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Alle Tests von Huawei Smartphones und Tablets

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Huawei P9 lite im Test: 230 Euro und eine Kamera gespart

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Lite ist in aller Munde. Man spart bei der Nahrung, beim Bier, bei der Wahl der Flüge und so weiter. Auch bei Smartphones geht der Trend zu einer “lite”-Variante. Das war beim Huawei P8 lite schon der Fall und ist auch beim P9 der Fall. Der Huawei P9 lite kostet etwa 230 Euro weniger als das P9 und kommt mit nur einer Kamera aus. Die löst aber immerhin mit 13 Megapixel auf. Was es sonst noch so zu bieten hat?

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Huawei P9 Test: Braucht man zwei Leica-Kameras?

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9.1

Das Huawei P9 kommt gleich mit zwei Kameras auf den Markt und beide wurden im Hause Leica entwickelt. Die Linsen werden allerdings in China bei Sunny Optical gefertigt und die Sensoren stammen aus dem Hause Sony. Stellt sich die Frage, was eigentlich aus dem Hause Leica kommt? Vermutlich “nur” noch das Know-how. Das Huawei P9 selbst ist ein ein Metallgehäuse eingekleidet und auf der Rückseite mit einem Fingerabdrucksensor versehen worden. Im Inneren werkelt eine schnelle CPU vom Typ HiSilicon Kirin 955. Für knapp 550 Euro also ein gutes Gesamtpaket? Der Test wird es zeigen.

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Huawei Mate 8 im Test: Der schnelle und große Schönling

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Das brandneue Huawei Mate 8 bietet ein 6 Zoll großes IPS-Display mit 1.080 x  1.920 Pixel und ist damit erst einmal kein kleines Smartphone. Für knapp 600 Euro bekommt man aber auch ein hochwertiges Äußeres in Form eines Metallgehäuses, eine 16 Mgeapixel-Kamera, einen Fingerabdrucksensor und eine super schnelle CPU mit acht Kernen.

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Huawei GX8 im Test: Ist es das attraktivere Mate S?

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Momentan wirft Huawei ein Smartphone nach dem anderen auf den Markt. Und alle scheinen sich technisch zu ähneln. Nach dem Huawei ShotX aus Basis des Honor 7 kommt nun das Huawei GX8 (G8) auf Basis des Mate S. Doch bietet es genügend Alleinstellungsmerkmale die einen Kauf des fast 400 Euro teuren Smartphones rechtfertigen?

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Huawei ShotX im Test: Mit Selfie-Kamera zum Ausklappen

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Huawei stellt mit dem ShotX das in China unter “Honor 7i” bekannte  Smartphone offiziell in Deutschland vor. Nach eigenen Angaben bekommt man es exklusiv im MediaMarkt sowie Saturn, aktuell zu einem Preis von 349 Euro. Ab dem 25.11.15 gewährt Saturn sogar noch einen Einkaufsgutschein von 50 Euro. Wie sich das Smartphone mit seiner klappbaren Kamera im Test geschlagen hat könnt ihr nun nachlesen.

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Huawei P8 lite im Test: Lite bedeutet nicht immer nur Verzicht

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Ich frage mich ja immer was die Hersteller dazu bewegt, Modelle mit “Compact” oder “lite” zu betiteln wenn sie am Ende nichts mehr mit der “normalen” Variante zu tun haben. Das Huawei P8 lite hat jedenfalls kaum noch Ähnlichkeiten mit dem hochwertigeren Huawei P8. Schaut man sich die technischen Daten des 5-Zoll großen Display des P8 lite an stellt man fest, dass es “nur” mit 720 x 1.280 Pixel auflöst. In der Praxis fällt der Unterschied zum 5,2 Zoll großen Touchscreen des P8 (1.080 x 1.920 Pixel (424 ppi) allerdings kaum auf. Angetrieben wird das günstigere Smartphone dabei von einem HiSilicon Kirin 620 mit acht Kernen und 1.2 GHz Taktfrequenz. Damit ist es etwas langsamer als das P8. Die Kamera auf der Rückseite löst hingegen ebenfalls mit 13 Megapixel auf, ihr fehlen aber die Features für Nachtaufnahmen. Als Betriebssystem kommen wieder Android 5.0 Lollipop in Kombination mit der Benutzeroberfläche EmotionUI 3.1 zum Einsatz. Ihr wollt mehr Infos? Test.

