Beenden

Samsung

Aktuelle Tests zu Smartphones, Tablets und Smartwatches von Samsung

SamsungTests

Samsung Galaxy Note 5 Test: Bestes Smartlet der Welt?

galaxy-note5

Das Galaxy Note 5 wird im Gegensatz zum Galaxy S6 Edge Plus nicht in Deutschland angeboten. So jedenfalls hat es Samsung entschieden. Das ist besonders schade, denn ein S6 Edge Plus braucht man nicht unbedingt, den Nachfolger des Note 4 dagegen schon. Das ist jedenfalls meine persönliche Meinung. Aktuell bekommt man es nur als Import für umgerechnet 640 Euro (32 GByte).

Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Test: Einfach nur größer

S6_Edge_Plus

Mit dem Galaxy S6 Edge Plus legt Samsung nun – nach dem S6 Edge – nochmal nach. Für die Fans sehr großer Smartphones (Smartlets, Phablets) sicher keine schlechte Idee. Aber warum hat man dann nicht gleich das Galaxy Note 5 in Europa veröffentlicht? Ab 5,7 Zoll würde ich persönlich gerne zum Stift greifen (können). Na gut, beim Transport dann auch gleich zum passenden Rucksack. 😀

Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy S6 im Test: Edle Materialien und hoher Preis

Galaxy_S6
Mit dem neuen Samsung Galaxy S6 hofft der Hersteller mal wieder auf einen richtigen Burner. Chinesische Hersteller wie beispielsweise Xiaomi oder Meizu bringen mittlerweile Top-Smartphones auf den Markt, die sich in kurzer Zeit zum Verkaufsschlager mausern. Das Apple iPhone ist sowieso immer mit auf den vorderen Plätzen, schließlich will man ja was für sein Image tun, oder? Da kann und will Samsung nicht hinten anstehen. Mit dem neuen Galaxy S6 setzt der Hersteller daher voll auf edle Materialien.
Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy A7 Test

samsung-galaxy-a7

Die Vorstellung des neuen Samsung Galaxy A7 ist mit der nahezu zeitgleichen Präsentation des Flaggschiff Galaxy S6 fast untergegangen. Das ist eigentlich schade. Das Galaxy A7 ist nämlich sozusagen der Abschluss der “A-Reihe”. Nach dem Galaxy A3 und Galaxy A5 kommt mit dem Galaxy A7 nun ein deutlich schnelleres Modell in die Läden. Der Snapdragon 615 (Octa-Core) mit Unterstützung für 64-Bit, 2 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GB internen Speicher sorgen schon für ordentlich Power. Das 5,5 Zoll große Super-AMOLED-Display mit seiner Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel stellt seine Inhalte sauber dar und die 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite macht gute Bilder. Das Ganze wurde mit einer ansprechende Optik und Verarbeitung ausgestattet, ähnelt dem Galaxy Note 4, bietet HSPA+, LTE WLAN b/g/n und GPS und kostet aktuell 480 Euro. Wie sich das Smartlet (Smartphone, Phablet) geschlagen hat, könnt in meinem folgenden Testbericht des Samsung Galaxy A7 nachlesen.

Technik & Benchmarks

Galaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 Screenshot

Der 1.3 GHz schnelle Octa-Core-Prozessor vom Typ Snapdragon 615 kommt zusammen mit der Adreno 405-GPU sowie 2 GByte RAM in den aktuellen Benchmarks, wie dem AnTuTu auf 47.839 Punkte. Im Geekbench 3 kam das Galaxy A7 nur auf 933 Zähler im Single-Core und 3.174 Punkte im Multi-Core. Damit es ist theoretisch rund doppelt so schnell wie das Samsung Galaxy A5 und liegt auf dem Niveau des Galaxy Note 4. Theoretisch unterstützt die CPU übrigens 64-Bit. Samsung setzt beim Galaxy A7 aber noch auf Android 4.4.4 Kitkat mit 32-Bit. Ein Update auf Android 5.0 (64-bit) Lollipop ist allerdings bereits angekündigt. In der Realität lief das Android 4.4 samt seiner leicht verspielten Benutzeroberfläche aber ruckelfrei. Spielernaturen werden auch die High-End-Spiele ohne Abstrichen in der Detailfülle genießen können. Der interne Speicher beträgt dabei 16 GByte, davon stehen aber nur knapp 11 GByte zur freien Verfügung. Der Speicher kann aber per MicroSD-Karten um weitere 128 GByte aufgebohrt werden. Hier noch einmal eine kleinen Zusammenfassung der drei A-Modelle:

Design

Galaxy_A7_02

Das 151 x 76 x 6.3 mm große und 141 Gramm schwere Galaxy A7 ist schon deutlich größer als das Galaxy A5 (139 x 70 x 6,7 mm, 123 Gramm). Das ist aber auch kein Wunder, denn das Display hat nun einmal eine Diagonale von 5,5-Zoll vorzuweisen. Ansonsten ähneln sich die Modelle der A-Reihe doch stark und weisen zudem Ähnlichkeiten mit dem Galaxy Note 4 auf. Der Gehäuserahmen besteht also aus Metall, die Kanten sind angeschliffenen und der Rest des Rahmens ist wieder in Gehäusefarbe lackiert. Die komplette Rückseite besteht ebenfalls aus Metall und wurde wieder farbig beschichtet. Optisch macht sie auf den ersten Blick immer noch den Eindruck, das Galaxy A7 bestünde aus schnödem Kunststoff. Der Eindruck täuscht aber gewaltig.


Mehr Bilder nach dem KlickSchaut man sich die Rückseite näher an, da erkennt man sofort den kleinen “Buckel” der 13-Megapixel-Optik. Das hat aber auch bei Apple oder beim Galaxy S6 noch keinen wirklich gestört. Die kleine LED sowie den chromumrandeten Lautsprecher sitzen jeweils auf beiden Seiten der Kamera. Auf der Vorderseite prangt das 5,5-Zoll große SAMOLED-Display, darunter befinden sich der mechanische Home-Button sowie zwei Sensortasten.

Galaxy_A7_09

Display
Galaxy_A7_22

Das 5,5 Zoll gro0e Super-AMOLED-Display des Galaxy A7 ist 0,5 Zoll größer als beim Galaxy A5 und die Auflösung beträgt nun 1.080 x 1.920 Pixel. Damit beträgt die Pixeldichte stattliche 401 ppi. Theoretisch ist das menschliche Auge nicht mehr in der Lange ab 300 ppi einzelne Pixel optisch voneinander zu trennen. Da Samsung aber wieder auf eine Pen-Tile-Matrix setzt, kann man unter bestimmten Umständen (oder wenn man mit der Nase nahe an das Display geht) einzelne Subpixel erkennen. Die maximale Helligkeit ist mal wieder hier einen Tick zu gering, um gegen das Umgebungslicht bei direkter Sonneneinstrahlung bestehen zu können. Die Farben werden zudem recht kräftig abgebildet. Im Test ist mir bei weißen Flächen ein hauchfeiner Gelbstich aufgefallen. Eine Benachrichtigungs-LED für entgangene Anrufe, SMS und Co hat das Galaxy A5 – im Gegensatz zum Galaxy Alpha – nicht mehr vorzuweisen. Dafür gibt es wieder eine ausgefeilte Gestensteuerung sowie die beliebte Multi-Windows-Darstellung mehrerer Apps in geteilten Fenstern. Mir persönlich gefällt das Display sehr gut.

Kamera & Multimedia

Galaxy_A7_19

Die rückseitig verbaute Kamera des Samsung Galaxy A7 löst mit 13 Megapixel auf, die Frontkamera bringt immerhin noch 5 Megapixel auf den Sensor. Die Bildqualität beider Kameras ist gut. Bildschärfe, Kontrast, Farbabbildung sind – typisch für Modelle von Samsung – von hoher Qualität. Bilder sind nach nicht einmal einer Sekunde im Kasten und geraten dank Autofokus auch scharf. Die Qualität der Frontkamera reicht für Selfies mehr als aus. Die Kamerabilder de Galaxy A7 findet ihr hier. Unterscheide in der Bildqualität zur Kamera des Galaxy A5 sucht man meiner Meinung nach aber vergebens. Für die recht beliebten Gruppenselfies bietet die Kamera einen erweiterten Aufnahmewinkel. Videos zeichnet das Galaxy A7 “nur” in Full-HD in guter Qualität auf. Hier bietet das Note 4 noch 4K-Videos.

Galaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 Screenshot
Der hauseigene Musikplayer ist mittlerweile einer der besten auf den Markt. Optisch und klanglich gibt es da dank unzähliger Equalizer-Presets nicht zu meckern. Da können aktuell nur noch Apple und Sony mithalten. Das Galaxy A7 bietet zusätzlich ein echtes FM-Radio. Das funktioniert aber nur über angeschlossene Kopfhörer.

Galaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 ScreenshotGalaxy A7 Screenshot

Das TouchWiz steht in der gewohnten Material-Optik zur Verfügung. Neben den wichtigsten App aus dem Hause Google samt dem Play Store hat Samsung auch ein par hauseigene Apps sowie “Bloatware” in Form von Pizza.de, HRS Hotels, kaufDA und Zalando installiert. Diese lassen sich aber auf Wunsch auch deinstallieren.

Konnektivität & Akku
Unterwegs ist man über WLAN a/b/g/n (2.4 & 5 GHz), HSPA+ sowie LTE in der Cat. 4 online. Ein A-GPS-Empfänger mit Unterstützung für Glonass sorgt für die richtige Orientierung. Die Gesprächsqualität geht vollkommen in Ordnung. Es gab im Test keinerlei Probleme, kein Rauschen und auch keinen blechernen Sound. Der eingebaute Lautsprecher klingt allerdings ziemlich dünn. Der fest eingebaute Akku des Samsung Galaxy A7 leistet 2.600 mAh. Aus ihm kann man unter Dauerbelastung knapp 7 Stunden herauskitzeln. Bei normaler Nutzung hält die Kraftzelle dabei etwa 1 1/2 Tage. Dabei ist das persönliche Nutzungsverhalten natürlich ausschlaggebend. Wer mag, kann seine Daten über USB, Bluetooth 4 und NFC synchronisieren.

Fazit

8 Das Galaxy A7 ist ein sehr schickes Smartphone und ähnelt optisch dem gut 100 Euro teureren Galaxy Note 4 oder den anderen Galaxy Ax. Die lackierten Metallflächen des Rahmens und der Rückseite machen optisch in meinen Augen jetzt nicht ganz soviel her. Ist mir ein wenig zuviel “Understatement”. Der Qualität der Verarbeitung tut dies aber keinen Abbruch. Der Snapdragon 615 mit seiner 64-Bit-Unterstützung und seinen acht Kernen macht schon ordentlich Druck. Das Display ist in meinen Augen scharf genug. Die 13-Megapixel-Kamera von Samsung liefert eine gewohnt gute Bildqualität. Leider wird das A7 noch mit Android 4.4.4 ausgeliefert. Die Frage ist jetzt, will man nicht gleich 100 Euro mehr für das höher auflösende Display sowie die bequeme Stifteingabe beim Note 4 ausgeben? Schneller ist das Note 4 zwar nicht, dafür aber produktiver. Wer mobile-reviews unterstützen will, der kauft sich sein galaxy A7 bei Cyberport.de.

