia-Anlage übertragen. Selbst Display-Port wird angeboten.

HTC_U11_Plus_27Der interne Speicher (128 GByte) kann per microSD-Karten erweitert werden. Zumindest dann, wenn man auf die zweite nanoSIM verzichten mag. Dual-SIM UND Speichererweiterung ist nicht vorgesehen. Aktuell sind rund 112 GByte Speicher frei. An weiteren Schnittstellen stehen GPS (GLONASS & Baidou) zur Verfügung. Der Fingerabdrucksensor im Homebutton funktioniert absolut zuverlässig.

Boomsound kommt beim U11 Plus ebenfalls wieder zum Einsatz. Dabei dient der Lautsprecher in der Ohrmuschel als Hochtöner und der zweite Lautsprecher auf der Unterseite als Basslautsprecher. Das klingt schon ziemlich geil und laut. Die Audiowiedergabe über Kopfhörer erfolgt diesmal NUR über Bluetooth 5 und USB-Typ-C. HTC setzt dabei – ähnlich wie Samsung – auf eine Anpassung des Sounds per Audiomessung. USonic vermisst über ein kurzes Rauschen den Gehörgang und passt den Ton entsprechend an. Das geht deutlich schneller als bei Samsung und liefert ein wirklich überzeugendes Ergebnis. Die mitgelieferten Kopfhörer sind hier wirklich Spitzenklasse und bieten sogar aktives Noice Cancelling. daher auch die Stromversorgung über den USB-Port. Einen Adapter von USB-Typ-C auf Klinke liefert HTC mit. Der scheint auch einen speziellen DAC zu nutzen, andere Adapter funktionierten im Test leider nicht.

Kamera: HTC Ultrapixel die Dritte

HTC_U11_Plus_18Die Ultrapixel hat HTC nun auf die Version 3 gehievt. Die Kamera selber löst dabei mit maximal 12 Megapixel auf, die Pixelgröße beträgt 1,4 μm. Durch einen optischen Bildstabilisator sowie einer Blende von f/1.7 erreicht man eine gute Lichtempfindlichkeit. Im Notfall hilft noch ein Dual-Tone-LED. Der Autofokus nutzt dabei die Phasenerkennung. Die eigene Kamera-App bietet neben HDR auch eine Technik namens HDR-Boost. Hier werden dann bei schlechten Lichtverhältnissen drei Aufnahme in Folge gemacht und miteinander verglichen. Daraus entsteht dann ein Gesamtbild mit (etwas) weniger Bildrauschen. Ganz verhindern kann diese Technik es aber leider nicht. Im manuellen Modus entschädigt die Kamera dann aber wieder mit der Mögloichkeit zur Aufnahme von RAW-Dateien. Insgesamt handelt es sich um eine klasse Kamera, leider werden die Motive aber oft zu dunkel abgebildet.

HTC U11 Plus

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixel auf und bietet eine Blende f/2.0 sowie ein 85° Sichtfeld. So gelingen Selfies auch bei schlechtem Licht. Videos zeichnet das HTC U11 Plus in 4K und bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Auch eine Zeitlupe und einer Hyperlapse stehen zu Auswahl. Dank der vier Mikrofone, die man auch selbst auf die Audioquellen ausrichten kann, geht auch der Ton mehr voll in Ordnung.

Fazit: Gut aber zu teuer!

Das 749 Euro teure HTC U11 Plus sieht schick aus, die halbtransparente Rückseite glänzt und spiegelt in der Sonne. Über den Sinn oder CP-LogoRGB-rechtsUnsinn einer solchen Spiegelfläche kann man hingegen trefflich streiten. Die technische Ausstattung sowie die Performance gehen dafür voll in Ordnung: Die 12-Megapixel-Kamera braucht sich nicht hinter Konkurrenz zu verstecken. Das 6 Zoll große QHD-Display ist eine konsequente Weiterentwicklung, dem Trend folgend halt in 18:9. Der Preis ist mir persönlich – gerade im Vergleich zum HTC U11 mit seinen 480 Euro – etwas zu hoch. Ok, die UVP des ebenfalls guten Huawei Mate 10 Pro oder iPhone X ist auch deutlich zu hoch ausgefallen. Aber der Preis des HTC U11 Plus wird in den nächsten Wochen mit Sicherheit auch noch sinken.