Verarbeitung/Haptik: Viel Plastik

Huawei P8 lite

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Das Huawei P8 lite bietet leider nicht das schöne Unibody-Gehäuse aus Leichtmetall des P8. Beim lite muss man aus Kostengründen mit Kunststoff vorlieb nehmen. Die teurere, hochwertigere und verwöhntere Schwester fühlt ich einfach besser an. Der kleine Bruder nimmt es aber leicht. Schließlich wiegt mit 131 Gramm auch etwa 10 Gramm weniger. Die Verarbeitung ist gut, die Optik aufgrund der matten Rückseite nicht schlecht. Man hat sogar eine metallähnliche Struktur in den Akkudeckel gefräst. Es liegt damit wikrlich gut in der Hand. Der Rahmen in “brushed Metal” besteht aus Plastik. Bei meinem weißen Testsample schimmert er in einer Art “Altgold”. Die beiden Einschübe für zwei SIM-Karten (nano und Micro) bzw. MicroSIM-Karte/MicroSD-Karte schließen bündig mit dem Rahmen ab, befinden sich auf rechten Gehäuseseite und sind unterscheiden sich farblich vom Rest des Rahmens.

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Das IPS-Display auf der Vorderseite löst mit 720 x 1.280 Pixel (294 ppi) auf. Die maximale Helligkeit geht in meinen Augen noch in Ordnung und auch die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel gab im Test keinen Anlass zur Klage. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man aber die manuelle Helligkeitseinstellung bemühen und auch dann wird es eng. Das Display stellt Farben originalgetreu wieder, der Schwarzwert gab kaum Anlaß zur Klage und Texte und Bilder wirken scharf. Unter dem Menüpunkt “Display” kann man neben der Farbtemperatur auch die Schriftart ändern. Daneben wird hier auch das Hintergrundbild für den Homescreen und Entsperrbildschirm geändert.

Android 5.0/Emotion UI 3.1: Bunt und nett

Huawei P8 lite ScreenshotHuawei P8 lite ScreenshotHuawei P8 lite Screenshot

Auf dem Honor kommt die bereits von anderen Modellen bekannte Benutzeroberfläche namens Emotion UI 3.1 zum Einsatz. Als Basis dient dabei das nicht mehr ganz aktuelle Android 5.0. Auf den ersten Blick erkennt der Fachmann vermutlich die Anleihen beim MIUI von Xiaomi. Das Benutzerinterface selbst ist klar und einfach strukturiert. Leider vermisse ich aber auch wichtige Dinge, wie beispielsweise eine Sortiermöglichkeit für Apps (alphabetisch oder nach Installationsdatum). Man kann Apps nur automatisch sortieren (Lücken schließen) oder in einem anderen Raster aufteilen. Lieder hat Huawei einiges an Bloatware aus dem Hause Gameloft und Co installiert. Die kann man aber auch löschen.

Huawei P8
Das Emotion UI 3.1 verzichtet auf einen normalen App-Drawer. Alle Apps und Icons werden daher auf den diversen Homescreens des OS verteilt und in Ordner einsortiert. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Im Vollbildmodus werden sie dann automatisch ausgeblendet. Auf Wunsch kann man sich im Play Store aber einen anderen Android-Launcher oder einen hübschen 3D-Launcher installieren.

Huawei P8 lite Screenshot Huawei Honor 7 Screenshot

Das von Huawei (Honor) kreierte Emotion UI 3.1 kann man übrigens ab Werk mit “Themes” verschönern. In der Statusleiste am oberen Rand findet man neben den zahlreiche Verknüpfungen auch eine Art Zeitlinie. Dort kann man ansatzweise erkennen, was man den ganzen Tag mit seinem Smartphone angestellt hat.

Huawei P8 lite Screenshot Huawei P8

Benchmarks: Kein Turbo aber ausreichend schnell

Huawei P8 lite ScreenshotHuawei P8 lite Screenshot

Die Performance mit der aktuellen Firmware B136 (EmotionUI 3.1) ist in Zusammenspiel mit Octa-Core-Prozessor (Hilisicon Kirin 620) sowie 2 GByte Arbeitsspeicher gut. Im Geekbench 3 erzielte das Huawei P8 lite dann 589 Zähler im Single-Core (868 beim P8) und etwa 2.626 Punkte im Multi-Core (P8: 3.448). Im aktuellen AnTuTu-Benchmark kam das P8 lite auf 35.666 Punkte (Huawei P8: 49.881 Punkte). Aufwendigere Spiele wiee Modern Combat 5 , Reckless Racing 3, Xenowerks oder Dead Trigger 2 liefen – wie das Betriebssystem – ohne Ruckler und Zuckler.

Kamera: 13-Megapixel ohne Lichtmalerei

Huawei P8 lite Screenshot

Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13-Megapixel auf und bietet eine Blende von f2.0. Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 5 Megapixel auf und sorgt für gute Selfies, die man softwareseitig nochmals aufhübschen kann. Die Bildqualität war im Test gut.