Weiterlesen
NewsSamsungTests

Samsung Galaxy S6 Edge Test

Galaxy_S6_Edge
Mit dem Galaxy S6 Edge bringt Samsung neben dem S6 ein zweites Flaggschiff auf den Markt.  Und auch hier setzt der Hersteller voll auf edle Materialien. Eine Kombination aus Glas und Metall soll die Käuferschaft beeindrucken. Die Abmessungen von 142,1 x 70,1 x 7 Millimeter (S6: 143,4 x 70,5 x 6,8 mm) bei einem Gewicht von 132 Gramm lassen jetzt noch keinen so riesigen Unterschied zum S6 vermuten.  Es liegt aber definitiv besser in der Hand! Das Gehäuse besteht aus Aluminium und wird zum Rand hin sehr schmal. Preislich muß man etwa 150 Euro mehr einplanen als beim Galaxy S6. Damit kostet das S6 Edge mindestens 849 Euro (32 GByte Speicher). Den kann man nicht so ohne weiteres erweitern. Wer mehr Speicherplatz benötigt, muß mehr zahlen. Das teurste Modell mit 128 GByte kostet daher 1.049 Euro. Eine Menge Geld! Aber lest doch einfach meinen kleinen Test des Samsung Galaxy S6 Edge.

Design & Verarbeitung

Bei einem so hohen Preis kann man ein perfekt verarbeitetes Smartphone erwarten. Und beim S6 Edge werde ich da auch nicht enttäuscht. Das S6 Edge ist ein absoluter Handschmeichler. Der sehr dünne Rahmen des Smartphones besteht komplett aus Aluminium. Die Rückseite aus Gorilla Glass 4. Man könnte sagen, dass das neue Flaggschiff deutlich eleganter, edler und damit auch hochwertiger wirkt als der fast schon plump wiorkende Vorgänger Note Edge. Wobei mir das Galaxy S6, Galaxy A5 und auch das Galaxy A7 schon sehr gut gefallen haben.Bei der Glasrückseite werden sich die Gemüter vermutlich schnell erhitzen. Sie mag edel wirken, zieht Fingerabdrücke aber nahezu magisch an und ist zudem nicht bruchsicher. Glas und Metall sind gute Wärmeleiter sind. Da kann man froh sein, dass Samsung sich gegen den Snapdragon 810 entschieden hat. Auch die Haptik ist da Geschmackssache. Immerhin liefert Samsung das Galaxy S6 Edge in vier Farben (Schwarz, Weiß, Gold, Green-Emerald) aus. Aktuell (Mai 2015) bekommt man allerdings kaum grüne Modelle.


Mehr Bilder nach dem Klick

Das Kameraobjektiv auf der Rückseite ragt leicht aus dem Gehäuse hervor. Das ist physikalisch auch nicht anders machbar. Wer also unbedingt super dünne Smartphones haben will, der wird damit leben müssen. Genau wie beim Oppo R5 schwankt das Galaxy S6 Edge dann auf einer ebenen Unterlage leicht hin und her. Der Kopfhörer findet unten links Anschluss, unten rechts befindet sich der Lautsprecher. Auch hier sieht man die allseits bekannten Bohrungen.

Display

Als Display kommt ein Super-AMOLED-Panel mit Pentile Matrix zum Einsatz. Die Diagonale beträgt wie beim Galaxy S6 auch 5,1 Zoll. Die Auflösung wurde ebenfalls unverändert vom Zwilling übernommen und beträgt stattliche 1.440 x 2.560 Pixel (576 ppi). Damit stellt es alle Inhalte sowohl knackscharf als auch recht blickwinkelstabil dar. Die Frage nach einer so hohen Auflösung erübrigt sich, wenn man es einfach mal im Einsatz bewundern durfte. Gerade die speziell für das Galaxy S6 Edge gefertigten Demovideos sind beeindruckend! Die maximale Helligkeit ist mehr als ausreichend, um den Displayinhalt auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch vernünftig ablesen zu können. Die vom Vorgänger bekannte Gestensteuerung ist natürlich ebenfalls wieder vorhanden. Erhöht man die Empfindlichkeit des Touchscreens in den Einstellungen kann man ihn sogar mit Handschuhen bedienen. Auch für Sehbehinderte gibt es eine Menge Hilfestellungen. Eine kleine (balue) LED informiert mich sogar über entgangene Anrufe oder Nachrichten. Die Leuchtdauer der beiden Sensortasten kann man hier übrigens auch verlängern. Das Galaxy S6 Edge bietet – ähnlich wie das Note Edge – zum Rand hin abgebogene Kanten. Beim S6 Edge sind es derer zwei. Das Display wird zum linken und rechten Rand hin also deutlich schmaler und wirkt “um die Ecke” gebogen. Das macht optisch so einiges her. Der Rahmen aus Metall macht dadurch einen fast hauchdünnen Eindruck.

Samsung Galaxy S6 EdgeSamsung Galaxy S6 EdgeSamsung Galaxy S6 EdgeSamsung Galaxy S6 Edge

Von den Funktionen her hat Samsung beim S6 Edge aber eine Rolle rückwärts gemacht. Zumindest im Vergleich zum Note Edge. Im Gegensatz zum diesem ist der gebogene Bereich deutlich schmaler geraten. Eine gesonderte Steuerung für den Musik-Player oder die Kamera gibt es daher nicht mehr. Da fand ich beim Note Edge aber auch eher unpraktisch. Das seitliche Menü für die Schnellzugriffe ist allerdings auch nicht mehr vorhanden. Und das finde ich besonders schade. Hier hätte ich mir die alten Shortcuts des Note Edge gewünscht. Stattdessen gibt es nur noch vier Funktionen.

Die VIP-Anzeige zeigt mir bis zu fünf Kontakte in unterschiedlichen Farben an. Dabei leuchtet das gebogene Display bei einem Anruf eines VIPs am Rand hin bunt auf. Aber nur dann, wenn das Galaxy S6 Edge mit dem Display-Glas auf dem Tisch liegt. Wie sinnlos! Die entgangenen Nachrichten oder Anrufe werden aber auch weiterhin über eine blaue LED und auf dem Lockscreen angezeigt. Daneben bietet Samsung im gebogenen teil des Dispalys noch eine Nachtuhr und verschiedene Nachrichten-Feeds an (Yahoo-News), der Inhalt lässt sich per Download erweitern. Alle Anzeigen werden nur auf einer Seite angezeigt, entweder links oder rechts. In meinen Augen insgesamt eine eher lieblose und sinnlose Umsetzung. Das fehlt mir persönlich der Mehrwert.

Kamera

Samsung Galaxy S6 Edge

Die Kamera mir ihrem IMX240-Sensor von Sony kennt man schom vom Galaxy S6. Sie startet man durch einen simplen Doppeltipp auf den Home-Button. Sie löst wieder mit 16 Megapixel auf. Mein Testgerät nutzt keinen ISOCELL-Sensor, sondern den einen Sony IMX240 des Galaxy S6. Es gitb aber auch geräte mit dem ISOCELL-Sensor.

Die Blende der Kamera des Galaxy S6 Edge beträgt diesmal f1.9. Das gilt auch für die Frontkamera mit ihren 5-Megapixel. Daneben kann sie mit einem optischen Bildstabilisator (OIS) glänzen. Die Zahl der unterschiedlichen Automatik-Modi hat Samsung übersichtlich gehalten. Die Kamerasoftware des Galaxy S6 Edge erkennt unterschiedliche Situationen und wählt den passenden Modus selber aus. Dank der schnellen GPU werden die Aufnahmen in der Auto-HDR-Funktion blitzschnell berechnet. Aber Samsung geht noch einen Schritt weiter und erlaubt über Live-HDR die Vorschau der Aufnahmequalität auf dem Display. Videos zeichnet die Kamera auch in Ultra-HD (2.160 x 3.840 Pixel) auf.

Campics Samsung Galaxy S6 Campics Samsung Galaxy S6

Mehr Bilder der Kamera findet ihr bei Flickr.

Wer sich etwas mehr zutraut, kann neben der Automatik auch den Pro-Modus nutzen. So bekommt man Zugriff auf alle wichtigen Parameter, wie Belichtungskorrektur, ISO-Wert und Weißabgleich. Der ISO-Wert ist aber eine reine Spielerei und kann nicht ansatzweise mit einer Spiegelreflexkamera mithalten. Wer mag, kann den Fokus seiner Aufnahmen auch später nachtäglich ändern (Nah-Focus, Weit-Focus, Pan-Focus).

Multimedia

Samsung Galaxy S6
Der Musikplayer stammt wieder von Samsung. Wer den nicht mag, kann aber auch andere Musikplayer auf dem Play Store installieren. Die Optik wurde etwas entschlackt. Die Tasten zur Steuerung sind dem Trend folgend “flach” gestaltet. Interpreten, Playlisten, Genres und Alben sowie das ins MP3 integrierte Cover werden korrekt angezeigt.  Samsung Galaxy S6  Samsung Galaxy S6 Samsung Galaxy S6
Der Musikplayer bietet sieben Klang-Presets. Wer die nicht mag, kann über die Option “Benutzerdefiniert” auch eine eigene Kreation anlegen. Dann liefert das Samsung Galaxy S6 Edge (mit guten Kopfhörern) einen ansprechenden und kräftigen Bass und klare Höhen. An meine beiden Referenzgeräte, einem Cowon J3 und einem Estarlab Monolith kommt der Sound aber nicht ganz heran. Dank der Multitasking-Unterstützung kann man den MP3-Player auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen.  Der Video-Player spielt Clips im Querformat und in den üblichen Formaten ab. Auf Wunsch werden Videos auch Bild-in-Bild abgespielt. Ein FM-Radio bietet das Samsung Galaxy S6 Edge nicht.

Akku & Konnektivität

Über DC-HSPA+ kann ich mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Down- und 5,76 Megabit pro Sekunde im Upstream surfen. Der Datenturbo LTE wird in der Cat 6 unterstützt. Damit sind theoretisch Downloadraten von 300 Megabit pro Sekunde möglich. Im Test gingen diese (in Münster) aber selten über 40 Mbit/s hinaus ( O2) bzw. 80  Mbit/s (Telekom).  Die Empfangsleistung war dabei ordentlich, subjektiv besser als beim Apple iPhone 6. Das WLAN-Modul nutzt 802.11 a/b/g/n/ac (2.4 GHz und 5 GHz). Die Datenübertragungsrate ist mit etwa 135 Mbit/s recht hoch. Wer es schneller mag, kann sogar die maximale Datenrate von LTE mit einem WLAN  kombinieren. Dann geht so richtig die Post ab. Daten und Medien werden per Bluetooth 4.1 LE, DLNA und NFC übertragen.  Eine Kopplung mit meinem Mac klappte sowohl über KIES von Samsung als auch über Android File Transfer. Wer die etwas aufgeblähte App von Samsung nicht mag, der kann die im Play Store erhältliche und kostenlose App  “Airdroid” nutzen.
Der wechselbare Akku liefert 2.600 mAh (50 mAh mehr als beim S6) und fällt trotzdem schwächer aus als beim Galaxy S5 (2.800 mAh). Weder die CPU noch das hochauflösende Display sind sonderlich sparsam beim Umgang mit den Akkureserven. Der sogenannte “Normalnutzer” wird damit aber locker einen Tag ohne auskommen. Wer allerdings ununterbrochen Videos anschaut oder gar aufwändigere Spiele zockt, wird das Smartphone nach knapp 8 Stunden aufladen müssen. Gut, dass der fest eingebaute Akku nach etwa 2 Stunden wieder voll aufgeladen ist. “Fastcharge” sei Dank. Wer einen längeren Atem bevorzugt, der sollte sich die Energiesparoptionen mal näher ansehen. Die Sprachqualität war im Test im Telekom-Netz sowie bei Vodafone und O2 gut. Die Gesprächspartner konnten sich klar und deutlich verständigen und auch die integrierte Rauschunterdrückung verrichtete recht zuverlässig ihren Dienst.
Performance
Der brandneue Exynos 7420 ist genau wie der Snapdragon 810 ein Octa-Core-Chip. Von den acht Kernen basieren vier auf dem Cortex-A53 mit bis zu 1,5 GHz und vier auf dem Cortex-A57 mit bis zu 2,1 GHz. Die grafische Darstellung übernimmt dabei eine Mali-T760-GPU. Die CPU wird durch 3 GByte Arbeitsspeicher entlastet. Solcherlei Prozessoren waren bis vor kurzer Zeit noch undenkbar. Die maximal zur Verfügung stehende Power reicht für den alltäglichen Gebrauch vollkommen aus! Das spürt man besonders im direkten Vergleich mit dem Galaxy S5. Im Vergleich zum HTC One M9 fällt einem höchstens die geringere Wärmeentwicklung auf. Die war dann letztlich auch ausschlaggebend für Samsung.

