Vivo Nex 2 im Test: Ein Smartphone – zwei Displays

Das Highlight des Vivo Nex 2 sind die beiden Displays, eines auf der Vorderseite, eines aufd er Rückseite. Also ähnlich wie damals beim Yotaphone 2. Hier kommen aber nicht E-Ink, sondern Farbdisplays zum Einsatz. Dabei werden knapp 92% der Vorderseite vom 6,59 Zoll AMOLED in Beschlag genommen. Die Rückseite ziert ein 5,5 Zoll großes AMOLED. Dort findet man auch die drei Kameras. Wie sich das ungewöhnliche Konzept für rund 670 Euro im Test geschlagen hat könnt ihr jetzt in meinem Test nachlesen.9 min


Das Highlight des Vivo Nex 2 sind die beiden Displays, eines auf der Vorderseite, eines auf der Rückseite. Also ähnlich wie damals beim Yotaphone 2. Hier kommen aber nicht E-Ink, sondern Farbdisplays zum Einsatz. Dabei werden knapp 92% der Vorderseite vom 6,59 Zoll AMOLED in Beschlag genommen. Die Rückseite ziert ein 5,5 Zoll großes AMOLED. Dort findet man auch die drei Kameras. Wie sich das ungewöhnliche Konzept für rund 670 Euro im Test geschlagen hat könnt ihr jetzt in meinem Test nachlesen.

Vivo Nex 2: Lieferumfang ist vollständig

Das Vivo Nex 2 wird in einer schwarzen Box geliefert. Von außen kann man nicht sofort erkennen, dass es sich um das Nex 2 handelt. Die Vorderseite ziert nämlich nur der “Nex” Schriftzug von Vivo. Aber die beiden Silhouetten deuten dann wohl doch auf die 2 hin 🙂 Zur Erinnerung: Vivo, OPPO und OnePlus gehören zu BBK Electronics, teilen sich also Entwicklung und Co. Das erklärt auch die speziellen “Eigenheiten” des Vivo Nex 2. In der Verpackung findet man neben dem Smartphone, einen Bumper als Schutz für den Rahmen auch ein Lade-/Datenkabel (USB Typ C) sowie eine kurze Anleitung in Chinesisch. Hinzu kommt ein normaler Kopfhörer (ja, mit 3.5 mm Klinke) sowie ein Schnellladegerät (kein EU-Stecker). Mein Testsample stammt übrigens von TradingShenzen. Es ist mit (aktuell) 757 Euro allerdings nicht gerade günstig.

Vivo Nex 2: Design vom Nubia X

Vivo_Nex_2_12Das Vivo Nex 2 ähnelt optisch etwas dem Nubia X. Kein Wunder denn beide nutzen ja auch zwei Displays. Das Nex 2 ist mit seinen 157.19 x 75.3 x 8.09 mm nicht zu gross und mit 192 Gramm auch nicht zu schwer. Vorder- und Rückseite bestehen natürlich aus Glas. Die Rückseite weist zudem einen “Lunar-LED-Ring” auf. Der besteht ebenfalls aus Glas, beinhaltet die beiden 12-Megapixel-Kameras und leuchtet unter bestimmten Umständen auf. Leider ragt er leicht aus dem Gehäuse hervor und IN das Display rein. Letzteres führt zu einer minimalen Lichtbrechung.

Das Vivo Nex 2 ist in den beiden Farben “Ice Field Blue” (Testgerät von Tradingshenzen.com) und “Star Purple” verfügbar. Der Rahmen ist dabei ebenfalls in diesen Farben eingehüllt und besteht aus glänzendem Metall. Auf der Oberseite findet man neben einem Mikrofon auch eine normale 3.5 mm Klinkenbuchse für Kopfhörer. Die Unterseite ziert ein Lautsprecher, ein weiteres Mikrofon sowie eine USB-Typ-C-Buchse (Android 2.1). Auf der rechten Seite des Rahmens findet man den Ein-/Ausschalter sowie die Lautstärkewippe, auf der linken Seite einen Taster, um zwischen den Displays zu wechseln. Drückt man ihn nämlich zusammen mit dem Ein-/Auschalter dann wechselt der aktuelle Bildschirminhalt “die Seiten”. Allerdings nur von vorne nach hinten und umgekehrt 🙂 Das Smartphone samt dem empfindliche Rahmen wird am besten durch den mitgelieferten Bumper geschützt. Eine normale Hülle ist aufgrund der beiden Displays auch nicht möglich.