Huawei P8 lite Screenshot

Neben den üblichen Features wie HDR-Modus, Panorma-Modus und einer Bildverschönerung kann man sogar den Focus in Aufnahmen nachträglich verändern. Die vom P8 bekanten Kamera-Spielereien bei Dunkelheit, wie Lichtmalerei und Co kennt die App des P8 lite leider nicht. Videos zeichnet das P8 lite in FullHD in guter Qualität auf. Einen Eindruck von der Bildqualität bekommt ihr mit meinen Kameraaufnahme des Huawei P8 auf Flickr:

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Konnektivität & Akku: Könnte besser sein

Unterwegs kann man über HSPA+ oder eben auch per LTE in der Cat 4 bzw. WLAN 802.11 b/g/n (nur 2.4 GHz) im Internet surfen. Das klappte im Test völlig problemlos, allerdings zum Beispiel im Netz von O2 nur mit etwa 25 Mbit/s. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 75 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.0 und NFC übertragen.

Leider hat der Hersteller dem P8 lite nur einen nicht wechselbaren Akku mit 2.220 mAh auf den Weg gegeben. Normalnutzer dürften mit dieser Kraftzelle zwar einen Tag ohne Steckdose auskommen. Wer sein Huawei P8 allerdings viel nutzt, wird schon nach knapp 7 Stunden zum Ladegerät greifen müssen. Die Sprachqualität des P8 lite war im Test (Netz von o2 und Telekom) gut. Die Gesprächspartner tönten klar und deutlich aus dem Hörer. Das P8 lite unterstützt dabei kein USB-OTG und der durchschnittliche GPS-Fix ist mit knapp 10 Sekunden auf einem normalen Niveau. Die Genauigkeit war aber mit Abweichungen von mehr als 10 Metern nicht so prickelnd.

Multimedia: DTS deaktiviert, warum?

Huawei P8 lite ScreenshotHuawei P8 lite ScreenshotHuawei P8 lite Screenshot

Technisch würde das Huawei P8 lite auch DTS beherrschen. Dieses wurde aber in der Build-Prop des Smartphones deaktiviert. Man kann es über Root und eine kleine Änderung in dieser Datei (von false auf true) natürlich wieder aktivieren. Keine Ahnung was Huawei damit bezweckt hat, denn der Sound des P8 lite wirkt so leider ziemlich leblos und schwachbrüstig. Der Lautsprecher tönt hingegen sehr laut, aber ebenfalls wenig überzeugend.

Das mitgeliefert Headset macht es eigentlich nur noch schlimmer. Die Optik des Huawei-Players kommt etwas verspielt daher, ist aber übersichtlich und zielführend gestaltet. Der Player zeigt natürlich den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Der eingebaute Lautsprecher klingt dünn. Im direkten Vergleich mit den Xperia-Modellen aus dem Hause Sony oder dem Apple iPhone hat das P8 lite klanglich nicht den Hauch einer Chance und meine beiden Referenzgeräte (Cowon J3 und der Estarlab Monolith) deklassieren es nochmals. Unterwegs kann man auch das eingebaute FM-Radio (über Headset) nutzen. Videos spielt der Player in den üblichen Formaten ab.

Fazit: Hat nix mit dem P8 zu tun

Das Huawei P8 lite liefert eine gute Vorstellung ab. Die Kamera knipst Aufnahmen mit maximal 13-Megapixel in guter Qualität. Das 5 Zoll große Display mit HD-Auflösung geht in dieser Preisklasse vollkommen in Ordnung und auch die Verarbeitungsqualität ist auf einem guten Niveau. Einzig der Akku des P8 lite könnte einen Tick leistungsfähiger sein. Mit einem Preis von etwa 230 Euro ist es ein recht günstiges Smartphone, hat aber wenig bis gar nichts mit dem hochwertigeren P8 zu tun. Dafür ist es halt billiger (lite). Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft sich das Huawei P8 zum Beispiel bei Amazon.de.

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Huawei P8 im Test: Edles – schnelles und recht günstiges Smartphones

Huawei P8

Der hierzulande für seine günstigen und hochwertigen Smartphones bekannte Hersteller Huawei bietet mit dem P8 nun ein absolutes Sahneschnittchen an. In Deutschland kommt das neue Smartphone (Modell GRA-L09) mit einer Unterstützung für LTE Cat 4 , einem Gehäuse aus Metall und einer Speichererweiterung per MicroSD-Karten daher. Auf Dual-SIM muss man hierzulande aber verzichten. Die Vorderseite prägt der 5,2 Zoll große Touchscreen mit seiner Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel (424 ppi). Angetrieben wird das edle Smartphone dabei von Android KitKat 5.0 und einem pfeilschnellen Prozessor (Hilisicon Kirin 930) mit acht Kernen und 2.0 GHz Taktfrequenz. Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13 Megapixel auf (effektiv 10 Megapixel) und bietet zahlreiche, teils neue Features für Nachtaufnahmen. Wie sich das aktuell 474 Euro teure und nur 6.4 mm dünne Huawei P8 in der Farbe Schwarz/Silber geschlagen hat, erfahrt ihr in meinem Test. Das Testgerät selbst stammt diesmal von notebooksbilliger.de.