Bringen wir es auf den Punkt: Wartezeiten? Fehlanzeige! Alle Apps und Spiele öffnen sich nahezu verzugslos. Für die Freaks unter uns bedeutet das über 60.000 Punkte in AnTuTu-Benchmark (HTC One M9: 57.000 Punkte) und 1.412 Zähler im Single-Core sowie im 4.589 Multi-Core beim Geekbench 3. Aber was sagen solcherlei Zahlen schon über die Leistungsfähigkeit aus? Nicht wahr meine Damen 😉 Nichts, denn das Apple iPhone 6 ist ähnlich schnell!

Android Lollipop & TouchWiz
Samsung Galaxy S6 Edge Samsung Galaxy S6 Samsung Galaxy S6 Samsung Galaxy S6 Samsung Galaxy S6

Das Smartphone nutzt als Benutzeroberfläche das leicht erschlankte Nature UI (TouchWiz). Im Hintergrund werkelt Android 5.0.2. Alle Apps und Icons werden sowohl auf den zahlreichen Homescreens, als auch im App-Drawer angezeigt. Natürlich kann man sie auch in Ordnern ablegen. Auf Wunsch kann man sich aus dem Play Store auch andere Android-Launcher installieren. Samsung hat das Android-OS wieder um ein wenig Bloatware in Form der Samsung Hubs und diverser Werbe-Apps (cewe, kaufDA, pizza.de) erweitert. Die kann man aber nachträglich löschen.

Der eingebaute Pulsmesser verrichtet seinen Dienst im üblichen (ungenauen) Rahmen. Die Messungen fielen im Test daher unterschiedlich aus und variierten teils stark. Der im Home-Button auf der Vorderseite integrierte Fingerabdrucksensor funktionierte im Test hingegen deutlich besser als beim Galaxy S5. Anstatt mit dem zuvor registrierten Finger darüber zu streichen braucht man ihn nur noch leicht aufzulegen. So kann man sein Smartphone entsperren oder zum Beispiel Zahlungen bei Paypal autorisieren. Sollte dies nicht klappen, dann hilft das zuvor hinterlegte Passwort. Aber seht euch die Funktionen des Samsung galaxy S6 Edge doch auch in meinem Videoreview auf YouTube an:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL3BpQlg3am5FaW44IiB3aWR0aD0iNDAwIiBoZWlnaHQ9IjIyNSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+

Fazit

8 Das neue, schlanker wirkende Kleid des S6 Edge gefällt mir ehrlich gesagt besser als beim S6. Optisch sieht es einfach klasse aus. Die Verarbeitungsqualität ist ebenfalls super Der Preis mit mindestens 849 Euro ist dafür aber auch sehr hoch. Das Display mit der sehr hohen Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixel ist erste Sahne, der Mehrwert dr beiden gebogenen Seiten ist mit persönlich aber zu klein. Dafür entschädigt wieder die sehr schnelle CPU. Die 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite liefert wie bei Samsung gewohnt eine gute Aufnahmequalität, ohne mich jetzt vom Hocker zu hauen. Der nicht erweiterbare Speicher in Verbindung mit dem hohen Preis für mehr Spiecher ist echt blöd. Das Preis-/Leistungsverhältnis? Die Frage sollte sich jeder für sich selbst beantworten.  Ich persönlich mag das Galaxy S6 Edge wirklich. Sogar einen Tick mehr als das Galaxy S6. Wer mobile-review.de unterstützen will, der kauft sich das Galaxy S6 Edge am besten bei Cyberport.de.

Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy S4 Mini Test

no thumb

Sieht man sich das Samsung Galaxy S4 Mini mal an, dann könnte man tatsächlich meinen, ein geschrumpftes S4 in der Hand zu halten. Wirft mandann  aber einen Blick auf die technischen Details, wird man vielleicht enttäuscht. Den technisch betrachtet handelt es sich eher um ein Mittelklasse-Smartphone.  Einen ähnlichen Eindruck hatte ich schon beim Galaxy S3 Mini. Als Prozessor  kommt beim S4 Mini nämlich nur ein 1,7 Gigahertz schneller Dual-Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm (Snapdragon 400) zum Einsatz. Der CPU stehen dabei aber immerhin 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Der interne Speicher wurde auf 8 GByte reduziert, kann aber mit microSD-Karten um 64 GByte erweitert werden. Das Display des  S4 Mini hat nur noch eine Diagonale von 4,3 Zoll. Die Auflösung beträgt sogar nur 540 x 960 Pixel. Die Kamera auf der Rückseite bannt  8 Megapixel auf den Sensor. Das Galaxy S4 Mini ist mit seinen Abmessungen von 124 x 61 x 8,94 mm recht klein und mit nur 108 Gramm sogar sehr leicht. Mein schwarzes Testgerät stammt von Getgoods.de und kostet knapp 360 Euro. Bei der Telekom kann man es auch mit Vertrag bekommen. Beide Geräte waren ohne erkennbares Branding.

Design & Verarbeitung & Haptik

Das Design des Galaxy S4 Mini lehnt sich stark an das Galaxy S4 an. Ecken und Kanten hate es eine. Im Vergleich zum S3 Mini ist es aber trotzdem irgendwie “eckiger” geworden. Es wirkt so erwachsener, ja sogar etwas “männlicher”.  Äußerlich kommt nahezu vollständig Polycarbonat zum Einsatz. Auch wenn der Rahmen auf den ersten Blick gebürstetem Aluminium ähnelt, der Eindruck täuscht. An der Verarbeitung meiner Testgeräte gab es nichts zu bemängeln. Der Akkudeckel ist wie gewohnt recht dünn, brechen tut er aber nicht. Hat man ihn entfernt, so kommt der wechselbare Akku zum Vorschein. Direkt darunter befinden sich zwei Einschübe für die MicroSD-Karte und die MicroSIM. Ohne den Akku zu entfernen, kann man diese aber nicht wechseln.

Das Display auf der Vorderseite bietet dem verwöhnten Auge eine Diagonale von 4,3 Zoll.  Dort sitzen auch die Frontkamera sowie ein paar Sensoren. Eine Benachrichtigungs-LED hat das S4 Mini nicht vorzuweisen. Das recht guteMikrofon sowie die Buchse für das Lade-/Datenkabel befinden sich nun auf der Unterseite. Der Ein-/Ausschalter sitzt hingegen auf der rechten Gehäuseseite. Der Lautstärkeregler links. Oben am S4 Mini findet man den 3.5 mm-Kopfhörerausgang und direkt daneben einen Infrarot-Sensor. Eingabe erledigt man über die virtuelle QWERTZ-Tastatur. Unter dem Display liegen zudem zwei Sensor-Tasten sowie der Home-Button. Damit kann man das Android-OS bedienen.

Bilder nach dem Klick

Unboxing

Die Verpackung wirkt irgendwie leicht “öko”. Optisch ist sie einer Holzkiste aus Bambus nachempfunden. Im Inneren kommen ein Lade-/Datenkabel, das Ladegerät, ein paar Anleitungen und ein ansprechendes Headset zum Vorschein! Den kompletten Lieferumfang kann man sich in meinem Video vom Unboxing  in HD ansehen:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHA6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvYXIyY1MwZHVpbjQiIHdpZHRoPSI0MDAiIGhlaWdodD0iMjI1IiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPSJhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4iPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=

Display

Das 4,3 Zoll große SAMOLED-Display braucht sich nicht hinter den Modellen der Konkurrenz zu verstecken. Die Auflösung beträgt zwar nur 540 x 960 Pixel, die Schärfe und der Kontrast sind aber vollkommen ausreichend. Die Darstellung der Farben ist – typisch für ein AMOLED – etwas zu knallig ausgefallen. Mich persönlich hat die vergleichweise geringe Auflösung im Test nicht gestört, Texte und Internetseiten werden ausreichend scharf dargestellt. Dank der TouchWiz-Benutzeroberfläche (Nature UI) sieht es ziemlich bunt aus. Die maximale Helligkeit ist bei direkter Sonneneintrahlung zudem nicht ausreichend hoch. Die Automatik kann man zwar manuell überlisten, aber das reicht dann immer noch nicht. Die Oberfläche des Displays schützt das brühmte Corning Gorilla Glas. Das Galaxy S4 Mini kann so aberr nicht mit normalen Handschuhen bedient werden.

Kamera

Die Kamera des Samsung Galaxy S4 Mini löst mit 8 Megapixel auf. Sie lieferte im Test Aufnahmen von ausreichend guter Qualität. Bei einsetzender Dunkelheit oder in schlecht beleuchteten Räumen kann man auf einen LED-Blitz zurückgreifen. An die Bildqualität des Samsung Galaxy S4 oder eines Apple iPhone 5 kommt das Samsung galaxy S4 Mini nicht heran. Das hat mich aber auch nicht überrascht. An der Bildschärfe gab es von meiner Seite nichts zu meckern. Der Autofokus braucht etwa 1 Sekunde um zu fokussieren.


(Kamerabilder: Anklicken)

Die Kamera-App bietet neben den üblichen Funktionen, wie Weißabgleich, Schärfe und Co. auch Funktionen wie zum Beispiel “Bestes Foto, “Best Face”, “Klangfarben (HDR)”, “Panorama” und “Sound & Shot”. Mit Sound & Shot kann man dann seine Aufnahmen mit kurzen Geräuschen hinterlegen. Videos zeichnet die Kamera des Galaxy S4 Mini in Full-HD (1080p) auf. Der Ton der Aufnahmen klingt in meinen Ohren angenehm. 

Musik & Video

Der Musikplayer stammt aus dem Hause Samsung. Wer den nicht mag, kann aber auch auf den weniger hübschen und leistungsfähigen Play Music von Google ausweichen. Die Optik des Samsung-Player wirkt nämlich zunächst etwas verspielt. Die Tasten zur Steuerung sind beispielsweise sehr plastisch gestaltet und über eine “Musikansicht” kann man den Track grafisch in einer Art Timeline darstellen. Beide Musikplayer zeigen den Interpreten, Playlisten, Genres und Albennamen an. Auch das in as MP3 integrierte Album-Cover wird korrekt angezeigt.


Der MP3-Player von Samsung bietet zahlreiche Klang-Presets. Wer die nicht mag, kann über “Benutzerdefiniert” auch eine eigene Kreation anlegen. Dann liefert das Samsung Galaxy S4 Mini (mit guten Kopfhörern) einen ansprechenden und kräftigen Bass und recht klare Höhen. Im direkten Vergleich mit einem Xperia S-Smartphone von Sony oder dem Apple iPhone 5 ist der Klang sogar ähnlich gut. Aber nicht ganz so linear wie beim Apple iPhone.

An meine beiden Referenzgeräte, einem Cowon J3 und einem Estarlab Monolith kommt der Klang dann trotzdem nicht ran. Beide Player klingen sowohl lebendinger als auch einen Tick natürlicher. Die Klangbühne wirkt etwas breiter.