Vivo Nex 2: Zwei Displays sollt ihr sein

Vivo_Nex_2_17Jawohl, das Vivo Nex 2 nutzt zwei Displays deren Inhalt man auch voneinander getrennt anzeigen kann. natürlich kann ich die aktuelle App auch zwischen den beiden Screens hin- und herschalten. Dabei nimmt das 6,59 Zoll große AMOLED mit seinen 1.080 x 2.340 Pixeln etwa 91,3 % der Vorderseite (Screen-To-Body-Ratio) ein. Auf eine Notch und Frontkamera haben die Designer allerdings verzichtet. Selfies zeichnet man also nicht mehr über eine “Popup-Kamera” auf, wie noch beim Nex, sondern über das Dreigestirn auf der Rückseite. Deswegen gibt es dort auch ein zusätzliches Display, oder? Nicht nur …

Vivo_Nex_2_16Das vordere Display hat eine angenehme, leuchtende Farbdarstellung, weist einen hohen Kontrast auf und stellt seine Inhalte (und Icons) nahezu plastisch dar. Dank AMOLED bieten beide Displays auch einen Always-On-Modus. Der zeigt allerdings nur die Uhrzeit, verpasste Anrufe, SMS und ungelesene Nachrichten an. Und Dafür opfert man zusätzlich ca 1% seiner Akkulaufzeit (pro Stunde, pro Displax). Die Helligkeit der beiden Screens geht in Ordnung, könnte aber einen Tick höher sein. Zumindest, wenn man sich draußen in der Sonne bewegt. Der Rand rund um das Display fällt mit knapp 2 mm dafür sehr schmal aus. Einzig die doch recht starken Rundungen in den Ecken stören etwas. Das fiel mir auch schon beim Pocophone F1 auf. Teilweise wurden die Icons der Statusleiste etwas abgeschnitten. Mit der aktuellen Firmware sind diese Probleme aber behoben. Im Gesamtergebnis ist das Display des Vivo Nex 2 ziemlich beeindruckend. In meinen Videoreview auf YouTube des Vivo Nex 2 kann man es ganz gut sehen:

Um das Video sehen zu können, musst du erst den YouTube Datenschutzrichtlinien zustimmen. Nachdem du diese akzeptiert hast, kannst du den Inhalt von YouTube aufrufen. Die Angebote von YouTube werden nicht auf mobile-reviews.de gehostet.

YouTube Datenschutzrichtlinien

Wenn Du den Datenschutzrichtlinien zustimmst, wird deine Wahl für die Zukunft gespeichert.

Das gilt mit Abstrichen dann auch für das Pondon auf der Rückseite. Mit 5,49 Zoll fällt das AMOLED kleiner aus und die Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel ist geringer. Einige Apps haben damit leider wohl ein “Problem”. Während die Apps aus dem Hause Vivo und auch der Launcher den Screen komplett ausfüllen wirken andere Apps da “gestreckter”. Sie scheinen mit dem Seitenverhältnis (12,1 cm x 6.8 cm) nicht gut klar zukommen.

