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Smartphones

Test zu aktuellen Smartphones

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Huawei P20 Pro im Test: Top aber zu teuer

Huawei P20 Pro (1)
9.6

Das Huawei P20 Pro ist die teuerste Variante aus der P20-Reihe. Mit rund 899 Euro (UVP) sind wir preislich fast auf Augenhöhe mit dem Apple iPhone X. Die unsägliche “Notch” bekommt man übrigens auch beim P20 Pro zu Gesicht, genauso wie eine Triple-Camera mit 40 Megapixel und Teleobjektiv. Aber lohnen sich die fast 900 Euro wirklich?

HUAWEI P20 Pro Smartphone BUNDLE (15,5 cm (6,1 Zoll), 40/20/8 MP Leica Triple Kamera, 128GB interner Speicher, 6GB RAM, Android 8.1, EMUI 8.1) Schwarz + gratis Huawei AM61 Headset [Exklusiv bei Amazon] - Deutsche Version

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SmartphonesTests

Gemini PDA im Test: Zurück in die 90er

Gemini PDA (9)
7.9

In den 90er waren PDAs wie der Psion 5 oder der Nokia Communicator noch echt in. Mittlerweile ist diese Form fast ausgestorben. Wie quälen uns mit Smartphones ohne echte Tastatur rum, oder müssen auf einen BlackBerry zurückgreifen. Damit ist nun Schluss: der Gemini PDA bietet die Vorzüge eines PDA UND eines Smartphones und kann auch noch zwei Betriebssysteme gleichzeitig nutzen. Also werfen wir mal einen Blick drauf.

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SamsungSmartphonesTests

Samsung Galaxy S9 und S9 Plus im Test: Empfehlenswert?

Galaxy_S9_S9_Plus_01

Samsung hat mit den beiden Samsung Galaxy S9 und Galaxy S9 Plus zwei absolut überragende Smartphones vorgestellt. Wie auch im letzten Jahr mit den S8-Modellen. Bei Preisen zwischen 849 und 949 Euro fragt man sich zu Recht, ob ein 5,8 bzw. 6,2 Zoll großes Display, eine super schnelle CPU vom Typ Exynos 9810, eine (bzw zwei beim S9 Plus) 12-Megapixel-Kamera mit Blende f/1.5 und ein nahezu unverändertes Design den Kauf rechtfertigen. Schauen wir mal.

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SmartphonesTestsUMIDIGI

UMIDIGI S2 lite Test: 5.100 mAh sind eine Ansage

Umidigi_S2_lite_16

Das UMIDIGI S2 Lite ist der mit rund 125 Euro günstigste Vertreter der neuen S2-Reihe. Während es sich optisch nicht von den Brüdern unterscheidet, bekommt man technisch nur Mittelklasse zu Gesicht. So bietet es neben einem 6 Zoll großen Display im 18:9-Format nur eine HD(+)-Auflösung. Das Metallgehäuse beherbergt einen 5.100 mAh starken Akku, der mit dem recht schwachen Prozessor vom Typ Mediatek MT6750 und seinen 4GByte RAM/32GByte Speicher leichtes Spiel hat. Natürlich darf die (Fake) Dual-Kamera auch nicht fehlen. Nehmen wir es gemeinsam unter die Lupe.

UMIDIGI S2 Lite - 5,99 Zoll HD (18: 9 Vollbild) Android 7.0 4G Smartphone, Gesichtserkennung, 5100mAh Akku, Vollmetall-Unibody, Octa Core 1.5GHz 4GB + 32GB, Dreifachkameras - rot


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OukitelSmartphonesTests

Oukitel U18 im Test: Mit Notch wie beim iPhone X

OukiteL_U18_Trailer
8.1

Das Oukitel U18 des chinesischen Herstellers kopiert die “Notch” des Apple iPhone X kopiert. Das 5,85 Zoll große Display mit HD+ Auflösung des Smartphone auf der Basis von Android 7 hat also einen kleinen “Balken” in der Mitte. Dort findet man die Frontkamera sowie einen Sensor zur Gesichtserkennung. Weitere Details sind eine Dual-Kamera auf der Rückseite, eine CPU vom Typ MediaTek MT6750T, 4 GByte RAM und 64 GByte Speicher. Preislich liegen wir bei rund 180 Euro. Aber was dürfen wir dafür erwarten?

oukitel U18 Entsperrtes Smartphone 4 GB + 64GB Dual Rückseite Kameras Face + Fingerabdrucksensor 14,9 cm Android 7.0 mtk6750t Octa Core bis zu 1,5 GHz für die 4 G Netzwerk, Dual Sim

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Oukitel U18

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HonorSmartphonesTests

Honor 9 lite im Test: Oder lieber Huawei P Smart?

Honor_9_lite_02
8.9

Das Honor 9 lite entspricht technisch dem Huawei P Smart, was auch kein Wunder ist, denn schließlich arbeiten beide Firmen Hand in Hand. Das Honor 9 lite bietet daher ein 5,65 Zoll großes Full-HD+ Panel, wird von einem HiSilicon Kirin 959 mit 3 GByte RAM angefeuert und zeigt sich auf der Rückseite mit einer Dual-Kamera (13 / 2 Megapixel). Diese Kombination findet man übrigens nochmal auf der Vorderseite. Aber nun genug der Details und auf zum Testbericht.

Honor 9 lite: Metall und Glas

PSmart-9liteHuawei P Smart – Honor 9 lite

Rein optisch unterscheidet sich das Modell von Honor dann doch vom Huawei P Smart. Das Honor 9 lite wirkt schicker, vielleicht auch nur verspielter. Mit seinen Abmessungen von 151 x 71.9 mm x 7.6 mm ist es recht klein und dünn. Das Gewicht von rund 149 Gramm kann sogar als gering angesehen werden. Das Huawei P Smart ist mit 150,1 x 72,05 x 7,45 mm und 143 Gramm noch etwas kleiner geraten.

Das Honor 9 lite glänzt und spiegelt in der Sonne, was das Zeug hält.

Und genau da liegt der Knackpunkt. Sowas muss man mögen, die Rückseite (Wahlweise in Schwarz, Blau oder Glacier Grey) zieht durch ihr 2.5 Glas und die darunter liegende nanooptische Folie Fettfinger und Kratzer natürlich magisch an. Gut, dass Honor gleich eine Schutzhülle mitliefert.

Honor_9_lite_16Viele finden den dort platzierten Fingerabdrucksensor auch unpraktisch. Leider ragt das Kameraobjektiv leicht aus dem Gehäuse hervor. Der Lautstärkeregler sowie den Ein-/Ausschalter findet man auf der rechten Seite des Rahmens.

Der Einschub für die beiden nanoSIM, bzw eine microSD und eine nanoSIM haben die Designer in die linken Rahmenseite eingefasst. Die Unterseite wird vom Mikrofon, dem Lautsprecher, einem Kopfhöreranschluss (3.5 mm Klinkenbuchse) und einem (veralteten) microUSB-Anschluss in Beschlag genommen. Auf der Oberseite gibt es beim Honor 9 lite übrigens keinen Infrarotsender zur Steuerung von Multimedia-Anlagen.

