Xiaomi Mi Mix 3 vorgestellt: Aber Import lohnt sich noch nicht

Heute wurde das Xiaomi Mi Mix 3 vorgestellt. Highlight ist das nahezu randlose Display, welches sich eines Tricks bedient. Ähnlich wie beim Oppo Find X kann man die Kamera nämlich erst nutzen, wenn man das Display nach oben schiebt. Leider gibt es aktuell nur die chinesische Version und ein Bootloader-Unlock dauert mittlerweile zwischen 1 und 2 Monaten. Ohne den kann man aber keine internationale Firmware nutzen. So lohnt sich ein Import zunächst einmal nicht mehr.2 min


Heute wurde das Xiaomi Mi Mix 3 vorgestellt. Highlight ist das nahezu randlose Display, welches sich eines Tricks bedient. Ähnlich wie beim Oppo Find X kann man die Kamera nämlich erst nutzen, wenn man das Display nach oben schiebt. Leider gibt es aktuell nur die chinesische Version und ein Bootloader-Unlock dauert mittlerweile zwischen 1 und 2 Monaten. Ohne den kann man aber keine internationale Firmware nutzen. So lohnt sich ein Import zunächst einmal nicht mehr.

Xiaomi Mi Mix 3: Display ohne Rand, Kamera ohne Motor

Xiaomi_Mi_Mix3_FarbenDie dritte Generation der Mi-Mix-Serie brilliert durch ein nahezu randloses, 6,39 Zoll großes OLED-Display mit 2.340 x 1.080 Pixel im 19,5:9-Format. Es kommt ohne Notch aus. Allerdings blieb so auch kein Platz für eine Frontkamera.  Diese muss man – ähnlich wie beim Oppo Find X – erst hochschieben.  Der “Full Screen Slider” wird allerdings mechanisch betrieben und gibt so den Blick auf die Dual-Kamera mit 24- und 2-Megapixel frei. Das funktioniert ähnlich wie beim Nokia N95. Hier allerdings mit einem magnetischen Mechanismus dessen Stabilität für 300.000 Vorgänge getestet wurde. Das reicht für viele Jahre.

Der Fingerabdrucksensor befindet sich dabei allerdings auf der Rückseite. Dort findet man auch eine vertikal angeordnete Dual-Kamera mit jeweils 12 Megapixel. Angeblich handelt es sich um die gleiche Hardware wie beim Xiaomi Mi 8. Das gilt übrigens auch für die CPU. Beim Xiaomi Mi Mix 3 kommt nämlich der Snapdragon 845 zum Einsatz. Der kann – je nach Ausstattungsvariante – auf 6, 8 oder sogar 10 GByte RAM zurückgreifen. Der nicht erweiterbare Speicher beträgt 128 bzw. 256 GByte. Der Akku des Xiaomi Mi Mix 3 leistet 3.200 mAh und kann über den USB-Typ-C-Port bzw. drahtlos per mitgelieferter 10-Watt-Qi-Ladestation aufgeladen werden.

Das Modell mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicher kostet in China 3.299 Yuan (415 Euro), die Version mit 8 GByte RAM / 128 Gbyte Speicher kommt auf 3.599 Yuan (450 Euro)  und 8 GByte / 256 GByte kosten 3.999 Yuan (500 Euro). Das Highlight, die “Palace Museum Edition”  genannte Edition mit einem Gehäuse aus Keramik und 10 GByte  Arbeitsspeicher / 256 GByte Speicher soll 4.999 Yuan (630 Euro) kosten. Die Preise der Global Edition mit deutscher Sprache werden deutlich höher liegen.  Die Preise und Verfügbarkeit für Europa sind aber noch nicht bekannt.

Ein Import scheidet aufgrund der Bootloader-Problematik eher aus, es sei denn, man gibt sich mit Englisch / Chinesisch als Systemsprache zufrieden. Das LTE Band 20 wird nämlich unterstützt. Ach ja, als Betriebssystem kommt Android 9 mit der hauseigenen Benutzeroberfläche MIUI 10 zum Einsatz.