Mein schon etwas älterer iGrado benötigt ein kräftiges Eingangssignal um die recht großen Treiber in Schwingung zu versetzen. Dann brilliert er aber mit einem nahezu linearen Sound. In Verbindung mit dem Galaxy S4 Mini kann man ihn aber nur dann nutzen, wenn man auf einen kräftigen Bass verzichten mag.  Meinem Koss Porta Pro nutze ich eigentlih nur noch beim Sport, da er schön leicht und hart im Nehmen ist. Der Philipps SHL8800 ist zwar ebenfalls ein recht leichter Kopfhörer, für die sportliche Betätigung aber gänzlich ungeeignet Man(n) schwitzt damit einfach zu schnell. Beide Kopfhörer geben dem Bass zwar den notwendigen Raum zur Entfaltung,  kappen dabei aber die Höhen schon recht früh. Das ist sicher nicht jedermanns Sache.

Einen Schritt weiter gehen da nur noch meine Studio HDBeats-Kophörer by Dr. Dre. Die liefern nämlich noch mehr Bass,  schießen damit aber klar über das Ziel hinaus. Einen absolut ausgewogenen Klang konnte ich hingegen mit meinen Ultimate Ears Triple Fi 10 erzielen. Das sind (nicht nur) meine Referenzkopfhörer in der Preisklasse bis 250 Euro. Mit denen war dann ein leichtes Rauschen bei niedriger Lautstärke wahrnehmbar. Der Klang kann übrigens über eine ausgefeilte Software an das eigene Hörempfinden angepaßt werden. Das funktioniert ähnlich wie beim einem Hörtest.

Sarah Brightman
(Symphony)
VNV Nation:
(Automatic)

A State of Trance

The Corrs
(Talk on Corners)
Sara Brightman VNV Nation Blade 2 Corrs

Im Bereich “Trance” mit seinen elektronischen Sounds, Filtern und wabbernden Bässen kommt im Test Armin van Buurens wöchentlicher Podcast “A State of Trance” zum Einsatz. Der Song “I against I” von Mos Def aus dem Soundtrack zu “Blade 2” hat ebenfalls eine gute Bassbetonung und ist daher in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song “Damn Those Eyes” von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Zusätzlich nutze ich Alben aus den bereichen Folk, Klassik und EBM. Sämtliche Tracks habe ich mit mindestens 256 kbit über die Software “LAME” erstellt.

Dank der Multitasking-Unterstützung kann man den MP3-Player auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen.  Der Video-Player spielt Clips im Querformat und inden üblichen Formaten ab.  Auf Wunsch werden Videos auch Bild-in-Bild abgespielt. In Dolby kodierte Filme kann der Player nicht abspielen. Auch einige DivX-Formate waren ihm fremd. Der im Google Play Store verfügbare MX-Player erweitert beispielsweise aber die Kompatibilität  um die nicht unterstützten Formate (Mov oder FLV). Ein FM-Radio mit RDS versorgt uns unterwegs mit öffentlich-rechtlichen oder privaten Radiostationen.

Akku, Konnektivität und Gesprächsqualität

Über DC-HSPA+ kann ich mit bis zu 42 Megabit pro Sekunde im Down- und 5,76 Megabit pro Sekunde im Upstream surfen. Der Datenturbo LTE wird in der Cat 3 unterstützt. Damit sind theoretisch Downloadraten von bis zum 100 Megabit pro Sekunde möglich. Im Test gingen diese (in Münster) aber selten über 41 Mbit/s hinaus (TMD-Netz).  Die Empfangsleistung war dabei recht ordentlich, deutlich besser als beim Apple iPhone 5. Das WLAN-Modul nutzt 802.11 a/b/g/n im 2.4 GHz und 5 GHz-Band. Die Datenübertragungsrate ist mit etwa 90 Mbit/s ordentlich. Den neuen ac-Standard unterstützt das S4 Mini nicht.  Daten und Medien werden per Bluetooth 4.0, DLNA und NFC übertragen.  Eine Kopplung mit meinem Mac klappte sowohl über KIES von Samsung als auch über Android File Transfer. Wer die etwas aufgeblähte App von Samsung nicht mag, der kann die im Play Store erhältliche und kostenlose App  “Airdroid” nutzen. Entgangene Anrufe und Nachrichten werden beim  Galaxy S4 Mini leider nicht durch eine blinkende LED angezeigt.

Der wechselbare Akku liefert 1.900 mAh. Normalnutzer dürften mit dieser Kraftzelle bis zu anderthalb Tage ohne Strom auskommen. Wer allerdings ununterbrochen Videos anschaut, wird das Smartphone nach knapp 6 Stunden  aufladen müssen. Die Sprachqualität war im Test im Telekom-netz sowie bei Vodafone  ausreichend. Die Gesprächspartner können sich klar und deutlich verständigen.

Benchmarks

Die Dual-Core-CPU vom Typ Snapdragon 400 ist mit 1,7 GHz je Kern getaktet. Ein Adreno 305-Grafikprozessor sowie 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen beim  Galaxy S4 Mini für recht ordentliche Werte in den Benchmarks. Im AnTuTu kommt das Smartphone auf 13.976 Zähler, liegt damit hinter dem Galaxy Note 2 und leicht vor dem Galaxy Mega 6.3 (gleiche CPU). Im Ice Storm-Benchmark kommt das Samsung Galaxy S4 Mini auf gute 5.491 Punkte.

Die  Ergbenisse der synthetischen Benchmarks lassen sich aber kaum 1:1 in die Praxis umsetzen. Während meines Tests gab es auf dem Smartphone nur selten leichte Ruckler.  Der interne Speicher ist hingegen mit 8 GByte (knapp 4,5 GByte frei) eher klein bemessen. Kann aber über MicroSD-Speicherkarten um weitere 64 GByte aufgebohrt werden.  Trotzdem kann ich so nur ein bis zwei hochwertige Games vom Schlage eines Real Racing 3, Modern Combat 4 oder Gangstar IV installieren.

Diese Spiele belegen durchaus mal über 2 GByte (pro Spiel) im internen Speicher und können – obwohl im Android-OS vorgesehen – nicht immer auf die Speicherkarte ausgelagert werden. Die Kamera-Aufnahmen sind da mit einem Speicherbedarf zwischen 2 und 5 MByte fast schon bescheiden. Die von mir erwähnten Top-Spiele laufen mit leichten Abstrichen in annehmbarer Geschwindigkeit.  Auch der NDS-Emulator nds4droid lief in  ausreichender Geschwinidgkeit.

Menü


 
Das Smartphone nutzt als Benutzeroberfläche das Nature UI (TouchWiz) von Samsung. Im Hintergrund läuft Android 4.2.2. Alle Apps und Icons werden sowohl auf den zahlreichen Homescreens, als auch im App-Drawer angezeigt. Natürlich kann man sie auch auch in Ordnern ablegen.

Das Display bietet gerade noch ausreichend Platz für die Bildschirmtastatur.  Auf Wunsch kann man sich aus dem Play Store auch andere Android-Launcher installieren. Samsung hat das Android-OS wieder um die übliche Bloatware in Form der Samsung Hubs und diverser Apps, wie Bild und HRS erweitert. Diese kann man nachträglich nur teilweise löschen. Im Lieferumfang gibt es aber auch nützlicher Apps, wie beispielsweise “WatchOn”. So kann man sein Galaxy S4 Mini in eine Infrarot-Fernbedienung mit TV-Guide verwandeln.

Die restlichen Funktionen sind auch von anderen Android-Smartphones bekannt bzw. auf dem Samsung Galaxy S4 verfügbar. Über Group Play kann ich beispielsweise mehrere (Galaxy) Smartphones drahtlos miteinander koppeln. So kann ich schnell Dateien auszutauschen, Multiplayer-Games zocken oder Musik auf mehreren Geräten gleichzeitig abspielen.  Die Bedienung kann man am besten in meinem Videotest nachvollziehen:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHA6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvNEx4UVlpS1FTSzAiIHdpZHRoPSI0MDAiIGhlaWdodD0iMjI1IiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPSJhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4iPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=

Fazit

Das Samsung Galaxy S4 Mini ist ein sehr handliches Smartphone. Dank aktuellem Betriebssystem (Android 4.2.2) und einer hübschen Benutzeroberfläche (Nature UI) liefert es eine gute Performance. Das Design des Gerätes und das verwendete  Polycarbonat ist aber wohl nicht jedermanns Geschmack. Mir gefällt hingegen beides. Die 8-Megapixel-Kamera liefert eine recht gute Bildqualität.  Der 8 Gigabyte kleine Speicher kann zwar um 64 Gigabyte erweitert werden, ist ab Werk aber schon fast zu klein für die aufwendigeren Spiele. Kann man sie in der Theorie auch auf eine Speicherkarte auslagern,  in der Praxis klappte das aber nicht immer. Gerade Apps von Gameloft verweigern sich da noch. Der wechselbare Akku hält mit seinen 1.900 mAh ausreichend lange durch.  Der im Vergleich zum Galaxy S4 deutlich langsamere Dual-Core-Prozessor ist in der Praxis kein Nachteil. Der recht hohe Preis von knapp 380 hingegen schon. Das Galaxy S3 Mini bekommt man nämlich schon für 230 Euro. Da stimmt dann auch das Preis-/Leistungsverhältnis. Beim Galaxy S4 Mini ist das leider (noch) nicht der Fall. Für einen Aufpreis von etwa 150 Euro  bekomme ich nämlich schon ein Samsung Galaxy S4.

Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy Note Edge Test

no thumb

Hervorstechendes Merkmal des Samsung Galaxy Note Edge Premium ist das “um die Ecke” gebogene Display. Ansonsten ähnelt es technisch dem knapp 2 Monate alten Samsung Galaxy Note 4 wie ein Ei dem anderen. Für aktuell knapp 900 Euro bekommen man also wieder ein knapp 5,7-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.440 x 2.560 Pixeln samt High-End-CPU mit 2.7 GHz, 3 GByte RAM und 32 GByte internen Speicher. Ob sich der doch recht happige Aufpreis zum Galaxy Note 4 von etwa 250 Euro lohnt, das könnt ihr in meinem kleinen Test zum Galaxy Note Edge nachlesen.

Technik

Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge

Design & Haptik


Mehr Bilder nach dem Klick

Optisch macht das Note Edge eine Menge her, keine Frage. Der Rahmen des knapp 151,3 x 82,4 x 8,3 mm (Note 4: 153 x 78,6 x 8.6 mm) großen Gehäuses des Galaxy Note Edge ist wieder aus Metall gefertig, ähnlich wie beim aktuellen Galaxy Alpha. Hier ist er allerdings entweder in Schwarz oder Weiss (ja nach gehäusefahrbe) beschichtet. Der Akkudeckel auf der Rückseite ist abnehmbar – besteht aus dünnen Kunststoff – und ahmt wieder eine Lederoberfläche nach. Diesmal allerdings ohne die künstlichen Nähte. Im Gegensatz zum Galaxy S5 ist das Note Edge nicht vor Wasser und Staub geschützt.

Galaxy_Note_Edge_13 Galaxy_Note_Edge_14 Galaxy_Note_Edge_16
Sieht man genau hin, dann erkennt man, dass der Deckel im Bereich des Kopfhöreröffnung nicht bündig am Rahmen anliegt.  Die Verarbeitung ist aber ansonsten sehr gut, da knarzt nichts und das Note Edge lässt sich auch in der Hosentasche nicht verbiegen. Das erwarte ich bei einem Smartphone im Wert von 900 Euro aber auch nicht anders.Lieferumfang

Galaxy_Note_Edge_01 Galaxy_Note_Edge_03 Galaxy_Note_Edge_02

Der Aufwand den Samsung bei der Verpackung und beim Lieferumfang beim Galaxy Note Edge in der Premium Version betrieben hat, ist schon beachtlich. Die sehr große Verpackung aus Karton wurde an die Form des Note Edge angepasst und beinhaltet neben dem Smartlet, Lade-/Datenkabel, Ladegreät, Kopfhöreren auch noch eine schicke lederhülle, eine 64 GByte große MicroSD-karte sowie ein Reinigungstuch und ein hübsches Booklet. Zumindest da kann man den Mehrwert beim Preis erkennen.