Display: 5,65 Zoll, 18:9 und 1.080 x 2.160 Pixel

Das 5,65 Zoll große LC-Display auf der Vorderseite löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf. Das LC-Display kommt genauso auch im Huawei P Smart zum Einsatz. Die Farbdarstellung ist gut, Rot überstrahlt nicht und auch der Kontrast geht in Ordnung. Bei den Schwarzwerten ist ein AMOLED zwar überlegen, aber auch hier gibt es kaum Klagen. Texte und Bilder wirken gestochen scharf. Kein Wunder bei den 428 ppi. Die maximale Helligkeit reicht für meinen Geschmack ebenfalls aus, die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel war gut. Bei direkter Sonneneinstrahlung sollte man aber die manuelle Helligkeitseinstellung bemühen. Die Automatik geht da zu sparsam ans Werk. Das Display selber ist allerdings nicht durch eine spezielle Beschichtung gegen Fingerabdrücke geschützt, so sieht es sehr schnell schmierig aus.

Der kapazitive Home-Button mit integriertem Fingerabdrucksensor auf der Rückseite funktionierte im Test zuverlässig.

Damit kann man aber nicht nur sein Smartphone zuverlässig entsperren, sondern auch noch ein paar zusätzliche Funktionen nutzen. So kann man durch einen Fingerwisch beispielsweise auch die Statusleiste nach unten scrollen. Neben den beiden Frontkameras bietet das Honor 9 lite auch eine kleine Benachrichtigungs-LED für entgangene Anrufe bzw. Nachrichten.

Emotion UI 8: Android 8 wird bunter

Emotion UI 8 nennt sich die Benutzeroberfläche aus dem Hause Honor/Huawei auf der Basis von Android 8.0. Sie verzichtet ab Werk zwar auf einen App-Drawer, wer ihn aber partout haben will, der finden in den Einstellungen auch eine Option für die (Re)Aktivierung 😀

Grundsätzlich werden alle Icons (Apps) auf den unterschiedlichen Homescreens verteilt. Auf Wunsch kann man die Icons auch in Ordner sortieren. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Das nennt sich treffenderweise „Navigationsleiste“. Die kann man in den Einstellungen dann auch anpassen und die Icons so umsortieren.

Den Home-Button mit eingebautem Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite kann man zudem als eine Art “Touchpad” nutzen. So kann ich durch Wischgesten über den Sensor das Betriebssystem steuern. Dann werden die Softkeys komplett ausgeblendet. Fingerabdrücke (bis zu 5) unterscheidet der Sensor sehr zuverlässig voneinander.

Zieht man die Statusleiste am oberen Rand nach unten, dann findet man neben den üblichen Verknüpfungen (WLAN, Flugmodus, SIM, etc.) auch eine Timeline mit den zuletzt durchgeführten Aktionen. Screenshots kann man zum Beispiel auch durch klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display auslösen. Das Scroll-Shot-Feature macht Screenhots von Inhalten, die mehrere Bildschirmseiten lang sein.

Alles in allem ist das EMUI eine durchdachte und über Themen auch grafisch anpassbare Oberfläche. Puristen werden damit aber nur schlecht klarkommen.

Wer mit zwei Fingerknöcheln auf einmal auf das Display klopft, startet das Screen Recording: der Inhalt des Screens wird dann als Video abgespeichert. Das Dateisystem wurde bei EMUI 8 umgestellt, so dass eine Fragmentierung verhindert wird. Eine sinnvolle Einhandbedienung ist hinzugekommen. Die Firmware ist kommt mit den Google Sicherheitspatches vom 1. Januar 2018, installiert ab Werk aber eine Menge Bloatware in Form von Spielen wie Puzzle Pets, Kingoms, Dragon Mania und Apps wie booking.com oder eBay. Die Apps lassen sich aber glücklicherweise löschen. Durch diese Art von Quersubventionierund kommt man eben auch auf einen günstigen Preis. Dadurch stehen ab Werk erst einmal “nur” 23 Gbyte zur freien Verfügung.

Performance & Akku: 8 Kerne und 3.000 mAh

Honor_9_lite_18Bei der CPU setzt das Honor 9 lite auf den HiSilicon Kirin 959 des Huawei Mate 10 lite, Huawei nova 2 oder Huawei P Smart. Der Chipsatz kommt im aktuellen AnTuTu auf rund 88.000 Punkte. Im Geekbench 4 kommt er auf 933 Punkte im Single-Core und 3.683 im Multi-Core durch. Alle getesteten Spiele (Asphalt Extreme, Modern Combat 5) liefen damit ruckelfrei und auch das EMUI zeigte kaum Ruckler.

Der fest eingebaute Akku leistet 3.000 mAh und hielt bei halber Display-Helligkeit im PC Mark Akkutest knapp 9 Stunden durch.

Normalnutzer, die nur ein paar Mails am Tag checken und Gespräche führen, schaffen also locker anderthalb Tage. Selbst Hardcore-Nutzer wie ich (zig E-Mails, Messengern und 2 Stunden Musik über Bluteooth) werden erst am Abend zum Ladegerät greifen müssen. Aufgeladen wird das Smartphone dann über das microUSB-Kabel. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden. Drahtlos klappt das leider nicht.

Multimedia: 13/2-Megapixel-Quad-Kamera

Honor_9_lite_11Quad-Kamera? Nunja, Vorder- und Rückseite sind mit einer Dual-Kamera mit jeweils 13 und 2 Megapixel ausgestattet. Qualitativ sollte man aber keine Wunder erwarten.  Natürlich berechnet die Kamera-App damit einen Bokeh-Effekt, der (leider nur virtuell) einer Blende von f/0,95 entspricht. In der Praxis erzeugt man diese Bilder mit verschwommenem Hintergrund zwar recht schnell, mitunter aber mit eher künstlicher Qualität. Die Frontkamera kann das beim Honor 9 lite auch. Die Kamera-App selebr bietet zahlreiche Eingriffsmöglichkeiten und Automatiken.

Die Bildqualität geht daher bei ausreichend Licht auch voll in Ordnung.

Bei schlechten Lichtverhältnissen kommt die Kamera (Blende f/2.2) dann aber schnell an ihre Grenzen.

Konnektivität & Sound: Ist alles ok

Unterwegs kann ich über HSPA+ oder eben auch per LTE in der Cat 6 bzw. WLAN 802.11 b/g/n (nur 2.4 GHz) im Internet surfen. Das klappte im Test völlig problemlos. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 71 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.2 LE und NFC übertragen. Die Sprachqualität des ist gut, meine Gesprächspartner tönen klar und deutlich aus dem Hörer.  Das Huawei P 9 lite unterstützt dabei die Erweiterung des internen Speichers über microSD-Karten (bis 400 GByte) und USB-OTG. Der SAR-Wert ist mit 1,38 W/kg (am Kopf/Körper) recht hoch!

Der Musikplayer aus dem Hause Honor zeigt den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das Smartphone liefert — mit guten Kopfhörern (gehören überhaupt nicht zum Lieferumfang) — einen vernünftigen Sound. Der eingebaute Lautsprecher auf der Unterseite klingt hingegen etwas dünn.

Fazit: Mehr Smartphone braucht man nicht?