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HTC U11 im Test: Drück mich hart!

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9.2

HTC U11, so nennt sich das neue Smartphone von HTC. Der Name erinnert mich erst einmal eine Fußballmannschaft, hätte man doch nur den bisherigen Codename “Ocean” übernommen. Technisch bietet das U11 aber eine Innovation: der Rahmen reagiert nämlich auf Druck. HTC nennt das Edge Sense. Das Design lehnt sich hingegen an die beiden bisherigen Modelle “U Play” und “U Ultra” an. Ansonsten gibt es Technik vom Feinsten, aber lohnt sich der Kauf?

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HTC U Ultra Test: Spielt HTC wieder in der Top-Liga?

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9.1

HTC hatte mit dem HTC 10 eigentlich ein tolles Smartphone vorgelegt. Leider ist es bei den Käufern aber nicht gut angekommen. Das Design war damals halt schon etwas älter. Mit zwei neuen Smartphones der U-Serie (Ultra & Play) will man dem Kunden nun was neues, attraktiveres bieten. Dabei stellt das HTC U Ultra klar das besser ausgestattete, aber mit knapp 750 Euro auch sehr teure Gesamtpaket dar. Ich würde sagen, auf in den Test …

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HTC 10 im Test: Die ersten Minuten sind entscheidend

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HTC hat am 12.04.16 sein neues Flaggschiff (HTC 10) vorgestellt und wagt damit einen Neuanfang, wenn man bei Smartphones überhaupt von sowas sprechen kann. Der Hersteller hat in der Vergangenheit zwar viele Modelle auf den Markt gebracht, der Erfolg und auch die Akzeptanz bei den Kunden ist in letzter Zeit aber übersichtlich ausgefallen. Mit dem HTC 10 (nicht M10) will man nun wieder mit der Konkurrenz mithalten. Und die hat zwischenzeitlich kein Nickerchen gehalten. Mit dem Samsung Galaxy S7, dem Huawei P9 und auch dem LG G5 stehen starke Mitbewerber in den Regalen. Von den deutlich günstigeren Underdogs aus China, wie beispielsweise dem Xiaomi Mi5 ganz zu schweigen.

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HTC One M8s im Test: Du kommst zu spät Bruder

OneM8s

Man kann der Firma HTC eines nicht vorwerfen: Verschwendung von Ressourcen. Jedenfalls nicht die der hauseigenen Designer. Mit dem One M8s stellt HTC nicht weniger als den dritten? Aufguss seines – zugegeben – formschönen HTC One vor. Das HTC One M9 ähnelt stark dem M8, das HTC One M8s sieht dem HTC One M8 wie aus dem Gesicht geschnitten aus und letzteres ähnelt dem HTC One M7. Aber sprechen wir doch lieber über das neue HTC One M8s und die Neuerungen. Mit seinen Abmessungen von 146.36 x 70.61 x 9.35 mm und 160 Gramm liegt es immer noch gut in der Hand, ist aber auch vergleichsweise schwer. Dafür besteht das Gehäuse allerdings auch aus hochwertigem Metall. So bleibt es ein absoluter Handschmeichler. Beim One M9 konnte sich das Metall aber auch mal leicht in die Hand “einbrennen”. HTC nutzt den deutlich zahmeren Qualcomm® Snapdragon™ 615 MSM8939 (siehe Oppo R5 Test). Hierbei handelt es sich um einen Octa-Core-Chipsatz mit vier Kernen a 1.7 GHz und vier Kernen mit 1.0 GHz. Damit kommt das One M8s auf etwa 34.500 Punkte im AnTuTu-Benchmark. Die CPU nutzt 2 GByte RAM und für den User bleiben 16 GByte interner Speicher, den man aber problemlos mit microSD™-Speicherkarten um 128 GB erweitern kann. Der 2.840 mAh starke Akku kann hingegen nicht gewechselt werden und hält knapp 1 1/2 Tage durch. Mein Testgerät stammt übrigens dankenswerterweise von Cyberport.de.