Display

Galaxy_Note_Edge_05
Das neue, zum rechten Rand hin leicht gebogene Display Display ist das absolute Highlight beim Samsung Galaxy Note Edge. Bei etwas 5,6 Zoll beträgt die Auflösung 1.440 x 2.560 Pixel (515 ppi). Das sehr große Display ist dabei gegen Kratzer gefeit, leider aber nicht gegen das Eindringen von Wasser. Die kleine, blaue LED (recht neben dem Ohrhörer) informiert mich über entgangene E-Mails, SMS oder Anrufe.

Dank der sehr hohen Auflösung werden gerade Webseiten in einer hohen Schärfe abgebildet. So macht das Lesen von längeren Texten oder das Betrachten von Bilder auf dem Display extrem viel Spaß. Dabei werden die Farben übrigens erstaunlich dezent abgebildet, zumindest für ein Modell aus dem Hause Samsung. Der hohe Kontrast, die gute Farbwiedergabe und der wirklich gute Weißwert konnten mich auf Anhieb überzeugen. Die Farbtemperatur kann man in den Einstellungen auch jederzeit auf seine Lieblingswerte einstellen. Ab Werk ist das Display etwas “kälter” kalibriert als beim Galaxy Note 4. Die maximale Helligkeit ist für ein OLED recht hoch, der “Turbomodus” sorgt auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch für gute Ablesbarkeit. Das Display ist in meinen Augen absolute Spitzenklasse!

Edge Display

Neu hinzugekommen ist das sogenannte Edge Display. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Streifen mit einer (eigenen) Aufllösung von 120 x 1.440 Pixel. Der kann – sofern es die Apps unterstützen – für die normale Darstellung in Apps oder Spielen genutzt werden, oderr eben für andere Spielereien. Samsung bietet hierzu einige “Panels” an, mit deren Hilfe man schneller Zugriff auf seine Lieblings-Apps, RSS, Kontakte oder sontige Informationen bekommt. Die untere Leiste mit den Apps wurde beim Note Edge entfernt. De facto fungiert dieses Edge Display als “Benachrichtigungsleiste”. Alle eingehenden Statusmeldungen (von Apps wie ebay, Twitter, Facebook und Co) werden dort abgebildet. Apps, wie beispielsweise die Kamera oder der Videoplayer werden dann über dieses Edge Display bedient. Das ist oft allerdings nicht ganz so einfach, den die leichte Rundung erschwert die Bedienung ein wenig. Gerade im Videoplayer macht das dann keinen Spaß mehr. Wer oft an bestimmte Stellen in einem Video vorspringt, der kann davon ein Lied singen.

Galaxy_Note_Edge_07 Galaxy_Note_Edge_11

Samsung ermöglicht bei der Gestaltung der Panels de Edge Displays viel Spielraum. So kann ich vom Muster bis zum angezeigten Schriftzug nahezu alles ändern. Wer mag, kann sogar ein Zusatzmenü herunterziehen, indem man so praktische Sachen wie ein Lineal (bis 10 Zentimeter), eine Taschenlampe, Timer und auch die Tonaufnahme findet.

Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note EdgeSamsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge
All diese Informationen sieht man übrigens nur dann, wenn das Display aktiviert ist. Mit einer Ausnahme: Die Nachtuhr zeigt Euch zu definierten Zeiten das Wetter, Uhrzeit und Datum in gedämpftem Licht an. Dazu bleibt der Hintergrund Schwarz (gut für das AMOLED), während die Schrift schwach in Weiß aufleuchtetTouchWiz und S-Pen

Das Galaxy Note 4 wird mit Android 4.4.4 Kitkat betrieben. Samsung nutzt hier allerdings wieder die bereits vom Galaxy S5 bekannte Benutzeroberfläche namens TouchWiz. Optisch kommt sie immer noch ziemlich verspielt rüber. Im Gegensatz zum S5 wurden beim Note Edge aber die Extrafunktionen für den Stift (S-Pen) integriert. Zudem hat der Hersteller die Empfindlichkeit des Stiftes nochmals erhöht.

Der S-Pen befindet sich dazu in einer speziellen Halterung an der unteren rechten Ecke des Gehäuses. Zieht man diesen heraus, so öffnet sich ein kleines Stiftmenü mit vier speziellen Befehlen. Man kann das Menü auch reaktivieren, indem man die Stifttaste zweimal drückt, während man damit auf den Bildschirm zeigt.

Das vom Galaxy Note 3 bekannte Aktionsmemo ist genauso vorhanden, wie die “Intelligente Auswahl”. Daneben findet man noch den Bildclip und die Screenshot-Notiz. Über die “Intelligente Auswahl” kann ich Inhalte auf dem Display einfach mit dem Stift einkreisen und so in ein kleines Ablagefenster befördern. Dabei erkennt die Funktion auch E-Mail-Adressen, Ortsangaben oder Telefonnummern und hinterlegt diese als aktive Links. So kann man schnell über Google Maps zu einem Ort navigieren oder eine kopierte Rufnummer direkt anwählen. Dabei kann man nicht nur eine Information ablegen, sondern gleich mehrere. Seine gesammelten Werke kann man dann praktischerweise per E-Mail (als Scrapbook oder Bild- bzw. Textfile) versenden.

Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge
Mit dem S-Pen kann man nun aber auch ganz einfach Textstellen oder sogar Dateien markieren. Dazu zieht man den Stift mit gedrückter Taste wie einen Mauszeiger über die entsprechenden Stellen auf dem Display.

Über den vom Vorgänger bekannten Multi-Window-Modus kann man bis zu zwei Apps gleichzeitig auf dem Bildschirm nutzen (Split Screen) oder im sogenannten Floating-Window-Modus als separates Fenster schweben lassen. Dazu wischt man in der entsprechende App einfach mit dem Finger vom rechten oder linken oberen Rand in das Display. So kann man beispielsweise auch schnell Texte aus dem internen Webbrowser in eine SMS kopieren.

Für Fans langer Meetings und Flip-Charts dürfte die App “Photo Note” interessant sein. Damit kann man die enstprechenden Texte und Zeichnungen abfotografiern und direkt in einer Notiz speichern. Das Note 4 korrigiert hier perspektivische Verzerrungen der Aufnahme automatisch.

Fingerabdrucksensor

Galaxy_Note_Edge_19

Den Fingerabdrucksensor hat Samsung bereits beim Galaxy S5 eingesetzt. Man kann das Smartlet also auf Wunsch auch über einen zuvor registrierten Fingerabdruck entsperren. Dzu muss man diesen einfach über den Home-Button ziehen. Das klappte im Test völlig problemlos und deutlich zuverlässiger als beim Galaxy S5. Über den Fingerabdruck kann man nun auch sein Paypal-Konto oder private Daten vor dem Zugriff Dritter sichern.

Kamera/Multimedia

Galaxy_Note_Edge_18
Die Kamera auf der Rückseite löst mit 16 Megapixel auf und bietet einen zuverlässigen Autofokus. Die Aufnahmen sehen dabei gut aus. Schärfe, Farben und Kontrast gehen in meinen Augen in Ordnung. Die zum Einsatz kommende Kamera-App kennt man schon vom Galaxy S5 und bietet mehrere Aufnahmemodi. Neben der Automatik kommen auch noch ein Beauty-Modus, ein Panorama-Modus und die Möglichkeit, den Fokus der geschossenen Aufnahmen nachträglich verändern können, hinzu. Zusätzliche Modi können heruntergeladen werden. Die Frontkamera des Galaxy Note Edge löst nun mit 3,7 Megapixel auf und eignet sich damit exzellent für Selfies oder Wefies. Bei letzteren macht gerade der Panorama-Modus viel Sinn. Bilder werden einfach über den Pulsmesser auf der Rückseite ausgelöst. Die normalen Aufnahmen löst man nun über entsprechende Steuerelemente im Edge Display am oberen Rand aus. Das ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Einen Eindruck von der Bildqualität könnt ihr euch hier machen. Videos zeichnet sie in 4K auf, schaltet dabei aber nach 5 Minuten ab.

Der Musikplayer von Samsung bietet eine Menge Equalizer-Presets und Effekte, kann vom Sound her aber nur bedingt mit einem iPhone mithalten. Leider ist die maximale Lautstärke – zumindest in Verbindung mit meinen Sennheiser PX 200-II – recht knapp bemessen. Der Videoplayer spielt die üblichen Formate klaglos ab, auf Wunsch auch in einem Fenster-in-Fenster-Modus.

Benchmarks

Samsung Galaxy Note Edge Samsung Galaxy Note Edge

Im Inneren des Galaxy Note Edge arbeiten ein Snapdragon 805 (Quad-Core) sowie eine Adreno 420 (GPU) Hand in Hand. Der Prozesor ist dabei mit 2,7 GHz getaktet und kann auf 3 GByte RAM zählen. Der interne Speicher beträgt 32 GByte und wird über Micro-SD-Karten mit bis 128 GByte erweitert. Im AnTuTu reicht das Gespann für ein Ergebnis von 48.040 Punkte. Im Geekbench 3 erreicht das Note Edge 3.2332 Punkte im Multi-Core und 1.106 im Single-Core, das ist absolute Spitzenklasse. Sämtliche Spiele oder Emulatoren laufen daher absolut flüssig. Die TouchWiz-Oberfläche wirkt zwar immer noch etwas überladen, unangenehme Ruckler machten sich aber im Test nicht bemerkbar.

Konnektivität/Akku

Das Galaxy Note Edge bietet neben HSPA+ mit 42 mbit/s auch noch LTE nach Cat 6. WLAN unterstützt es in den Standards 802.11a/b/g/n und ac. Daten tauscht man zudem über NFC oder Bluetooth 4.1 LE aus. Der interne GPS-Empfänger unterstützt dabei natürlich auch Glonass. Über den IR-Sender am oberen Rand kann man wieder seinen Fernseher steuern. Beim Telefonieren mit dem Note 4 muss man sich etwas an die Abmessungen gewöhnen. Mann kann man seine Gesprächspartner aber gut verstehen.  Die Empfangs- und Sendeleistungen sind jedenfalls gut. Daten werden beim Note 4 entweder über microUSB, Bluetooth 4 oder eben per NFC übertragen.

Der wechselbare Akku des Galaxy Note Edge leistet mit 3.00 mAh etwa 220 mAh weniger als beim Note 4, kann aber ebenfalls über das “Adaptive Fast Charging” innerhalb von 30 Minuten zu 50 Prozent aufgeladen werden. Im Test reichte es in dieser Zeit für rund 45%. An Ausdauer mangelt es ihm trotz der geringeren Leistung nicht. Videos kann man mit ihm ca. 10 Stunden lang am Stück abspielen. Bei meiner Nutzung (E-Mail-Push, 20 Minuten Telefonate, 60 Minuten MP3) kam ich auf eine Laufzeit von immerhin anderthalb Tagen. Im Notfall kann man den Extrem-Stromsparmodus aktivieren. Das bringt dann nochmals ein paar zusätzliche Stunden. Richtig nutzen kann man das Note Edge dann aber nicht mehr.