Das Honor 9 lite kostet (zum Testzeitpunkt) rund 211 Euro und bietet ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.  Zumindest dann, wenn man auf WLAN im 5-GHz-Band verzichten kann und die nervige Bloatware direkt deinstalliert. Die hochglänzende Rückseite ist dabei Geschmackssache, die technische Ausstattung mit 6-Zoll-FHD+ und HiSilicon Kirin 659 aber mehr als ausreichend. Das trifft dann aber auch auf das günstigere Xiaomi Redmi 5 Plus zu. Da nervt mich aber die Garantieproblematik.

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SmartphonesTestsXiaomi

Xiaomi Redmi 5 Plus (Global) im Test: Mehr Smartphone braucht man nicht?

Xiaomi_Redmi_5_Plus_01
8.8

Xiaomi bringt mit den beiden Redmi 5 Modellen zwei sehr günstige Smartphones im aktuellen 18:9-Format auf den Markt. Mittlerweile gibt es auch eine “Global” mit LTE Band 20 sowie alle notwendigen Sprachen. Das Redmi 5 Plus kostet rund 180 Euro und ist damit rund 30 Euro teurer als das Xiaomi Redmi 5. Dafür bekommt man ein fast 6 Zoll großes FullHD-Display, einen Snapdragon 625 und 3 bzw 4 GByte RAM, 32 bzw. 64 GByte Speicher. Lohnt sich ein Import?

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Xiaomi Redmi 5 Plus

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HTCSmartphonesTests

HTC U11 Plus Test: Lohnt sich der Kauf des Upgrades?

HTC_U11_Plus_29
9.3

HTC U11 Plus wurde zwar schon Ende 2017 vorgestellt, ist aber erst seit kurzem wirklich flächendeckend verfügbar. Mit einem Preisschild von rund 750 Euro (z.B. bei Cyberport.de) bekommt man ein 6 Zoll großes Display mit 1.440 x 2.880 Pixel, einen Snapdragon 835, 6 GByte RAM, 128 GByte Speicher und eine 12-Megapixel-Kamera. Eingekleidet im schicken “Translucent Oil” genannten (schwarzen) Gehäuse muss es sich nun im Test behaupten.

Design: Flüssiges Glas?

Das HTC U11 Plus kommt mit einem Liquid-Surface-Design und unterscheidet sich optisch kaum vom HTC U11. Die Rückseite in “Translucent Oil” ist transparent und gibt Teile der Rückseite – wie die NFC-Spule – preis. Der Rahmen aus Aluminium ist beim U11 Plus etwas breiter ausgefallen, wirkt dadurch aber auch robuster. Mit seinen Abmessungen von 158.5 x 74.9 x 8.5mm und einem Gewicht von 188 Gramm hat der Hersteller HTC ordentlich viel Material verbaut.

HTC_U11_Plus_Farben
Wer Fingerabdrücke und/oder Kratzer vermeiden will, sollte das Schmuckstück nur mit Handschuhen tragen bzw. die mitgeliefert Schutzhülle aus transparentem Kunststoff anbringen. Die wird zwar erst einmal den Glanz erhalten, schleichen sich aber härtere Staubkörner oder Sand hinein, dann wirkt sie wie Sandpapier.

Die Front des Smartphones wird vom 6 Zoll großen Display mit seinen 1.440 x 2.880 Pixel in Beschlag genommen. Um Platz zu sparen, kommt es im neuen 18:9-Forat daher. Die Ränder ober- und unterhalb des Displays sind immer noch recht dick, links und rechts sind sie hingegen erfreulich klein geraten.

HTC_U11_Plus_15Das Corning® Gorilla® Glass 5 des Displays ist zu den Rändern hin leicht abgerundet. Auf der rechten Seite des Metallrahmens findet man den geriffelten Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärktasten. Auf der Unterseite kommt ein USB-Typ-C-Anschluss (USB 3.1) sowie einer der beiden Lautsprecher (der andere befindet sich in der Ohrmuschel) und zwei Mikrofone zum Vorschein. Die anderen beiden befinden sich auf der Ober- und Rückseite. Eine 3.5 mm Klinkenbuchse findet man allerdings NICHT. Der Sound der mitgelieferten Kopfhörer wird (per Adapter) über den USB-Typ-C-Port ausgegeben, alternativ steht Bluetooth zur Verfügung! Wer normale Kopfhörer nutzen möchte, der muss den mitgelieferten Adapter mit seinem eingebauten DAC nutzen. Normale Adapter scheinen mit dem HTC U11 Plus nicht zu funktionieren. Also schön aufpassen auf das gute Stück.

Das Gehäuse des HTC U11 Plus ist nach IP68 zertifiziert und somit in gewissem Rahmen wasser- und staubdicht (Frischwasser unter 1,5 Metern für bis zu 30 Minuten). Der Home-Button auf der Rückseite ist eine Sensortaste. Auf der Vorderseite gibt es keine echten Tasten, die Bedienung erfolgt ausschließlich über Softwarekeys.

Display: 6 Zoll in 18:9 und mit DCI-P3

HTC_U11_Plus_33Das Display mit seinen 6 Zoll und einer Auflösung von 1.440 x 2.880 Pixel kommt im neuen 18:9-Format daher. Die Farben werden naturgetreu abgebildet, HDR10 wird per Softwareupdate unterstützt und auch der erweiterte Farbraum nach DCI-P3 ist vorhanden. Aufgrund des oft fehlenden Filmmaterials ist man aktuell aber auf Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime angewiesen. Dann sehen die Filme und Serien auf dem neuen Display aber schon sehr beeindruckend aus. Die Ausleuchtung am unteren Rand des Displays könnte etwas gleichmässiger sein und auch die maximale Helligkeit hätte einen Tick höher ausfallen dürfen.

Android 8 und HTC Sense: Muss man mögen

HTC setzt beim U11 Plus auf Android 8 Oreo sowie die hauseigene Benutzeroberfläche namens HTC Sense 8. Bei den eigenen Apps hält sich HTC deutlich zurück. In erster Linie setzt man auf die Standard-Apps aus dem Hause Google. Bei der Kamera-App hat sich HTC aber zu keinem Kompromiss hinreißen lassen und nutzt eine Eigenentwicklung. Ebenfalls hinzugekommen ist die „Boost+“ genannte App die sich um das Speichermanagement und Dateileichen kümmert.Bei der Tastatur setzt HTC auf TouchPal.

Im Gegensatz zum Now oder Pixel-Launcher kann man beim Launcher des HTC U11 Plus zusätzlich die Icons und Hintergrundbilder über Themen ändern. Eine Sortierung der App-Icons ist nach vielen unterschiedlichen Kriterien möglich. Es gibt nun auch eine Einhandmodus, mit dessen Hilfe man Icons in einem kreisförmigen Bogen und in zwei Reihen anordnen kann. So spart man sich den App-Drawer.

Natürlich findet man auf dem Homescreen durch eine Wischgeste nach rechts wieder die personalisierbare Nachrichtenübersicht “Highlights”. Der Dienst erfolgt über die App “News Republic”, kann aber deaktiviert werden. Wie bei anderen HTC und dem Google Pixel 2 XL kann man bestimmte Funktionen auch druch Druck auf die Rahmenkante auslösen: nettes Gimmick. Der HTC Companion ist neben Alexa, dem Googlr Aissistant oder Siri einer der schlechteren Assistenten.