Dafür wirken hier die Rundungen homogener als auf der Vorderseite. Und Im Gegensatz zur E-Ink-Technik des Yotaphone ist es natürlich deutlich hübscher anzusehen, zu Lasten der Ausdauer. Die Helligkeit kann ich übrigens nur für beide Displays gleichzeitig einstellen. Wer genau hinschaut, erkennt den “Ring”  aus Glas um die beiden Kameras. Dieser ist nämlich zugleich auch Teil des Displays. Die Rückseite hat dabei einen kleinen Vorteil: hier kann ich das Smartphone nämlich über einen 3D-Gesichtsscanner entsperren. Auf der Vorderseite steht mir dazu “nur” der Inscreen-Fingerabdruckscanner zur Verfügung.

Über den Sinn oder Unsinn zweier Displays kann man Ende trefflich streiten. Da ich beide aber getrennt voneinander mit Inhalten füllen kann, könnte ich z.B. gleichzeitig den Browser nutzen und auf der Rückseite meinen Spotify-Client. Die Inhalte kann ich zwischen den Screens hin- und herschieben. Entweder über eine Wischgeste mit drei Fingern oder durch gleichzeitige Druck der beiden mittlere Tasten im Rahmen.

12-Megapixel-Kameras mit 3D-Scan

Vivo_Nex_2_09Die beiden Kameras auf der Rückseite lösen mit jeweils 12 Megapixel auf und bieten eine Blende von f/1.8. Unterstützt werden sie von einer dritten Linse mit 2 Megapixel. Letztere nutzt eine Blende von f/2.0 und ist nur für die Tiefeninformationen (Bokeh) bzw. für den “3D-Scan” von Gesichtern zuständig. Der wirkt ziemlich spooky, sieht aber interessant aus. Im Gegensatz zum Huawei Mate 20 Pro kann ich aber keine Gegenstände einscannen. Die Kamera-App bietet neben unzähligen Einstellungsmöglichkeiten auch einen “Live-Effekt” wie beim Apple iPhone sowie einen HDR-Modus.  Selbstverständlich darf auch eine AI nicht fehlen. Die unterstützt mich nicht nur bei den Motiven und den damit verbundenen, optimalen Einstellungen, sondern bietet auch eine Gesichts- und Figuroptimierung. Sowohl im Foto- als auch im Videomodus und natürlich in Echtzeit.

IMG_20190106_153930(Für mehr Kamerasample vom Vivo Nex 2 anklicken)

Die damit möglichen Effekte wirken aber sowohl  künstlich als auch sehr verspielt. Wer will sein Gesicht schon mit Hasenohren verfeinern? Hinzu kommt ein netter Bokeh-Effekt, dessen Randunschärfe aber zu Wünschen übrig lässt. Motive wirken damit teilweise verwaschen, die Kanten werden nicht sauber erkannt. Genau das funktioniert bei Google oder Apple deutlich besser und benötigt nicht einmal eine Dual-Kamera.

FunTouchOS_9_30Was bleibt? Eine ringförmige Beleuchtung für Selfiefans, diverse Posen für eine optimale “Inszenesetzung” und das Gefühl, dass da “noch was geht”. Insgesamt hat mich die Bildqualität stellenweise aber schon überzeugen können. Nachteil des “Lunar-LED-Ringes: so ragt die Kamera leicht aus dem Gehäuse hervor. Über den mitgelieferten Bumper kann man das aber locker ausgleichen. Vorteil: man kann mit ihm auch eingehende Nachrichten und Anrufe anzeigen lassen. Leider klappt das nicht mit WhatsApp, Telegramm oder anderen E-Mail-Apps.

Funtouch OS: Nix für Europa?

Vivo setzt wie OPPO und OnePlus auf eine eigene Benutzeroberfläche. Diese nennt sich hier FunTouch OS und basiert auf Android 9. Die Sicherheitspatche FunTouchOS_9_70aus dem Hause Google zum Testzeitpunkt sind vom 01.11.18. Auch wenn dieses Benutzerinterface durchaus mit EMUI aus dem Hause Huawei vergleichbar ist, so ist sie noch mehr auf die Bedürfnisse des asiatischen Marktes zugeschnitten.