Fazit

Das sehr hochauflösende Display selbst ist daber immer noch das absolute Highlight des Note Edge. Die Stiftbedienung hat mir sehr gefallen und wurde konsequentent verbessert. Die Kamera macht gute Aufnahmen und zeichnet Videos in 4K auf. Das Galaxy Note Edge ist in meinen Augen eher für ein solvente Geeks gedacht, die mit dem Smartphone unterwegs wirklich produktiv arbeiten müssen (E-Mails, Notizen, Grafikbearbeitung, Sound/Musik-Produktion) und vor allen Dingen auch auffalenn wollen. Ich persönlich empfinde den Aufpreis für das gebogene “Edge Display” im Vergleich zum Nutzen aber momentan als zu hoch. Der hohe Preis von über 900 Euro dürfte die meisten Interessenten eher abschrecken. Eigentlich müßte ich in der Gesamtwertung – im Vergleich zum Galaxy Note 4 – einen Punkt abziehen. Wer mobile-reviews.de unterstützen möchte, der kauft das Samsung Galaxy Note Edge bei notebooksbilliger.de.
Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Galaxy A5 Test

no thumb

Nach dem Galaxy Alpha stellt Samsung mit dem Galaxy A5 endlich mal wieder ein Smartphone vor, welches nicht nur aus Kunststoff besteht. Na ja ok, die beiden Modelle Galaxy Note 4 und Galaxy Note Edge waren auch schon sehr hochwertig verarbeitet, dafür aber nahezu unerschwinglich teuer. Das Galaxy A5 kostet hingegen nur um die 400 Euro und bietet dafür einen 1,2 GHz schnellen Snapdragon 410 (Quad-Core) Prozessor, 16 GB internen Speicher, ein 5,0 Zoll großes Super-AMOLED-Display mit einer Auflösung von 720 x 1280 Pixel und eine 13 Megapixel Kamera. Neben HSPA+ stehen auch WLAN b/g/n, LTE und GPS zur Verfügung. Ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in meinem folgenden Testbericht des Samsung Galaxy A5.

Technik & Benchmarks

Galaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 Screenshot

Der knapp 1.2 GHz schnelle Quad-Core-Prozessor vom Typ Snapdragon 410 kommt zusammen mit der Adreno 306-GPU sowie 2 GByte RAM in den aktuellen Benchmarks, wie dem AnTuTu auf 21.437 Punkte. Im Geekbench 3 kam das Galaxy A5 nur auf 469 Zähler im Single-Core und 1.419 Punkte im Multi-Core.

Galaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 Screenshot

Das Galaxy Alpha erreichte hier teilweise das doppelte. Theoretisch ist die CPU übrigens 64-Bit fähig. Samsung setzt beim Galaxy A5 aber noch auf Android 4.4.4 Kitkat mit 32-Bit. Ein Update auf Android 5.0 (64-bit) Lollipop ist allerdings bereits angekündigt. In der Realität lief das Android 4.4 samt seiner leicht verspielten Benutzeroberfläche aber ruckelfrei. Spielernaturen werden die High-End-Spiele aber nur mit Abstrichen in der Detailfülle nutzen können. Der interne Speicher beträgt dabei 16 GByte (knapp 11 GByte frei), kann aber per MicroSD-Speicherkarte um weitere 128 GByte aufgebohrt werden. 

Design

Das 139 x 70 x 6,7 mm kleine und knapp 123 Gramm schwere Galaxy A5 ähnelt optisch dem Galaxy Alpha. Dabei besteht der Gehäuserahmen aus Metall, wobei die Kanten wieder angeschliffenen Kanten wurden. Der Rest des Rahmens ist dann wieder in Gehäusefarbe lackiert. Die komplette Rückseite besteht zwar ebenfalls aus Metall, diese wurde aber beschichtet. Optisch könnte man also den Eindruck haben, sie bestünde nur aus Kunststoff. In meinen Augen etwas viel Understatement.


Mehr Bilder nach dem Klick

Schaut man sich die Rückseite weiter an, da erkennt man sofort den kleinen “Buckel” der 13-Megapixel-Optik. Das hat aber auch bei Apple noch keinen wirklich gestört. Die kleine LED sowie den chromumrandeten Lautsprecher findet man jeweils seitlich der Kamera. Auf der Vorderseite prangt das 5-Zoll große SAMOLED-Display, ein mechanischer Homebutton und zwei Sensortasten.

Display

Galaxy_A5_21

Das 5 Zoll gro0e Super-AMOLED-Display des Galaxy A5 ist zwar 0,3 Zoll größer als beim Galaxy Alpha, die Auflösung beträgt aber immer noch 720 x 1280 Pixel. Damit reduziert sich die Pixeldichte von 312 auf 294 Pixel pro Zoll (PPI). Theoretisch ist das menschliche Auge in der Lange, einzelne Pixel bis zu 300 PPI optisch voneinader zu trennen. Da Samsung wieder auf eine Pen-Tile-Matrix setzt, kann man unter bestimmten Umständen (oder wenn man mit der Nase nahe an das Display geht) tatsächlich die einzelnen Subpixel erkennen. Die maximale Helligkeit ist auch hier einen Tick zu gering, um gegen das Umgebungslicht bei direkter Sonneneinstrahlung ankämpfen zu können. Die Farben werden zudem recht knallig abgebildet. Im Test ist mir bei weißen Flächen ein leichter Gelbstich aufgefallen. Eine Benachrichtigungs-LED für entgangene Anrufe, SMS und Co hat das Galaxy A4 – im Gegensatz zum Galaxy Alpha – nicht mehr. Trotzdem hat mir das Display gut gefallen.

Kamera & Multimedia

Die Kamera des Samsung Galaxy A5 löst auf der Rückseite mit 13 Megapixel auf, die Frontkamera bann immerhin noch 5 Megapixel auf den Chip. Die Bildqualität der rückseitigen Kamera ist gut. Bildschärfe, Kontrast, Farbabbildung sind – typisch für Modelle von Samsung – von hoher Qualität. Bilder sind nach nicht einmal einer Sekunde im Kasten und geraten dank Autofokus auch scharf. Die Qualität der Frontkamera reicht für Selfies vollkommen aus. Die Kamerabilder de Galaxy A5 findet ihr hier. Diese kann man übrigens durch das kurze Halten der flachen Hand in den Sichtbereich der Kamera auslösen. Für die neuerdings recht beliebten Gruppenselfies bietet die Kamera einen erweiterten Aufnahmewinkel. Videos nimmt das Galaxy A5 natürlich in Full-HD auf und das in guter Qualität.

Galaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 Screenshot
Der hauseigene Musikplayer ist mittlerweile einer der besten auf den Markt. Optisch und klanglich gibt es da dank unzähliger Equalizer-Presets nicht zu meckern. Da können aktuell nur noch Apple und Sony mithalten. Das Galaxy A% bietet zusätzlich ein echtes FM-Radio. Das funktioniert aber nur über angeschlossene Kopfhörer.

Galaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 Screenshot Das TouchWiz steht in der gewohnten Material-Optik zur Verfügung. Neben den wichtigsten App aus dem Hause Google samt dem Play Store hat Samsung auch ein par hauseigene Apps sowie Blotware in Form von Pizza.de, HRS Hotels, kaufDA und Zalando installiert. Diese lassen sich aber auf Wunsch auch deinstallieren.

Konnektivität & Akku

Unterwegs ist man über WLAN b/g/n (2.4 & 5 GHz), HSPA+ sowie LTE in der Cat. 4 online. Ein A-GPS-Empfänger mit Unterstützung für Glonass sorgt für die richtige Orientierung. Die Gesprächsqualität geht vollkommen in Ordnung. Es gab im Test keinerlei Probleme, kein Rauschen und auch keinen blechernen Sound. Der eingebaute Lautsprecher klingt allerdings ziemlich dünn. Der fest eingebaute Akku des Samsung Galaxy A5 leistet 2.300 mAh. Aus ihm kann man unter Dauerbelastung knapp 7 Stunden herauskitzeln. Bei normaler Nutung hält die Kraftzelle dabei etwa 2 Tage. Dabei ist das persönliche Nutzungsverhalten natürlich ausschlaggebend. Wer mag, kann seine Daten über USB, Bluetooth 4 und NFC übertragen. Einen guten Eindruck der Leistungsfähigkeit bekommt ihr auch in meinen Videotest des Galaxy A5.

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL2Z2MW12YjYyZW93IiB3aWR0aD0iNDAwIiBoZWlnaHQ9IjIyNSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+

Fazit

8

Das Galaxy A5 ist ein sehr schickes Smartphone welches optisch eine Mischung aus Galaxy Alpha und Galaxy Note 4 darstellt. Und wenn ich ehrlich bin, dann hat mir die Optik des Galaxy Alpha besser gefallen. Das Galaxy A5 legt mir zuviel Understatement an den Tag. Die lackierten Metallflächen (Rahmen und Rückseite) tragen nicht unbedingt zur Qualitätssteigerung bei, dafür aber zur Haptik (rutschhemmend) Der Snapdragon 410 mit 64-Bit-Fähigkeit wird aktuell noch nicht ganz ausgereizt, da nur Android 4.4.4 zum Einsatz kommt. Aber auch mit Android 5.0 wird er nicht deutlich mehr Leistung entfalten. Für Spielernaturen ist das Galaxy A5 daher wohl eher nichts. Größtes Manko zurzeit: der mit 400 Euro doch recht hohe Preis! Wer mobile-reviews unterstützen will, der kauft sich sein Smartphone bei Cyberport.de.
Weiterlesen
SamsungTests

Samsung Ativ S Test

no thumb

Mit dem Ativ S stellt Samsung nun sein erstes Smartphone auf Basis von Windows Phone 8 vor. Das neue Flaggschiff am Smartphone-Himmel präsentiert sich optisch recht bieder.  Zwar wirkt  das knapp 382 Euro teure Smartphone nicht billig. Leider hat Samsung sich aber für Kunststoff, bzw. Polycarbonat entschieden. Das Ativ S ist angetreten es mit dem HTC 8X bzw. Nokia Lumia 920 aufzunehmen.  Angetrieben wird das knapp 137 x 70 x 8.7 mm und 135 Gramm schwere Smartphone von einem 1.5 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor (Qualcomm S4 Plus). Auf der Vorderseite findet man einen “alten” Bekannten wieder. Das Super-AMOLED-Display mit seiner Diagonalen von 4.8 Zoll und 720 x 1280 Pixel kam schon beim Samsung galaxy S3 zum Einsatz. Die 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite bietet einen Autofokus sowie eine LED zur Beleuchtung an. Die Frontkamera knipst Fotos mit 1.9 Megapixel. Unterwegs ist man per HSPA+ mit bis zu 42 Mbps im Downstream unterwegs. Noch schneller geht es über WLAN a/b/g/n (2.4 & 5 GHz). Der eingebaute A-GPS-Empfänger unterstützt Glonass. Kontakt zu einem Computer oder Smartphone  nimmt man über Bluetooth® 3.0 und USB 2.0 auf. Ein NFC-Empfänger ist ebenfalls im 2.300 mAh starken Akku eingebaut. Der 16 GByte große Speicher  kann über microSD um bis zu 64 GByte erweitert werden. Das Smartphone wurde mir dabei von notebooksbilliger.de zu Verfügung gestellt.

