Kodak Ektra Smartphone: Das bietet es für 500 Euro

Die Bedeutung von Kodak in der Welt der Kameras ist meiner Meinung nach schon etwas angestaubt. Mit einem Smartphone würde ich den renommierten Hersteller nie in Verbindung bringen und mit Blick auf das vor einer Woche vorgestellte Kodak Ektra werde ich das auch nie. Warum? Lest selbst.2 min


Die Bedeutung von Kodak in der Welt der Kameras ist meiner Meinung nach schon etwas angestaubt. Mit einem Smartphone würde ich den renommierten Hersteller nie in Verbindung bringen und mit Blick auf das vor einer Woche vorgestellte Kodak Ektra werde ich das auch nie. Warum? Lest selbst.

Kodak Ektra: Seltsames Design, Mittelklasse-Technik und hoher Preis

Der Kamera-Hersteller Kodak hat letzte Woche in Berlin und München seine neuste Schöpfung vorgestellt. Na ja, eigentlich war es der Lizenznehmer BullitGroup, der auch schon Smartphones für Cat (wie das S60) herstellt. Das Kodak Ektra basiert namensseitig auf eine Kamera, die vor 75 Jahren auf den Markt kam. Das Smartphone sieht ähnlich aus. Optisch finde ich es weder gelungen, noch versprüht es einen Retro-Charme da es aus Kunststoff besteht.

Kodak Ektra Kodak Ektra

Der Kamerabuckel auf der Rückseite ist enorm. Und das, obwohl die Kamera nur eine Blende von f/2.0 und keinerlei optischen Zoom bietet. Beim Sensor setzt der renommierte Hersteller auf einen 21-Megapixel-Sensor aus dem Hause Sony (Typ IMX230), der auch bei den Xperia-Geräten schon sein “nichts besonderes” bestätigt bekommen hat. Immerhin kommt hier ein optischer Bildstabilisator zum Einsatz. Der Phasen-Autofokus ist allerdings nur Standard. Die Frontkamera löst mit 13 Megapixel auf, hat aber nur eine f/2.2 Blende. Im Inneren werkelt Technik, die üblicherweise bei Smartphones rund um die 200 Euro zum Einsatz kommt.Dafür wurde die Kamera-App der einer normalen Kamera angepasst.

Kodak Ektra

So wird das Kodak Ektra von einem Mediatek Helio X20 mit 2,3 GHz und zehn Rechenkernen sowie 3 GByte Arbeitsspeicher angetrieben (siehe Xiaomi Redmi Note 4). Der 32 GByte große interne Speicher kann natürlich über microSD-Karten um bis zu 256 GByte erweitert werden. Das 5 Zoll große Display löst mit 1.080 x 1.920 Pixel auf. Der 3.00 mAh starke Akku wird über ein USB-Typ-C-Stecker (USB 3.0) aufgeladen. Unterwegs ist man über HSPA; WLAN /b/g/n/ac und LTE Cat 4 erreichbar. Die schlechte Nachricht zum Schluss: Das Kodak Ektra wird ab Dezember für 499 Euro in den Verkauf gehen. Wenn ihr mich fragt ist das VIEL zu teuer …