Performance & Akku: 2,45 GHz und 3.930 mAh

HTC hat sich für den aktuellen Snapdragon 835 entschieden. Diese wird nur mit 2,45 GHz angetrieben und kann auf 6 Gbyte RAM zurückgreifen. An die (leider oft geschummelte) Leistung eines OnePlus 5T kommt das HTC U11 Plus nicht heran. Im aktuellen AnTuTu-Benchmark reicht es trotzdem für 173.105 Punkte und auch im Geekbench 4 kommt der SoC auf 1.934 Punkte im Single-Core und 6.645 Punkte im Multi-Core. Das HTC U11 Plus ist frei von Rucklern und reagiert super fix auf alle Eingaben.

Der interne Akku leistet 3.930 mAh und kann nicht selbst gewechselt werden. Durch das hochauflösende Display sowie der schnellen CPU kommt man auf eine Laufzeit zwischen knapp 7:30 Stunden (Dauernutzung höchste Helligkeit) und etwa anderthalb Tagen (E-Mails checken, 1 1/2 Stunden Musik pro Tag). Das ist echt kein schlechter Wer und dank der Schnellladetechnik Qualcomms Quick Charge 3.0 bzw. USB Power Delivery ist der Akku auch in knapp 90 Minuten voll aufgeladen. Drahtlos klappt das leider nicht.

Konnektivität & Sound: LTE Cat 16 und das volle Programm

LTE wird theoretisch in Cat 16 bis bis zu 1 GB/s angeboten. In der Praxis kann man sich schon über rund 90 mbits/s freuen, wenn überhaupt vielleicht mal 500 mbit/s. Die Sprachqualität des HTC U11 Plus ist wirklich gut, kein nennenswertes Rauschen. Hier spürt man die “Kraft” der vier Mikrofone. Die Sende-/ und Empfangsqualität ist hingegen nicht ganz ohne Mängel. Die Empfangsleistung im Netz der Telekom war schlechter als bei meinem Galaxy S8, der Wechsel zwischen LTE/UMTS/GSM dauert etwas länger und wurde viel früher initiiert. Die Inhalte des Smartphones kann man über Bluetooth 5 und USB-Typ-C (3.1) auf den PC und über AirPlay, Chromecast, DLNA und Miracast an seine Multimedia-Anlage übertragen. Selbst Display-Port wird angeboten.

HTC_U11_Plus_27Der interne Speicher (128 GByte) kann per microSD-Karten erweitert werden. Zumindest dann, wenn man auf die zweite nanoSIM verzichten mag. Dual-SIM UND Speichererweiterung ist nicht vorgesehen. Aktuell sind rund 112 GByte Speicher frei. An weiteren Schnittstellen stehen GPS (GLONASS & Baidou) zur Verfügung. Der Fingerabdrucksensor im Homebutton funktioniert absolut zuverlässig.

Boomsound kommt beim U11 Plus ebenfalls wieder zum Einsatz. Dabei dient der Lautsprecher in der Ohrmuschel als Hochtöner und der zweite Lautsprecher auf der Unterseite als Basslautsprecher. Das klingt schon ziemlich geil und laut. Die Audiowiedergabe über Kopfhörer erfolgt diesmal NUR über Bluetooth 5 und USB-Typ-C. HTC setzt dabei – ähnlich wie Samsung – auf eine Anpassung des Sounds per Audiomessung. USonic vermisst über ein kurzes Rauschen den Gehörgang und passt den Ton entsprechend an. Das geht deutlich schneller als bei Samsung und liefert ein wirklich überzeugendes Ergebnis. Die mitgelieferten Kopfhörer sind hier wirklich Spitzenklasse und bieten sogar aktives Noice Cancelling. daher auch die Stromversorgung über den USB-Port. Einen Adapter von USB-Typ-C auf Klinke liefert HTC mit. Der scheint auch einen speziellen DAC zu nutzen, andere Adapter funktionierten im Test leider nicht.

Kamera: HTC Ultrapixel die Dritte

HTC_U11_Plus_18Die Ultrapixel hat HTC nun auf die Version 3 gehievt. Die Kamera selber löst dabei mit maximal 12 Megapixel auf, die Pixelgröße beträgt 1,4 μm. Durch einen optischen Bildstabilisator sowie einer Blende von f/1.7 erreicht man eine gute Lichtempfindlichkeit. Im Notfall hilft noch ein Dual-Tone-LED. Der Autofokus nutzt dabei die Phasenerkennung. Die eigene Kamera-App bietet neben HDR auch eine Technik namens HDR-Boost. Hier werden dann bei schlechten Lichtverhältnissen drei Aufnahme in Folge gemacht und miteinander verglichen. Daraus entsteht dann ein Gesamtbild mit (etwas) weniger Bildrauschen. Ganz verhindern kann diese Technik es aber leider nicht. Im manuellen Modus entschädigt die Kamera dann aber wieder mit der Mögloichkeit zur Aufnahme von RAW-Dateien. Insgesamt handelt es sich um eine klasse Kamera, leider werden die Motive aber oft zu dunkel abgebildet.

HTC U11 Plus

Die Frontkamera löst mit 8 Megapixel auf und bietet eine Blende f/2.0 sowie ein 85° Sichtfeld. So gelingen Selfies auch bei schlechtem Licht. Videos zeichnet das HTC U11 Plus in 4K und bis zu 30 Bildern pro Sekunde auf. Auch eine Zeitlupe und einer Hyperlapse stehen zu Auswahl. Dank der vier Mikrofone, die man auch selbst auf die Audioquellen ausrichten kann, geht auch der Ton mehr voll in Ordnung.

Fazit: Gut aber zu teuer!

Das 749 Euro teure HTC U11 Plus sieht schick aus, die halbtransparente Rückseite glänzt und spiegelt in der Sonne. Über den Sinn oder CP-LogoRGB-rechtsUnsinn einer solchen Spiegelfläche kann man hingegen trefflich streiten. Die technische Ausstattung sowie die Performance gehen dafür voll in Ordnung: Die 12-Megapixel-Kamera braucht sich nicht hinter Konkurrenz zu verstecken. Das 6 Zoll große QHD-Display ist eine konsequente Weiterentwicklung, dem Trend folgend halt in 18:9. Der Preis ist mir persönlich – gerade im Vergleich zum HTC U11 mit seinen 480 Euro – etwas zu hoch. Ok, die UVP des ebenfalls guten Huawei Mate 10 Pro oder iPhone X ist auch deutlich zu hoch ausgefallen. Aber der Preis des HTC U11 Plus wird in den nächsten Wochen mit Sicherheit auch noch sinken.

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SmartphonesTestsXiaomi

Xiaomi Redmi 5 Test: Viel Smartphone für wenig Geld?

Xiaomi_Redmi_5_24
8.4

Xiaomi bringt mit den beiden Redmi 5 Modellen zwei sehr günstige Smartphones im aktuellen 18:9-Format auf den Markt, allerdings nur auf den chinesischen. Als direkte Konkurrenz zu den Moto G von Lenovo (Motorola) bekommt man für 134 Euro bzw. 144 Euro (z.B. bei tradingshenzen.com) ein gut ausgestattetes Smartphone. Aber reicht das für eine Importempfehlung?