Design & Verarbeitung & Haptik

Auf den ersten Blick kommt das Ativ S recht hochwertig, aber etwas langweilig daher. Zudem erinnert das Design doch recht stark an das Samsung Galaxy S3. Auch wenn die Rückseite zunächst an gebürstetem Aluminium erinnert, so kommt bei näherer Betrachtung doch “nur” Polycarbonat zum Einsatz. Ecken findet man im Design des Ativ S keine. Nimmt man den recht dünnen Akkudeckel ab, so bekommt man Zugriff auf den Einschub für die Micro-SIM-Karte, microSD und den wechselbaren 2.300 mAh starken Akku. Auf der Oberseite findet man die 3,5 mm Klinkenbuchse für eigene Kopfhörer. Auf der linken Seite des ATiv S haben die Designer die Lautsprecherregler integriert. Den Ein-/Auschalter sowie eine eigene Kamera-Taste findet man dann auf der rechten Gehäuseseite. Das Lumia 820 ist mit seinen 137 x 70 x 8.7 mm zwar sehr dünn und mit knapp 135 Gramm auch recht leicht. Dafür aber ziemlich groß und breit geraten. Das HTC 8X misst dabei 124 x 69 x 9,9 mm und das Lumia 920 komtm auf 130 x 71 x 11 mm. Damit ist das Ativ S das leichteste der drei Smartphones. Die Verarbeitung an sich und die Haptik gehen voll in Ordnung. Der Akkudeckel kann mit normalen Fingernägeln geöffnet werden, durch seine recht glatte Oberfläche mag einem das Smartphone aber auch leichter aus der Hand rutschen. Unterhalb des Displays befinden sich diesmal nur zwei Sensortasten zur Steuerung des Betriebssystems. Den Home-Button mit dem Windows-Logo hat Samsung aus Kunststoff gefertigt. Das nenne ich mal eine Abwechslung im üblichen Sensor-Einerlei. Der Druckpunkt der vorhandenen Drücker geht ebenfalls voll in Ordnung.


Mehr Bilder nach dem Klick

Lieferumfang

In der für Smartphones aus dem Hause Samsung beinnahe typischen, weißen Verpackung befindet sich das heutzutage wohl übliche Zubehör. Neben dem Ativ S kommt ein Lade-/Datenkabel, ein Ladegerät, diverse Kurzanleitungen und Sicherheitshinweise sowie ein ansprechendes InEar-Headset zum Vorschein. 
Display

Das HD-Super-AMOLED-Display bietet dem verwöhnten Auge eine Diagonale von 4,8 Zoll und eine Auflösung von immerhin 720 x 1280 Pixel (306 ppi). Da das hier verbaute AMOLED-Display ohne eine eigene LED-Beleuchtung auskommt, erscheint die Ausleuchtung sehr homogen.  Wie auch bei allen anderen Smartphones der Konkurrenz, spiegelt das Display bei direkter Sonneneinstrahlung recht stark.  Trotzdem oder nicht zuletzt aufgrund des guten Kontrasts des Displays kann man den Inhalt noch ablesen. Erst wenn die Sonne mal so richtig vom Himmel brennt, kommt die Leuchtkraft des Displays an seine Grenzen. Kontrast, Helligkeit und Farbwiedergabe sind typisch hierbei für AMOLED.

Kamera & Multimedia

Die 8-Megapixel-Kamera befindet sich auf der Rückseite und bietet zur besseren Ausleuchtung bei einsetzender Dunkelheit eine LED.  Die Kamera auf der Front löst mit 1,2 Megapixel auf und kann daher eigentlich nur für Videotelefonie genutzt werden. Die Farben der Fotos werden von der Kamerasoftware im Ativ S recht ansprechend abgebildet. Das gilt besonders, wenn das Wetter ausnahmsweise mal mitspielt. Bei einsetzender Dunkelheit reicht die LED knapp 2 Meter weit. Leider – oder eher gesagt wenig überraschend – verstärkt sich dann allerdings auch das Bildrauschen. Drückt man den seitlichen Auslöser, so ist das Bild nach knapp 2 Sekunden bereits im Kasten. Die Details der Aufnahmen nehmen mit zunehmender Vergrößerung am PC deutlich ab.


Anklicken

Videos nimmt die Kamera in Full-HD auf. Die Qualität der Videos ist ohne fehl und Tadel, der Sound allerdings etwas dumpf.

Der Musikplayer in Windows Phone 8 bietet eine eher schlichte aber dafür übersichtliche Optik. Neben Album-Cover, Interpret und Titel findet man auch virtuelle Drücker zur Track-Steuerung.  Der Klang des Ativ S ist – wenn man sowas überhaupt sagen kann – eher linear. Bei den Höhen muss man leichte Abstriche in Kauf nehmen. Der Bass ist fast kaum vorhanden. Der Sound über die mitgelieferten Kopfhörer ist damit eher Mittelmaß.  Leider hat Samsung – im Gegensatz zu Nokia – auf Equalizer-Presets verzichtet. Der eingebaute Lautsprecher tönt zwar recht laut, kann klanglich aber – im Gegensatz zum HTC One – nicht wirklich überzeugen. Der Musikplayer erlaubt es zudem nicht, an eine bestimmte Stelle im Song zu springen. Wer also – wie ich – ein Fan von Podcasts ala “A State of Trance” ist oder gerne Hörbücher hört, muss den virtuellen Drücker zum Vorspulen lange gedrückt halten.

Grado iGrado Koss Portra Pro Philips SHL8800 iBeats Studio HD
iGrado von Grado
(C) Grado
Koss Porta Pro  
(C) Koss
Philips SHL8800   
(C) Philips
iBeats by Dr. Dre
(C) Monster
Studio HD by Dr. Dre
(C) Monster

Mein absoluter Favorit, der iGrado benötigt ein starkes Eingangssignal um seine großen Treiber so richtig in Wallung zu bringen. Das Ausgangssignal des Samsung Ativ S  reicht dazu zwar generell aus. Leider ist die Qualität des Signals aber so schwach, dass der iGrado hoffnungslos unterfordert ist. Koss Porta Pro und der Philipps SHL8800 erzeugen da einen kräftigeren Bass. Erwartungsgemäß wird der Mittenbereich allerdings ziemlich in die Breite gezogen und die Höhen fallen der akustischen Schere zum Opfer. Die Klangcharakteristik des Ativ S ist abschliessend betrachtet unausgewogen Kopfhörer wie die iBeats oder die Beat Studio HD sind nur für Fans von viel Bass zu empfehlen und reißen den Karren auch nicht aus dem Sumpf. Während des Tests kamen unter anderem folgende Alben zum Einsatz:

Sarah Brightman
(Symphony)
VNV Nation:
(Automatic)

A State of Trance

The Corrs
(Talk on Corners)
Sara Brightman VNV Nation State of Trance Corrs
 

Der Song “I against I” von Mos Def aus dem Soundtrack zu “Blade 2” hat eine starke Bassbetonung und ist daher für einen Test in meinen Ohren gut geeignet. Ebenso wie der Song “Damn Those Eyes” von Kane, der einen sehr gute Dynamik aufweist. Sämtliche Tracks wurden eigenhändig mit mindestens 256 kbit unter Zuhilfenahme der Software “LAME” kodiert.  Durch die Multitasking-Unterstützung im Betriebssystem kann man den Musikplayer auch im Hintergrund weiter laufen lassen und nebenher noch andere Aufgaben erledigen oder sogar Spielen. Der Videoplayer kommt mit den üblichen Formaten (Avi, MP4) und Full-HD Videos klar.

Akku & Konnektivität

Der Snapdragon S4-Prozessor und  das große, leuchtstarke Display teilen sich die Leistungsfähigkeit des 2.300 mAh starken Akku brüderlich auf. Wer also viele Filme schaut oder mobil per LTE im Internet surft, der wird nach knapp 7 Stunden sein Ativ S an das Stromnetz anschliessen müssen. Bei weniger starker Nutzung des Displays reicht eine Akkuladung aber locker einen bis zwei Arbeitstage. Unterwegs ist man über HSPA+ und WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n online. Über NFC, USB oder Bluetooth kan man zudem Daten austauschen oder Mehrwertdienste nutzen.

Benchmarks

Im Samsung Ativ S werkelt ein 1,5 GHz schneller Dual-Core-Prozessor aus dem Hause Qualcomm (S4 MSM8960 in 28 nm) sowie eine Adreno 225-GPU mit 400 MHz. So laufen die wenigen, aufwändigen Spiele und das recht schlanke Windows Phone 8 ohne Ruckler Laufen. Dank 1 GB-DDR3-Arbeitsspeicher erlauben auch mehrere Apps gleichzeitig. Die Performance des mobilen Internet Explorers 10 hat im Vergleich zum Vorgänger deutlich zugelegt und steht der Konkurrenz aus dem Hause Android in nichts nach. Das Ativ S erreichte im JavaScript-Benchmark (Sunspider 0.9.1) einen Wert von 1737 ms. Bei einer frühen Version von AnTuTU erreicht es knapp 12622 Zähler. Im Browsermark 2.0 erreichte das Ativ S einen Wert von 1,494 Punkten. Da bleibt noch Luft nach oben, gerade im Vergleich zum Nokia Lumia 920.

Menü

Das Samsung Ativ S nutzt Windows Phone 8. Dabei werden auf dem Homescreen sogenannte Live Tiles angezeigt. Diese Kacheln sind App-Verknüpfung und Widget in einem. So können einige Apps auf den Live Tiles Daten wie zum Beispiel Uhrzeit, Datum sowie die Anzahl an ungelesenen E-Mails oder aktuelle Kalendereinträge anzeigen. Die Abmessungen der Kacheln kann man in drei Schritten variieren. Dank der einheitlichen Farbe wirkt das Ganze dann sehr homogen. Wer von Android wechselt wird sich hieran vielleicht erst einmal gewöhnen müssen. Wischt man den Homescreen nach links, so erscheint eine alphabetisch sortierte Liste mit allen installierten Apps. Aus dieser Liste kann man dann entsprechende Apps als Live Kachel auf den Homescreen hinzufügen. Bei steigender Anzahl an Apps wird die Listenansicht allerdings schnell unübersichtlich. Deshalb blendet das Betriebssystem dann Buchstaben ein, die diese Liste unterteilen. Über eine Suchfunktion kann man zudem schnell zu einer bestimmten App springen. Dazu muss man einfach Teile des Namens eingeben. Ein hervorstechendes Merkmal von Windows Phone 8 ist die gute Integration von Online-Diensten wie beispielsweise Outlook, Hotmail, GMail, Facebook, Twitter und LinkedIn. Die Nachrichten-App verbindet SMS mit Facebook-Meldungen, Windows Live-Nachrichten und Tweets. Über die eingebaute Suchfunktion kann man im Internet via Bing nach Webseiten, Bilder und Videos suchen.  Die eingebaute Sprachsteuerung wird durch Halten des Windows-Buttons aktiviert. Die Ergebnisse hinterließen aber eher gemischte Gefühle. Sie kann aktuell nicht mit Siri oder Google Now mithalten. Das Angebot an Apps ist im Vergleich zu Android und iOS wesentlich kleiner. WhatsApp, Twitter, Facebook und Co sowie gute Spiele, unter anderem von Gameloft sind aber bereits vorhanden. Alle Apps und Spiele können zudem zunächst kostenlos getestet werden. Leider muss man eine App zur Navigation (zum Beispiel Here Drive von Nokia) manuell nachinstallieren. Diese stehen aber kostenlos zur Verfügung. Einen Eindruck bekommt man in meinem Videotest n HD auf YouTube:

Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHA6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvMEpwYzVfejdnSjAiIHdpZHRoPSI0MDAiIGhlaWdodD0iMjI1IiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPSJhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4iPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=

Das Kartenmaterial stammt dabei von Nokia. Über eine Office-App kann man Excel, Word und Powerpoint-Dokumente bearbeiten. Neu bei Windows Phone 8n ist eine sogenannte Kinderecke. Dort kann man ein zweites, in seinen Rechten und Apps beschränktes Nutzerkonto einrichten. So kann man sein Smartphone ruhig mal an den Nachwuchs verleihen, ohne das dieser die E-Mails und Co mitlesen kann. Das Windows Phone 8 Betriebssystem  bietet wieder Funktionen für schlechter sehende Benutzer, die mit anderen Smartphones sonst zu kämpfen haben. Es stehen vier Schriftgrößen zur Auswahl und sogar eine Bildschirmlupe. Es gibt auch ein Display-Modus, der durch einen höheren Kontrast das Lesen von Text erleichtert. So kann man sein Nokia Lumia 820 auch mit Sprachbefehlen steuern und sich den Bildschirminhalt vorlesen lassen. Über LPS-6 Bluetooth kann man den Ton vom Mobiltelefon direkt zu einem Hörgerät senden.  Das funktioniert auch über Near Field Communication (NFC).