Technik

Prozessor Hilisicon Kirin 930 mit 2 GHz und
GPU: Mali T628 GPU
Betriebssystem Android 5.0 mit Emotion UI 3.1
Interner Speicher 16 GB interner Speicher, mit MicroSD (bis zu 256 GB)
RAM 3 GB
Display 5,2 Zoll (JDI) mit 1.080 x 1.920 Pixel
Abmessungen (HxBxT) 145 x 72 x 6.4 mm bei 144 Gramm
Gehäusematerial Metall in Schwarz/Silber oder Weiß/Gold
Kamera 13 Megapixel Kamera mit LED
8 Megapixel Frontkamera
Konnektivität GSM, 42 Mbit/s, LTE Cat 4 tyle=”font-weight: normal; font-size: 100%; font-style: normal; text-decoration: none; border: 0px none transparent; padding: 0px; background-color: transparent; background-image: none; display: inline;” href=”/Reviews-LG-G-drei-im-Test-show-396.html#”>WLAN b/g/n (2.4 GHz), Bluetooth 4.1LE, MicroUSB, 3,5mm Audio
Kapazität 3,8 V/2.680 mAh, nicht wechselbar
Weitere Setails NFC

Verarbeitung und Haptik

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Das Huawei P8 bietet eine trendiges Unibody-Gehäuse aus Leichtmetall. Nimmt man das neue P8 in die Hand, so bekommt man sofort ein “will haben” Gefühl. Es fühlt ich einfach gut an. Die Rückseite hat der Hersteller leicht angeraut. Die gesamte Verarbeitung des P8 ist über jeden Zweifel erhaben. Das neue P8 weist keinerlei Spaltmaße auf, die Übergänge vom Displayglas zum Gehäuse sind soweit gleichmässig, haben aber eine spürbare, leicht “scharfe” Kante. Der Metallrahmen selbst wurde leicht angeschrägt, die Kanten sind hochglänzend. Die Einschübe für die SIM-Karte sowie MicroSD-Karte sind ebenfalls aus Metall und schliessen bündig mit dem Rahmen ab. Sie befinden sich übrigens auf der unteren, rechten Gehäuseseite.

Die Lautstärkeregler sowie der Ein-/Ausschalter mit seiner hochplanzpolierten Einfassung befinden sich direkt darüber. Das schwarze Gehäuse – eigentlich eher ein Space Grey – meines Testgerätes hat auf der Rückseite eine ebenfalls schwarze Einfassung aus Glas. Dort hat neben der Kamera auch der LED-Blitz Platz gefunden. Zudem dürfte hier ein Teil der Empfangstechnik heimisch geworden sein. Mit seinen Abmessungen von etwa 145 x 72 x 6.4 mm und seinem Gewicht von 140 g liegt es sehr gut in der Hand. Im Test habe ich einige, teils verstohlene, Blicke auf mein P8 registriert. Optisch scheint es Gefallen zu finden.

Display

Huawei_P8_01Das JDI-Display auf der Vorderseite löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf. Die maximale Helligkeit geht in meinen Augen voll in Ordnung und auch die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel gab im Test keinen Anlass zur Klage. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man aber die manuelle Helligkeitseinstellung bemühen. Die Automatik geht da nach meinem Empfinden etwas zu sparsam zu Werke. Das Display gibt Farben originalgetreu wiederund auch bei den Schwarzwerten gitb es kaum Klagen. Texte und Bilder wirken gestochen scharf. Unter dem Menüpunkt “Display” kann man neben der Farbtemperatur auch die Schriftart ändern. Daneben wird hier auch das Hintergrundbild für den Homescreen und Entsperrbildschirm geändert. Über die schon vom Honor 6 bekannte Touchplus-Funktion kann man über eine als Zubehör verfügbare Schutzfolie sogar die Software-Tasten “Zurück”, “Home” und “Multitasking emulieren”. Dazu muss man dann nur auf die entsprechenden Punkte der Folie drücken. Über den Sinn kann man allerdings trefflich streiten, schließlich bietet das P8 schon drei (bzw. vier) dauerhaft sichtbare Software-Tasten am unteren Rand.

Android 5.0 und Emotion UI 3.1

Huawei P8 Huawei P8
Auf dem Honor kommt die bereits von anderen Modelle bekannte Benutzeroberfläche namens Emotion UI zum Einsatz. Hier allerdings erstmalig in der neuen in der Version 3.1. Als Basis dient dabei das nicht mehr ganz taufrische Android 5.0. Auf den ersten Blick erknnt der Fachmann natürlich leichte Ähnlichkeiten mit dem MIUI von Xiaomi. Das Benutzerinterface selbst ist klar und einfach strukturiert. Leider vermisse ich aber auch wichtige Dinge, wie beispielsweise eine Sortiermöglichkeit für Apps (alphabetisch oder nach Installationsdatum).