Xiaomi Redmi 5 oder darf es etwas mehr (Plus) sein?

Redmi5_PlusDas Xiaomi Redmi 5 bietet zwar ein 5,7 Zoll großes Display im neuen 18:9-Format, muss aber auch mit einer Auflösung von 720 x 1.440 Pixel auskommen. Dafür ist der fest eingebaute Akku mit seinen 3.300 mAh ganz ordentlich aufgestellt. Für ausreichend Speed soll ein Snapdragon 450 mit acht Kernen (max. 1,8 GHz) sorgen. Beim Speicher hat man die Wahl zwischen 2 GByte RAM / 16 GByte Speicher und (besser!) 3 GByte RAM / 32 GByte Speicher. Das alles wurde in ein formschönes Gehäuse aus Kunststoff gehüllt und ergibt optisch ein 08/15-Smartphone in den Farben Gold, Schwarz, Blau oder Pink.

Das Xiaomi Redmi 5 Plus ist hingegen mit einem 5,99 Zoll großen Display (1.080 x 2.160 Pixel), einem bis zu 2 GHz schnellen Snapdragon 625 und einem 4.000 mAh Akku ausgestattet. Beim Speicher hat man die Wahl zwischen 3 GByte RAM / 32 GByte Speicher und 4 GByte RAM / 64 GByte Speicher. Das Redmi 5 – wie auch das Redmi 5 Plus – nutzen beide eine 12-Megapixel-Kamera mit einer Blende f/2.2.

Xiaomi Redmi 5 und das Design: Kunststoff gut kaschiert

Xiaomi_Redmi_5_1Mit seinen Abmessungen von 151,8 x 72,8 x 7,7 mm und einem Gewicht von 157 Gramm ist das Redmi 5 etwas kleiner als sein Bruder mit Plus. Das kommt auf üppige 158,5 x 75,45 x 8,05 mm bei 180 Gramm. 5,7 Zoll ist schliesslich aber auch schon eine ordentliche Ansage.

Dabei reduziert das sogenannte Edgeless-Design eigentlich nur die beiden Ränder ober- und unterhalb des Displays. Während die Vorderseite noch vollständig vom Displayglas in Beschlag genommen wird, besteht der Rest des Smartphones eigentlich vollständig aus Kunststoff. Lediglich der (nicht nutzbare) Akkudeckel auf der Rückseite wurde aus Metall gefräst. Ein-/Ausschalter und Lautstärkeregler (beide auf der rechten Seite), aber auch der Einschub für die beiden nano-SIM bzw. eine nano-SIM und eine MicroSD-Karte auf der linken Seite bestehen auch aus Plastik.

Xiaomi_Redmi_5_8 Das Redmi 5 liegt gut in der Hand und ist erstaunlicherweise hochwertig verarbeitet, bzw. macht sogar einen hochwertigen Eindruck. Deutlich besser als manch teureres Modell aus dem Hause Honor, Samsung und Co. Von Doogee, Oukitels udn Co will ich erst gar nicht sprechen. Auf der Rückseite befindet sich – unterhalb der 12-Megapixel-Kamera – noch ein runder Fingerabdrucksensor.

Xiaomi_Redmi_5_14Leider hat Xiaomi sich zwar für einen normalen Klinkenanschluss auf der Oberseite, aber nur für einen einfachen microUSB-Anschluss auf der Unterseite entschieden.

Display: 5,7 Zoll in 18:9-Format

Das neue Redmi 5 bietet ein 5,7 Zoll großes Display im neuen 18:9-Format. Rechts oberhalb davon findet man eine kleine, weiß leuchtende Benachrichtigungs-LED. Farben stellt diese keine dar. Der Touchscreen unterscheidet zwar bis zu 10 Finger gleichzeitig voneinander, löst aber nur mit 720 x 1.440 Pixel auf. Mit seinen 282 Pixel pro Zoll fällt er zudem knapp unter die “magische Retina-Grenze”. Trotzdem konnte ich keine Treppeneffekte erkennen und auch die maximale Helligkeit ist sehr hoch. So konnte ich den Displayinhalt – trotz diverser Spiegelungen – auch bei Sonneneinstrahlung (ja es gab da den EINEN Tag) noch gut ablesen.  Die Blickwinkelstabilität ist ganz typisch für ein IPS-Panel und auch die Farbdarstellung geht in Ordnung. In den Einstellungen kann man seine Farbabstimmung auch noch zwischen “Warm, Standard und Kalt” variieren. Natürlich kann man es auch per Doppel-Tap aufwecken und einen Nachtmodus mit reduziertem Blauanteil gibt es auch. Das Displayglas selbst ist kratzresistent, Corning Gorilla Glas kommt aber nicht zum Einsatz.

Performance & Akku: Snapdragon 450 und 3.300 mAh

Das Xiaomi Redmi 5 wird von einem Prozessor vom Typ Snapdragon 450 mit acht Kernen a max. 1,8 GHz und – je nach Variante – mit 2/3 GByte RAM angetrieben. Im aktuellen Antutu-Benchmark kommt die stärkere Version auf 55.259 Punkte. Im Geekbench 4 reicht es für 758 Zähler im Single-Core und 3.454 im Multi-Core. Der Snapdragon 625 des Redmi 5 Plus erzielt hier auch nur 879 und 4.358 Punkte. In der Praxis macht das keinen großen Unterschied. Von den 3 GByte RAM stehen rund 1,4 GByte für Apps zur Verfügung.

Das MIUI 9.2 auf der Basis von Android 7.1.2 sowie das Multitasking funktionieren nahezu ruckelfrei. Nur sehr aufwändige Spiele vom Typ Asphalt 8 ruckeln bei vollen Details leicht vor sich hin. Der fest eingebaute Akku mit seinen 3.300 mAh leistet sich ebenfalls keine spürbaren Ausrutscher. Im Dauertest reicht die nichts elbst wechselbare Kraftzelle rund 9 Stunden (Screen-on-time). So kommt man dann auch auf eine maximale Laufzeit von rund zwei Tagen. Löblich! Das Redmi 5 Plus bietet zwar 4.000 mAh, kann die Laufzeit des Redmi 5 aber nicht wirklich toppen. Das muss dann also am stärkeren Prozessor und der höheren Auflösung des Displays liegen.

MIUI 9.2: No Deutsch ab Werk

Die aktuelle Firmware liefert erst einmal nur die englische bzw. chinesische Sprache und kommt komplett ohne Google-Dienste aus. Also Fluch und Segen zugleich. Die offizielle “Global-Firmware” mit deutscher Sprache und dem kompletten Google-Framework samt Play Store steht aber auch bereits zur Verfügung. Wer aber unbedingt auf unsere Muttersprache angewiesen ist (im Zeitalter von Denglisch nicht unbedingt mehr wichtig) muss zunächst den Umweg über einen Bootloader-Unlock und/oder die Installation von TWRP machen und kann dann die offizielle Global-Firmware oder eine Custom-ROM (beispielsweise von Xiaomi.eu) installieren. Beide werden dann auch zukünftig OTA mit Updates versorgt. Das MIUI 9.2 kann man auch in meinem Videoreview des Redmi 5 auf YouTube im Einsatz sehen:

Um das Video sehen zu können, musst du erst den YouTube Datenschutzrichtlinien zustimmen. Nachdem du diese akzeptiert hast, kannst du den Inhalt von YouTube aufrufen. Die Angebote von YouTube werden nicht auf mobile-reviews.de gehostet.