Design: Im Prinzip nichts neues


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Das edle Gehäuse des One M8s ist immer noch erstklassig verarbeitet und eines der schönsten und anmutigsten seiner Art. Das Metall erwärmt sich in der Hand, was man besonders im täglichen Dauereinsatz spürt. Denn auch der Snapdragon 615 behält nicht gerade einen kühlen Kopf, zumindest nicht im M8s. Auf dem Papier erscheinen die Abmessungen von 146.36 x 70.61 x 9.35 mm recht übersichtlich, dennoch ist es größer und dicker als mein Samsung Galaxy S6 Edge. Mit einem Gewicht von 160 Gramm ist es zudem auch noch schwerer. Aber ehrlich? Das macht nix, wenn man dafür eine so hochwertige Verpackung bekommt. Die Vorderseite des One M8s wird vom 5-Zoll großen Touchscreen in Beschlag genommen. Leider findet man aber auch wieder den dicke schwarzen Balken unter dem Display samt HTC Logo. Und das, obwohl das Android 5.0 mit Softykeys bedient wird. Dafür hat der Hersteller aber auch wieder die beiden BoomSound-Lautsprecher verbaut. Dazu kommt eine 5 Megapixel-Kamera für Selfies, Wefies und dergleichen mehr. Diese bietet ein f/2.8 Blende und nimmt Videos in Full-HD auf.

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Auf der linken Seite findet
man den Einschub für die nanoSIM in Form eines kleinen Trays aus Metall. Auf der rechten Seite – genau gegenüber – die gleiche Lösung für die microSD mit bis zu 128 GByte. Der Ein-/Ausschalter befindet sich wieder auf der Oberseite in einer schwarzen Kunststoffleiste. Er bietet dabei keinerlei fühlbaren Druckpunkt und ist zudem eher unglücklich positioniert. Die Rückseite ziert dabei eine neue 13-Megapixel-Kamera sowie eine zweite Kamera mit 2 Megapixel. Diese Duo-Kamera erlaubt allerlei Spielereien.

Display: Full-HD und das geht auch

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Das Display des One M8s ist 5 Zoll gross und nutzt eine Full-HD-Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel. Mit seinen 443 ppi bildet es alle Inhalte aber absolut scharf ab. Die maximale Leuchtkraft des Displays reicht gerade noch aus, um es auch bei voller Sonneneinwirkung noch ablesen zu können. Die Farben wirken dabei natürlich und nicht knallig. Über sogenannte “Motion Launch Gesten” kann man sein HTC One M8s – ähnlich wie das LG G4 – auch bei ausgeschaltetem Display entsperren. Per Doppel-Tap auf das Glas aktiviert oder deaktiviert man den Bildschirm. Streicht man von unten nach oben, dann kommt man sofort auf den Home-Screen. Per Wischgeste von links nach rechts öffnet man BlinkFeed und von links nach rechts die Seite mit den Widgets.

Kamera & Multimedia: Nieder mit den Ultrapixel, es leben die 13 Megapixel
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Die Duo-Kamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixel auf, bietet eine f/2.0 Blende und eine 28 mm große Linse. Die zweite Kamera direkt darüber bannt 2 Megapixel auf den Chip und sorgt für Tiefenunschärfe und einen auch nachträglich veränderbaren Focus sowie zusätzliche 3D-Gimmicks.

Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s

Die Kamera zeichnet Videos in Full-HD mit 1080p auf. Die Kamera-App bietet dabei spezielle Modi für Selfies, Panorama-Aufnahmen, Split-Aufnahmen (beide Kameras gleichzeitig) sowie für Passfotos. Über zahlreiche Schalter kann man Einfluss auf die Bildqualität nehmen. So regelt man den ISO-Wert, den Weißabgleich und dergleichen mehr. Die Automatik unterstützt einem dabei durch Automatik-Programme. So kann man beispielsweise auch Zeitlupenvideos oder schnelles HD aufnehmen.

Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s

Wer mag, kann so auch noch nachträglich den Focus in einer Aufnahme verändern und eine Art Tiefenunschärfe erreichen. Dieser Effekt nennt sich bei HTC “uFocus”. Aber auch 3D-Aufnahmen sind möglich. Bereits aufgenommene Bilder kann man nachträglich mit einer Art Pseudo-3D verfremden und dadurch den Blickwinkel ändern (um das Objekt herum). Das funktioniert ohne eine zusätzliche Brille, ist aber eher eine Spielerei. Die kreativeren Bilddesigner unter uns können auch zwei Aufnahmen eine völlig neue erschaffen. Dazu werden beide Bilder übereinander gelegt und miteinander verschmolzen. Testbilder der Kamera des HTC One M8s findet ihr in meinem Flickr-Konto:

Campics HTC One M8sCampics HTC One M8s Campics HTC One M8s

Ich finde die Qualität der Aufnahmen ziemlich gut. Auffällig ist hierbei allerdings die Tatsache, dass gerade helle Flächen oder der Himmel oft viel zu hell abgebildet werden. Die Frontkamera für Selfies, Wefies und dergleichen mehr bannt 5 Megapixel auf den Chip (Blende f/2.8) und zeichnet Videos ebenfalls in Full-HD auf.

HTC Sense 6: Mit Themen aber trotzdem kein Sense 7

Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s

Wer jetzt geglaubt hat, dass HTC dem One M8s neben Android 5.02 auch HTC Sense 7 spendiert hat, der irrt (leider). Das One M8s wird noch mit HTC Sense 6 betrieben. Ich bin immer noch kein Freund von Sense, aber man kann sich ja auch einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. Immerhin unterstützt es aber auch Themen. So kann man sich die Icons und Hintergründe nach eigenem Geschmack verändern. Wer mag, kann sich auch ein eigenes Theme aus seinen Fotos erstellen. Der eingebaute Theme-Manager versucht dann, die Icons und Farben der Benutzeroberfläche an das Bild anzupassen. Es kann allerdings vorkommen, dass die Themes nicht alle Funktionen nutzen können. HTC Sense 7 bleibt also dem One M9 vorbehalten. Das HTC BlinkFeed™ hat aber immherhin auch hier wieder den Weg ins Smartphone gefunden.

Sound: BoomSound is best

Die beiden Lautsprecher auf der Vorderseite bieten dank BoomSound-Technologie einen absolut erstklassigen Sound. Sowas hört man in dieser Qualität nur sehr selten. Leider gilt das nicht für den Klang über Kopfhörer. Da HTC mittlerweile auf Equalizer-Presets verzichtet, ist der Klang etwas zu “breit”. Es fehlen Bässe und auch die Höhen wirken ziemlich dünn. Das änderte sich mit meinen Bluetooth-Kopfhörern vom Typ “Zoro Wireless” bzw. den kabelgebundenen “Sennheiser Momentum” leicht. Beide liefern ab Werk bereits eine Menge Bass und das kommt dem Sound des One M8s zugute. Wer allerdings lieber Equalizer-Presets mag, der sollte sich über den Play Store einen anderen Musikplayer installieren. Ich selber nutze den PlayerPro mit DSP-Pack und bekomme so auch mit den Ultimate Ears Fi 10 einen guten Klang.

Performance: Läuft!

Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s Screenshot HTC One M8s

Im AnTuTu X-Benchmark kommt das One M8s mit seinem Snapdragon 615 (64-Bit) auf rund 34.500 Punkte. Das ist dann Welten vom Galaxy S6 entfernt. Der Snapdragon 810 erzielte heir Wert von etwa 48.000 Punkten. Im Gegensatz zu diesem wird der Snapdragon 615 unter Last aber deutlich weniger warm. Spürbar ist diee aber dennoch, das Metallgehäuse leitet eben sehr gut. Im Geekbench 3 kam die CPU zuletzt auf 710 Zähler im Single-Core und 2.628 im Multi-Core-Modus. Während des Tests konnte ich aktuelle Spielen (GTA: San Andreas, Asphalt 8 oder Dead Trigger 2) problemlos spielen.

Konnektivität & Akku: Im Westen nix neues

Mit dem One M8s ist man über DC-HSPA+ mit bis zu 42,2 MBit/s oder LTE bis zu 150 mbit/s im download unterwegs. Daneben bietet das HTC One M8s auch Bluetooth 4, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac (Dualband) und GPS (GLONASS) bzw. NFC. Im Netz der Deutschen Telekom bzw. im o2-Netz war der Empfang gut bis sehr gut. Im LTE-Netz von o2 habe ich knapp 40 MBit/s erreicht, im Netz der Telekom etwa 75 mbit/s und im heimischen WLAN etwa 265 MBit/s. Die Gesprächsqualität war dabei gut. Der fest eingebaute Akku des HTC One M8s liefert 2.840 mAh und hielt bei starker Nutzung knapp 6 Stunden durch. Normalnutzer (knapp 15-20 Minuten Gespräche pro Tag, etwa 1 Stunde MP3 und Videos) dürften etwa 2 Tage ohne Steckdose auskommen. Einen guten Eindruck vom HTC One M8s bekommt ihr auch in meinem Videoreview auf YouTube:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

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Fazit: Du kommst zu spät …

8 Das HTC One M8s macht eigentlich alles richtig, kommt aber in meinen Augen Monate zu spät auf den Markt. Mit einem Preis von etwa 420 Euro ist es sogar 10 Euro günstiger als das One M8, aber eben immer noch recht hochpreisig. Die neue Kamera macht zweifelsohne gute Bilder. In meinen Augen wirken diese besser als beim One M8. Optisch unterscheidet es sich nicht, was ich persönlich nicht als nachteilig empfinde. Die Haptik ist also immer noch super, die beiden HTC-Boomsound-Lautsprecher sind genial. Der sonstige Klang geht in Ordnung. Die Sende- und Empfangsleistung ist auf hohem Niveau. Die neue CPU ist schnell, wird unter Last aber auch im One M8s recht warm. Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft das Smartphone bei cyberport.de.

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HTC One M9 Test: Wenig Neuerungen zum Vorgänger

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Die Erwartung waren hoch und alle Augen auf Mordor HTC gerichtet. Zumindest solange, bis die ersten Leaks zum “neuen” HTC One M9 bekannt wurden. Dann scheinen die Gemüter erst so richtig in Wallung gebracht worden zu sein. HTC hat mit einem One (M9) nämlich nicht etwa das Rad neu erfunden, sondern kleine aber feine Verbesserungen vorgenommen. Technisch kann es sich also nicht ganz mit dem Galaxy S6 messen, zumindest nicht auf den ersten Blick. Das überlässt man bei HTC dann dem HTC One M9 Plus. Optisch ähnelt das One M9 seinem Vorgänger One M8 nicht nur namentlich. Das 5-Zoll große Display nutzt wieder eine Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel. Dafür kommt aber auch erstmalig der neue Snapdragon 810 mit Unterstützung für 64-Bit zum Einsatz. Leider kämpft der aber mit einer ziemlich hohen Wärmeabgabe, die das hochwertige Metallgehäuse des One M9 direkt auf die Finger bzw. Hand seines Besitzers (Besitzerin) überträgt. Ein kleiner Hitzkopf. Bei der Kamera setzt HTC auf Veränderungen. So kommt nun keine Duo-Cam mehr zum Einsatz, sondern eine “einfache” 20-Megapixel-Kamera. Wie die sich (in Kombination) mit dem Rest so geschlagen hat und ob ich mir die Finger verbrannt habe, das erfahrt ihr in den nächsten paar Minuten, respektive Sätzen.