Das fängt damit an, dass man den Launcher nicht so ohne weiteres wechseln kann. Man benötigt dazu nämlich ein Vivo-Nutzerkonto. Und geht bis hin zum Entwicklermodus, denn man kann aktivieren kann. Dabei aber durch eine permanent orange leuchtende Statusleiste und einen Sicherheitshinweis genervt wird.

Die installierten Apps verfügen zudem erst einmal über nahezu keinerlei Berechtigungen. Die muss man für jede App in den Einstellungen nachholen, sonst werden eingehende Messenger-Benachrichtigungen GAR nicht erst angezeigt. Aber auch dann findet man diese nur in der App selber. Das dafür zuständige Icon auf dem Desktop zeigt keinerlei Regung und auch in der Statusleiste findet man nichts. So werden einem die (mitunter) wichtigen Nachrichten auch nicht auf einer mit dem Smartphone gekoppelten Smartwatch angezeigt!

Die einzige Regung, die ich dem Vivo Nex 2 abringen konnte: eine kurze Vibration und ein Signal. Keine Nachricht im AOD (Always-on-Display) oder im “Lunar-LED-Ring”. So gingen bei mir im Testzeitraum diverse Nachrichten unter. Bei externen E-Mail-Apps sieht es leicht besser aus: die tauchen zumindest in der Statusleiste auf und werden auf meine Smartwatch gebeamt. AOD sowie Lunar-Ring bleiben trotzdem stummt. Spätestens hier bemerkt man, dass dieses Vivo – so wie damals das Oppo Find X – (noch) nicht für den europäischen Markt bestimmt ist.

Auch die Einstellungen sind deutlich komplexer, man kann mehr Optionen auswählen. Diese befinden sich – im Vergleich zum Stock-Android – auch noch an anderer Stelle. Das erfordert erst einmal eine gehörige Umgewöhnung und Fleißarbeit. Definitiv nichts für den “Normaluser”: Auspacken und Starten ist eher die Ausnahme. Hat man sich aber eingearbeitet, dann geht es flott von der Hand. Das Funtouch OS unterscheidet sich etwas vom EMUI aus dem Hause Huawei. Man hat ebenfalls eine Menge Personalisierungsmöglichkeiten und auch die Verschönerung durch Themen ist vorgesehen. Die sind recht nett, oft aber kostenpflichtig und über Vivo-Points zu bezahlen. Für uns Europäer fast unmöglich.

Die Apps aus dem Hause Google sind – zumindest bei der mir vorliegenden Version PD1821 mit der “Global-Firmware” und Mehrsprachen-Support – vorhanden und funktionieren auch. Die Bedienung erfolgt über Wischgesten wie bei OnePlus oder eben über normale Softkeys. Ein direkter Sprung zur zuletzt geöffneten App ist nicht möglich. An dieser Stelle ist es übrigens auch möglich, Apps mit einem “Schloss” zu versehen, wenn man nicht möchte, dass sie im Hintergrund automatisch geschlossen werden. Gerade bei den Messenger bzw.  E-Mail-App wichtig 🙂 Das Vivo Nex 2 hat den Safetynet-Test übrigens ebenfalls nicht bestande und biete auch kein HD-Streaming bei Amazon oder Netflix.

Performance & Akku: Snapdragon 845 und 10 GByte RAM

Der eingebaute Snapdragon 845 mit seiner Adreno 630 GPU greift hier auf 10 GByte RAM zurück. Leider bemerkt man davon in der Praxis nichts. Beim internen Speicher hält sich Vivo vornehm zurück :mehr als 128 GByte sind nicht vorgesehen. Erweitern kann man ihn auch nur über USB-OTG, eine Speicherkarte wird nicht akzeptiert. Der Prozessor aus dem Hause Qualcomm ist sehr schnell und kommt im aktuellen Geekbench-Benchmark auf 2.416 Punkte im Single-Core und im 8.323 Muti-Core. Im AnTuTu erzielt er mit 278.458 Punkten einen guten Wert. Eine spürbare Erwärmung gibt es dabei nicht. Alle Apps und auch das Funtouch OS laufen daher absolut flüssig. Leider sind nicht alle Apps mit diesem OS kompatibel. Asphalt 9 verweigerte sich.