Fazit

Das Samsung Ativ S macht optisch jetzt nicht ganz so viel her wie die Konkurrenz in Form des Lumia 920 oder HTC 8X. Die Verarbeitung ist trotzdem ohne Fehl und Tadel auch wenn die Haptik leicht unter dem Einsatz des Polycarbonats leidet. Der vom Galaxy S3 bekannte, 4,8-Zoll große Touchscreen mit seiner Auflösung von 720 x 1280 Pixeln kann überzeugen. Die Akkulaufzeit der 2.300 mAh starken Kraftzelle ist im Vergleich zu den beiden Konkurrenzmodellen überdurchschnittlich. Den internen Speicher kann man auf Wunsch mit microSD-Karten erweitern und der Akku ist sogar auswechselbar. Soweit so gut. Leider kommt das  Samsung Galaxy Ativ S aber recht spät ins Spiel und anhand der Benchmark-Ergebnisse im Vergleich zum Lumia 920 kann man sehen, dass es wohl noch ein paar Probleme mit der Software gibt. Da bleibt noch Luft nach oben.  Wer jetzt Interesse am Samsung Ativ S hat, der kauft es beispielsweise bei

Weiterlesen
SamsungSmartphonesTests

Samsung Galaxy A3 Test

Galaxy_A3

Fast zeitgleich mit dem knapp 400 Euro teuren Galaxy A5 kommt auch das kleinere A3 bei Cyberport auf den Markt. Mit einen Preis von knapp 300 Euro ist es zudem gut 100 Euro günstiger. Da machen wir dann doch bestimmt Abstriche in der Verarbeitung, oder? Nix da, das Galaxy A3 kommt in einem Metallgehäuse daher und bietet technisch ebenfalls einen 1,2 GHz schnellen Snapdragon 410 (Quad-Core) Prozessor und 16 GB internen Speicher. Damit steht es dem Galaxy A5 also in nichts nach. Das Display wurde allerdings von 5,0 Zoll auf 4,5 Zoll geschrumpft und die Auflösung beträgt nur noch 540 x 960 Pixel. Auch die Kamera auf der Rückseite löst nur mit 8 Megapixel Kamera auf. Unterwegs ist man aber immer noch per WLAN & HSPA+ sowie LTE online. NFC, Bluetooth und GPS sind Pflicht. Wie sich das Galaxy A3 so im Test geschlagen hat, das erfahrt ihr in den nächsten paar Minuten.

Technik & Benchmarks

Den 1.2 GHz schnellen Quad-Core-Prozessor vom Typ Snapdragon 410 mit seiner Adreno 306-GPU sowie 1.5 GByte RAM kennt man schon aus dem Galaxy A5. Daher verwundert es einen auch nicht, wenn die Ergebnisse im AnTuTu-Benchmark mit 21.725 Punkte sowie im Geekbench 3 mit 472 im Single-Core und 1.411 Punkte im Multi-Core vergleichbar sind. Das Galaxy A5 hat zwar mehr RAM zur Verfügung, in der Praxis merkt man aber einen Unterschied. Theoretisch ist die CPU des Galaxy A3 wieder 64-Bit fähig. Samsung setzt aber noch auf das 32-Bit-System Android 4.4.4 Kitkat. Im Test lief das Betriebssystem samt der leicht verspielten Benutzeroberfläche aber flüssig. Wer gerne zockt, der wird Spiele wie Asphalt 8, Modern Combat 5 und Co aber nur mit Einbußen in den Framerates bewundern können. Der interne Speicher beträgt 16 GByte, davon sind etwa 11,5 GByte verfügbar. Err kann auch beim Galaxy A3 über handelsübliche MicroSD-Speicherkarte um weitere 128 GByte erweitert werden. 

Design

Das 130 × 66 × 6,9 Millimeter kleine und knapp 110 Gramm schwere Galaxy A3 ist etwa 1 Zentimeter kürzer und gut 15 Gramm leichter als sein großer Bruder namens Galaxy A5. Rein optisch könnten die beiden aber Zwillinge sein. Der Gehäuserahmen ist aus Metall gefertigt, die Kanten wurden angeschliffen und glänzen so in der Sonne. Der Rest des Rahmens ist aber wieder in Gehäusefarbe lackiert. Die komplette Rückseite besteht auch aus Metall, wurde aber mit Lack beschichtet. So liegt sie zwar super in der Hand, vermittelt optisch aber eben den Eindruck von Kunststoff. Das gefällt mir auch beim Galaxy A3 nicht sonderlich. Die weiße Farbe macht das in der Praxis noch deutlicher.


Mehr Bilder nach dem Klick

Die Kameraoptik mit ihren 8-Megapixel steht hier auch wieder leicht aus dem Gehäuse hervor. Das stört aber auch beim Galaxy A3 nicht. Die kleine LED sowie den chromumrandeten Lautsprecher findet man jeweils links und rechts neben der Kamera. Auf der Vorderseite dominiert ein 4,5-Zoll großes S-AMOLED-Display. Unter dem Display befinden sich ein mechanischer Homebutton und zwei Sensortasten.

Display

Das 4,5 Zoll große Super-AMOLED-Display des Galaxy A3 ist 0,5 Zoll kleiner als beim Galaxy A5. Das ist aber nicht das Problem. Die Auflösung wurde von 720 x 1280 Pixel auf 540 x 960 Pixel reduziert. Und genau das ist heutzutage nicht mehr standesgemäß. Mit seinen 245 PPI kann sogar ich die einzelnen Subpixel erkennen. Und auch die maximale Helligkeit ist mal wider einen Tick zu gering, um gegen das Umgebungslicht bei direkter Sonneneinstrahlung bestehen zu können. Die Farben werden recht kräftig (knallig) dargestellt. Im Test ist mir bei weißen Flächen auch ein leichter Gelbstich aufgefallen.  Eine Benachrichtigungs-LED für entgangene Anrufe, SMS und Co hat es nicht uz bieten. Mit dem Display bzw der geringen Auflösung hat sich Samsung keinen Gefallen getan. Aufgrund der geringen Displayauflösung fehlt bei der virtuellen Taststaur ist oberste Reihe mit den Ziffern. Das macht das Tippen natürlich etwas mühsamer.

Kamera & Multimedia

Die Kamera des Samsung Galaxy A3 auf der Rückseite löst mit 8 Megapixel auf, die Frontkamera bannt immerhin 5 Megapixel auf den Chip. Die Bildqualität der rückseitig verbauten Kamera ist bei guten Lichtverhältnissen noch gut. Die Bildschärfe, Kontrast, Farbabbildung sind – typisch für Modelle von Samsung – von hoher Qualität, allerdings neigt die Kamera bei weniger guten Lichtverhältnissen zur Artefaktbildung. Die Motive werden schnell gespeichert und mit einem zuverlässigen Autofokus auch scharf abgebildet. Die Aufnahmen geraten übrigens – in Innenräumen – heller und damit angenehemr als beim Galaxy A5. Die Qualität der Frontkamera reicht für Selfies vollkommen aus. Die Kamerabilder des Galaxy A3 findet ihr hier. Diese kann man übrigens durch das kurze Halten der flachen Hand in den Sichtbereich der Kamera auslösen. Für die neuerdings recht beliebten Gruppenselfies bietet die Kamera einen erweiterten Aufnahmewinkel von 103°. Videos nimmt das Galaxy A3 in Full-HD auf.

Galaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 ScreenshotGalaxy A5 Screenshot

Der hauseigene Musikplayer ist mittlerweile einer der besten auf den Markt. Optisch und klanglich gibt es da dank unzähliger Equalizer-Presets nicht zu meckern. Da können aktuell nur noch Apple und Sony mithalten. Auch das galaxy A3 kann ein FM-Radio vorweisen. Das funktioniert mit angeschlossenem Headset einwandfrei.

Apps

Auch beim Galaxy A3 kommt wieder auf die hauseigene Benutzeroberfläche TouchWiz zu Einsatz. Das Material-Design ist und bleibt dabei natürlich Geschmackssache.

Neben den Apps aus dem Hause Google hat Samsung noch ein paar eigene Apps installiert. Die Bloatware hält sich mit kaufDA und Zalando noch im Rahmen. Beide Apps können problemlos deinstalliert werden.

Konnektivität & Akku

Unterwegs ist man über WLAN b/g/n (nur 2.4 GHz), HSPA+ sowie LTE in der Cat. 4 online. Ein A-GPS-Empfänger mit Unterstützung für Glonass sorgt für die richtige Orientierung. Die Gesprächsqualität geht vollkommen in Ordnung. Es gab im Test keinerlei Probleme, kein Rauschen und auch keinen blechernen Sound. Der eingebaute Lautsprecher klingt allerdings ziemlich dünn. Der fest eingebaute Akku des Samsung Galaxy A3 leistet 1.900 mAh. Erstaunlicherweise hält er bei Dauerbelastung mit etwa 8 1/2 Stunden länger durch als das Galaxy A5 (7 Stunden). Bei normaler Nutung schafft man also locker 2 Tage ohne eine Steckdose. Dabei ist das persönliche Nutzungsverhalten natürlich ausschlaggebend. Daten werden per Bluetooth 4, USB oder NFC übertragen.Mehr Eindrücke verschafft euch mein Videotest des Galaxy A3.


Klicke auf den Button um das Video von YouTube abzuspielen.

PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL2Z2MW12YjYyZW93IiB3aWR0aD0iNDAwIiBoZWlnaHQ9IjIyNSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+

Fazit

8

Das Galaxy A3 ist ein schickes Einsteiger-Smartphone mit hochwertigen Materialien, die aber “dank” Understatement oft verborgen bleiben. Gestört hat mich die niedrige Auflösung des 4,5-Zoll-Displays. Der neue Snapdragon 410 mit 64-Bit-Fähigkeit kann sein Potential aufgrund von Android 4.4.4 noch nicht ganz ausschöpfen. Für Zocker ist die Gesamtleistung des Galaxy A3 zu schwach. Mit knapp 300 Euro finde ich es persönlich auch noch einen Tick zu teuer. Wer mobile-reviews unterstützen will, der kauft das Smartphone bei Cyberport.de.
Weiterlesen

Cookie Einstellungen

Bitte wähle eine Option. Du findest mehr Informationen über deine Wahl und die Folgen auf der Hilfe-Seite.

Wähle eine Option zum fortfahren

Deine Wahl wurde gespeichert.

Hilfe

Hilfe

Um fort zu fahren musst du eine Wahl treffen. Unterhalb hast du eine Erklärung der unterschiedlichen Optionen.

  • Alle Cookies akzeptieren:
    Alle Cookies für Tracking und Werbung
  • Nur Cookies dieser Website akzeptieren:
    Nur Cookies dieser Website
  • Keine Cookies akzeptieren:
    Nur Cookies die technisch notwendig sind Cookies um die Website darzustellen

Um fort zu fahren musst du eine Wahl treffen. Unterhalb hast du eine Erklärung der unterschiedlichen Optionen: Datenschutzerklärung. Impressum

Zurück