Design

HTC One M9
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Was soll ich sagen? Es sieht genauso aus, wie das One (M8). Ein sehr hochwertiges Gehäuse aus edlem Metall. Zwei Lautsprecher-Abdeckungen auf der Vorderseite und ein leicht gebogener Rücksen mit der neuen 20-Megapixel-Kamera. Sowas muss man einfach live gesehen und vor allen Dingen in der hand gehalten haben. Ein absoluter Handschmeichler und so sinnlich. Optisch ist das One M9 weiterhin eine echte Offenbarung, die die Designer bei HTC aber nicht konsequent vebessert haben. So liegt der Ein-/Ausschalter nun nicht mehr auf der Oberseite, sondern am linken Gehäuserand. DAS ist eine sinnvolle Änderung. Der breite Rand unterhalb des Displays samt HTC-Logo ist aber immer noch vorhanden. Gleichwohl man das One M9 über drei Softkeys bedient. Was für eine Platzverschwendung.

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Die kleine Benachrichtigungs-LED ist im Lautsprecher-Gitter leicht gewandert. Direkt daneben findet man ein paar Sensoren sowie die 4-Ultrapixel-Frontkamera für Selfies und Wefies. Auch das neue HTC One M9 wird zum Rand hin wieder deutlich schmaler aber nicht ganz so rundlich wie das One M8 somit. Das sorgt bei der Haptik für Pluspunkte. Das Metall fühlt sich warm und angenehm an, teilweise leider etwas zu warm. Mit seinen Abmessungen von 144,6 x 69,7 x 9,61 Millimeter ist es etwas kleiner als der Vorgänger. Den man aktuell übrigens für etwa 250 Euro weniger kaufen kann. Das Gewicht beträgt “nur” noch 157 Gramm. Der Einschub für die Nano-SIM (mit Tray) sitzt auf der linken Seite. Auf der rechten Seite findet man den Einschub für die MicroSD-Speicherkarten. Direkt darunter befindet sich die beiden Regler für die Lautstärke sowie der zuvor erwähnte Ein-/Ausschalter. Der IR-Sensor, der sich beim One M8 noch in die Power-Taste befand, befindet sich beim One M9 an der Oberseite unter einer schwarzen Abdeckung aus Kunststoff. Der 3,5 mm Klinkenanschluss wurde auf die Unterseite, zusammen mit dem MicroUSB-Anschluss verbannt.. Das One M9 gibt es in Farben Gunmetall Grey, Gold on Silver und Gold. Mein Testgerät kostet bei notebooksbilliger.de aktuell 749 Euro.

Technik

Prozessor Qualcomm Snapdragon 810 Octa-Core mit 2 GHz
GPU: Adreno 430
Betriebssystem Android 5.0.2 Lollipop mit Sense 6.0
Interner Speicher 32 GB Interner Speicher, mit MicroSD (bis zu 128 GB)
24 GB stehen zur Verfügung
RAM 3 GB
Display 5 Zoll HD Super-LCD–Display mit 1.080 x 1.920 Pixel und Gorilla Glass 3
Abmessungen (HxBxT) 144,6 x 69,7 x 9,61 mm
157 Gramm
Gehäusematerial Metall Gunmetal, Silber, Gold
Kamera 20 Megapixel Kamera mit LED
4 Ultrapixel Frontkamera
Konnektivität GSM (850/900/1.800/1.900 MHz) + UMTS/HSPA+ (850/900/1.900/2.100 MHz) 42 Mbit/s + LTE (800/1.800/2.600 MHz) + WLAN a/b/g/n (Dualband), Bluetooth 4.0, MicroUSB, 3,5mm Audio
Kapazität 3,8 V/2.840 mAh, nicht wechselbar
Weitere Setails FM Radio, MHL, Autofokus, LED
BoomSound