Auch die Installation von Apps klappt in der Regel NUR über den Play Store oder den eingebauten Filemanager. Andere Apps, wie zum Beispiel Samsung Gear, können daher KEINE Erweiterungen nachladen und verweigern die Arbeit. Das ist super ärgerlich, wenn man die Galaxy Watch oder Samsung Icon X nutzen will. Dann muss man sich die dafür notwendigen Apps und Plugins SELBER herunterladen und über den Filemanager von Vivo installieren. Das Vivo Nex 2 nutzt einen  3.500 mAh starken Akku der im PCMark Battery Test 8 Stunden durchgehalten. Bei intensiver Nutzung des Smartphones wird man es daher am Ende des Tages aufladen müssen. Das dauert rund 90 Minuten, klappt aber nicht drahtlos.

Konnektivität und Klang: Alles ok

Entsperren kann man sein Vivo Nex 2 entweder über eine PIN bzw. Wischgeste oder über die Gesichtserkennung bzw. den in das Display integrierten Fingerabdrucksesnor. Das 3D-Modell des Gesichtes gilt als sehr sicher. In der Praxis klappt es mit dem Fingerabdruckscanner deutlich besser, da man das Nex 2 für die Gesichtserkennung erst einmal umdrehen muss. Der Lautsprecher des Vivo Nex 2 auf der Unterseite klingt laut, aber nicht allzu kräftigt. Über kabelgebundene Kopfhörer steht einem auch ein spezieller Decoderchip (DAC) zur Verfügung. Über Bluetooth ist der Klang nicht ganz so gut, es fehlt am Bass. Die Gesprächsqualität ist auf einem hohen Niveau und auch die Sende- und Empfangsleistung gab keinen Anlass zu Klage. Sie war allerdings einen Tick schlechter als bei meinem Huawei Mate 20 Pro. Die Datenübertragung im WLAN (alle Standards und Bänder werden unterstützt) ist schnell und auch im LTE-Netz der Telekom gab es nichts zu meckern. Das Vivo Nex 2 unterstützt dabei weder VoLTE noch Wlan-Call.

Fazit: Zu teuer und FunTouch OS floppt

Vivo_Nex_2_02Für 757 Euro ist das Vivo Nex 2 schlicht noch) zu teuer für die gebotene Leistung. Es sieht zwar spektakulär aus und bietet eine sehr gute Performance, dafür aber nur eine durchschnittliche Ausdauer. Die Dual-Kamera macht Bilder in guter Qualität und die beiden Displays sind scharf und weisen durchaus einen Mehrwert auf. Für die meisten unter uns sind sie aber nur ein netter Gag.

Zumal der Schutz des Smartphones – mangels passender Schutzhülle – darunter leidet. Das vorinstallierte FunTouch OS bedarf EINIGER Einarbeitung und kommt selbst dann nur bedingt mit WhatsApp, Telegramm und Co. klar. Gerade das macht es für viele Interessenten in Europa nahezu unbrauchbar. Mit Stock-Android wäre das Vivo Nex 2  das “Smartphone 2018” geworden. So ist es keine wirkliche Alternative zu den gängigen Modellen aus dem Hause Samsung, Huawei/honor und Co. Als Daily Driver taugt es daher kaum.

 

Vivo Nex 2 im Test: Ein Smartphone – zwei Displays

757
9.3

Verarbeitung

9.4/10

Display

9.1/10

Performance

9.8/10

Kamera

9.0/10

Konnektivität/Akku

9.1/10

Pro

  • Zwei Displays
  • Performance

Contra

  • FunTouch OS
  • Übersetzung
  • Nur Import