YouTube Datenschutzrichtlinien

Wenn Du den Datenschutzrichtlinien zustimmst, wird deine Wahl für die Zukunft gespeichert.

Der Vorgang des Unlocks wird unter http://en.miui.com/unlock erklärt und dauert zwischen 72 Stunden und 360 Stunden. Als Gold bzw VIP-Member des MIUI-Forum kann ich alle 30 Tage ein Xiaomi ohne große Wartezeit entsperren. Das aktuelle MIUI 9.2 basiert auf Android 7.1.2 und wird ähnlich einfach bedient bzw. bietet ähnliche Features wie das EMUI aus dem Hause Huawei/Honor. MIUI komtm aber mit vielen nützliche Zusatzfunktionen, Rechtebeschränkungen und Personalisierungsmöglichkeiten und ein schickes, neues Theme (kann man aber wie gewohnt im Theme-Store ändern).

Wer Google-Dienste wie Gmail, Hangouts, Play Music, Maps und Youtube einsetzen will (oder muss) muss diese manuell (Google Installer V3) nachrüsten oder eben ein Custom- bzw. Global-ROM nutzen. Andere Anwendungen und Spiele kann man sich dann im zweiten Schritt ganz einfach über den Google Play Store installieren. Die Apps laufen dabei allerdings – sofern man nur das vorinstallierte China-ROM nutzt – nur in englischer Sprache. Und selbst da gibt es noch eine Menge Chinesisch.

Push-Nachrichten (WhatsApp, Facebook, Newton) funktionieren aber ebenfalls einwandfrei, sofern die entsprechenden Apps im Energie-Management als Ausnahme definiert wurden. Das MIUI 9.2 bietet wieder die Möglichkeit, Apps zu “klonen”. So kann man nun beispielsweise WhatsApp mit zwei unterschiedlichen Rufnummern gleichzeitig nutzen. Dank des “Second-Space” hat man ein zweites, unabhängiges Android-System mit unterschiedlichen Apps. In die beiden Systeme gelangt man beim Start durch unterschiedliche Entsperrungsmechanismen. An Sicherheitsfeatures bietet Xiaomi zum Beispiel die Möglichkeit, jede App mit einem Passwortschutz zu versehen. Man kann auch den Autostart der Apps verhindern und ihnen sogar einzelne Rechte entziehen.

12-Megapixel-Kamera: Dual? Wozu?

Xiaomi_Redmi_5_6Xiaomi verzichtet beim Redmi 5 (Plus) auf eine (nutzlose) Dual-Kamera oder Fake-Sensoren. Die verbaute Optik mit ihren 12 Megapixeln und der 1.25μm Pixelgröße sowie Blende f/2.2 macht brauchbare Aufnahmen, mehr aber auch nicht. Sofern ausreichend Licht zur Verfügung steht, werden also ansprechende Bilder abgeliefert.
Xiaomi Redmi 5
Die Aufnahmen bei schlechteren Lichtverhältnissen wirken dann aber recht schnell körnig. Die Kamera-App bietet zahllose Spielereien (Tilt-Shift und Co) und einen “manuellen” Modus mit Eingriff in den Weiß-Abgleich und den ISO-Wert. Sowas ist also ein manueller Modus? Ok…. Per Slow-Motion-Modus oder 4K-Videos zeichnet das Redmi 5 nicht auf, bei Full-HD ist auf dem redmi 5 dann Feierabend.  Wer mehr will, muss zum Redmi 5 Plus greifen. Selfies zeichnet man mit der 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite auf. Hier steht auch der berühmt-berüchtigte Beauty-Modus mit Weichzeichner zur Auswahl. Ein Bokeh-Effekt gibt es zwar nicht, den Tilf-Shift (siehe o.a. Kamerabilder) kann man dazu aber auch zweckentfremden.

Konnektivität und Sound: Kein LTE Band 20

Das Xiaomi Redmi 5 teilt die Probleme der Vorgänger. So dauert der Wechsel zwischen GSM – UMTS – LTE etwas länger als bei meinem Huawei Mate 10 Pro. LTE steht in der vorliegenden China-Version dann leider auch nicht in Band 20 zur Verfügung. Kunden von O2 oder Vodafone werden auf dem Land damit rechnen müssen, nur per UMTS ins Internet gehen zu können. In der Stadt ist die Versorgung mit LTE abseits von Band 20 oft kein Problem mehr.

Die sogenannte “Global Version” des Xiaomi Redmi 5 wird zukünftig – neben mehr Sprachen – vermutlich auch die Unterstützung für Band 20 mitbringen. Die Gesprächsqualität war dafür schon jetzt gut und auch die Sende- und Empfangsleistung gab keinen Anlass zur Klage. Das Redmi 5 unterstützt WLAN b/g/n im 2,4 (kein 5GHz) Netzwerk. Daten werden zudem per Bluetooth 4.2 übertragen und an Sensoren stehen neben dem Beschleunigungssensor auch ein Näherungs- und Helligkeitssensor zur Auswahl. Hinzu kommt ein Gyroskop, ein digitaler Kompass und ein Infrarot-Sender. Selbst an ein FM-Radio hat Xiaomi gedacht. Das GPS-Signal war nach knapp 5 Sekunden stabil, die Abweichung betrug zwischen 2 und 7 Metern.

Fazit: Gut, aber auch nervig

Das Xiaomi Redmi 5 ist in der vorliegenden Version zwar gut, aber auch nervig. Es gibt weder eine Unterstützung für LTE Band 20, noch der deutschen Sprache. Letztere lässt sich aktuell nur mit einer Global Firmware nachbessern. Dazu muss man das Gerät aber entsperren. Ein sehr zeitraubender und nerviger Prozess. Am Ende bleibt ein handliches Smartphone ohne Google-Apps mit einem guten Display, akzeptabler Performance und Kamera und einem niedrigen Preisschild. Weniger “Stress” hat man da mit einem Moto G …

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HonorSmartphonesTests

Honor View 10 im Test: Ein günstigeres Mate 10 Pro?

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9.3

Das Honor View 10 kostet als Nachfolger des Honor 9 zum Testzeitpunkt 499 Euro. Dafür bekommt man fast die gleiche Ausstattung wie beim deutlich teureren Huawei Mate 10 Pro. Kein Wunder, Huawei und Honor teilen sich ja auch alles 😀 So bietet das View 10 ein 6-Zoll-FHD-Display, einen Kirin 970 mit 6 GByte RAM, 128 GByte Speicher UND microSD. Dazu noch eine Dual-Kamera mit 20/12 Megapixel. Aber lohnt sich die Differenz zum Huawei Mate 10 Pro nicht trotzdem?

Honor View 10: Viel Metall aber kein Unibody

Honor_View10_12Während das Honor 9 noch mit mit viel Glas in der Sonne “glänzen” konnte, kommt das neu View 10 mit einer Rückseite aus metall, aber keinem Unibody-Design daher. Wer genau hinsieht, bemerkt den minimalen Spalt zwischen Metallrahmen und Rückseite. vermutlich deswegen ist das Gehäuse auch weder staub- noch wasserdicht. Zumindest nicht offiziell.