Display

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Das Display des One M9 bietet wieder eine Diagonale von 5-Zoll und eine Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel. Damit kann es zwar nicht gegen die Quad-HD-Auflösung des Samsung Galaxy S6 anstinken, macht aber dennoch einen guten Eindruck. Mit seinen 441 ppi werden alle Inhalte gut lesbar abgebildet. Einzelne Pixel kann ich nicht mehr erkennen. Die maximale Leuchtkraft des Displays reicht gerade noch aus, um es auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesen zu können. Die Farben wirken natürlich und nicht überbetont wie bei den AMOLED. Der Kontrast hat im Vergleich zum Vorgänger subjektiv allerdings etwas nachgelassen.

Sound

Die beiden Lautsprecher auf der Vorderseite bieten dank BoomSound-Technologie einen absolut erstklassigen Sound. Sowas hört man in dieser Qualität nur sehr selten. Leider gilt das nicht für den Klang über Kopfhörer. Da HTC mittlerweile auf Equalizer-Presets verzichtet, ist der Klang etwas zu “breit”. Es fehlen Bässe und auch die Höhen wirken ziemlich dünn. Das änderte sich mit meinen Bluetooth-Kopfhörern vom Typ “Zoro Wireless” bzw. den kabelgebundenen “Sennheiser Momentum” leicht. Beide liefern ab Werk bereits eine Menge Bass und das kommt dem Sound des One M9 zugute. Wer allerdings lieber Equalizer-Presets mag, der sollte sich über den Play Store einen anderen Musikplayer installieren. Ich selber nutze den PlayerPro mit DSP-Pack und bekomme so auch mit den Ultimate Ears Fi 10 einen guten Klang.

Performance

HTC One M9HTC One M9

Im AnTuTu X-Benchmark kommt das One M9 mit seinem Snapdragon 810 nach dem letzten Softwareupdate auf rund 47.780 Punkte. Das ist dann Welten vom Galaxy S6 entfernt. Geschuldet ist das der höheren Hitzeentwicklung der CPU im Vergleich zum Exynos 7420 beim galaxy S6. HTC hat die Wärmeabgabe softwareseitig durch Se nkung der Taktfrequenz etwas abriegeln müssen. So liegt es num Im Endergebnis knapp hinter dem Galaxy S6. Im Geekbench 3 kam die CPU zuletzt auf 870 Zähler im Single-Core und 3.182 im Multi-Core-Modus. Während des Tests konnte ich aktuelle Spielen (GTA: San Andreas, Asphalt 8 oder Dead Trigger 2) problemlos spielen. Eine leichte Erwärmung ist aber immer noch spürbar. Das Gehäuse aus Metall leitet halt sehr gut.

HTC One M9HTC One M9HTC One M9

HTC Sense 7

HTC One M9HTC One M9HTC One M9

Als Betriebssystem kommt das aktuelle Android 5.0.2 samt HTC Sense 7 zum Einsatz. Ich bin kein Freund von Sense, aber man kann sich ja auch einen anderen Launcher aus dem Play Store installieren. HTC hat nun sogar Themen eingeführt. So kann man sich die Icons und Hintergründe nach eigenem Geschmack verändern. Wer mag, kann sich auch ein eigenes Theme aus seinen Fotos erstellen. Der eingebaute Theme-Manager versucht dann, die Icons und Farben der Benutzeroberfläche an das Bild anzupassen. Neben den drei “Standard-Android-Tasten” (Softkeys) kann ich mir sogar eine vierte On-Screen-Taste einblenden. Im Punkt “Navigation bearbeiten” in den Einstellungen kann man damit beispielsweise das Display ausschalten, das utomatische Drehen abschlaten, oder Benachrichtigungen und Kurzeinstellungen erreichen. Man kann sogar die komplette Navigationsleiste ausblenden.