Huawei P8 Huawei P8 Huawei P8

Das Emotion UI 3.1 verzichtet zudem auf einen normalen App-Drawer. Alle Apps und Icons werden daher auf den diversen Homescreens des OS verteilt. Auf Wunsch kann man seine Apps auch in Ordnern sortieren. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Im Vollbildmodus kann ich sie aber ausblenden. So stören sie nämlich nicht bei hektischen Spielen. Aus Versehen den Homebutton drücken war gestern. 😀 Der Verzicht auf den App-Drawer ist auf den ersten Blick zwar nett, kann nach der Installation von vielen Apps und Games aber schnell zum Verlust der Übersicht führen. Auf Wunsch kann man sich im Play Store aber einen anderen Android-Launcher oder einen hübschen 3D-Launcher installieren.

Huawei P8

Immerhin bietet Huawei mit der EmotionUI 3.1 schon ab Werk zahlreiche “Themes” zur Individualisierung an. Wer mag, kann sich online mit also mit weiteren, leider ziemlich verspielten, Themen versorgen. Zudem muss man mangels Suchfunktion längern im Angebot stöbern. In der Statusleiste am oberen Rand findet man zahlreiche Verknüpfungen und auch eine Art Timeline.

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So sieht man, wann man was auf dem Smartphone gemacht hat. Über eine eingebaute Spracherkennung kann man sein P8 sogar rufen. Hilfreich, wenn man sich nicht mehr erinnern kann wo man es abgelegt hat. Dazu muss man einfach das zuvor abgelegte Sprachkommando (z.B. Okay emy) aktivieren und eine Frage “Where are you” stellen. Das Huawei P8 antwortet dann mit aktiviertem Display, Signalton und Vibration 😀 Leider klappt das aktuell nur mit englischen Komandos 😀 Selbst die untere Leiste mit den Software-Tasten kann man über “Schwebende Schnellzugriffe” direkt an anderer Stelle auf den Screen einblenden.

Benchmarks

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Die Performance mit der aktuellen Firmware B110 (EmotionUI 3.1) ist in Zusammenspiel mit dem neuen Octa-Core-Prozessor (Hilisicon Kirin 930) sowie den 3 GByte Arbeitsspeicher wirklich super. Dabei nutzt der neue Octa-Core-Prozessor insgesamt vier Kerne auf Cortex-A53e-Basis mit maximal 2 GHz sowie vier Kerne auf Cortex-A53-Basis mit maximal 1.2 GHz. Die neuen A53e-Kerne sind schneller und verbrauchen deutlich weniger Strom als die beliebten A57-Kerne. Im Geekbench 3 erzielte das Huawei P8 dann auch 868 Zähler im Single-Core und etwa 3.448 Punkte im Multi-Core. Gerade im Multi-Core eine messbare Verbesserung zum Kirin 920/925. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark kam das P8 auf 49.881 Punkte. Auch hier liegt das Huawei P8 also ganz weit vorne in der Liste der Top-Smartphones. Aufwändige Spiele vom Type Modern Combat 5 oder Dead Trigger 2 sind überhaupt kein Problem. Keine Ruckler, keine Zuckungen. Weder bei den Spielen, Apps noch im Betriebssystem.

Kamera

Huawei P8
Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13-Megapixel auf, bietet eine Blende von f2.0 und besteht aus mehreren. Dank des BSI-Sensors und einem zweifarbigen LED-Blitz gelingen sehr schöne Aufnahmen. Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 8 Megapixel auf und sorgt für exzellente Selfies, Wefies und Co. Die Bildqualität hat mich im Test überzeugt, auch wenn die KAmera-App die maximale Bildgröße dann “nur” mit 10 Megapixel angibt. Neben den üblichen Features, wie HDR-Modus, Panorma-Modus und einer Bildverschönerung bitet das Huawei P8 auch nette Spielereien bei Dunkelheit. Zahlreiche Nachtmodi vereinfachen und verschöneren die Aufnahmen bei Nacht. So kann man beispielsweise einige “Bilder in die NAcht zeichnen”. Man nehme eine Lichtquelle und male fröhlich in der Luft ehrum. Die Kamera des P8 berechnet dann automatisch die Verschlusszeit und ISO. Das klappt wegen der langen Belichtungszeit aber nur mit einem Stativ. So kann man beispielsweise auch die Lampen von Autos in eine Art Lichtschlange verwandeln. Einen guten Eindurkc von der Bildqualität bekommt ihr mit meinen Kameraufnahme des Huawei P8 auf Flickr.