Das Mate 10 Pro glänzt und spiegelt, das View 10 stumpft ab.

Huawei liefert übrigens trotzdem eine transparente Schutzhülle aus TPU mit. Die schützt gegen Kratzer und gegen Fingerabdrücke auf dem Metall. Auf der rechten Seite findet man den Ein-/Ausschalter sowie einen Drücker für die Lautstärke. Auf der linken Seite den Einschub für zwei nano-SIM bzw. eine nano-SIM und eine Speicherweiterung per microSD.

Die beiden Kameraoptiken auf der Rückseite ragen sehr stark aus dem Gehäuse hervor, ähnlich wie beim Honor 7x. Der Fingerabdrucksensor befindet sich auf der Vorderseite, unterhalb des Displays. Die Unterseite ziert  ein USB-Typ-C-Anschluss (USB 2.0) sowie ein Lautsprecher und ein Mikrofon. Hier findet man auch – im Gegensatz zum Mate 10 Pro – eine normale 3.5 mm Klinkenbuchse?

Display: 6 Zoll und Full-HD+

Honor_View10_11Das 6 Zoll große Display auf der Vorderseite kommt im trendigen 18:9-Format. Damit wird das Smartphone zwar schmaler, die Auflösung von 1.080 x 2.160 Pixel (403 ppi) selbst ist aber zum Beispiel bei Filmen nicht der Weisheit letzter Schluss (Stichwort Balken). In den Einstellungen kann ich die Auflösung auch weiter reduzieren um so zum Beispiel Strom zu sparen. Hier kann ich auch die Farbdarstellung etwas “lebendiger” einstellen.

Das IPS-Display gibt die Farben etwas weniger leuchtend wieder, als das AMOLED des Mate 10 Pro.

Und auch Kontrast und Schwarzwerte sind natürlich schwächer. Das anzuklagen wäre aber extrem kleinlich. Texte und Bilder wirken gestochen scharf und die maximale Helligkeit reicht für meinen Geschmack ebenfalls aus. Die Ablesbarkeit aus unterschiedlichen Blickwinkel war gut, aber trotzdem schlechter als beim teureren Mate 10 Pro.

Emotion UI 8: Android 8 in bunt

Emotion UI 8 nennt sich die Benutzeroberfläche aus dem Hause Honor/Huawei auf der Basis von Android 8.0. Sie verzichtet ab Werk zwar auf einen App-Drawer, wer ihn aber partout haben will, der finden in den Einstellungen auch eine Option für die (Re)Aktivierung 😀

So werden zunächst alle Icons (Apps) auf den unterschiedlichen Homescreens verteilt. Auf Wunsch kann man die Icons auch in Ordner sortieren. Die drei (bzw. vier) Software-Tasten zur Bedienung von Android befinden sich – dauerhaft eingeblendet – am unterem Displayrand. Das nennt sich treffenderweise „Navigationsleiste“. Die kann man in den Einstellungen dann auch anpassen und die Icons so umsortieren.

Den Home-Button mit eingebautem Fingerabdrucksensor auf der Vorderseite kann man zudem als eine Art “Touchpad” nutzen. So kann ich durch Wischgesten über den Sensor das Betriebssystem steuern. Dann werden die Softkeys komplett ausgeblendet. Fingerabdrücke (bis zu 5) unterscheidet der Sensor sehr zuverlässig voneinander. In meinem Videoreview des Honor View 10 auf YouTube kann man auch das EMUI 8 im Einsatz sehen:

Um das Video sehen zu können, musst du erst den YouTube Datenschutzrichtlinien zustimmen. Nachdem du diese akzeptiert hast, kannst du den Inhalt von YouTube aufrufen. Die Angebote von YouTube werden nicht auf mobile-reviews.de gehostet.

YouTube Datenschutzrichtlinien

Wenn Du den Datenschutzrichtlinien zustimmst, wird deine Wahl für die Zukunft gespeichert.

Zieht man die Statusleiste am oberen Rand nach unten, dann findet man neben den üblichen Verknüpfungen (WLAN, Flugmodus, SIM, etc.) auch eine Timeline mit den zuletzt durchgeführten Aktionen. Screenshots kann man zum Beispiel auch durch klopfen mit dem Fingerknöchel auf das Display auslösen. Das Scroll-Shot-Feature macht Screenhots von Inhalten, die mehrere Bildschirmseiten lang sein. Wer mit zwei Fingerknöcheln auf einmal auf das Display klopft, startet das Screen Recording: der Inhalt des Screens wird dann als Video abgespeichert.

Das Dateisystem wurde bei EMUI 8 umgestellt, so dass eine Fragmentierung verhindert wird. Eine sinnvolle Einhandbedienung ist hinzugekommen.

Der vom Huawei Mate 10 Pro bekannte Desktopersatz “Huawei Easy Projection”  steht beim View 10 nicht zur Verfügung.

Alles in allem ist das EMUI eine durchdachte und über Themen auch grafisch anpassbare Oberfläche. Puristen werden damit aber nur schlecht klarkommen.

Performance & Akku: Wirklich Klasse

Bei der CPU setzt das Honor View 10 auf den neuen Kirin 970 sowie 6 GByte Arbeitsspeicher. Der Chipsatz mit seiner neuronalen Einheit für die KI wird vom Snapdragon 835 bzw. Exynos 8895 des Galaxy S8 übertrumpft. Vom Apple A11 will ich gar nicht erst reden. Im Geekbench 4 kommt er auf 1.904 Punkte im Single-Core und 6.756 im Multi-Core .

Alle getesteten Spiele (Asphalt Extreme, Modern Combat 5) liefen damit natürlich ruckelfrei und auch das EMUI selber hatte keine auffälligen Ruckler. Mitunter reagiert das RAM-Management aber ziemlich unwirsch und kickt Apps rigoros aus dem Speicher. Unschön und unnötig bei 6 GByte RAM!

Android 8_View_10_14Der fest eingebaute Akku leistet 3.750 mAh und hielt im Akkutest knapp 11 Stunden durch. Normalnutzer, die nur ein paar Mails am Tag checken und Gespräche führen, schaffen also etwa zwei Tage. Selbst Hardcore-Nutzer wie ich (zig E-Mails, WhatsApp und 2 Stunden Musik über Bluteooth) werden erst am Abend zum Ladegerät greifen müssen, aber auch nur, um den nächsten Tag ohne “Ladehemmungen” zu überleben. Aufgeladen wird das Smartphone dann über ein USB-Typ-C-Kabel. Der Ladevorgang dauert etwa 2 Stunden. Aber schon nach 30 Minuten habe ich genügend Energie für einen Arbeitstag.

Was die eingebaute “KI” des SoC betrifft: Huawei nutzt sie zum Beispiel zur Übersetzung von Texten und Ermittlung von Bildinhalten in der Kamera-App. Die Texterkennung funktioniert mit Hilfe des Microsoft Translators und ist durchaus nützlich. Man benötigt zwar keinen Internetzugang, die Übersetzung ist aber nicht in Echtzeit möglich. Bei Fotos blendet das System die Übersetzung der entsprechenden Wörter ein. Je nach Textlänge und Sprache kann das etwas dauern. Kleine Notiz am Rande: aktuelle Smartphones übersetzen mit Hilfe der frei verfügbaren Apps auch nicht langsamer 😀 Die “KI” scheint mir daher eher für das Marketing hilfreich.