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Neu hinzugekommen ist auf dem ersten Startbildschirm ein “intelligenter” Ordner”. Der zeigt in Abhängigkeit zum aktuellen Aufenthaltsort unterschiedliche Apps an. Das Widget orientiert sich dabei über GPS. Derzeit kann man zwischen “Arbeit”, “Unterwegs” und “Zuhause” wählen.

Kamera
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Die rückseitig verbaute Kamera des HTC One M9 unterscheidet sich von den Vorgängern, denn sie nutzt lieber einen handelsüblichen 20-Megapixel-Sensor. Der neue Sensor ist deismal 1/2,4 Zoll groß. Die Brennweite der Hauptkamera liegt bei 28 Millimeter. Die Blende wurde im Vergleich zum One M8 von f/2.0 auf f/2.2 verkleinert und nimmt so weniger Licht auf. Da das One M9 auch keine optischen Bildstabilisator hat, kommt bei Dunkelheit schnell zu verwackelten Aufnahmen. In diesem Bereich war die alte Ultrapixel-Kamera besser. Da HTC beim One M9 auf eine zweite Kamera auf der Rückseite verzichtet, wird die nachträgliche Veränderung des Focus softwareseitig gelöst. Eine eingebaute Bokeh-Funktion soll eine Tiefenunschärfe wie bei einem Spiegelreflexkamera simulieren. In meinen Augen eien absolute Spielerei. Die Zoe-Funktion, die aus den Fotos und Videos eigene Collagen erstellt ist zwar vorhanden, jedoch nur über die Alben-App erreichbar. Beispielsbilder der Kamera des HTC One M9 findet ihr hier.

Konnektivität & Akku

Unterwegs ist man über DC-HSPA+ mit bis zu 42,2 MBit/s oder LTE in der Cat. 6 online. Daneben bietet das HTC One M9 auch Bluetooth 4, WLAN 802.11 a/b/g/n (Dualband) und GPS (GLONASS) bzw. NFC. Im Netz der Deutschen Telekom bzw. im o2-Netz war der Empfang gut bis sehr gut. Im LTE-Netz von o2 habe ich knapp 20 MBit/s erreicht, im Netz der Telekom etwa 89 mbit/s und im heimischen WLAN etwa 115 MBit/s. Die Gesprächsqualität war dabei aber immer gut. Der fest eingebaute Akku des HTC One M9 liefert 2.8540 mAh, ist also etwa 200 mAh stärker als beim One M8. Er hält bei starker Nutzung knapp 6 Stunden durch. Normalnutzer (knapp 15-20 Minuten Gespräche pro Tag, etwa 1 Stunde MP3 und Videos) dürften etwa 2 Tage ohne Steckdose auskommen.

Fazit

Oh man, was soll man zum “neuen” HTC One M9 nur sagen? Es ist eine konsequente, aber leider nicht vollständige Weiterentwicklung des Vorgängers. Optisch unterscheidet es sich kaum, was ich persönlich nicht als nachteilig empfinde. Die Haptik ist super, die beiden HTC-Boomsound-Lautsprecher sind genial. Der sonstige Klang geht in Ordnung. Die Sende- und Empfangsleistung ist auf hohem Niveau. Das ist der Preis von 749 Euro allerdings auch. Denn damit ist es mehr als 250 Euro teurer als der vergleichsweise ebenfalls sehr gute Vorgänger. Das Display untescheidet sich nämlich kaum und die neue CPU mußte sogar softwareseitig kastriert werden. Ausreichend schnell für HTC Sense und alle aktuellen Spiele ist sie aber allemal. Ich persönlich würde den Aufpreis zwischen One M8 und M9 nicht zahlen wollen. Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft das Smartphone bei notebooksbilliger.de

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