Konnektivität & Akku


Unterwegs kann man über HSPA+ oder eben auch per LTE in der Cat 4 bzw. WLAN 802.11 b/g/n (2.4 GHz) im Internet surfen. Das klappte im Test völlig problemlos, allerdings zum Beispiel im Netz von O2 nur mit etwa 40 Mbit/s. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 89 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.1 LE und NFC übertragen. Leider hat der Hersteller dem P8 einen nicht wechselbaren Akku mit 2.680 mAh auf den Weg gegeben. Normalnutzer dürften mit dieser Kraftzelle zwar problemlos anderthalb Tage ohne Steckdose auskommen. Wer sein Huawei P8 allerdings viel nutzt, wird schon nach knapp 10 Stunden zum Ladegerät greifen müssen. Die Sprachqualität des P8 ist gut, die Gesprächspartner tönten klar und deutlich aus dem Hörer. Dank der Signal+ genannten Technologie konnte ich bei mir auf dem Land den o2-Empfang sogar entscheidend verbessern. Das P8 unterstützt dabei OTG, der durchschnittliche GPS-Fix ist mit knapp 5 Sekunden auf einem normalen Niveau. Die Verbindung mit meiner LG Watch R klappte hingegen nicht zufrieden stellend. Die Benachrichtigungen wurden nicht auf meiner Watch angezeigt. Das liegt daran, das die Android Wear-App wohl nicht ganz kompatibel mit dem EmotionUI 3.1 zu sein scheint.

Multimedia

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Technisch peppt das Huawei P8 den Sound per DTS auf. Dazu steht ein spezieller Soundchip (Tensilica HIFI3) zur Verfügung. Der Musikplayer selbst kommt von Huawei. Wer mag kann aber auch Google Play Music einsetzen. Die Optik des Huawei-Players kommt etwas verspielt daher, ist abert übersichtlich und zielführend. Der Player zeigt natürlich den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das P8 liefert — mit guten Kopfhörern — und aktivierter DTS-Option einen satten Bass und klare Höhen. Der eingebauten Lautsprecher klingt hingegen etwas dünn.  Im direkten Vergleich mit den Xperia-Modellen aus dem Hause Sony oder dem Apple iPhone ist der Klang aber nicht ganz so lebendig, voll und klar. Meine beiden Referenzgeräte, ein Cowon J3 und der Estarlab Monolith spielen nochmals in einer anderen Liga.

Fazit

Das Huawei P8 liefert eine wirklich gute Vorstellung ab. Die Kamera macht Bilder mit 13-Megapixel und zwar in guter Qualität. Die neuen Nachtoptionen sind ein netter Gag. Das 5,2 Zoll große Display samt Full-HD-Auflösung konnte mich im Test überzeugen und die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls super. Vor allen Dingen wenn man bedenkt, dass ein Samsung Galaxy S6 oder Apple iPhone 6 mindestens 150 Euro mehr kosten. Einzig der Akku des P8 hätte einen Tick leistungsfähiger sein können. Mit einem Preis von etwa 480 Euro ist es zwar nicht immer noch kein günstiges Smartphone, spielt von der Verarbeitung und Haptik aber in der Oberklasse mit. Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft sich das Huawei P8 zum Beispiel bei notebooksbilliger.de.

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Huawei Ascend Mate 7 Test

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Das knapp 157 x 81 x 7,9 Millimeter große Ascend Mate 7 bietet einen 5,96 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel (368 ppi) und einen Akku mit 4.100 mAh. Bei einem Gewicht von 185 Gramm hat man ordentlich was in der Hand. Angefeuert wird das mit Android KitKat 4.4.2 und Emotion UI 3.0 ausgestattete Smartphone von einem pfeilschnellen Hilisicon Kirin 920 (Octa-Core-Prozessor). Der konnte in den Benchmarks sogar das Galaxy S5 auf den zweiten Platz deklassieren. Mit seinen knapp 430 Euro ist es nicht ganz billig und vor allen Dingen nichts für kleine Hände.  Mehr zum Ascend Mate 7 erfahrt ihr in meinem kleinen Test.

Verarbeitung und Haptik


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Die Verarbeitung des in “Moonlight Silver” oder “Obsidian Black” getauchten Ascend Mate 7 ist über jeden Zweifel erhaben. Das Gehäuse besteht nämlich überwiegend aus Aluminium und ist damit extrem wertig. Einzig die beiden Abdeckungen auf der Rückseite (oben und unten) sind aus Empfangsgründen aus Kunststoff gefertigt. Den Übergang zum Metalldeckel kann man also deutlich fühlen.