Leider liefert Honor das View 10 mit einer Menge Bloatware aus.

Apps wie von Booking.com kann man nicht einmal mehr deinstallieren. Bei vielen anderen Apps habe ich bei der Einrichtung zumindest noch eine Wahlmöglichkeit. Die vorinstallierten Spiele aus dem Hause Gameloft kann ich später dann löschen. Trotzdem scheint der Hersteller hier ein paar Einnahmen generiert zu haben, um den günstigeren Preis des View 10 zu ermöglichen.

Multimedia: 20/12-Megapixel-Dual-Kamera

Mit Hilfe der “KI” erkennt die Kamera bestimmte Motive selbstständig und optimiert dann die entsprechenden Einstellungen bzw. Automatiken.

Das Honor View 10 nutzt eine ähnliche Dual-Kamera wie das Mate 10 Pro.

Allerdings “nur” mit einer Blende f/1.8. Damit ist die Optik nicht ganz so “lichtstark” wie beim teureren “Bruder”. Die gesamte Technik bzw. das Knowhow stammt auch nicht aus dem Hause Leica. Das sieht man dann zum Beispiel bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen:

Campics Huawei Mate 10 Pro Campics Honor View 10

Mate 10 Pro – Honor View 10

Die Kamera-App selber kennt man aber schon von anderen Huawei/Honor-Smartphones. Der Dual-Lens-Hybrid-Zoom (zweifache Zoom) funktioniert zwar ohne “Verluste”, da die Details der Aufnahme dann aus den 20 Megapixel extrahiert und auf 12 Megapixel runtergerechnet werden, sinnvoll ist das aber nur selten.
Mate 10 Pro vs. View 10

Der 12-Megapixel-Sensor ist für die Farben (RGB-Infos) zuständig und auch optisch Stabilisiert. Die Honor-Software kombiniert die beiden Kameraaufnahmen zu einem Gesamtbild. Entweder mit 20 Megapixel ohne Zoom, oder eben mit 12 Megapixel und der Möglichkeit des zweifachen Hybrid-Zooms. Gut Gefallen hat mir auch der Monochrom-Modus des 20-Megapixel-Sesnors mit seinen hohen Kontrasten. Die daraus resultierenden Schwarz-Weiss-Aufnahmen bestechen durch Schärfe und Detailfülle. Das Hybrid-System aus Laser-, Tiefen-, Kontrast- und Phasenvergleichs-Autofokus reagiert schnell und präzise.

Neben den üblichen Spielereien wie HDR-Modus, Panorma-Modus und einer Bildverschönerung, mit teilweise extrem künstlich wirkenden Ergebnissen, bietet das Huawei Mate 10 auch nette Licht-Spielereien bei Dunkelheit. Zahlreiche Nachtmodi vereinfachen und verschönern die Aufnahmen bei Dunkelheit. So kann man beispielsweise „Bilder“ in die Nacht zeichnen (Lichtmalerei). Man nehme eine Lichtquelle und male fröhlich in der Luft herum. Die Kamera berechnet dabei automatisch die passende Verschlusszeit und den ISO-Wert. Das klappt wegen der langen Belichtungszeit aber nur mit einem Stativ. So kann man beispielsweise auch die Lampen von Autos in eine Art Lichtschlange verwandeln.

Zusätzlich stehen noch 3D-Modi (Panorama, Creator) und verschiedene andere Filter und Effekte zur Auswahl. Wer wirklich alles aus der Kamera rausholen will, sollte zum Pro-Modus greifen. Hier kann man die – mitunter etwas oberflächliche Automatik – aushebeln und erhält Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen (ISO, Weißabgleich, Fokus, etc.).

Im Portrait-Modus kann ich über eine „Große Blende“ eine Art Tiefenschärfe-Effekt erzeugen der im Gegensatz zu echten Kameras aber softwarebasiert ist. Dabei kann man Fokus im Nachhinein ändern oder eine größere oder eine kleinere Blendenöffnung wählen. Wer Fans von diesem Bokeh-Effekte ist, der kommt hier voll auf seine Kosten. Mit echten Kameras kann er aber nicht mithalten. Die neue KI sorgt hier – genauso wie bei der Erkennung bestimmter Szenen – für bessere, weil natürlich wirkende Resultate. Im Profi-Modus bietet die Kamera-App viele Einstellungsmöglichkeiten, auch RAW-Fotos kann man dann abspeichern.

Die Kamera auf der Vorderseite löst mit 8 Megapixel auf und sorgt für exzellente Selfies, Wefies und Co. Die Qualität der Kamera finde ich insgesamt sehr gut, aber eine richtige Leica könnte mehr. Dennoch ist das hier einer der besten Kameras auf dem Markt.

Konnektivität & Sound: Ist alles ok

Unterwegs kann ich über HSPA+ oder eben auch per LTE bzw. WLAN 802.11 /a/g/n/ac (2.4/5 GHz)mit bis zu 1,2 GBit/s im Internet surfen. Bei der Telekom kam ich in Münster auf knapp 89 mbit/s. Daten und Medien werden per Bluetooth LE und NFC übertragen. Die Sprachqualität des View 10 war dabei gut, meine Gesprächspartner tönen klar und deutlich aus dem Hörer. Das View 10 unterstützt dabei auch die Erweiterung des internen Speichers über microSD-Karten (bis 200 GByte). Das klappt auch per USB-OTG. Vom internen Speicher mit seinen 128 GByte stehen rund 110 GByte zur freien Verfügung. Der durchschnittliche GPS-Fix war nach rund 5 Sekunden erledigt.

Der SAR-Wert ist mit 0,99 W/kg (am Kopf/Körper) höher als beim Mate 10 Pro!

Der Musikplayer aus dem Hause Honor zeigt den Interpreten und auch Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in den Track integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt. Das View 10 liefert — mit guten Kopfhörern — einen vernünftigen Sound. Der eingebaute Lautsprecher auf der Unterseite klingt hingegen etwas dünn. Im direkten Vergleich mit den aktuellen Xperia-Modellen, dem Samsung S8 oder dem Apple iPhone 8 ist der Klang aber nicht ganz so lebendig, voll und klar. Equalizer-Presets sorgen für die richtige “Stimmung”.

Fazit: Honor View 10

Das Honor View 10 kostet zum Testzeitpunkt (bei Cyberport) 499 Euro und ist damit offiziell 300 Euro günstiger als das Huawei Mate 10 Pro. Der Unterschied beim Straßenpreis reduziert sich dann aber auf Cyberportrund 150 Euro. Das IPS-Panel in FHD+ hat mir beim View 10 gut gefallen. Die Dual-Kamera ohne optische Bildstabilisierung und Leica-Technik macht wirklich gute Aufnahmen, kann sich aber gerade bei Dunkelheit nicht mit dem Mate 10 Pro messen. Der Kirin 970 SoC ist schnell, die “KI” aber eher Spielerei. Das View 10 ist damit ein tolles, aber in meinen Augen auch kein besonderes Smartphone. Alternativ wäre man zum Beispiel auch beim OnePlus 5T gut aufgehoben.

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