Ulefone Armor 3 im Test: Leider durchgefallen

Das Ulefone Armor 3 ist bei mir im Test leider durchgefallen und das meine ich nahezu wörtlich. Während es technisch gar nicht so schlecht aufgestellt ist, enttäuscht es in seiner Kerndiziplin: Haltbarkeit /Stabilität. Wie ich das meine, könnte ihr in meinem kleinen Review nachlesen.1 min


Das Ulefone Armor 3 ist bei mir im Test leider durchgefallen und das meine ich nahezu wörtlich. Während es technisch gar nicht so schlecht aufgestellt ist, enttäuscht es in seiner Kerndiziplin: Haltbarkeit /Stabilität. Wie ich das meine, könnte ihr in meinem kleinen Review nachlesen.

Ulefone Armor 3: Harte Schale, weicher Kern

Das Ulefone Armor 3 kommt in einem 372 Gramm schweren Panzer (“IP68”) daher, der bei jeder Armee der Welt gleich durchfallen würde. So auch bei mir im Test. Während das 5,7 Zoll großes Display mit einer Full-HD-Plus Aufösung noch klar geht und auch die Helligkeit sowie die Farbdarstellung keinen echten Anlass zur Klage gab, war der Schutz des Display eine andere Baustelle. Das Display selber ist nämlich angeblich mit Corning Gorilla Glas 5 geschützt. bekam aber schon durch das Hinlegen auf einen Stein, einen tiefen Kratzer!

Angeblich soll das Armor 3 auch den Falltest aus 1.2 Meter Höhe bestehen. Das habe ich fünfmal getestet, beim letzten Versuch ist dann das Display gesprungen. Soweit ok, leider ist dabei aber auch das eingebaute Mikrofon über den Jordan gegangen. Hier mal der Härtetest des Ulefone Armor 3 in meinem Video auf YouTube:

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Sehr schade, denn gerade der 10.300 mAh starke Akku (ist echt) hielt im Akkkutest des PcMark 24 Stunden am Stück bei mittlerer Displayhelligkeit durch. Die Aufladung über Kabel dauerte allerdings auch rund 5:30 Stunden! Die power des MediaTek Helio P23 zusammen mit 4 Gbyte RAM und 64 Gbyte Speicher gingen ebenfalls in Ordnung. Der eingebaute Lautsprecher war sehr laut, die Gesprächsqualität sowie die Sende-/Empfangsleistung auf einem guten Niveau. Einzig der USB-Typ-C-Zugang war frickelig, da er sehr tief im Gehäuse eingelassen war. Normale USB-Kabel passen da nur sehr schlecht. Schade, denn Kopfhörer bekommt man auch nur per Bluetooth oder dem Adapter angeschlossen. Das Lieferumfang ist mit Schutzfolie, Fahrrad-Halterung und diversen Kabeln sowie Adaptern deutlich umfangreicher als üblich.

Ulefone Armor 3

So kann ich den Kauf des Ulefone Armor 3 für einen Preis von 330 Euro leider nicht empfehlen. 372 Gramm Gewicht und trotzdem nur ein Glaskinn? Nein danke, sowas braucht man gerade als “Outdoor-Begeisteter” nicht.