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Das Gehäuse knarzt nicht und auch die beiden Einschübe für die SIM-Karte sowie die MicroSD-Karte auf der linken Gehäuseseite schliessen einwandfrei im Rahmen. Der Lautstärkeregler sowie der Ein-/Ausschalter auf der rechten Seite sind gut erreichbar und leicht bedienbar, stehen aber recht nahe beieinander. Der Eingang für den Kopfhörer befindet sich auf der Oberseite. Das Lade- Datenkabel stöpselt man hingegen unten ein. Auf der metallenen Rückseite findet man die 13-Megapixel-Kamera samt LED und den wirklich guten Fingerabdrucksensor.  Mit Abmessungen von etwa 157 x 81 x 7,9 Millimeter und einem Gewicht von 185 g ist es sehr groß und auch schwer geraten. Die Bedienung mit nur einer Hand ist damit nahezu unmöglich. Große Displays und hochwertige Materialien haben eben Vor- und Nachteile.

Display

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Das ab Werk mit einer Schutzfolie versehene Display auf der Vorderseite löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf. Die maximale Helligkeit geht in meinen Augen noch voll in Ordnung und auch die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln gab im Test keinen Anlass zur Klage. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man aber die manuelle Helligkeitseinstellung bemühen. Die Automatik ist das zu sparsam. Das Display selber ist scharf, die Icons und Schriften wirken sogar etwas gross. Im direkten Vergleich mit dem Galaxy Note 4 und seiner QHD-Auflösung sieht man dann natürlich den Unterschied. Aber auch nur dann 😀 Die sehr kleine und nicht sonderlich leuchtstarke Benachrichtigungs-LED befindet sich rechts oberhalb des Displays. Bei entgangenen Nachrichten oder Anrufen blinkt sie grün.

Android 4.4.2 und Emotion UI 3.0

Huawei Ascend Mate 7 Huawei Ascend Mate 7 Huawei Ascend Mate 7
Auf dem Ascend Mate 7 kommt die bereits von anderen Modellen bekannte Benutzeroberfläche namens Emotion UI 3.0 zum Einsatz. Auf den ersten Blick erkennt man (wenn man das Xiaomi Mi4 kennt) leichte Ähnlichkeiten mit dem MIUI. Das Userinterface selbst ist klar und einfach strukturiert. Eine Sortiermöglichkeit der Apps ist aber nicht vorgesehen.

  Huawei Ascend Mate 7 Huawei Ascend Mate 7
Das Emotion UI verzichtet auch auf einen normalen App-Drawer. Alle Apps und Icons werden auf den diversen Homescreens des Ascend Mate 7 verteilt. Auf Wunsch aber natürlich auch in Ordnern. Die drei Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unteren Displayrand. Auf Wunsch kann man diese aber ausblenden. So kann man auch bei hektischen Spielen nicht aus Versehen den Home-Button drücken und das Spiel in den Hintergrund verbannen. Der Verzicht auf den App-Drawer ist auf den ersten Blick zwar nett, führt nach der Installation von vielen Apps und Games aber schnell zum Verlust der Übersicht. Auf Wunsch kann man sich im Play Store aber einen anderen Android-Launcher wunschgemäß auch in 3D installieren.

Immerhin bietet Huawei mit der EmotionUI schon ab Werk zahlreiche “Themes” zur Individualisierung an. In der Statusleiste am oberen Rand findet man zahlreiche Verknüpfungen. Benachrichtigungen werden in einer Art Timeline abgebildet. Im eingebauten Telefon-Manager kann man zudem für jede App einzeln festlegen, ob und wie sie sich mit dem Internet verbinden darf. Hier findet man auch eine Speicherbereinigung, einen Belästigungsfilter (für unerwünschte Kontakte) und einen Benachrichtigungsmanager.

Benchmarks

Huawei Ascend Mate 7 Huawei Ascend Mate 7 Huawei Ascend Mate 7
Die Performance mit der aktuellen Firmware B113SP03 ist in Zusammenspiel mit dem neuen Octa-Core-Prozessor (laut AnTuTu-Benchmark ist es der Hisilicon Kirin 920, der Hersteller gibt an, es handele sich um einen Kirin 925) sowie den 2 GByte Arbeitsspeicher wirklich super. Dabei nutzt der neue Octa-Core-Prozessor insgesamt vier Kerne auf Cortex-A15-Basis mit maximal 1.7 GHz sowie vier Kerne auf Cortex-A7-Basis mit maximal 1.3 GHz. Im Geekbench 3 erzielte das Mate 7 871 Zähler im Single-Core und etwa 3.184 Punkte im Multi-Core. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark erzielt das Ascend Mate 7 einen Wert von 43.486 Punkten, damit liegt das Ascend Mate 7 vor dem HTC One M8, Samsung Galaxy S5 und dem Xiaomi MI4. Aufwändige Spiele vom Type Modern Combat 5 oder Dead Trigger 2 sind also auf dem Mate 7 überhaupt kein Problem. Kein Ruckeln, kein Zuckeln.

Kamera

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Die Kamera auf der Rückseite löst mit 13-Megapixel auf, bietet eine Blende von f2.0 und besteht aus 5-Teilen. Dank des BSI-Sensors und einem LED-Blitz gelingen schöne Aufnahmen. Bei Dunkelheit versagt der Autofokus allerdings ab und an. Die Kamera auf der Vorderseite mach Selfies, Wefies und Co mit maximal 5 Megapixel möglich. Qualitativ liegen sie auf dem normalen Niveau. Die vergleichbare Konkurrenz aus dem Hause Samsung oder LG liefert eine leicht bessere Bildqualität ab. Aber seht doch einfach selbst.

Konnektivität & Akku

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Unterwegs kann man über HSPA+ oder eben auch per LTE in der Cat .6 bzw. WLAN 802.11 b/g/n online gehen. Das klappte im Test völlig problemlos, allerdings zum Beispiel im Netz der Telekom nur mit etwa 30 Mbit/s. Das LTE-Band 20 wird leider nicht unterstützt. Auch NFC beherrscht das Mate 7, sogar mit der Möglichkeit Waren damit zu bezahlen. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.0 und USB 2.0 übertragen.

Ascend_Mate7_43Der Fingerabdruckscanner auf der Rückseite sitzt unterhalb der Kamera und ist leicht zu erreichen. So kann man bis zu fünf Fingern im System registrieren. Der Sensor des Ascend Mate 7 funktioniert ausgezeichnet. Im Standby muss man nur kurz den Finger auflegen und hat innerhalb von knapp einer halben Sekunde sein Smartphone entsperrt. Dabei wird der Fingerabdruck aus unterschiedlichen Lagen mit einer erstaunlich hohen Genauigkeit erkannt.

Der Hersteller hat dem Ascend Mate 7 einen Akku mit 4.100 mAh auf den Weg gegeben. Normalnutzer dürften mit dieser Kraftzelle problemlos etwa zwei Tage ohne Steckdose auskommen. Wer sich allerdings viele Videos ansieht, wird schon nach knapp 12 Stunden sein Ladegrät auspacken. Die Sprachqualität des Ascend Mate 7 ist gut, die Gesprächspartner tönten klar und deutlich aus dem Hörer.  Das Ascend Mate 7 unterstützt dabei OTG, der GPS-Fix ist mit knapp 10 Sekunden auf einem normalen Niveau. Der interne Speicher beträgt 16 GByte, davon stehen rund 11 GByte zur freien Verfügung. Neben USB-OTG bietet das Mate 7 natürlich auch einen MicroSD-Einschub für Speicherkarten mit bis zu 64 GByte an.

Multimedia

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Technisch peppt das Huawei Ascend Mate 7 den Sound per DTS auf (leider ist die Bezeichnung noch etwas “russisch”). Dazu steht ein spezieller Soundchip (Tensilica HIFI3) zur Verfügung. Der Musikplayer kommt von Huawei, wer mag kann aber auch Google Play Music einsetzen. Die Optik des Huawei-Players kommt etwas verspielt aber trotzdem noch übersichtlich und zielführend rüber. Beide Player zeigen natürlich den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an.

Huawei Ascend Mate 7

Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt, im Querformat sogar im einer Art “Cover-Flow”. Der MP3-Player selbst bietet neben DTS leider keinerlei Klang-Presets.  Das Ascend Mate 7 liefert — mit guten Kopfhörern — trotzdem noch einen einen satten Bass ab. Die mitgelieferten Modelle sind da eher weniger geeignet. Über den nach hinten abstrahlenden Lautsprecher klingt das Mate 7 laut und relativ ausgeglichen. Bässe fehlen zwar, dafür übersteuert der Lautsprecher aber auch nicht. Ein FM-Radio bietet das Mate 7 übrigens auch. Mehr seht ihr in meinem Videoreview des Huawei Ascend Mate 7:

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Fazit

8

Das Huawei Ascend Mate 7 liefert eine gute Vorstellung ab. Der Sound könnte trotz DTS einen Ticker besser sein, und auch ein paar Equalizer-Presets wären schön gewesen. Die Kamera knipst Bilder mit 13 Megapixel und das ist guter Qualität. Videos in 4K zeichnet sie allerdings nicht auf, bei Full-HD ist Feierabend. Das 5,96 Zoll große Display samt Full-HD-Auflösung konnte mich im Test überzeugen und die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls klasse. Die Kombination aus Akkuleistung und CPU-Power ist einfach super. Mit einem Preis von 430 Euro braucht es sich in keiner Disziplin hinter Geräten, wie dem OnePlus One oder Xiaomi MI4 zu verstecken. Das Galaxy Note 4 sowie das iPhone 6 Plus spielen preislich eh in einer anderen Liga. Ein kleiner Wermutstropfen ist da die Tatsache, dass es in Deutschland leider nicht mit Dual-SIM angeboten wird. Wer mobile-reviews.de unterstützen will, der kauft sich das Huawei Ascend Mate 7 zum Beispiel bei Amazon.
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